AT125707B - Raffinationsverfahren für flüssige und feste Mineralölkohlenwasserstoffe. - Google Patents

Raffinationsverfahren für flüssige und feste Mineralölkohlenwasserstoffe.

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AT125707B
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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Raffinationsverfall'en für fliissige und feste Mineralölkohleuwasserstoffe.   
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 cyclischen Kohlenwasserstoffe der Benzolreihe, wie z. B. das Cyclohexan und dessen Alkylderivate   (Methylcyclohexan,   Isopropyleyelohexan, Isobutylcyelohexan usw.) verwendet werden. Die leichteren dieser cyclischen Kohlenwasserstoffe der Benzolreihe, wie das Cyclohexan und das   Methyleyelohexan,   sieden zwar schon bei   810 bzw. 1030 und verflüchtigen sich   daher bei dem Raffinationsvorgange ziemlich stark. Es müssen daher besondere   Vorsichtsmassregeln   getroffen werden, um ihre   zu grosse Verflüchtigung   und eine Entzündung zu verhindern. 



   Die höheren und schwereren Produkte der hydrierten Kohlenwasserstoffe der Benzolreihe wie Isopropyleyelohexan,   Isobutylcyelohexan   usw. eignen sich schon viel besser zur   Verwendung   bei den vorliegenden Verfahren. 



   Am besten bewährt sich das Dekahydronaphtalin (Dekalin) von der chemischen Formel   l\oH18.   das folgende physikalischen Konstanten besitzt: Siedepunkt 189 , Entflammungspunkt 57.3 . Dichte bei 20  C 0. 8827. 



   Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel des   Raffinationsverfahrens   für ein viskoses schweres Mineralöl nach vorliegender Erfindung gegeben : 100 kg   Mineralöl   mit einer Viskosität von 23   Englergraden   bei 50  C werden in   100 l Dekalin gelöst.   Dieser Lösung setzt man nach und nach unter starkem   Rühren   200 kg Schwefelsäure von 98% zu. Die Säure setzt man in der Weise zu, dass die Temperatur   zwischen   25 und 30  C bleibt. 
 EMI2.1 
 sodann im Vakuum oder mit Wasserdampf destilliert zwecks Trennung des Dekalins und dessen Wiedergewinnung. Es verbleibt ein farbloses oder nur ganz leicht gefärbtes Öl zurück. 



   Das Arbeiten mit Dekalin ist viel billiger als das Arbeiten mit Benzin und ähnlichen bisher verwendeten Lösungsmitteln, weil bei der Verwendung des Dekalins praktisch keine Verluste   auftreten).   



  Seine Trennung vom raffinierten Öl gelingt ausserordentlich leicht. Ein   Verfärben   des reinen Öles beim 
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 grad aufweist. Ebenso hinterlässt es nicht den mindesten unangenehmen Geruch. Eine   Verflüchtigung   des Dekalins ist bei seinem Siedepunkte nicht zu befürchten und tritt auch. wie Versuche eindeutig ergeben 
 EMI2.3 
 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Raffinationsverfahren für flüssige und feste   Mineralölkohlenwasserstoffe,   dadurch   gekennzeichnet.   dass man schwere Kohlenwasserstoffe vor der Behandlung mit den Raffinationsmitteln mit einem   gesättigt   hydrierten, eyelisehen Kohlenwasserstoff verdünnt und diesen nach vollendeter Raffination von dem raffinierten Mineralölkohlenwasserstoff trennt   und wiedergewinnt.  

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Verdünnungsmittel einen EMI2.4
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Verdlünungsmittel einen gesättigt hydrierten, cyclischen Kohlenwasserstoff der Benzolreihe. beispielsweise Cyelohexan bzw. dessen Alkylderivate, verwendet.
AT125707D 1929-07-27 1930-07-24 Raffinationsverfahren für flüssige und feste Mineralölkohlenwasserstoffe. AT125707B (de)

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