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Maschine zum Umbördeln plastischer Flaschenverschliisse.
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eine Draufsicht der Flasehenzu-und abführvorrichtungen, Fig. 32 eine Seitenansicht der Flaschenzu- führung zur Säule, Fig. 33 einen Schnitt durch die Flasehenabführung von der Säule. Fig. 34 eine Draufsicht des Antriebes und der Steuerung, Fig. 35 eine Seitenansicht zu Fig. 34 und Fig. 36 eine Endansicht zu Fig. 34.
Die Maschine umfasst eine Vorrichtung zum schrittweisen Erwärmen einer Anzahl plastischer Flaschenverschlüsse, ein mehrere Bördelvorriehtungen aufweisendes Bordelwerk zum fortschreitenden Bördeln einer Anzahl erwärmter Flaschenverschlüsse und eine Vorrichtung, um dem Vorwärmer und dem Bördelwerk die Verschlüsse einzeln zuzuführen. Nach der besten Ausführungsform wird eine grössere Anzahl von Verschlüssen gleichzeitiger Erwärmung unterworfen, während eine kleinere Anzahl von Verschlüssen gebördelt wird, da die Erwärmung mehr Zeit als die Umbördelung der erwärmten Verschlüsse um die Flaschen erfordert.
Die Maschine umfasst folgende Gruppen :
1. Vorratsbehälter und Stapel für die Flaschenverschlüsse,
2. Fördereinrichtung für die kalten Verschlüsse und die Vorrichtung zum Bedrucken der Verschlüsse,
3. Vorwärmer für die Verschlüsse,
4. Fördereinrichtung für die erwärmten Verschlüsse,
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6. Zu-und Abführungsvorrichtung für die Flaschen.
7. Antrieb und Steuerung.
Diese Gruppen befinden sich an einem gemeinsamen Masehinenbett. das an einem Ende die Bördelsäule, am andern die Verschlussbehälter und zwischen beiden die Vorwärmvorrichtung trägt.
Diese drei Gruppen befinden sich in der Längsmittellinie des Bettes, während die Flaschenführungen beiderseits davon angeordnet sind, an einer Seite die Zuführung der Flaschen zur Bördelsäule und an der andern die Abführung der verschlossenen Flaschen.
Die in der Maschine verwendeten Verschlüsse bestehen aus harzgetränktem Papier und sind nach dem Anwärmen bildsam, werden jedoch rasch kalt und fest, sobald sie auf den Flaschenhals gebördelt sind. Beim Eintritt in die Maschine bilden sie ebene Scheiben.
Zwischen den Stapeln und der Vorwärmvorrichtung liegt die Fördervorriehtuug für die kalten
Verschlüsse ; diese erfasst zur bestimmten Zeit, vermöge Saugwirkung, eine Verschlusskappe aus dem
Vorratsbehälter und führt sie auf mechanischem Wege zur Vorwärmvorrichtung, wobei die Kappe unter einer Druckvorrichtung durchgeht, die das Datum der Abfüllung usw. aufdruckt. Nach einer Um- drehung der Vorwärmvorrichtung hat die Kappe die richtige Temperatur erreicht und wird durch einen
Kolben auf die Fördervorrichtung für die erwärmten Verschlüsse geschoben, welche die Kappe zu einer der Bördelvorrichtungen der Säule bringt.
Macht die Säule eine Umdrehung, so wird eine Flasche in
Arbeitsstellung gegenüber einer Bördelvorrichtung gebracht, die sich auf die Flasche senkt und die
Kappe rings um den Flaschenhals bördelt.
Innerhalb des Maschinenbettes liegt der Antrieb, bestehend aus dem Triebmotor, Kupplungen,
Nocken und Zahnrädern, das Steuergetriebe und eine"Vakuumpumpe für den Saugkopf am Vorratsbehälter. Die dargestellte Maschine, die insbesondere zum Verschliessen von Milchflaschen bestimmt ist, kann für Flaschen verschiedener Höhe, z. B. Einliterflasehen, Halbliterflaschen usw., eingestellt werden ; die Flaschenförderer sind am Stapelende des Maschinenbettes gelenkig angebracht, während ihre Enden nächst der Bördelsäule, ebenso wie die Flaschenheber, höhenverstellbar sind. um die oberen Flaschenkanten für alle Flaschengrössen in die gleiche Bördelebene bringen zu können ; Köpfe und Hälse der Flaschen aller Grössen sind gleich.
