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Wartedaner Anzeigevorlichtlmg fiir Telephonzellen.
Die Erfindung betrifft eine Wartedauer-Anzeigevorrichtung für Telephonzellen, durch die es der die Zelle benutzenden Person ermöglicht wird, ohne die Tür zu öffnen, den aussenstehenden, auf die Benutzung der Zelle wartenden Personen anzugeben, wie lange ungefähr noch die Zelle benutzt sein wird.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch ermöglicht, dass Schalteinrichtungen im Innern der Zelle zur elektrischen Steuerung ausserhalb der Zelle befindlicher Signaleinrichtungen für verschiedene Wartedauerangaben vorgesehen sind.
Eine Einrichtung dieser Art hat den Vorteil, dass ein Wartender sich stets über die voraussichtliehe augenblickliche Dauer der Benutzung einer Zelle informieren und sich dem Sprechenden überhaupt
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Verbesserung des Dienstes am Kunden, die sich für die Inanspruchnahme der dem öffentlichen Verkehr zugänglichen Einrichtungen vorteilhaft auswirken muss.
Im Innern des Raumes ist an einer für den Benutzer leicht erreichbaren Stelle ein Schalter, z. B. ein Mehrwegeschalter, angebracht, der als Hebel-, Schiebe-oder Druekknopfschalter ausgebildet sein kann. Die Klemmen dieses Schalters stehen durch Leitungsdrähte mit Lampe a in Verbindung, die nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel an der Tür b der Zelle hinter Milch-oder Matt-oder Buntglas- oder Spiegelscheibe (mit durchsichtigem Belag) c angebracht sind.
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man vier verschiedene Wartedauerangaben aus dem Innern der Zelle machen kann.
Die Lampen a können in oder hinter Aussparungen (meist Fenster) der Tür b oder auch auf dem Türrahmen sitzen und werden durch Wandungen d hinter der Scheibe c so voneinander getrennt, dass jede Lampe nur einen bestimmten Teil der Scheibe c bei ihrer Einschaltung mit Hilfe des Sellalters beleuchtet. In jedem durch die Wan- dungen d gebildeten Abteil ist auf der Rückseite der Scheibe c eine beim Aufflammen der betreffenden Lampe von aussen durch die Mattseheibe c lesbare oder farbig (rot) erscheinende Beschriftung angebracht, die auf die Scheibe c selbst oder auch auf einer besonderen transparenten Scheibe hinter der Mattseheibe aufgetragen sein kann. Die Inschriften sind in den einzelnen Abteilen verschieden, entsprechend den zugehörigen Wartedauerangaben.
Die Scheibe c kann aus einem oder mehreren Teilen bestehen und in einem Rahmen e gefasst sein, der auf dem Türrahmen b so befestigt ist, dass er die Lampen und ihre Fassungen nach aussen abschliesst.
Je nachdem in welche Stellung der Mehrwegeschalter, an dem Beschriftungen gleichen Inhaltes vorgesehen sind, wie in den einzelnen Abteilen, gebracht wird, wird die Lampe a des betreffenden Abteils aufleuchten und ihre Beschriftung von aussen lesbar machen. Die elektrische Schaltung ist jedem Fachmann ohne weiteres verständlich und deshalb nicht besonders dargestellt.
Natürlich könnten die Abteile für die einzelnen Lampen auch räumlich voneinander getrennt angeordnet werden oder übereinander vorgesehen sein. Man könnte auch für jedes Abteil eine besondere Mattscheibe c mit Beschriftung an der Tür anbringen. Die die verschiedenen Beschriftungen tragenden Scheiben könnten auch rund oder als Kreisausschnitt ausgebildet sein und ferner könnte man sie auch so drehbar machen, dass sie bei den verschiedenen Schaltstellungen des elektrischen Schalters sich verschieden weit hinter einem Schauloch drehen, so dass nur immer eine der Wartedauerangaben in dem Schauloch bei jeder Stellung des elektrischen Schalters sichtbar wird. In diesem Falle genügte eine einzige Lampe a hinter dem Schauloch.
Alle diese Einzelhuten sind für den Erfindungsgedanken ohne Bedeutung.
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Zu der Gesamteinrichtung gehört natürlich auch ein Aufmerksamkeitssignal im Innern der Zelle, das von aussen betätigt werden kann.
Die Anzeigevorrichtung kann auch an einer Telephonzelle doppelt, d. h. derart vorgesehen sein, dass die eine Vorrichtung zur Übermittlung von Angaben von innen nach aussen und die andere von Angaben
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eine Anzeigevorrichtung mit Lampen. Die Inschriften der letzteren Vorrichtung werden dann Anfragen über die voraussichtliche weitere Dauer der Benutzung des Fernsprechers enthalten und wurden zweckmässig so anzubringen sein, dass sie von der den Fernsprecher benützenden Person unbedingt gesehen werden müssen. An Stelle des Mehrwegesehalters könnte ein Einzelschalter oder Druckknopf vorgesehen werden, wenn die Inschriften nur aus einer Angabe bestehen sollen.