AT124803B - Selbsttätige Anlaßvorrichtung für Einphasenmotoren mit Kurzschlußanker zum Antrieb von Kältemaschinen. - Google Patents

Selbsttätige Anlaßvorrichtung für Einphasenmotoren mit Kurzschlußanker zum Antrieb von Kältemaschinen.

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AT124803B
AT124803B AT124803DA AT124803B AT 124803 B AT124803 B AT 124803B AT 124803D A AT124803D A AT 124803DA AT 124803 B AT124803 B AT 124803B
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Escher Wyss Maschf Ag
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   Die Erfindung betrifft eine selbsttätige   Anlassvorriehtung   für Einphasenmotoren mit Kurzschlussanker zum Antrieb von Kältemaschinen. Es ist bekannt, dass bei solchen Vorrichtungen das Zuschalten der für das Anlaufen des Motors erforderlichen Hilfsphase in Abhängigkeit vom Anlaufstrom der Hauptphase erfolgt. Weiter ist es auch schon bekannt, den Anlasser eines solchen Motors mit einer in bezug auf die Zeit einstellbaren   Messvorrichtung zu   verbinden, derart, dass der abgestellte Motor vor Ablauf eines im voraus einstellbaren Zeitraumes nicht wieder unter Strom gesetzt werden kann ; ferner hat man das Kühlwasser in der Kältemaschine dazu verwendet, sowohl den Anlasser, als auch die Zeitmessvorrichtung zu steuern.

   Vorrichtungen dieser Art lassen sich jedoch nicht in Verbindung mit Kälteanlagen verwenden, deren Verflüssiger durch Luft gekühlt wird. 



   Zweck der Erfindung ist, eine selbsttätige   Anlassvorrichtung   für   Einphaseninduktionsmotoren   zu schaffen, die sich auch bei Anlagen mit luftgekühlte Verflüssiger anwenden lässt und bei der eine Wiederinbetriebsetzung des Motors lediglich von   Temperaturschwankungen abhängig ist.   Da vor allem Tem-   peratur-und nicht   etwa Zeitschwankungen in bezug auf das zu kühlende Gut von ausschlaggebender Bedeutung sind, so wird nach der Erfindung eine bessere Anpassung an die Erfordernisse einer guten Kühlanlage erreicht, als mit den in Abhängigkeit vom   Kiihlwasserdurehfluss   betätigten Vorrichtungen bekannter Art. 



   Bei der   selbsttätigen Abschaltvorriehtung gemäss Erfindung   bewirkt nun bei zu lang dauernder   Motoranlasszeit   eine vom Hilfsphasenstrom oder von einem anderen Teil des Motors oder seiner Zusatzausrüstung abhängige Temperatur beim Erreichen eines festgesetzten Grenzwertes das Abschalten des Motors ; ein neuer   Anlassversuch   ist erst wieder möglich, wenn der betreffende Temperaturgrenzwert um einen festgesetzten Betrag unterschritten ist. 



   Zweckmässig kann ein vom Hilfsphasenstrom beeinflusstes Thermometer gleichzeitig der Temperatur des Verflüssigers der   Kälteanlage   ausgesetzt sein, um ein Inbetriebsetzen des Motors zu verhindern, so lange die Temperatur im Verflüssiger nicht unter einen bestimmten Wert gefallen ist. 



     Erfindungsgemäss   wird in den Stromkreis der Hilfsphase eine wärmeempfindliche Vorrichtung eingeschaltet, die bei Erreichen einer oberen Temperaturstufe das Schliessen eines elektrischen Kontaktes bewirkt, wodurch ein die Hauptphase ausschaltender und gleichzeitig noch eine Nebenleitung einschaltender Relaissehalter betätigt wird. Diesem fliesst durch eine Nebenleitung bis zur Unterschreitung einer unteren Temperaturstufe Strom zu, so dass vor Unterschreitung der unteren Temperaturstufe ein neuer Motor-   anlassversuch   unmöglich ist und dass bei Unterschreitung dieser Temperaturstufe ein das Stromloswerden 
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 Folge hat. 



   Auf der Zeichnung ist eine Ausführung der Erfindung beispielsweise veranschaulicht. 1 ist das Einphasennetz,   8   stellt einen Schalter dar. Die Vorrichtung weist drei Relais   RI, R2, Ra auf,   deren zugeordnete Wicklungen mit   WI, W2   bzw.   W3. W1 bezeichnet   sind.

   Mit   Al'A2 und A3   sind den drei Relais R1, R2, R3 entsprechende, um Punkte o1 bzw.   ozon   drehbare Anker bezeichnet.   $1   stellt einen kleinen Hebelsehalter dar, der vom Relais   R1   gesteuert wird. 82 ist ein Queeksilberkippschalter, der durch Ver- 
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 der mit Hilfe eines Hebels i   durch   das Relais R3 bewegt wird.   JJ   bezeichnet die   Statorwicklung   eines Einphasen-Asynchronmotors, die sieh aus einer Hauptwicklung H und einer Hilfswicklung Z   zusammen-   setzt. Mit   Ti   ist ein Kontaktthermometer mit zwei Anschlussklemmen 8 und 9 bezeichnet, das der Kühl- 
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 Kontaktthermometer dar, das der Temperatur des Motoranlasswiderstandes U ausgesetzt ist. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende : Der Schalter S soll geschlossen sein. Solange die Temperatur im Kühlraum einen bestimmten oberen Wert nicht erreicht hat, nehmen die verschiedenen Teile der Vorrichtung die in der Figur gezeigte Lage ein. Sobald aber die Temperatur im Kühlraum eine gewisse Höhe erreicht, so werden die Kontakte 8 und 9 des Kontaktthermometers T1 durch das Quecksilber leitend miteinander verbunden. Dadurch wird der Stromkreis des Relais R2 
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 ins Netz 1 eintritt. Dieser in seiner Stärke den normalen Betriebsstrom der Hauptphase   um   ein Vielfaches übertreffende Anlaufstrom hat das sofortige Ansprechen des Relais   R3   zur Folge, was ein Einschalten des Quecksilberschalters   83   mit Hilfe des Hebels i mit sich bringt.