Gemäss Fig. 1 und 2 hat das Maschinenbett 40 die Form eines rechteckigen Kastens mit einem halbkreisförmigen und einem geraden Ende ; das halbkreisförmige Ende und die Seitenflächen weisen Zugangstüren mit Scharnieren 41 und Griffen 42 auf. Im Masehinenbett liegen der Triebmotor 43, die Vakuumpumpe 44 und die verschiedenen Teile des Antriebes. Auf einer Welle 45 mit Endkupplung sitzt ein Schwungrad 46.
Das halbkreisförmige Ende des Bettes trägt die Bördelsäule 47 ; hier nehmen einstellbare Flaschenheber 48 die gefüllten, aber offenen Flaschen von der Zuführung 49 her auf und geben sie, nachdem sie in die Bördelvorriehtungen 50 geschoben und verschlossen sind, an die Abführvorrichtung 51 weiter.
Oben am äusseren Ende trägt die Säule eine waagrechte Welle 52 mit Vierkantende zur Bedienung des Getriebes zur Verstellung der Höhenlage der Flaschenlieber 48 und der Flaschenführungen 49 und 51 entsprechend der Höhe der zu verschliessenden Flaschen. Auf der entgegengesetzten Seite trägt die Säule oben eine Stütze 53, an welcher der Arm 54 des beweglichen Teils 55 zur Förderung der heissen Flaschenverschlüsse drehbar gelagert ist.
Die Vorwärmvorrichtung 56 bildet eine kurze, um eine waagrechte Achse drehbare, quer zum Maschinenbett liegende Trommel, in deren Umfangsschlitze die kalten Flaschenverschlüsse von einer Seite her mittels der Fördervorrichtung 57 eingeführt werden, während die warmen Verschlüsse nach einer Trommelumdrehung auf der entgegengesetzten Seite ausgestossen und hier von der Fördervorrichtung 55
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für die heissen Veischlüsse den Bördelvorrichtungen JO zugef { ; hit werden. Die Vorwärmvorrichtung wird mit Dampf beheizt, der durch Rohre 58 und 59 zu-bzw. abgeführt wird.
Die Vorratsbehälter bestehen aus je einem senkrechten Zylinder 60, aus denen die Verschlüsse durch eine schwingende Kolbenplatte 61 abwechselnd abgezogen werden ; geht die Kolbenplatte aufwärts, so öffnet sie die Haltefinger 62 (Fig. 3. 6,7) für die Verschlüsse und macht so eine Anzahl derselben frei, die auf die Kolbenplatte heruntergleiten und hier zwei kleine Stapel von Verschlüssen bilden, wenn die
Kolbenplatte von einem Behälter zum andern hinübersehwingt. Von diesen Stapeln werden die Ver- schlusskappen einzeln durch den Saugarm 63 abgenommen und auf die Fördervorrichtung 57 (Fig. 2) für die kalten Kappen abgelegt, wenn diese am einen Ende ihres Hubes unter den Saugkopf gelangt.
Ist so eine bestimmte Anzahl Kappen von einem Stapel abgenommen, so schwingt die Kolbenplatte 61 herum und bringt den vollen Stapel unter den Saugkopf, während der erschöpfte Stapel unter den Füll- behälter kommt.
Auf dem Wege vom Vorratsbehälter zur Vorwärmevorrichtung geht die Kappe unter der Rolle der Druckvorrichtung 64 durch und kann mit dem Datum usw. versehen werden.
