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Die Erfindung betrifft einen Blecheinsatzkasteu für Türen und besteht darin, dass der Kasten eine Ausnehmung für das Stockwerkbezeichuungsschild bzw. Türnummerschild, einen Briefeinwurf, einen Taster für die Klingel und an der Türinnenseite eine durch eine Klappe schliessbare Schauöffnung aufweist und im Innern des Kastens eine Glühlampe vorgesehen ist. Die Schauöffnung in der Innenwand des Kastens unterhalb der Glühlampe ist derart angeordnet, dass durch diese Öffnung über die durch eine Klappe aus Glas od. dgl. geschlossene Briefeinwurföffnung der Aussenraum überblickt werden kann.
Die zur Abdeckung der Schau- öffnung vorgesehene Klappe bildet in der Offenstellung eine Blende für die Glühlampe und vor der letzteren ist an dem Kasten eine Vorrichtung zum Einschieben einer transparenten Platte vorgesehen, die durch die Briefeimmrföffnung sichtbar ist. Ferner wird der Erfindung gemäss durch das Einschieben der Platte selbsttätig ein Schalter betätigt, der den Taster vom Klingelstromkreis abschaltet und gleichzeittg den Taster in den Stromkreis der Glühlampe einschaltet, so dass diese beim Betätigen des Tasters aufleuchtet.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die Gesamtanordnung der Eingangstürarmatur im vertikalen Querschnitt, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig. 3 das zur Einrichtung gehörige Schaltungsschema.
In der Türfüllung T ist ein Blechkasten 1 eingesetzt, welcher mit mehreren Ausnehmungen versehen ist. In der Ausnehmung 2 ist das Stock- und Wohnungstürschild 2'und in die Ausnehmung 3 das aus einem durchscheinenden Material hergestellte Namenschild 3' eingesetzt. Die Ausnehmung 4 dient zum Briefeinwurf und wird durch eine Klappe 5 aus Glas oder anderem geeigneten durchsichtigen Material geschlossen gehalten. Ferner ist an dem Einsatzkasten 1 der Taster 6 für die elektrische Glocke 7 angebracht. An der Innenseite der Türe dient der Blechkasten als Briefkasten 8, an dessen vorderem Auschsnitt 9 sich die Öffnung 10 in der Türe T anschliesst. Die Öffnung 10 wird nach aussen durch die durchscheinend Namentafel 31 und die Klappe 5 überdeckt.
Der Briefkasten 8 weist an der Rückseite die übliche Türe 11 auf und ist an seinem oberen Teil zu einem Beleuchtungskörper 12 ausgebildet.
Dieser enthält eine Glühlampe 13 und weist an seiner Rückseite zwei Öffnungen 14, 15 auf.
Die untere Öffnung 15 bildet eine Schauöffnung und ist durch eine aufhebbare Klappe 16 abgedeckt. In die obere Öffnung 14 ist eine Mattscheibe 17 eingesetzt. Ferner weist die obere Deckwand des Beleuchtungskörpers 12 einen Schlitz 18 zum Einführen einer Glastafel 19 auf, die, eingeschoben, in seitlichen Führungen 20 gehalten wird. Die Glastafel 19 ist mit einer Aufschrift versehen, welche durch die Briefeinwurföffiung 4 von aussen abgelesen werden kann.
Durch Drücken auf den Taster 6 wird die Alarmglocke 7 in Betrieb gesetzt und durch Betätigung des Schalters 22 (Fig. 2) der Stromkreis für die Glühlampe 13 geschlossen.
Diese beleuchtet das Namenschild 3'sowie den Aussenraum der Eingangstür durch die Briefeinwurföffnung 4, ferner den Innenraum durch das Mattglas 17 und den Briefkasten 8 von innen. Durch Verschwenken der Klappe 16 in die strichlierte Stellung wird die Glühlampe 13
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ganzen beleuchteten Aussenraum. Durch Einschieben der Scheibe 19 wird ein in die Führung 20 eingebauter Umschalter. 23 (Fig. 3) automatisch betätigt und dadurch der Stromkreis des Tasters 6
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auf die Glühlampe 13 gerichtet, so dass bei nachheriger Betätigung des Tasters 6 die Glühlampe aufleuchtet, wodurch das Tür-und Namenschild sowie die Scheibe 19 mit dem Text beleuchtet wird, welcher anzeigt, dass der Wohnungsinhaber abwesend und wann und wo er zu treffen ist.
Die elektrische Schaltung der Einrichtung ist in Fig. 3 dargestellt.
Beim Einschalten des Handschalters 22 fliesst der Strom längs der in vollen Linien veranschaulichten Leitung und die Glühlampe 13 leuchtet. Wird der Taster 6 gedrückt, so fliesst der Strom über die in strichpunktierten Linien gezeichnete Leitung und die Glocke 7 läutet.
Wird die Anzeigetafel19 in den Beleuchtungskörper eingeschoben, so wird durch die Tafel 19 der Umschalter 23 betätigt und dadurch der Glockenstromkreis (strichpunktiert) unterbrochen und gleichzeitig ein durch punktierte Linien gekennzeichneter Stromkreis mit der Glühlampe 13 und dem Taster 6 in Verbindung gebracht, so dass beim Hineindrücken des Tasters 6 die Glühlampe 13 aufleuchtet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Blecheinsatzkasten für Türen, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Ausnehmung (2) für das Stockwerkbezeichnungsschild bzw. Türnmmerschild, einen Briefeinwurf (4), einen Taster (6) für die Klingel und an der Türinnenseite eine durch eine Klappe schliessbare Schau- öffnung (15) aufweist und dass im Innern des Kastens eine Glühlampe (13) vorgesehen ist.