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Isolienmittel gegen Wärme- und K lteverluste.
Es ist bekannt, zur Isolierung von Rohrleitungen gegen Wärme-und Kälteverluste luftschicht- bildende Metallhüllen zu verwenden. Im besonderen ist es bekannt, um den zu isolierenden Körper herum eine oder mehrere blanke Metallfolien anzuordnen, die zur Begrenzung von Luftschichten mit atmo- sphärischem Druck dienen.
Auch sind Isolierungen bekannt, bei denen ein Luftraum mit lockerem, lamettaartigem Gewirr von blanken Metallfolienstreifen oder mit verhältnisgrossen, zusammengeknüllten Metallfolienstücken ausgefüllt ist.
Ferner sind plastisch aufgetragene schlechte Wärmeleiter oder aus solchen hergestellte Schalen sowie mit lockerem Isoliermaterial gefüllte Jute- und Asbestschläuche bekannt.
Bei der bekannten Art der Verlegung luftschiehtbildender Metallhüllen um die Leitungen sind zumeist Abstandhalter notwendig. Die Verwendung von Juteschläuchen ist durch die Temperatur be- grenzt, wogegen der diesen Nachteil nicht besitzende Asbestschlauch durch seinen geringen Nutzeffekt und seine hohen Kosten unwirtschaftlich ist.
Diese Nachteile zu beheben, ist Zweck vorliegender Erfindung. Gemäss derselben kommt eine aus
Glanzmetallfolien bestehende schlauchartige Hülle, die um die Rohrleitung gelegt wird, zur Anwendung.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zur Dar- stellung gebracht, und es zeigt Fig. 1 den Metallsehlauch auf ein Rohr aufgewickelt, Fig. 2 einen Quer- schnitt durch einen mit einem leichten Isoliermaterial gefüllten Glanzmetallschlauch. a bezeichnet einen aus Glanzmetallfolie bestehenden Schlauch, dessen Oberfläche nach Art des bekannten Kreppapiers ausgeführt ist. Vorzugsweise wird als Material Aluminiumfolie verwendet, es könnte natürlich auch eine andere geeignete Glanzmetallfolie sein. Durch die gewellte Ausbildung der Folie erhält sie eine gewisse
Stabilität, die den beim Umwickeln der Rohrleitungen auftretenden mechanischen Beanspruchungen standhält.
Eine weitere Festigkeit erhält der Schlauch auch durch ein ihn füllendes Isolationsmaterial b, das vorzugsweise aus Kieselgur, Papiertlocken, Textilabfällen u. dgl. besteht. Ohne am Wesen der Er- findung etwas zu ändern, könnte die aus Glanzmetallfolie bestehende Hülle a auch um einen Draht ge- wunden sein, oder sie könnte auch nur einen leeren Luftraum begrenzen. Im Querschnitt gedacht, hat diese schlauchartige Hülle a einen kreisrunden Querschnitt, in der praktischen Verwendung hingegen erhält sie eine in Fig. 2 veranschaulichte mit al bezeichnete Form.
Die Verlegung dieses Isoliermittels gestaltet sich äusserst einfach. Die schlauchartige Hülle wird schraubenlinienartig um die zu isolierende Leitung c gewunden, u. zw. wird sie satt gegen das Rohr hin angezogen. Ebenso werden die einzelnen Windungen fest aneinandergepresst, so dass eine kompakte, das
Rohr fest umschliessende Hülle entsteht bzw. eine Isolationsschicht gebildet wird, die das Rohr gegen
Wärmeabgabe von innen bzw. Wärmezufuhr von aussen schützt. Zum mechanischen Schutz der Iso- lationsschicht kann noch eine Deckschicht aus Karton und Bandage oder Blech aufgebracht werden.
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