Die vollen, jedoch offenen Flaschen werden von Hand aus auf die Zuführung 49 (Fig. 2) gesetzt, die verschlossenen Flaschen der Abführung 51 entnommen. Von der Zuführung 49 gelangen die Flaschen mittels eines durch Nocken angetriebenen Aims 64'und des Sternrades 65 auf die Flaschenheber 48 und werden, nachdem sie verschlossen sind, durch das Sternrad 66 (Fig. 2) von den Flaschenhebern auf die Abführvorrichtung 51 geschoben.
Vorratsbehälter (Fig. 3-9).
Die Kappen werden von Hand aus in die beiden Vorratszylinder 60 eingeführt, worin sie von Fingern 62 festgehalten werden, die gelenkig im Ring 67 angebracht sind und von Federn 69 gegen die verschiebbaren Schubringe 68 gepresst werden, wobei die Rollen 70 der Finger 62 gegen die abgeschrägten Endflächen der Ringe 68 drücken.
Die Behälter 60 sind feststehend und werden von der Stange 72 und der Stütze 71 getragen ; die Stange 72 hält den zweiteiligen Brillenrahmen 73, zwischen dessen beiden Teilen die Behälter festgeklammert sind (Fig. 8). Die Aussenenden der ringförmigen Teile des Rahmens 73 stossen nicht zusammen, sondern lassen an jedem Behälter einen senkrechten Schlitz 74 frei, durch den der Kappenstapel im Innern zugänglich ist.
Unterhalb der Behälter ist auf der hohlen, durch die Stütze 71 hindurchgehenden Welle 75 (Fig. 3) die in waagrechter Ebene drehbare und senkrecht auf-und abgehende Kolbenplatte 61 angebracht ; sie hat Sektorform und trägt Stifte 76, die in zwei Sätzen derart angeordnet sind, dass sie an einem Ende des waagrechten Kolbenhubes zwischen die Finger 62 und einen Behälter 60 passen und am andern Ende dieses Hubes mit dem zweiten Satz zwischen die Finger 62 des andern Behälters 60 greifen, wobei in jeder der beiden Endstellungen jeweils das nicht unter einem der Behälter 60 befindliche Kolbenende mit seinem Stiftsatz symmetrisch zur Mündung des Saugkopfes 63 zu liegen kommt (Fig. 4 und 5).
Befindet sich die Kolbenplatte 61 in einer Endlage unter einem der Behälter 60 und geht dann aufwärts, so greifen die Stifte 76 ihres einen Endes zwischen den Finger 62 durch und heben den Schubring 68 an (Fig. 7), wodurch die Rollen 70 auswärts gedrängt werden, so dass sich die Finger öffnen und eine Anzahl Kappen auf den Plattenkolben 61 in den entsprechenden Satz von Stiften 76 gleiten kann.
Geht nun die Kolbenplatte 61 nieder, so folgt ihr der Schubring 68, bis bei seiner ursprünglichen Stellung die Rollen 70 durch die Federn 69 zmückgedrückt und die Finger 62 wieder geschlossen sind.
Schwingt jetzt die Kolbenplatte 61 in ihre andere Endstellung, so gelangen die durch den ersten Arbeitsgang aus dem Vorratsbehälter aufgenommenen Kappen unter den Saugkopf 63. Dieser wird von einem an der Tragstange 72 des Vorratsbehälters verklammerten festen Arm 77 getragen (Fig. 9), indem der Arm 77 das Saugrohr 78 und die Klammer 79 zur Verbindung des Rohres 78 mit dem Saugkopf 63 festhält, wobei die Klammer 79 auch das Saugventil 80 trägt. Das Rohr 78 gleitet in der hohlen Welle 75 (Fig. 3) und wird bei jedem Abschnitt des Maschinenganges einmal auf-und abbewegt. Geht der Saugkopf nieder, so wird das durch Anschlagen seiner Nase M (Fig. 9) an die Nase 82 des drehbaren Anschlags ? beim Niedergang geschlossene Saugventil 80 durch Anstossen seiner andern Nase 84 am
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berührt.
