AT125226B - Vorrichtung zur katalytischen Herstellung synthetischer Brennstoffe aus Destillationsgasen. - Google Patents

Vorrichtung zur katalytischen Herstellung synthetischer Brennstoffe aus Destillationsgasen.

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AT125226B
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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur katalytischen   Herstellung   synthetischer Brennstoffe aus Destillation gasen. 



   Bei der gegenwärtig üblichen Behandlung fester Brennstoffe (Fettkohlen. Lignite,   Schiefer usw. ) zur Umwandlung derselben in synthetische Brennstoffe auf dem Wege der   Destillation bei niederer Temperatur und nachfolgender katalytischer   Behandlung trägt man   dafür Sorge, dass sowohl im Brennstoff vor seiner Destillation als auch in den Destillations- 
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 als Träger zu dienen und deren   Dampfspannung   entsprechend herabzusetzen. 



   Bei der üblichen Ausführung der   vorläufigen   Trocknung der Brennstoffe   übersah man   es. sich über den Einfluss klar zu werden, den die   mehr oder weniger beträchtliche, im   Gemisch verbliebene Wasserdampfmenge haben kann und besonders das Verhältnis zwischen dem Wasserdampfanteil und den   Teerdämpfen   und den aus dem Ausgangsstoff entstehenden Gasen zu untersuchen. Das einzige Bedenken. auf Grund dessen man für die teilweise Entfernung des im Ausgangsmaterial enthaltenen Wassers sorgte, ergab sich aus der Erkenntnis, dass diese Entfernung für den ungestörten Betrieb des Ofens oder des entsprechenden anderen Destillationsapparates notwendig sei. 



   Die Anwesenheit einer gewissen Menge Wasserdampfes in dem einer katalytischen Reaktion zur Anreicherung an   Wasserstoff zu unterwerfenden Gemisch rechtfertigt   sich dadurch. dass man die Temperatur des katalytischen Prozesses unter dem Taupunkt der kon- 
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 Erniedrigung tritt   auch tatsächlich infolge der Verdünnung   der Gase und Dämpfe in einer entsprechenden   Wasserdampfmenge   ein. 



   Dagegen bringt eine zu grosse Verdünnung der nutzbaren Gase und Dämpfe den Nachteil mit sich, dass eine Vergrösserung der Kapazität der Reinigungs- bzw. Beaktionskammern notwendig wird, um das zu hydrierende Gemisch hinreichend lange mit den Reiniger-und Kontaktsubstanzen in Berührung zu lassen. 



   Ferner muss auch bemerkt werden, dass eine   übermässige Verdünnung   der zu hydrierenden Gasmassen die katalytische Wirkung aufzuheben strebt. Schliesslich stellt auch die zur Erwärmung der Wasserdampfmenge auf die Reaktionstemperatur notwendige   Wärmemenge   eine beträchtliche Wärme- oder Energieausgabe dar. Diese Überlegungen lassen die bisher nicht erkannte oder   gewürdigte Notwendigkeit hervortreten, in   den Destillationsgasen eine ganz bestimmte regelbare Menge Wasser   zurückzubehalten.   Für jedes Ausgangsmaterial gibt es, wie die Anmelderin durch Versuche gefunden hat. eine ganz bestimmte optimale Wassermenge, bei deren Vorhandensein in den Destillationsgasen die günstigsten   Verhält-   nisse auftreten.

   Diese Wassermenge ist jedenfalls wesentlich kleiner als die, die bei Anwendung der üblichen   Vertrocknungsvorgänge   in den gewöhnlich zur Katalytischen Behandlung kommenden Gasdampfgemischen belassen wurde. Die Erklärung für die Tatsache, dass eine ganz bestimmte Wassermenge die günstigsten Verhältnisse ergibt, dürfte darin zu suchen 
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   Pension befindliche Wasser praktiseh vollständig entfernt   wird und nur eine Wassermenge zurückbehalten wird. die höchstens dem kolloidal gebundenen Wasser entspricht. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die es ermöglicht, bei der katalytischen Herstellung synthetischer Brennstoffe aus Destillationsgasen die Entziehung des Wassers in jedem Falle genau regeln zu   können,   so    assss, bei Verwendung beliebiger Ausgangsmaterialien   stets der optimale Wassergehalt der Destillationsgase während der ganzen Dauer des Verfahrens aufrechterhalten werden kann. 



   Die Entfernung des Wassers kann entweder durch eine entsprechend weit getriebene Trocknung des Brennstoffes vor seiner Einführung in den Gaserzeuger oder durch eine Behandlung der aus dem Generator austretenden Gase vor ihrem Eintritt in die den kata- 
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 werden. 