   Auf diese Weise gelangt auch die Hilfs- 
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 zum Netz 4 zurückfliesst. Wie aus der Figur entnommen werden kann, führt diese   Strombahn zwischen 51   und 32 über die ebenfalls auf das Relais R3 einwirkende Wicklung W4, welche der Wicklung W3 entgegenwirkt. Der Grund für diese Massnahme ist   lobender   : Hat das Relais   R3   unter dem Einfluss des durch die Hauptphase H gehenden Anlaufstromes angesprochen, so genügt ein Teilbetrag dieses Stromes, um den einmal angezogenen Anker A3 festzuhalten. Sinkt nun die Stärke des Hauptstromes von seinem Anlassstromwert auf den bedeutend kleineren Betriebstromwert, so kann bei nicht genau eingestelltem Relais Roder Fall eintreten, dass das Relais Ra seinen   Anker. 43   entweder unsicher oder gar nicht mehr loszulassen vermag.

   Dadurch käme die nur für kurze Betriebszeit bemessene Hilfswicklung Z und deren 
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 dann gewährleistet wird, wenn der Anlassstrom des Motors auf seinen normalen Betriebswert gesunken ist.
Ein weiteres Element des Hilfsphasenstromkreises bildet der zwischen den   Punkten 54   und 35 
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 Anlaufen des Motors ist die hiefür erforderliche Zeit und die dabei im   Anlasswiderstand   F erzeugte Wärmemenge so gering, dass die Quecksilbersäule den Kontakt 44 nicht erreicht.

   Läuft aber aus irgendeinem Grunde der Motor nicht an, d. h. bleibt   der Anlaufzustand des Motors   eine gewisse Zeit bestehen. so steigt das Quecksilber im Kontaktthermometer T2, wobei es den Kontakt 43 übersteigt, ohne dass etwas geschieht, und erreicht schliesslich den Kontakte, wodurch der Stromkreis des Relais R1 geschlossen wird. 
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 den Motor vermittels des   Quecksilbersc11alters   82 vom Netz ab. 



   Beginnt nun, da die   Wärmeentwicklung     im Anlasswiderstand P aufgehort   hat, das Quecksilber 
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   Anstatt das Inbetriebsetzen des Motors in der dargestellten Weise in   Abhängigkeit   von der Temperatur des Anlasswiderstandes U zu bringen, kann es auch in   Abhängigkeit   von der Temperatur eines anderen Teiles des Motors oder seiner   Zusatzausrüstung   gebracht werden, beispielsweise von der Tem- 
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 oder seiner Zusatzausrüstung strömt, oder es kann gleichzeitig von einer   Stromstärke   und einer Temperatur abhängig gemacht werden. 



   Weiters kann das Thermometer To zugleich der Temperatur eines Teiles des Motors bzw. seiner Zusatzausrüstung und der des Kondensators ausgesetzt sein, um zu erreichen, dass ein Inbetriebsetzen des Motors auch so lange verhindert wird, als die Temperatur im Kondensator nicht unter einen bestimmten Wert gefallen ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Selbsttätige   Anlassvorrichtung   für Einphasenmotoren mit Kurzschlussanker zum Antrieb von 
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 dadurch gekennzeichnet, dass in den Stromkreis der Hilfsphase (Z) eine   wärmeempfindliche   Vorrichtung (Motor-, Anlasswiderstand, U) eingeschaltet ist, die beim Erreichen einer oberen Temperaturstufe das Schliessen eines elektrischen Kontaktes   zu   bewirkt, wodurch ein die Hauptphase (H) ausschaltende und gleichzeitig noch eine Nebenleitung (46) einschaltender Relaisschalter (R1, S1) betätigt wird, dem durch die Nebenleitung   (46)   bis zur Untersehreitung einer unteren Temperaturstufe Strom zufliesst, so dass vor Unterschreitung der unteren Temperaturstufe ein neuer   Motoranlassversueh   unmöglich ist,

   und dass   bei Untersehreitung   dieser Temperaturstufe ein das Stromloswerden der Nebenleitung (46) bedingender   Kontakt (4. 3) geöffnet   wird, was das Wiedereinsehalten der Hauptphase (H) zur Folge hat. 
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Claims (1)

  1. Kälteanlage ausgesetzt ist, um ein Inbetriebsetzen des Motors so lange zu verhindern, bis die Temperatur im VerflÜssiger nicht unter einen bestimmten Wert (4. 3) gefallen ist. EMI3.3
AT124803D 1927-12-30 1928-10-30 Selbsttätige Anlaßvorrichtung für Einphasenmotoren mit Kurzschlußanker zum Antrieb von Kältemaschinen. AT124803B (de)

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