DE453474C - Selbstschalter mit Leuchtmasse - Google Patents
Selbstschalter mit LeuchtmasseInfo
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- DE453474C DE453474C DEE31201D DEE0031201D DE453474C DE 453474 C DE453474 C DE 453474C DE E31201 D DEE31201 D DE E31201D DE E0031201 D DEE0031201 D DE E0031201D DE 453474 C DE453474 C DE 453474C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/04—Means for indicating condition of the switching device
Landscapes
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
- Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
Description
Es ist bekannt, bei Schaltern, und zwar auch bei selbsttätig ansprechenden Ausschaltern,
die Stellung des Schaltgriffes durch Anbringen eines besonderen farbigen Zeichens
nach außen leichter kenntlich zu machen. Es ist auch weiterhin bereits vorgeschlagen worden,
solche farbigen Kennzeichen an bereits vorhandenen Teilen des Schalters anzubringen
und dabei dieses Kennzeichen in der Ein- oder Ausschaltstellung im Gehäuse des Schalters
verschwinden zu lassen. Bei einigen Ausführungen größerer Selbstschalter, die nicht als Installationsselbstschalter angesprochen werden können und bei denen eine
räumliche Begrenzung wie bei diesen nicht notwendig ist, sind besondere Anzeigeschildchen
angebracht worden, die je nach der Stellung der Schaltteile hinter Schauöffnungen
erscheinen und Aufschriften tragen, welche den jeweiligen Zustand des Schalters erkennen lassen. Bei allen diesen Ausführungen
ist jedoch keine Rücksicht darauf genommen, daß das Erkennen der Schalterstellung
dann besondere Schwierigkeiten macht, wenn der Schalter angesprochen, also das Licht beispielsweise einer Hausinstallation
erloschen ist.
Die Verwendung von Leuchtmasse ist bereits bei gewöhnlichen Ausschaltern oder
Sicherungen bekannt geworden, um den Ort erkennbar zu machen, an dem sich der Installationsapparat
befindet. Auch hat man vorgeschlagen, auf besonderen Scheiben Leuchtzeichen anzubringen, welche die Stellung
des Schalters im Dunkeln erkennen lassen. Diese Leuchtzeichen bestehen bei den bekannten Ausführungen entweder aus Aufschriften
»An« oder »Aus« oder aus einfachen Punkten oder Strichen, die stets, d. h. sowohl in der Ein- wie in der Ausschaltstellung
sichtbar sind und durch ihre gegenseitige Lage zueinander, die beim Ein- und Ausschalten verändert wird, die Stellung des
Schalters erkennen lassen. Bei den kleinen Abmessungen, wie sie z. B. bei Selbstschaitern
in Stöpselform notwendig innegehalten werden müssen, erfolgt das Anzeigen der Schalterstellung bei den bekannten Ausführungen
jedoch nicht deutlich genug, denn die Leuchtmasse ist in jeder der beiden Stellun-
gen sichtbar, und es bedarf eines besonderen Hinsehens, um zu erkennen, ob die Leuchtmasse
die Ein- oder Ausschaltstellung anzeigt.
Nach der Erfindung wird die Aufgabe in sehr einfacher Weise dadurch gelöst, daß die
auf dem Schaltergriff angeordnete Leuchtmasse durch einen feststehenden Teil des Gehäuses
oder umgekehrt die auf einem feststehenden Teil des Gehäuses angeordnete Leuchtmasse durch den beweglichen Schaltergriff
in der einen oder anderen Stellung überdeckt wird. Das Abdecken der Leuchtmasse kann in der Weise geschehen, daß
ζ. B. in der Einschaltstellung überhaupt keine Leuchtmasse sichtbar ist, so daß das Erkennen
eines leuchtenden Punktes o. dgl. ohne weiteres darauf schließen läßt, daß dieser
Schalter angesprochen hat. Die Leuchtmasse kann z. B. an der Seite eines Druckknopfes
derart angebracht sein, daß bei niedergedrücktem Schaltknopf (Einschaltstellung)
die Leuchtmasse im Gehäuse verschwindet. ίο Es kann aber durch das Abdecken der Leuchtmasse
in der einen oder anderen Stellung auch die Farbe der Leuchtmasse geändert werden,
so daß der beispielsweise in der Einschaltstellung nicht abgedeckte, also weiß leuchtende
Punkt o. dgl. in der Ausschaltstellung hinter einer Schauöffnung zu liegen kommt
und rote Färbung o. dgl. annimmt und dadurch allein schon den Schalter als im ausgeschalteten
Zustande befindlich erkennen läßt.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Leuchtmasse überhaupt, d. h. in beiden
Schaltstellungen, hinter farbigen Fenstern erscheinen zu lassen, so daß die erkennbare
Farbe des Leuchtpunktes o. dgl. auf die Stellung des Schalters hinweist. So kann
z. B. in der Einschaltstellung die Leuchtmasse hinter einem grünen Glasfensterchen, in der
Ausschaltstellung hinter einem roten Glasfensterchen erscheinen. Es ist weiterhin
nicht erforderlich, in allen Fällen gleichfarbige Leuchtmasse zu verwenden, sondern
es kann die Kennzeichnung des Selbstschalters nach dem jeweiligen Stromkreise durch
Anbringen verschiedenfarbiger Leuchtmasse erfolgen.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. In den
Abb. r und 2 ist ein Selbstschalter in Stöpselform im Grundriß und in Ansicht dargestellt,
bei welchem die Leuchtmasse in Form einer Leuchtlinse α auf der Stirnseite des Stöpsels
angebracht ist. Es kann z. B. in der eingeschalteten Stellung der Drehgriff c die
Leuchtlinse α abdecken. Spricht der Schalter bei Überstrom oder Kurzschluß an, so geht
der Drehgriff c in die gestrichelt gezeichnete Stellung über, in welcher die Leuchtlinse a
sichtbar wird. Die Einrichtung kann so getroffen sein, daß das Sichtbarwerden der
Leuchtlinse die Ausschaltstellung oder die Einschaltstellung angibt.