   In letzterem Falle geht man unter Verwendung der in der Zeichnung dargestellten   erfindungsgemässen   Vorrichtung folgendermassen vor : Das aus dem Erzeuger   A   (Fig. 1) austretende Gasdampfgemisch gelangt vor seinem Eintritt in die den katalytischen Reaktionskammern vorangehenden   Reinigerkammel1l   in einen Abscheider B. in dem beispielsweise durch das bekannte Mittel der   Einwirkung elektrischer Hochfrequenzstrume   im unteren Teile nahezu die Gesamtmenge der Teerdämpfe und eine ganz bestimmte Wassermenge kondensiert 
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 durch entsprechende Einstellung der Temperatur im Abscheider B. der im oberen Teil auf eine Temperatur von etwa 90 bis 100  erhitzt wird.

   Von hier treten durch die Leitung b die nichtkondensierten Gase und in Form von Dampf die gesamte Wassermenge aus, die im Ausgangsstoff suspendiert enthalten gewesen ist : hiezu kann noch ein Teil des dem kolloidal gebundenem Wasser entsprechenden Dampfes austreten. Gleichzeitig entweicht auch eine kleine Menge Teeröl. die durch Kondensation in einem Behälter C zurückgewonnen wird. Das in C kondensierte Wasser wird durch einen Siphon e kontinuierlich entfernt. 



   Der im unteren Teil des Abscheiders B kondensierte Teer gelangt durch eine Leitung b' in einen Wiedererhitzer D, dessen Temperatur genug hoch ist.   um   die vollständige Verdampfung des Teers und der geringen, in   ihm   enthaltenen Wassermenge zu gewährleisten. 



  Diese Temperatur schwankt im allgemeinen zwischen 350 und 400 . Die aus dem Wiedererhitzer D austretenden Dämpfe gelangen dann durch die Leitung d in einen wie die Ver-   bindungsleitullgen   auf einer in der Nähe der Temperatur von D liegenden Temperatur gehaltenen Reiniger   B-J.   In diesem Reiniger lässt man gleichzeitig auch die aus dem Behälter C kommenden Gase gelangen. nachdem sie durch eine Heizschlange C'entsprechend 
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 gemeinsamen   Mallerwerksummantelung aufgestellt werden.   in der heisse Gase zirkulieren.

   Das gereinigte Gemisch wird dann auf   bekannte Weise dureh   eine Leitung c in die Kammern F für die katalytische Reaktion geleitet. wo die   Anreicherung   an Wasserstoff durch hydrierende Gase stattfindet, die ganz oder teilweise aus den durch eine Leitung g zugeführten und aus einer am   Auslass   eines Gasometers   G angeordneten Reinigungs-und Abscheideeinrichtung f/   kommenden Restgasen bestehen können. 



   Das Gasdampfgemisch wird beim Austritt aus der   Katalysatoreinrichtung F auf bekannte   Weise durch Kondensition in einen Behälter H gebracht. aus dem die kondensierbaren Gase abgezogen und die nichtkondensierbaren Dämpfe in einen   Absorber für leichte Dämpfe   geleitet werden, der mit aktivierter Kohle oder irgendeinem   anderen,   geeigneten Absorptionsstoff beschickt ist. 



   In der auf Fig. 2 der Zeichnung schematisch dargestellten   Ausführungsform   der   ertindungsgemässen Vorrichtung   werden die mit einer kleinen, von ihnen zurückgehaltenen Wassermenge beladenen Teerdämpfe am Austritt aus dem Wiedererhitzer   Z   unmittelbar durch eine Leitung d1 in die   Kammern   F für die katalytische   Reaktion   geführt, wohin andrerseits auch die aus dem Behälter C kommenden Gase gelangen. nachdem sie einen Reiniger und Abscheider j'durchströmt haben und in einer Schlange C'neuerlich erhitzt worden sind. 



   Diese abgeänderte Ausführungsform, die auch die gesonderte Reinigung der mit den Teerdämpfen nicht gemischten Gase umfasst, wird besonders in solchen Fällen zur Anwendung kommen, in denen die Gase einen geringen Schwefelwasserstoffgehalt aufweisen. Diese Ausführungsform lässt eine andere Art der   Rückgewinnung   des Schwefels zu und wird 
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 kolloidaler Form zu erhalten wünscht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur katalytischen Herstellung synthetischer Brennstof'e aus DestiMationsgasen. dadurch gekennzeichnet, dass am Ausgange eines Destillationsapparates (A) zwischen diesem <Desc/Clms Page number 3> Apparat und einer Katalysatorkammer (F) ein Abscheider (B) vorgesehen ist, der mit seinem unteren Teil mit einem vor der Katalysatorkammer angeordneten Wiedererhitzer (D) und mit seinem oberen Teil mit einem Kondensator (C) verbunden ist, aus welchem die Gase über einer Heizschlange () der Katalysatorkammer zugeführt werden. EMI3.1
AT125226D 1928-05-08 1929-05-08 Vorrichtung zur katalytischen Herstellung synthetischer Brennstoffe aus Destillationsgasen. AT125226B (de)

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