AT125734B - Verfahren zum Naßmahlen von Hartmetallpulvergemengen. - Google Patents

Verfahren zum Naßmahlen von Hartmetallpulvergemengen.

Info

Publication number
AT125734B
AT125734B AT125734DA AT125734B AT 125734 B AT125734 B AT 125734B AT 125734D A AT125734D A AT 125734DA AT 125734 B AT125734 B AT 125734B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
metal powder
wet grinding
hard metal
powder mixtures
mixtures
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Krupp Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Ag filed Critical Krupp Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT125734B publication Critical patent/AT125734B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C19/00Other disintegrating devices or methods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)
  • Powder Metallurgy (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Nassmahlen von Hartmetallpulvergemengen. 



   Werkzeuge und Formkörper aus Hartmetallen bzw. Hartmetallegierungen werden meist aus einem pulverförmigen Ausgangsmaterial durch Pressen und Sintern oder auch gleichzeitiges Pressen und Sintern hergestellt. Damit das Fertigerzeugnis homogen und dicht ist, muss das pulverförmige Ausgangsmaterial, das meist aus Pulvern schmelzbarer Metallkarbide. wie etwa Wolframkarbid, Molybdänkarbid oder   Chromkarbid,   gegebenenfalls unter Beigabe von Pulvern leichter schmelzbarer Hilfsmetalle, wie etwa Kobalt, Eisen oder Nickel besteht, eine sehr   feinkörnige   Beschaffenheit besitzen. 



  Werden zu diesem Zwecke die Stoffe dem üblichen Mahlprozess in Gegenwart von Wasser unterworfen, also eine   Aufschlämmung   hergestellt, dann treten   häufig   infolge chemischer Umsetzungen Änderungen in der Zusammensetzung des Mahlgutes ein, die mit Kohlenstoffverlusten verbunden sind. Um diese Kohlenstoffverluste auszugleichen, hat man daher dem   Ausgangspulver   bzw. Pulvergemenge von vornherein meist eine etwas grössere Kohlenstoffmenge beigefügt. Durch die Beigabe des Kohlenstoffes wird nun aber eine gewisse Unsicherheit in den herstellungsvorgang hineingetragen. da die chemischen Umsetzungen durchaus nicht immer   gleichmässig   verlaufen. 



   Die vorstehend geschilderten Nachteile des bisher üblichen Nassmahlens lassen sich vermeiden, wenn erfindungsgemäss zum Aufschlämmen des Hartmetallpulvergemenges eine nicht oxydierende und bei niedriger Temperatur unzersetzt verdampfende Flüssigkeit, wie z. B. Aceton.   Äthylenehlorid,   Äthylalkohol, Benzol,   Trichloräthylen   oder Methylenehlorid, verwendet wird. Bei Verwendung einer derartigen Flüssigkeit tritt weder beim Nassmahlen noch beim nachfolgenden Trocknen und Sintern ein Kohlen- 
 EMI1.1 
 siedet und da es zudem sehr billig ist. 



   Man hat zwar schon in Wirbelmühlen Metallpulver unter Beigabe von andern Flüssigkeiten als Wasser erzeugt. Hiebei handelt es sich jedoch nur um die Beigabe von einigen Volumprozenten eines Schmiermittels, also eines Öles oder einer   ölig wirkenden Flüssigkeit zum Mahlgut,   um unter kaum merkbarer Anfeuchtung des Mahlgutes den Kraftverbrauch beim   Trockenmahlvorgang herabzusetzen.   Man hat auch ferner schon bei der Herstellung von Metallpulver, insbesondere für Explosionsgemische vor-   geschlagen, reichlieh Öl beizufügen.   Die Entfernung dieser   Ölzusätze   erfordert aber Temperaturen von etwa 160 bis   200    C, und ausserdem geben Öle und ölig wirkende Flüssigkeiten mehr oder weniger zu chemischen Umsetzungen Anlass, schon allein deswegen,

   weil sich bei ihrer Verdampfung leicht Rückstände bilden können. Im Gegensatz zu dem Bekannten sieht die Erfindung die Verwendung von nicht öligen, sondern leicht beweglichen, eine   wasserähnliehe   Viskosität besitzenden Flüssigkeiten vor, die sich im Vergleich zu den Ölen schon bei einer Temperatur von etwa   400 C verdampfen   lassen und bei ihrer Verdampfung keine   Rückstände   ergeben. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Nassmahlen von Hartmetallpulvergemengen, dadurch gekennzeichnet, dass dem Pulvergemenge als Aufschlämmungsmittel eine nicht oxydierende und bei niedriger Temperatur unzersetzt verdampfende Flüssigkeit, wie z. B. Methylenchlorid, zugesetzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT125734D 1930-01-07 1930-12-31 Verfahren zum Naßmahlen von Hartmetallpulvergemengen. AT125734B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE376242X 1930-01-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT125734B true AT125734B (de) 1931-12-10

Family

ID=6344225

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT125734D AT125734B (de) 1930-01-07 1930-12-31 Verfahren zum Naßmahlen von Hartmetallpulvergemengen.