Daher ergreift der Saugarm die oberste Kappe und nimmt sie bei seinem Aufwärtsgang mit, so dass die Aufnahmeplatte der Fördervorrichtung für die kalten Kappen darunter gleiten kann. Beim Aufwärtsgang dreht die Nase 81 des Saugventils, wenn sie gegen den Ansehlag 82 stösst, diesen entgegen der Wirkung der Feder 87 herum und das Ventil bleibt am Anschlag 88 geöffnet stehen. Nachdem die Kappenübertragungsplatte unter die neue Kappe gekommen ist, geht der Saugkopf wieder abwärts, und das Ventil wird durch Anstossen der Nase 81 am drehbaren, mittels der Platte 89 am festen Arm 77 befestigten Anschlage ? geschlossen ; der Anschlag 82 bleibt dann in waagrechter Lage am Haltestift 90, gegen den ihn die Feder 87 drückt.
Da jetzt die Saugwirkung aufhört, fällt die Kappe auf die Förderplatte, die sich sofort in Bewegung s-tzt, um dem Saugkopf 63 für seine weitere Aufwärtsbewegung
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durch die Feder 91, die ihn gegen das Hubstück 92 zieht, in senkrechter Lage gehalten. Wünscht man die Saugwirkung des Kopfes 6. 3 abzustellen, z.
B. bei Schluss der Arbeit. so braucht man nur den Teil 92 anzuheben, indem man gegen den Handhebel 93 drückt, worauf die Feder 91 den Hebel 86 gegen den Anschlag 94 zieht ; infolgedessen geht der Anschlag ? dem Hebel, der das Saugventil beim abwärtsgang öffnet, aus dem Wege, so dass die Nase 84 zum Öffnen des Ventils, wenn sie in die untere Stellung gelangt. nicht, erfasst wird. Die Maschine arbeitet dann. ohne weitere Kappen in den Anwärmer zu fördern.
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bewegt wird. An ungleich hohen Vorsprüngen 100 des Schlittens 97 sind stufenartig. in gleichmässigen Abständen plattenförmige Förderglieder 101 und 102 für die Kappen und gleichfalls als Forderglied wirkende Anschläge 103 befestigt.
Die Platte 101 sitzt am Schlitten 97 in einer Ebene mit dem geneigten. festen Tisch 104, der an der Stütze 95 befestigt ist. Die zweite Platte 102 ist an der ersten Platte 101 angebracht und trägt die Anschläge 103.
Eine Kappe 105, die vom Saugkopf 68 auf die Fördervorrichtung 57 abgelegt wird. gelangt auf die Platte 102. von der sie beim Vorwärtsgang des Förderschlittens mittels der Anschläge m3 auf die tieferliegende Platte 101 geschoben wird, wobei sie am Abgleiten von der schiefen Ebene durch einen Stützwinkel 706 am unteren Ende der schiefen Ebene verhindert wird (Fig. 10). Ist so die Kappe auf die untere Platte (Stellung 107) gelangt, so wird sie durch fingerförmige Abstreifer 108. die in am Tisch 104
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die Abstreifer 108 sind fallklinkenartig ausgebildet, so dass die Kappen bei ihrer Vorwärtsbewegung daruntertreten können.
Beim nächsten Vorwärtsgang des Förderschlittens 97 wird die Kappe 107 durch die Platte 102 auf den Tisch 104 geschoben (Stellung 110), von wo sie beim nunmehr folgenden
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zur Vorwärmvorriehtung wird die Kappe von den Leitstücken 111 und 112, die sich je an den Vorderseiten der Stützen 1 und 113 befinden, in der richtigen Lage gehalten und in der Stellung 110 durch weitere fallklinkenartige Abstreifer 114 an der Stütze 113 am Zurüekgleiten mit dem Fördergliede ver-
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zu halten. Während der Bewegung der Maschine befinden sich so stets drei Kappen gleichzeitig auf der Fördervorrichtung und werden dieselben schrittweise und in Abstand voneinander zur Vorwärmevor- richtung 56 befördert.
