AT125833B - Schuh oder Schuheinlage mit auswechselbarer Fußstütze. - Google Patents

Schuh oder Schuheinlage mit auswechselbarer Fußstütze.

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AT125833B
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Engelhardt & Co Chasalla Schuh
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    Sdmh   oder Schuheinlage mit auswechselbarer Fussstütze. 



   Es sind bereits Schuhe und Schuheinlagen bekanntgeworden, die mit Taschen versehen sind, in welche auswechselbare, den jeweiligen Verhältnissen angepasste Stützen, beispielsweise Gummikissen   od.   dgl., eingesteckt werden können. Bei Schuhen hat man beispielsweise derartige Taschen an dem hochklappbaren Teil einer zweiteilig ausgebildeten Brandsohle befestigt. 



   Bei diesen bekannten Einrichtungen sind mehrere Taschen iiber die   Grundfläche   des Fusses nebeneinander verteilt, so dass an der in Frage stehenden Stelle eine Fussbehandlung im gewünschten Sinne vorgenommen werden kann, jedoch ist für jede Stelle nur eine einzige Tasche vorhanden, so dass die individuellen Verhältnisse des Trägers des Schuhes insoweit nicht ausreichend   berücksichtigt   werden konnten, als diese nicht nur eine verschiedene Stärke des Stützkissens, sondern auch eine verschiedene Stellung desselben an einer bestimmten Stelle der   Unterfläehe   des Fusses erfordern kann. 



   Dieser Mangel wird durch die vorliegende Erfindung behoben und eine ausserordentlich vielseitige   Anordnungsmöglichkeit   für die Stützkissen an einem und demselben Schuh bzw. an derselben Schuheinlage dadurch geschaffen, dass in dem Schuh oder an der Schuheinlage mehrere übereinander angeordnete Laschen vorgesehen sind, von denen eine jede eine oder mehrere Taschen zur Aufnahme eines   Stützkissens in solcher Anordnung enthält. dass die übereinanderliegenden Taschen verschiedene Stellungen und Formen des Stützkissens an der gleichen Stelle der Fusssohle ermöglichen.   



   In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise schaubildlich an einem im   Längsschnitt   dargestellten Schuh mit teilweise herausgehobener Haltevorrichtung für die Stützkissen veranschaulicht, die in Form einer mit einem Ende in den Schuh eingeklebten Deckbrandsohle ausgebildet ist. 



     Naturgemäss   kann diese Deckbrandsohle statt, wie dargestellt, mit ihrem hinteren Teile auch mit ihrem vorderen Teile in den   Schuh   eingeklebt sein. Ebenso kann sie sich über die ganze Länge des Schuhes oder nur über einen Teil desselben   erstrecken. Auch   kann die Erfindung statt an einer Deckbrandsohle naturgemäss an einer in den Schuh einlegbaren Einlage sinngemässe Anwendung finden. Eine weitere   Ausführungsmöglichkeit   ergibt sich noch durch an sich bekanntes Spalten der Brandsohle in zwei Schichten und Verwendung des oberen Teiles im Sinne der beschriebenen Deckbrandsohle. 



   Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform ist vorzugsweise zur Behandlung des vorderen 
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 stark hervortretende Ballen, Zehenverkrümmungen. Hornhaut unter dem Mittelfussgewölbe u. dgl. zu verhüten oder zu heilen. 



     Sinngemäss   kann die Erfindung auch in entsprechender Anordnung zur Behandlung des Fuss-   längsgewölbes   und der Ferse Anwendung finden. 



   In der Zeichnung ist   t   die Laufsohle des Schuhes und b die Brandsohle, beide entsprechen der 
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   In den hinteren Teil des   Schuhes   ist eine aus   weichem   Leder od. dgl. bestehende   Deekbrandsohle   eingeklebt, an der   auseinanderklappbar zwei Laschen cl   und e befestigt sind. Sowohl die eigentliehe   Deckbrandsohle e   als auch   die Laschen   und e weisen je eine Tasche und h zur Aufnahme von Stiitzkörpern auf. Die Taschen haben eine verschiedene Lage unter der Fusssohle, so dass unter der gleichen   Stelle der Fusssohle verschiedenartig geformte und gerichtete Stützkörper in der jeweils erforderlichen Stärke eingesetzt werden können, ohne dass die Verwendung verschiedener Arten von Deekbrandsohlen   

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   Durch die verschiedenartige Lage der verschiedenen Taschen, deren Zahl und Anordnung beliehig sein kann, kann im dargestellten Ausführungsbeispiel wahlweise der zweite, dritte oder vierte Mittelfussknochen oder mehrere davon gemeinsam entsprechend dem jeweiligen individuellen Bedürfnisse behandelt werden. An den einzelnen Laschen können, wie dargestellt, eine oder auch mehrere Taschen zur Aufnahme von Stützkörpern vorgesehen sein. Beispielsweise könnte an der Lasche d ausser der auf der 
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Claims (1)

  1. als Deckel für die andern Laschen ausgebildet ist und an der untersten Lasche bzw. der Schuheinlage selbst, der Deckbrandsohle oder dem obersten Teil der längsgespalteten Brandsohle durch einen geeigneten Verschluss befestigt werden kann. EMI2.3 EMI2.4
AT125833D 1930-05-22 1931-01-07 Schuh oder Schuheinlage mit auswechselbarer Fußstütze. AT125833B (de)

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