AT124843B - Einrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von Tonfilmen. - Google Patents

Einrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von Tonfilmen.

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AT124843B
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  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description


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Rolle 6. Im Betriebe läuft der Film von der Innenseite der Spule ab und wird auf deren Aussenseite aufgewickelt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die   Tonaufzeichnung aus sieben getrennten   parallelen Streifen   8,   die nacheinander zur Wiedergabe gelangen. 



   Neben der Filmspule liegt das Gehäuse 10, das'seitlich eine Tür und auf der Rückseite Öffnungen besitzt, durch die der Film ein-bzw. austritt. Das Gehäuse enthält die hohle Antriebstrommel 11, an die der Film durch zwei Gummirollen 12 angedrückt wird. Die Teile der Trommel, die unter den Ton-   aufzeiehnungen   liegen, sind ausgeschnitten, so dass nur die Ränder des Filmes auf der Trommel liegen.
Die Trommel wird von einem nicht gezeichneten Antriebsmechanismus gleichförmig bewegt. An der
Rückwand des Gehäuses ist eine nicht gezeichnete photoelektrische Zelle befestigt. Sie ragt in das Innere der Trommel und wird von einer Lichtquelle über ein optisches System durch die Tonaufzeichnung hindurch belichtet.

   Die Zelle ist in bekannter Weise über einen Verstärker an   Lautspreeher angeschlossen.  
Zwischen der oberen Druckrolle 12 und den Eingangsöffnungen des Gehäuses passiert der Film noch die   Leitrollen-M und. M. Letztere   ist mit Endflansehen versehen und sichert den Film gegen seitliche Ver- schiebung auf der Trommel. 



   Den Gehäuseöffnungen gegenüber liegt der Schlitten 16 auf den   Führungen     17,   auf denen er parallel zur Trommelachse gleiten kann. Er trägt das optische System, durch das ein sehr schmales   Lichtbüsehel   auf den Film projiziert wird. Das optische System enthält die Lichtquelle 20, deren   Glühdraht   konzentriert sein muss. In dem Ansatzrohr 21 befindet sich der Lichtspalt und eine Optik, die den Spalt verkleinert auf dem Film abbildet. Das Rohr 21 ragt über den Schlitten in das   Innere des Gehäuses durch   eine Öffnung, die zweckmässig der Schlitten selbst   lichtdicht abschliesst.   



   Die verschiedenen Tonstreifen 8 des Filmes bilden eine fortlaufende   Tonaufzeichnung,   die nach jedem Durchlauf des Filmes von einem Streifen auf den benachbarten übergeht. Das optische System wird nun durch den Film derart gesteuert, dass es sich in einer entsprechenden Zeit von einem Streifen zum nächsten verschiebt. 



   Zu diesem Zwecke ist an einem Rand des Filmes eine dünne Metallklammer 24 befestigt. Im Gehäuse 10 sitzt das   Metallbad   25 auf dem isolierten, drehbar befestigten Arm 26, der durch eine kleine Feder derart gehalten und geneigt wird, dass das Rad den Rand des Filmes, an dem die Klammer befestigt ist, berührt. Auf diese Weise bleiben Rad und Trommel normalerweise ausser Kontakt ; nur dann, wenn die Klammer unter dem Rad hindurchläuft, werden Trommel und Rad   elektriseh   verbunden und schliessen einen gleich zu beschreibenden Steuerkreis. Die Verschiebung des Schlittens bewirkt der Elektromagnet 28 ; dessen Anker 29 ist an der Stange 30 befestigt und wird durch die Schraubenfeder 31 elastisch in die äusserste Stellung gedrückt. 



   Die Stange 30 ist durch das Magnetgestell   hindurchgeführt.   An ihrem Ende ist die Sperrklinke 32 drehbar angebracht, die in eine Zahnstange 33 eingreift, deren Zähne den gleichen Abstand haben wie die einzelnen Tonstreifen. Bei Erregung des Magneten werden Schlitten und optisches   System um   einen 
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 stellung Überschreitet, ist die Kolbenbremse   34   vorgesehen ; ihr Bremszylinder ist fix angeordnet, während der Steuerkolben an dem Schlitten befestigt ist. Der Elektromagnet wird durch die   elektriselie     Verbindung   Rad   25-Filmkammer   24-Trommel 11 betätigt. Hiezu bedient man sich erfindungsgemäss eines besonderen Gasentladungsgefässes mit   Glühkathode   und Steuergitter, das bei 36 angedeutet ist.

   Diese Einrichtung besitzt eine Anode und ein Gitter, die in einem   dampf-oder gasgefüllten Gefäss angeordnet   sind. Der Gas-oder Dampfdruck ist dabei so gross, dass zwischen Anode und Kathode eine Lichtbogenentladung auftreten kann. 



   Nach der Zeichnung wird die Kathode 37 durch den Strom der Batterie   , 8 geheizt   und ist mit einer Gleichstromquelle   39   von z. B. 125 Volt verbunden. Die Magnetwicklung ist mit einem Ende an die Anode 40, mit ihrem anderen Ende über das Thermorelais 41 an die Stromquelle. 39   angeschlossen.   



  Das Gitter 42 erhält über den Widerstand 43 von der Batterie 44 eine normale negative Vorspannung. z. B. etwa 4-5 Volt. Das Gitter ist aber auch zugleich über den Widerstand   43   mit dem Pluspol der 
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  Da der durch das Gasentladungsgefäss und den Magneten 28 fliessende Strom nach seiner   Betätigung   durch das Steuergitter nicht mehr unterbrochen werden kann, wird der   Stromkreis gemäss   der Erfindung durch das Thermorelais 41 geöffnet. Diese Einrichtung besteht aus einer teilweise Quecksilber enthaltenden. 



