AT125020B - Maschine zur Herstellung von Zündholzinnenschachteln. - Google Patents
Maschine zur Herstellung von Zündholzinnenschachteln.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Maschine zur Herstellung von Zimdholzinnenschachteln. Bei Maschinen zum Wickeln der Wandung der Innenschieber von Zündholzschachteln aus einem Span oder aus Pappe mit aufgelegtem Papierklebstreifen dienen zum Einschlagen des Papiersaumes messerartige Falzwerkzeuge oder Falter. Der Falter wird von einer Hubscheibe aus in eine Rille des Wicklers hineingeschwungen, die diesen rings umgibt. und über die der Papiersaum übersteht. Durch das Eindringen des Falters in die Wicklerrille wird der Papiersaum in die Rille hineingeschlagen, also um die Kante des Spanes umgelegt. Die bekannten Falter besitzen eine geradlinige Einsehlagkante. In dem Augenblick, in welchem eine Seite des Widders und die daran anliegende Schachtelwand ungefähr senkrecht zur Bewegungsbahn des Falters stehen, wird der Falter rasch in die Rille des Wicklers hineinbewegt, so dass er das Papier rasch in die Rille hineinschlägt. Die Einwärts-und Auswärtsbewegung des Falters muss eine rasche sein, weil sonst der Falter den Ecken des sich ununterbrochen drehenden Wicklers nicht mit genügender Sicherheit ausweichen kann. Für die raschen Falterschwingungen ist eine Hubscheibe mit verhältnismässig kurzen und steilen Vertiefungen erforderlich. Diese zwingen dazu. die Maschine verhältnismässig langsam umlaufen zu lassen, weil sonst die an den Kurven der Hubscheibe anliegende Rolle des Falterhebels den kurzen und steilen Vertiefungen nicht sicher folgen kann. Der langsame Umlauf der Maschine engt deren Leistungsfähigkeit naturgemäss ein. Die Erfindung schafft in einfacher Weise einen erheblichen Fortschritt. Gemäss der Erfindung ist die Vorder-oder Einschlagkante des Falters konvex gekrümmt und sind die Kurven der Hubscheibe so ausgeführt, dass der Falter in die Wicklerrille allmählich eintritt, in dieser länger verweilt und allmählich wieder austritt, d. h., die Kurven werden sanft abfallend, sanft ansteigend und langgestreckt geformt. Infolge der Verwendung einer solchen Hubscheibe ist die Möglichkeit geboten, die Maschine rascher umlaufen zu lassen als die bekannten Maschinen, ohne dass der gute Eingriff der Rolle des Falterhebels in die Kurven leidet. Durch Erhöhung der Masehinenumlaufzahl wird die Erzeugungsmenge vergrössert. Ausserdem wirkt der Falter beim Umlegen des Papiersaumes statt wie bisher schlagend mehr streichend. Dadurch wird die Güte der Erzeugnisse gesteigert. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht. Die Fig. 2-5 veranschaulichen vier verschiedene Arbeitsstellungen der Maschine. Das Faltwerkzeug oder der Falter a befindet sieh am oberen Ende des Hebels b, der unten auf einer kurzen Welle c befestigt ist. Die Vorderkante a'des Falters a ist konvex gekrümmt. Auf der Welle c ist ein Hebel d angebracht, der an seinem Aussenende eine sich um einen Zapfen f frei drehende EMI1.1 des Falters a ist infolge des sanften Abfalles der Kurve in die Rille der ersten Breitseite des Wicklers l allmählich eingedrungen. Zwischen der Einschlagkante und dem Rillengrund bleibt ein Spielraum. Bei <Desc/Clms Page number 2> der Weiterdrehung der Kurvenscheibe g tritt die Einschlagkante nach längerem Verweilen in der R : lle aus dieser allmählich heraus, so dass sich die nachfolgende Wicklerecke an ihr vorbeidrehen kann. Die Einschlagkante verbleibt demnach während eines grossen Teiles des Vorbeiganges der Schachtelseite in der Rille. Gemäss Fig. 3 befindet sich die Rolle e in der zweiten Kurve der Hubseheibe g. Der Falter a EMI2.1 Austritt allmählich, und der Falter a bleibt während eines grossen Teiles des Vorbeiganges der Schachtelseite in der Rille. Fig. 4 zeigt das Einsehlagen des Papiersaumes an der zweiten Sehachtelbreitseite. Fig. 5 zeigt den Falter in dem Augenblick, in welchem die Einschlagkante a' eine Wickerecke an sieh vorbeigehen lässt. Die fünfte Kurve der Hubscheibe g dient dazu. das Einschlagen des Papierstreifenendes zu bewirken.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : EMI2.2 Einschlagen des Papiersaumes von einer Hubscheibe Schwingbeweg1mgen gegenüber dem Schachtelwickler erteilt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorder-oder Einsehlagkante (a') des Falters (a) konvex gekrümmt ist und die die Sehwingbewegungen des Falters (a) erzeugenden Kurven der Hubscheibe (g) so ausgeführt sind, dass der Falter (a) bei allmählichem Eintritt und Austritt in die bzw. aus der Saumrille des Wicklers (l) während eines grossen Teiles des Vorbeiganges einer Wicklerseite und der daran anliegenden Schachtelseite am Falter (a) in der Saumrille verbleibt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT125020T | 1929-08-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT125020B true AT125020B (de) | 1931-10-26 |
Family
ID=3634133
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT125020D AT125020B (de) | 1929-08-20 | 1929-08-20 | Maschine zur Herstellung von Zündholzinnenschachteln. |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT125020B (de) |
-
1929
- 1929-08-20 AT AT125020D patent/AT125020B/de active
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