Country Status (5)

Country Link
AT (1) AT125734B (de)
CH (1) CH150995A (de)
DE (1) DE549713C (de)
FR (1) FR708833A (de)
GB (1) GB376242A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10118978A1 (de) * 2001-04-18 2002-10-31 Markus Miller Mahlhilfskörperfreies Mahlverfahren mit Mahlzusatzstoff

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE909884C (de) * 1937-05-16 1954-04-26 Edmund Winnicki Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Werkzeugen zum Pressen geformter Werkstuecke
DE750464C (de) * 1941-02-23 1945-01-17 Verfahren zur Herstellung von sehr duennwandigen nahtlosen Roehren (z. B. 1/10 mm Wandstaerke und darunter) aus hochschmelzenden Metallen
US2642230A (en) * 1948-02-25 1953-06-16 Johnson & Company London Ltd A Process for distributing wax in cemented carbide powders
DE1209852B (de) * 1959-09-29 1966-01-27 Ciba Geigy Verfahren zur Konditionierung von Pigmenten
US3090567A (en) * 1960-09-19 1963-05-21 Robert J Schafer Size reduction of metal particles
DE3005474C2 (de) * 1980-02-14 1982-11-11 MTU Motoren- und Turbinen-Union München GmbH, 8000 München Verfahren zur pulvermetallurgischen Herstellung von einstückigen Bauteilen mit verwickelten Hohlräumen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10118978A1 (de) * 2001-04-18 2002-10-31 Markus Miller Mahlhilfskörperfreies Mahlverfahren mit Mahlzusatzstoff

Also Published As

Publication number Publication date
CH150995A (de) 1931-11-30
GB376242A (en) 1932-07-07
FR708833A (fr) 1931-07-29
DE549713C (de) 1932-04-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT125734B (de) Verfahren zum Naßmahlen von Hartmetallpulvergemengen.
DE531921C (de) Verfahren zum Nassmahlen von Hartmetallpulvergemengen
DE706826C (de) Verfarhen zur Herstellung geformter Katalysatoren
DE659917C (de) Gesinterte Hartmetallegierungen
AT152283B (de) Gesinterte, bis zu 20% Hilfsmetalle enthaltende Hartlegierung.
AT163600B (de) Verfahren zur Herstellung von Reibkörpern
AT144356B (de) Verfahren zum Herstellen von gesinterten Formkörpern aus schwer schmelzenden Metallen oder aus Hartmetallen, die zum wesentlichen Teil ein Karbid, Borid, Nitrid usw. enthalten.
DE354230C (de) Verfahren zur Herstellung von Schleif- und Druckkontakten
DE690816C (de) Verfahren zur Herstellung gesinterter harter Metallegierungen
DE687898C (de) Verfahren zur spaltenden Hydrierung von Extrakten aus festen Brennstoffen
AT162893B (de) Verfahren zur Herstellung von Formkörpern für Lagerschalen, Zahnräder und ähnliche Maschinenteile
DE858547C (de) Verfahren zur Herstellung von Metallkarbiden
DE608772C (de) Verfahren zur Herstellung von Hartlegierungen
AT159112B (de) Verfahren zur Verbesserung der Preßfähigkeit von Metallpulvern.
DE527619C (de) Verfahren zur Herstellung primaerer aliphatischer oder cyclischer Amine
DE695267C (de) Verfahren zur Herstellung von Kohlenwasserstoffoelen durch katalytische Druckhydrierung
AT149197B (de) Gesinterte harte Metallegierung für Arbeitsgeräte und Werkzeuge.
AT130626B (de) Hartlegierung für Arbeitsgeräte und Werkzeuge.
AT102795B (de) Verfahren zur Herstellung vom Körpern von Typus der Phenol-Aldehyd-Kondensations-produkte.
DE910940C (de) Verfahren zur Herstellung von Massekernen, insbesondere fuer die Zwecke der Hochfrequenztechnik
AT136284B (de) Verfahren zur Herstellung von Hartlegierungen.
AT163610B (de) Werkstoff für hochbeanspruchbare, insbesondere hochverschleißfeste Maschinen- und Geräteteile sowie Verfahren zu dessen Herstellung
DE739030C (de) Verfahren zur Herstellung von OElpauspapier
AT166044B (de) verfahren zur Herstelllung von Lösungsmitteln auf der Grundlage von Gemischen chlorierter Kohlenwasserstoffe
AT97919B (de) Verfahren zur Herstellung einer hartgummiähnlichen Masse.