AT125441B - Nadel zum Aufnehmen herabgefallener Maschen von Strick- und Wirkwaren. - Google Patents

Nadel zum Aufnehmen herabgefallener Maschen von Strick- und Wirkwaren.

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AT125441B
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Marcel Vitoux
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Marcel Vitoux
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  Nadel zum Aufnehmen herabgefallener Maschen von Strick-und Wirkwaren. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Nadel zum Aufnehmen herabgefallener Maschen von Strickund Wirkwaren, die aus einem in einen Haken auslaufenden Schaft und einem in diesem beweglichen Schieber besteht, der behufs   Schliessens   und Öffnens des Hakenraumes durch die Maschen der Ware gesteuert wird. Bei bekannten Nadeln dieser Art hat der Schieber an der Oberseite eine Kerbe, in die sich die Maschen einlegen. Diese üben auf den Schieber einen Druck nach unten aus, so dass sich der Schieber auf dem Boden seiner Führungsnut reibt, wodurch das Arbeiten hart und die Güte der Ausbesserung vermindert wird.

   Nach der Erfindung wird der Schieber von seiner Unterseite her, u. zw. mittels eines dort angeordneten, aus dem Nadelschaft herausragenden Vorsprunges betätigt, so dass er also nicht gegen den Boden der Führungsnut gedrückt wird und dort keine Reibung auftreten kann. 



   Fig. 1 der Zeichnung zeigt einen Aufriss der Nadel. Die Fig. 2 und 3 zeigen die Nadel im Aufund im Grundriss, wobei der Schieber in der   Vorder-oder Abschlussstellung   abgebildet ist. Fig. 4 zeigt den Schieber in der hinteren oder Offenstellung. Die Fig. 5, 6,7 und 8 zeigen die Stufen der Aus-   bessenmgsarbeit.   



   Der Nadelschaft 1 ist in einem Handgriff 2 befestigt und läuft in einen   Haken j'aus.   Der Schaft 1 weist eine Längsnut 4 auf, in der ein Schieber 5 angeordnet ist, der an im Schaft 1 befestigten Nieten 6 mittels eines   Führungsschlitzes   7 geführt ist. Der Schieber hat am vorderen Ende eine Verdickung   8,   die derart ausgehöhlt ist, dass sie die Spitze des Hakens 3 in der in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Stellung 
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 An der unteren Fläche hat der Schieber 5 einen Vorsprung 9, der in der Stellung des Schiebers gemäss Fig. 4 aus dem am Rücken geschlitzten Schaft 1 stark und in der Stellung gemäss Fig. 2 nur wenig herausragt. 



   Die Fig. 5-8 zeigen, wie das Ausbessern der Ware vor sich geht. In der Laufmasehenreihe bedeuten 10, 11 zwei unversehrte Maschen, 12 ist eine eben im Fallen begriffene Masche. Mit   1. 3, 14, 15   sind die geradlinigen Fadenteile bezeichnet, welche die Überreste bereits gefallener Maschen darstellen. Die Ware wird irgendwie gespannt. Dann wird die Nadel gemäss Fig. 5 in die Masche 12 eingeführt, wobei der Schieber   J   die Offenstellung (Fig. 4)   innehat.   Hierauf wird die Nadel im Sinne des Pfeiles a unterhalb des Fadenstücks   l') so   weit vorbewegt, dass die Masche 12 gemäss Fig. 6 auf den Schaft 1 hinter die Verdickung 8 des Schiebers 5 zu liegen kommt.

   Nun wird die Nadel in der Richtung des Pfeiles b in Fig. 7 und in solcher Neigung   zurückgezogen,   dass der   Fadenteil 7J vom Haken 3   erfasst wird. Bei dieser Rückbewegung trifft der Vorsprung 9 des Schiebers   J   gegen die Masche   11,   so dass der Schieber bei der weiteren Rückbewegung der Nadel gehindert wird, diese Bewegung mitzumachen ; dadurch wird der Hakenraum geschlossen. Hierauf zieht man die Nadel im Sinne des Pfeiles b weiter zurück. Dadurch wird aus dem Faden   13   gemäss Fig. 8 eine Schleife 1. 3' gebildet und diese durch   die Masche 72 hindurchgezogen. Die   Masche 12 wird hiebei über die Verdickung 8 und den Haken. 3 abgeschlagen. Hierauf wird die Nadel wieder vorbewegt.

   Da hiebei der   Schieber. ? am   Vorsprung 9 durch   die Masche 72 zurückgehalten wird,   wird der Haken. 3 zum Erfassen des Fadenteiles 14 geöffnet. 



   Zum gleichzeitigen Ausbessern mehrerer nebeneinanderliegender Laufmaschenreihen   können   
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Nadel zum Aufnehmen herabgefallener Maschen von Strick-und Wirkwaren, die aus einem in einen Haken auslaufenden Schaft und einem in diesem beweglichen Schieber besteht, der behufs Schliessens und Öffnens des Hakenraumes durch die Maschen der Ware gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Schiebers (5) ein aus dem Nadelschaft (1) vorragender Vorsprung (9) angeordnet ist, der beim Zurückziehen der in der Offenstellung befindlichen Nadel gegen die unter der verletzten Warenstelle befindliehe unverletzte Masche (11) trifft, wodurch der Schieber aufgehalten und daher der Hakenraum geschlossen wird,
    und der beim Vorschieben der in der Sehliessstellung befindlichen Nadel gegen die vorher abgeschlagene Masche (12) trifft, wodurch der Schieber aufgehalten und daher der Hakenraum geöffnet wird. EMI2.1
AT125441D 1928-09-27 1929-09-23 Nadel zum Aufnehmen herabgefallener Maschen von Strick- und Wirkwaren. AT125441B (de)

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