Während der Bewegung von Stellung 105 nach Stellung 107 geht die Kappe unter der Druckvorriehtung 64 (Fig. 12) durch, so dass sie vor dem Eintritt in die Vorwärmvorrichtnng mit dem Datum od. dgl. bedruckt werden kann, nachdem der Name des Füllers die Fiillstation usw. schon vorher darauf vermerkt worden ist.
In die Vorwärmvorrichtung werden die Kappen eingeführt, wenn sich ein Schlitz der Trommel in Stellung 116 gerade oberhalb der waagrechten Ebene durch die Vorwärmerachse befindet und bleiben so lange in der Vorwärmvorrichtung, bis der betreffende Schlitz eine volle Umdrehung, vermindert um einen Schlitzabstand, zurÜckgelegt hat. Ist die Kappe in Stellung 117 unterhalb der vorerwähnten Ebene gekommen, wird sie von der Platte 118 aus dem Vorwärmerschlitz in die Fördervorrichtung für die heissen Kappen geschoben, die jenseits der Vorwärmvorrichtung liegt ; die Platte 118 ist am Schlitten 97 der Fördervorrichtung für die kalten Kappen befestigt und wird durch an der Stütze 9. j angebrachte Rolle 119 geführt.
In Fig. 10 ist die Kappe in allen fünf Stellungen, vom Behälter bis
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stellung 121 auf der Bördelmatrize.
Vorwärmvorrichtung (Fig. 13 und 14).
Diese besteht aus einer kurzen, drehbaren Trommel 122 mit Schlitzen zur Aufnahme der zu erwärmenden Kappen und dem Rahmen 12. 3, an dem die Säule angebracht ist und der die Dampf-
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gehäuses 126 sowie eine Verlängerung 127 der Achse mit einem Aussenlager im Rahmen 128.
Etwa auf halber Länge der Schlitze tragen beide Endscheiben der Trommel 122 federbelastete Halter 128, welche die Kappen am seitlichen Abgleiten oder Herausrollen aus den Schlitzen während der Erwärmung verhindern. In der Füll- und Entleerstellung jedes Schlitzes stehen die Halter 128 beider
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Schlitze 116 und 117 vermöge ihrer Berührung mit vorstehenden in der Fördervorrichtung befindlichen Stiften 129 (Fig. 14) offen.
Unmittelbar bevor die Vorwärmvorrichtung bei der absatzweisen Umdrehung der Trommel zur Ruhe kommt, ergreifen die Stifte 129 die Halter 128 und bringen sie in solche Lage, dass die Schlitze nach dem Anhalten der Trommel frei sind ; nimmt die Trommel ihre Bewegung wieder auf, so entziehen sieh die Halter den Stiften und die Halterfedern schliessen die Schlitze wieder ab.
Die im Umfange gelegenen Enden der Trommelschlitze sind durch einen zylindrischen Mantel 730 (Fig. 13), der durch Endringe 131 gehalten wird, abgedeckt, wobei der Mantel 7. 30 axiale Schlitze 7. 32
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Deckung mit den Schlitzen der Trommel gebracht werden können, um die Kappen aus der Vorwärm- vorrichtung herauszunehmen oder die Vorwärmerschlitze zu reinigen.
Um den Vorwärmer während des Masehinenganges trocken zu halten, wird alles Kondenswasser,
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aufweist. In seiner tiefsten Stellung fängt der kreisförmige Teil diesser Schaufel das Wasser dieser Säule ab und leitet es in die hohle Nabe 125 (Fig. 13), sobald er sich über Achshöhe erhebt.
Der Endkasten 126 mit dem Dampfeinlass 734 und dem Dampfauslass 135 weist ein zentrales
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der Trommel in Verbindung steht. Der Dampf tritt durch das Rohr 58 ein, strömt durch die Kammer 134 und das Rohr 136 in die Trommel und kehrt durch die hohle Nabe 125 und die konzentrische Nabe oder das Rohr 137 des Endgehäuses zur Kammer 135 zurÜck, von wo er durch das Auspuffrohr 59 abgeführt
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kastens 126, um Entweichen des Dampfes durch den Zapfen der Vorwärmvorrichtung zu verhindern.
