AT125475B - Glasbuchstabenform. - Google Patents

Glasbuchstabenform.

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AT125475B
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Leopold Loeffler
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Leopold Loeffler
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  Glasbuchstabenform. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Glasform für die Herstellung von mit Press- luft hohl zu erblasenden Glasbuchstaben und Ziffern. In der Zeichnung ist diese Glasform dargestellt. Fig. 1 zeigt diese Form in einem   Grundrissquerschnitt.   a und b sind Rahmen für die seitlichen Buchstabenmatrizen h. Diese Rahmen sind um   Charniere   k drehbar und können mittels Schrauben und   Bügel r zusammengeschlossen werden   (Fig.   3). f   ist der Matrizen- deckel. Die rückwärtigen Buchstabenmatrizen i sitzen in der Wand c und werden durch den
Matrizendeckel   g   festgehalten. Am Boden d ist eine Platte c vermittels der Stange   l   ver- schiebbar.

   Im Aufriss Fig. 2 ist auf der linken Seite der   Rahmen   b samt Matrize   A und   Matrizendeckel f weggelassen, auf der rechten Seite bloss der   Rahmen   a gezeichnet. Es kommen zwei verschiedene Buchstabenmatrizen in Verwendung, nämlich diejenigen für die seitlichen Matrizen   h,   das sind die Buchstaben C, E, F, G, H, I, K, L, M, N, S, T, U,   T, W, X, Y, J ?, und   diejenigen für die   rückwärtige   Matrize i, das sind die Buchstaben   A, B,   D, 0, P, Q, R.

   Die rückwärtigen Matrizen   i   haben das   Mittelstück .   wie aus Fig. 2 beim Buchstaben A ersichtlich, am Matrizendeckel G aufgegossen, unterscheiden sich also von den seitlichen Matrizen   A,   bei welchen der Matrizendeckel eine ebene Fläche bildet. Statt eines Buchstabens können in einer Matrize auch zwei oder mehrere angebracht sein, wie z. B. in Fig. 8 und 9 ersichtlich ist0 oder auch Ziffern. Im geschlossenen Zustand ist die Form oben ebenfalls geschlossen, wie Fig. 5 zeigt ; Fig. 7 ist der Schnitt nach AB der Fig. 5 und Fig. 6 der Schnitt nach CD der Fig. 5. Bloss die Öffnung q ist im oberen Deckel vorhanden. Die Fig. 3 und 4 zeigen die Form im offenen Zustand ; in Fig. 3 ist der Matrizendeckel f auf der unteren Seite herausgeklappt gezeichnet.

   Das Öffnen der Seitenrahmen a und b erfolgt mittels einer Zugvorrichtung, bestehend aus der Stange 7, welche zwei um r drehbare bogenförmige Arme ni besitzt, welche an den Seitenrahmen a und b befestigt sind. Zieht man die Stange   l   vor, so öffnen sich zuerst die beiden Seitenrahmen   a   und b. bis der Stift      an der Platte e anstosst, hierauf geht auch die Platte e nach vorne. 



   Das Schliessen der beiden Seitenrahmen a und b erfolgt durch   Zurückschieben   der Stange   l   ; wenn der Stift o an die Platte e   anstosst   geht auch diese gegen die Rückwand zurück. Der Vorgang beim Pressen der Glasbuchstaben ist nun folgender :
Bei geöffneter Form (Fig. 3) wird eine mit der Glaspfeife vorgeblasene Glasmasse u (Fig.   4)   auf der Platte e so gestellt, dass der Hals s aus der   Deckelöffnung   q herausragt. Hierauf wird die Form. wie vorher beschrieben, geschlossen und mit dem Verschluss   r ver-   schraubt. Nun wird die   Pressluftvorrichtung   mit Hals s der vorgeblasenen Glasmasse u verbunden und die Glasmasse so weit mit Pressluft aufgeblasen. bis dieselbe in die seitlichen und rückwärtige Matrize hineingepresst ist. 



   Nach Lösung der Verschraubung 'wird am Handgriff der Stange l angezogen, worauf sich die beiden Seitenrahmen öffnen und die Glasbuchstaben aus den Matrizen h heraustreten ; nach weiterem Ziehen der Stange   l   geht auch der rückwärtige Glasbuchstabe aus der 
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 schleifen der einzelnen Buchstaben oder Ziffern herausgenommen werden. 



   Mit dieser Vorrichtung ist cs daher möglich, mehrere Buchslahen oder Ziffern auf einmal zu blasen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Glasbuchstabenform für mit Pressluft zu erblasende Buchstaben oder Ziffern, dadurch gekennzeichnet, dass die Form aus drei Rahmen besteht, in welche die Matrizen für die zu blasenden Buchstaben oder Ziffern eingelegt werden können.
    2. Glasbuchstabenform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seitliches Rahmen sich vermittels einer Hebelverbindung öffnen lassen, wodurch es hierauf möglich isl, in die geöffnete Form einen mit Glaspfeife vorgeblasenen hohlen Glaskörper einzubringen. denselben mit einer Pressluftvorrichtung zu verbinden und nach Schliessung der Glasform den Glaskörper mittels Pressluft in die Matrizen hineinzublasen.
    3. Glasbuchstabenform nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch Betätigung einer Hebelverbindung sich zuerst die seitlichen Rahmen öffnen und dadurch der geblasene Glaskörper aus den seitlichen Matrizen herausgezogen wird und durch weiteres Ziehen der Hebelstange der geblasene Glaskörper auch aus der rückwärtigen Matrize heraustritt und aus der Glasform zur weiteren Verarbeitung herausgenommen werden kann. EMI2.1
AT125475D 1930-11-11 1930-11-11 Glasbuchstabenform. AT125475B (de)

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