In den Abb. 3 und 4 ist eine zweite Ausführungsform dargestellt. Hierbei ist die
Leuchtlinse α auf dem drehbaren Teil des Schalters, nämlich dem Drehgriff c, angeordnet.
An dem festen Teil des Schalters ist eine Blende d vorgesehen, welche die Leuchtlinse
in der einen oder anderen Stellung des Schaltgriffes c abdeckt, wodurch der Zustand
des Schalters angezeigt werden kann.
Die Leuchtlinse kann auch auf einer Scheibe im Innern des Patronenkörpers b
angeordnet sein, die dann durch eine in der Vorderseite des Körpers befindliche Öffnung
die Stellung der Kontakte anzeigt.
Eine andere Ausführungsform könnte noch durch folgende Anordnung erreicht werden.
Die Leuchtlinse σ ist für gewöhnlich, also im eingeschalteten Zustande, auf dem Drehgriff
c sichtbar. Spricht der Schalter an, so tritt die Leuchtlinse α hinter die Blende d,
die aber in diesem Falle eine öffnung mit einer durchsichtigen farbigen Scheibe besitzt,
so daß das Ausschalten des Schalters durch eine andere Leuchtfarbe angezeigt wird.
Diese Anordnung hat noch den besonderen Vorteil, daß der Ort des Schalters stets
durch ein leuchtendes Zeichen kenntlich gemacht ist.
In den Abb. S und 6 ist ein Selbstschalter dargestellt, bei dem das Betätigungsorgan
zum Wiedereinschalten aus einem Druckknopf e besteht. Bei eingeschaltetem Schalter
nimmt der Druckknopf e die in Abb. 5 punktiert gezeichnete Stellung ein, so daß die
Leuchtlinse α in dem Schaltergehäuse b verschwunden
ist. Beim Ansprechen des Schalters, also beim Unterbrechen des Stromkreises,
tritt der Druckknopf e aus dem Schaltergehäuse b heraus, so daß die Leuchtlinse a
nun sichtbar wird. In der Abb. 6 ist noch gezeigt, daß an Stelle einer Leuchtlinse α ein
Streifen f treten kann, der den Druckknopf e ganz oder teilweise umgibt.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß man die Leuchtmasse zur
Kennzeichnung des' Selbstschalters nach den zulässigen Stromstärken benutzt. Entweder
kann die Leuchtmasse selbst in den betreffenden Kennfarben aufgeführt sein oder es wird
eine Leuchtmasse, welche weißes Licht gibt, hinter entsprechend gefärbten Fenstern angebracht.
Claims (5)
1. Selbstschalter mit Leuchtmasse, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem
Schaltgriff angeordnete Leuchtmasse durch einen feststehenden Teil des Gehäuses oder umgekehrt die auf einem feststehenden
Teil des Gehäuses angeordnete Leuchtmasse durch den Schaltgriff in der einen oder anderen Schaltstellung abgedeckt
wird.
2. Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Abdeckung
der Leuchtmasse deren Farbe verändert wird.
3. Selbstschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leuchtmasse an der Seite des Druck-
knopfes derart angeordnet ist, daß bei niedergedrücktem Schaltknopf die
Leuchtmasse nicht sichtbar ist.
4. Selbstschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kennzeichnung der Selbstschalter nach den zulässigen Stromstärken durch verschiedenfarbige
Leuchtmassen erfolgt.
5. Selbstschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leuchtmasse hinter farbigen Fenstern aufgetragen ist.
Hierzu 1 Blau Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE31201D DE453474C (de) | 1924-09-03 | 1924-09-03 | Selbstschalter mit Leuchtmasse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE31201D DE453474C (de) | 1924-09-03 | 1924-09-03 | Selbstschalter mit Leuchtmasse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE453474C true DE453474C (de) | 1927-12-08 |
Family
ID=7074919
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE31201D Expired DE453474C (de) | 1924-09-03 | 1924-09-03 | Selbstschalter mit Leuchtmasse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE453474C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2671227A1 (fr) * | 1990-12-28 | 1992-07-03 | Sextant Avionique | Bouton de commande de disjoncteur. |
-
1924
- 1924-09-03 DE DEE31201D patent/DE453474C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2671227A1 (fr) * | 1990-12-28 | 1992-07-03 | Sextant Avionique | Bouton de commande de disjoncteur. |
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