DE806237C - Stopfvorrichtung mit schwenkbaren Haekchen - Google Patents

Stopfvorrichtung mit schwenkbaren Haekchen

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DE806237C
DE806237C DER694A DER0000694A DE806237C DE 806237 C DE806237 C DE 806237C DE R694 A DER694 A DE R694A DE R0000694 A DER0000694 A DE R0000694A DE 806237 C DE806237 C DE 806237C
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DE
Germany
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slide
hooks
tamping device
swiveling
threads
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DER694A
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Willy Riedel
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D29/00Hand looms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Stopfvorrichtung, bei der die zu der zu stopfenden Gewebeart passenden Häkchenstärken auf Schiebern angeordnet sind und eingeschoben werden können.
  • Es sind bereits Stopfvorrichtungen, bei denen ähnlich wie bei Webstühlen Häkchen durch Schwenken nach rechts und links das Ziehen von Querfäden erleichtern, bekannt, doch haben diese den Nachteil, daB sie immer nur für eine Gewebestärke verwendet werden können.
  • Um diesen Nachteil zu beheben, wird neuerungsgemäß die Stopfvorrichtung so ausgebildet, daß die Häkchen an einem besonderen Schieber befestigt sind und dieser Schieber an der Stopfvorrichtung ausgewechselt werden kann, und, um dieses zu erreichen, ist die Stopfvorrichtung mit Führungsleisten versehen, die dem einzuschiebenden Schieber Führung und Halt geben.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Stopfapparat ohne Häkchenschieber, Abb. 2 die Seitenansicht zu Abb. i, Abb. 3 den Schieber mit Häkchen.
  • An der Bodenplatte a sind Führungen b vorgesehen. In diese Führungen wird der Schieber c, auf dem die Häkchen d schwenkbar befestigt sind, eingeschoben. Der Schieber c ist am Ende e wulstig ausgebildet. Diese Wulst dient zum besseren Handhaben beim Herausziehen oder Hineindrücken des Schiebers. Um den Schieber in seiner richtigen Lage festzuhalten, ist eine Arretierung f vorgesehen. Durch die Auswechselmöglichkeit des Schiebers ist dem Besitzer der Stopfvorrichtung die Möglichkeit gegeben, je nach Bedarf grobe oder feine Gwebearten zu stopfen. Dieses geschieht in einfacher Weise dadurch, daB der zu der Webung passende Schieber mit den entsprechend dicken Häkchen in die Stopfvorrichtung eingeschoben wird.
  • Über den Stopfpilz g wird der zu stopfende Gegenstand gezogen, dann wird der Gummiring h zum Befestigen darübergespannt und das Ganze mit dem Apparat an den Haltearmen i verbunden.
  • Man nimmt nun eine lange Stopfnadel und zieht die Längsfäden wie beim gewöhnlichen Stopfen, nur mit dem Unterschiede, daß die Fäden auf der Vorrichtungsseite in die Häkchen d eingehängt werden. Sind die Längsfäden über die ganze Breite der schadhaften Stelle gezogen, dann beginnt man mit dem Ziehen der Querfäden. Diese Querfäden werden seitlich mit einem Stich befestigt und leicht durch die ganze Reihe gezogen, einmal oben und einmal unten, da die Längsfäden durch einfaches Schwenken der Häkchen d wie beim Webstuhl in zwei Lagen geteilt werden. Ist man am Ende angelangt, entfernt man den Gummi, und durch Umdrehen der Vorrichtung fallen die Schlingen allein von den Häkchen desselben, die bleibenden Schlingen werden dann wie gewöhnlich angenäht bzw. verstopft. Die Arbeit mit diesem Apparat geht sehr rasch, ist sauber und schont die Augen, weil man den Faden nicht wie beim gewöhnlichen Stopfen suchen braucht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stopfvorrichtung mit schwenkbaren Häkchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Häkchen (d) an einem besonderen Schieber (c) befestigt sind und dieser Schieber (c) an der Stopfvorrichtung (a) ausgewechselt werden kann und, um dieses zu erreichen, die Stopfvorrichtung (a) mit Führungsleisten (b) versehen ist, die dem einzuschiebenden Schieber (c) Führung und Halt geben.
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