Die Trommel erhält ihren Antrieb vom Kegelrade 139 (Fig. 13) auf der im Rahmen 723 gelagerten.
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die absatzweise Bewegung der Trommel mit Hilfe eines Kurvensehubspenstiftes 14. 2 erzielt wird, der in Löcher 143 im Umfange des Kegelrades 141 greift ; die Feder 144 dient dazu, den Sperrstift in Stellung zu halten, bis er durch den Hebel 145 ausgerückt wird. Die Welle 140 weist eine Kupplung 146 auf. deren Ring auf der Scheibe 147 am Bolzen 148 in der Verlängerung des Sperrstiftes 142 aufruht. Will man die Vorwärmvorrichtung z.
B. zur Reinigung anhalten, so löst man die Kupplung 146 mittels der Stange 149, des Kurbelarmes 150 und des Stellhebels 151, indem man hiedurch zugleich den Ring 147
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steht derart unter der Wirkung eines später zu beschreibenden Sperrwerkes, dass die Hauptkupplung der Maschine nicht eingeschaltet werden kann, solange die Kupplung 146 ausser Eingriff ist.
Fördervorrichtung für die heissen Verschlüsse (Fig. 15-17).
Die aus der Vorwärmvorrichtung 56 durch die Platte 118 ausgeworfene Kappe fällt auf die schwingende Platte 152, die mittels der Schwinge 55 an dem von der Stütze'5-3 über der Bördelsäule 47 getragenen Lagerarm 54 aufgehängt ist (Fig. 16). Die Schwinge 55 wird durch den am Hebel 154 befestigten Lenker 153 bewegt ; der Hebel 154 ist an der senkrechten, in der Säulenstiitze 5-3 gelagerten Welle 155 befestigt, die mittels eines Armes 156 (Fig. 15) hin-und hergeschwungen wird. Der Arm 166
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vorderen Stellung gibt die Platte 152 die Kappe an die feste Brücke 161 (Fig. 16) ab, die in den Bereich der Bördelsäule gerade oberhalb der umlaufenden Bördelmatrizen 162 hineinragt.
Die Kappe wird bei der Rückbewegung der Platte 152 auf der Brücke 161 mittels eines Abstreifers 163 festgehalten, der durch den Hebel 164, die Stange 165, den Arm 166 und die Welle 167 bewegt wird. Die Welle 167 trägt einen weiteren Arm 168, der den Abstreifer 169 bedient, der in der Nähe desjenigen Vorwärmerschlitzes angeordnet ist, aus dem die heissen Kappen herauskommen. Die Welle 167 empfängt ihren Antrieb von einem Arm 170, einer Stange 171 und einem Hebel 172, dessen Rolle 173 an der Nocke 174 anliegt. Der Nockenhebel 172 ist am Säulenarm 5. 3 angelenkt und wird durch die Feder 175 an die Nocke 174 gedrückt.
Die Brücke 161 (Fig. 17) ist durch die Schiene 176 an der Platte 177 des Vorwärmerrahmens befestigt.
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Die Bördelvorrichtungen bestehen aus dem Mantel 178, der mit Bolzen 179 am umlaufenden, einen Hohlmantel bildenden : Mittelteil180 der die Bördelvorrichtungen 181 tragenden Säule befestigt ist, ferner aus der Bördelmatrize, zugleich Kappenträger 162, die an dem durch Nocke 183 und Rolle je gesteuerten Arm 182 angebracht ist (Fig. 18).
Der Mantel 178 enthält eine Büchse 185 und führt den Kolben 186, der mit seinem kugelig gelagerten Kopf 187 auf den Flaschenkopf passt. Die Finger 181 liegen drehbar in einem an der Büchse 185 angebrachten Ring 188 und werden durch den Deckring 189 in ihrer Lage gehalten. Die Finger reichen
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dass der Mantel 180 nach jeder Einstellung, entsprechend der betreffenden Flaschenhöhe, fest am Deckel 225 angeklemmt werden kann ; zur Kontrolle dienen ein Zeiger am Auge 238 des Mantels 180 und eine Skala 239 am Deekel 225.