  U-förmigen Röhre, von der ein Arm vorzugsweise mit Wasserstoff gefüllt ist. Von den zwei   Klemmen     dieses Relais ist die eine 48 in den Kopf, die andere 49 in die Abschmelzstelle dps U- Rollres einge"ehmolzen.   



  Die Klemme 49 taucht normalerweise in Quecksilber und ist an der Heizwicklung 50 aufgehängt. 



   Soll nun die Einrichtung in Betrieb genommen werden, dann setzt man zunächst die Filmspule auf die Tragrollen auf und schiebt die freie Schleife von der Seite in die Öffnungen des Gehäuses und über Rollen und Trommel ein. Der Punkt, an dem die Tonaufzeiehnung von einem Streifen in den andern übergeht, soll dabei gerade unterhalb des   Lichtbiisehels   liegen und die Klammer 24 gerade hinter dem Kontaktrad 25. Hebt man nun die Sperrklinke, dann bewegt sich der Schlitten so lange   rückwärts,   bis sie den ersten Zahn berührt. In dieser Stellung belichtet das optische System den ersten Tonstreifen. 
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 Lichtbüschel vorbei.

   Ist nun die ganze Filmlänge einmal abgelaufen und der Punkt erreicht, wo die Tonaufzeichnung in den nächsten Tonstreifen übergeht, dann passiert die Klammer das Kontaktrad   25   und schliesst den Gitterkreis des Gasentladungsgefässes. In diesem entsteht sofort eine Lichtbogenentladung, der Magnet 28 wird betätigt, der Schlitten um einen Zahnabstand verschoben und so das   Liehtbüschel   auf den nächsten Tonstreifen gerichtet.

   Die Klammer ist   zweckmässig   so angeordnet, dass die Bewegung des Schlittens zeitlich und räumlich genau abgestimmt ist auf die Bewegung, die das Liehtbiisehel bei der Tonaufnahme relativ zum Film   ausführte.   Versuche, die der Erfindung zugrunde liegen, haben ergeben, dass die   gewünschte   Zeit, die der Schlitten für seine Bewegung braucht, etwa   1/10 Sekunde   beträgt, was im Betriebe kaum merkbar wird. Der Magnetkreis der nach Benutzung des Gasentladungsgefässes dauernd Strom führt, wird wenige Sekunden nach seiner Schliessung durch das Thermorelais 41 wieder geöffnet. Nachdem sich das Relais wieder abgekühlt hat, bereitet es erneut den Stromkreis vor, so dass das Gasentladungsgefäss wieder betriebsfähig ist.

   Der eben beschriebene Vorgang wiederholt sich jedesmal, wenn die Klammer die Vorrichtung passiert. Das   Lichtbüschel   wird so lange von einer Tonaufzeichnung auf die nächste   hinüber   bewegt, bis die gesamte Tonaufzeichnung reproduziert ist. Die Klammer 24 ist zweckmässig sehr leicht gehalten und soll nur wenige Milliampere Strom führen. 



  Zur Steuerung des Gasentladungsgefässes genügt schon ein sehr geringer   Gitterstrom.   



   Die Erfindung lässt sich, wie bereits gesagt, sowohl bei der Tonaufnahme als auch bei der Tonwiedergabe mit Vorteil anwenden. Wird sie zur Tonaufnahme benutzt, dann wird   zweckmässig   der Film vollständig in einem lichtdichten Gehäuse eingeschlossen. Man nimmt dann keine photoelektrische Zelle ; das den Film beleuchtende   Lichtbüschel   wird in irgendeiner geeigneten Weise von den Tonwellen gesteuert. 



  Die Erfindung ist auch dann anzuwenden, wenn das Filmband nicht endlos ist. In diesem Falle geht die Tonaufzeichnung an jedem Ende des Filmes von einem Streifen auf den andern über. Gemäss der Erfindung ist dann an jedem Übergangspunkte eine Klammer angeordnet, die die Seitwärtsbewegung in einer entsprechenden Zeit bewirkt. Dann muss aber auch bei jeder dieser Bewegungen die Drehrichtung der Trommel umgekehrt und der Film gebremst bzw. wieder beschleunigt werden. Zu diesem Zwecke ordnet man an jedem Ende des Filmes an beiden Rändern eine entsprechende Anzahl Klammern an. Die erste Klammer z. B. bewirkt, dass das Lichtbüschel gelöscht wird, die   nächste   reversiert den Motor und bewegt den Schlitten und die letzte schaltet das Licht wieder ein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von Tonfilmen, insbesondere solchen mit mehreren parallelen   Aufzeiehnungsstreifen,   bei welcher die Filmsteuerung und insbesondere die relative Querbewegung zwischen Film und   Beliehtungsmittel   durch im Anodenkreis eines   Gasentladungsgefässe <    liegende Magnetwieklungen erfolgt, deren Erregung von am Film selbst angebrachten Kontaktmitteln bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass diese Kontaktmittel den Gitterkreis eines von dem Tonverstärker getrennt angeordneten, besonderen Entladungsgefässes mit   liehtbogenförmiger   Entladung steuern.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Anodenkreis des Ent- EMI3.1
AT124843D 1929-05-06 1930-04-22 Einrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von Tonfilmen. AT124843B (de)

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ID=21755190

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AT124843D AT124843B (de) 1929-05-06 1930-04-22 Einrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von Tonfilmen.

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