Die Kolben 48 sind auf Stangen 240 so angebracht, dass die Kolbenköpfe unter der Wirkung von Federn 241 stehen, die zwischen dem Kolbenkörper 242 und dem Kolbendeckel 4S eingelegt sind ; die Federn 241 sind stärker als die andern Federn 202 in den Mänteln 185 der Bördelvorrichtungen, so dass die Federn 202 zuerst zusammengedrückt werden und die mit dem Bördelkopf in Berührung stehenden Flaschen durch die Matrize treten lassen ; die Kolbenfeder 241 wird erst tätig, nachdem die Flasche oben in der Bördelvorrichtung angekommen ist ; derart werden Abweichungen der Flaschenhöhe ohne Gefahr von Flaschenbrüchen und Flüssigkcitsverlusten ausgrglichen.
Während ihres Umlaufes empfangen die Kolben ihre senkrechte Bewegung von der feststehenden
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der andern Seite der Stangen 240 sitzen, auf denselben Achsen, Führungsrollen 244 zwischen senkrechten Führungen 243 und verhindern die Kolben, sich um sich selbst zu drehen.
Die Kolben werden durch den unter dem Deckel 223 vorgesehenen Zahnkranz 246 in Umlauf gesetzt, der durch das Ritzel 247 auf der in der feststehenden Nockenbahn 228 sitzenden Welle 248 angetrieben wird ; die Welle ihrerseits empfängt ihre Drehung von einem längsverschiebbar. aber nicht drehbar auf der Welle 250 sitzenden Kegelzahnrade 249. das die Bewegung über ein Universalgelenk 251 auf die Ritzelwelle 248 überträgt. Das Gelenk 237 dient zum Ausgleich ungenauer Einstellung, wie sie vorkommen kann, wenn die Welle 250 entsprechend der Verstellung des Deckels 223 für grössere oder kleinere Flaschen gehoben oder gesenkt wird.
Mit dem Kegelrad 249 steht das Kegelrad 232 in Eingriff, das auf der waagrechten, in der Mittelsäule 220 gelagerten Welle 25. 3 sitzt. Der Zahnkranz 234 am Deckel 225 treibt die Sternräder 65 und 66 für die Flaschenförderung (Fig. 30).
Die Nockenbahn 228 sitzt auf dem Träger : 253, der zugleich die Stütze 256 für den Gleitschlitten 257
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Das Aufsetzen der Flaschen auf die Kolben 48 und das Abnehmen derselben besorgen zwei endlose Ketten 49 und 51, die von Armen 258 getragen werden, die am Aussenende der Förderer drehbar sind und sich am Säulenende auf einen in Führungen 259 am Maschinengestell 40 (Fig. 32) gleitenden
Schlitten 257 stützen, der durch das in Verbindung mit der Säule beschriebene Getriebe gehoben und gesenkt wird.
Das Kettenrad 260a (Fig. 31) der Flaschenabführung 51 wird unmittelbar von der Welle 261 über die Kegelräder 262 und 263, deren letzteres auf der senkrechten Welle 264 sitzt, angetrieben. Die Zuführung 49 empfängt ihren Antrieb über das Kegelrad 265, das, vom Hauptkegelrad 263 getrieben, auf der Hohlwelle 266 sitzt ; diese umgibt die Welle 261 und trägt ein Kettenrad 267, das über eine
Kette 268 und ein Zahnrad 269 die Welle 270 am Säulenende der Fördervorriehtung bewegt. Leerlaufende Räder 272, die auf Achsen 274 an Armen 273 laufen, werden durch Federn 273 ständig gegen die Kette 268 gedrückt.
Die Glieder der Förderkette ruhen in der Tragstellung, d. h. in Höhe des oberen Randes der Kettenräder, auf Führungen 276, die an Ohren 277 der Arme 279 (Fig. 32) angebracht sind. Beim Rückgang, d. h. in der unteren Stellung, werden die Kettenglieder von Winkeln 278 geführt, auf die sie zuletzt überhaupt zu liegen kommen, wenn sich die Ketten durch Abnutzung verlängert haben. Die Winkel 278 hängen an Armen 279 und 279a der drehbaren Träger 258 (Fig. 31).
Der Zubringer 49 besitzt eine seitliche Schutzwand 280, getragen von Stangen 281, die sich mittels drehbarer, durch Flügelmuttern 28. 3 festklemmbarer, kurzer Stücke 282 entsprechend dem Durchmesser der zu verschliessenden Flaschen einstellen lassen. Die Flaschen werden dem Zubringer 49 von einem Sternrad 65 abgenommen, das sie auf die Kolben 48 der Säule stellt ; der an der einstellbaren Stütze 285 drehbare und über eine durch Feder angeklemmte Kurbel mit Rolle von der Nocke 286 bewegte Hebel 28 verteilt die Flaschen und führt sie in die Hohlräume des Sternrades hinein ; derart werden die Flaschen von Stössen bewahrt. Am Ende der inneren Schutzwand 280 befinden sich Rollen 287 und die gerundete Wandung 288, welche die Flaschen beim Eintritt in das Sternrad 65 und bei der Drehung darin führen.
Sollte einer der Hohlräume des Sternrades 65 aus irgendeinem Grunde während des Maschinen- ganges leer bleiben, so ist es wichtig, dass sich keine Verschlusskappe in derjenigen Bördelvorriehtung befindet, die dem unbesetzt bleibenden Kolben entspricht, da diese sonst beim nächsten Arbeitsgang zwei Kappen in einer Matrize enthielte und dadurch leicht beschädigt würde. Um dies zu verhindern, ist ein in Führungen 290 gelagerter, durch Nocken bewegter Schuh 289 vorgesehen, der sich beim Eintritt
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löst und so die Saugeinrichtung, die Fördervorrichtung für die kalten Verschlüsse und die Vorwärmvorrichtung anhält, bis der Schuh durch die nächste Flasche neuerdings nach aussen gepresst wird.
Die Abführvorrichtung 51 besitzt an Stützen 270 die Schutzwand 300, ferner an Stützen 279 ( ( den Rahmen 301 sowie den Kettenkasten 302, der von Winkeln 303 an den Stützen 279 getragen wird.
Das Abführungssternrad 66 ist teilweise von einer gebogenen äusseren Schutzwand 30-1 umgeben und weist noch die schräge innere Schutzwand 303 auf.
Die Sternräder 65 und 66 werden durch Zahnräder. 306 bzw. 307 angetrieben, die in Eingriff mit dem Zahnkranz 237 der Säule stehen (Fig. 30). Getragen werden die Sternräder vom Querstück 308. das am Sehlitten 257 für die Zu-und Abfühlung sitzt ; die Wellen 309 der Räder 306 und W sind in Zapfen-und Spurlagern an Vorsprüngen der Stütze 256 an der Säule gelagert (Fig. 32).
Zwischen den Sternrädern 63 und 66 ruht in Lagern 370 eine Stange 377. an der ein Bogen 372 aus nachgiebigem Stoff, z. B. Leder oder Gummi, aufgehängt ist, dessen unteres Ende oben auf den
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bevor eine neue Flasche darauf niedergestellt wird. Die Stange 311 lässt sich durch einen Schrauben- arm 313 einstellen und besitzt eine Feder 314, von der ein Ende an der Stange 377 befestigt ist, das
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Winkel eingestellt werden kann (Fig. 31).
Antrieb und Steuerung (Fig. 1 und 34-36).
Der Triebmotor 43 arbeitet über das Ritzel 373 und das Stiinrad 376 auf die Welle 317 mit dem Kegelrad 318, das in das Kegelrad 319 auf der Hauptkuppelwelle 45 eingreift ; auf der Welle 73 befinden sieh das Schwungrad 46, die Hauptkupplung 320 und die Schnecken 327 und 322.
Die Schnecke 321 treibt das Schneckenrad 323 auf der senkrechten Welle 267, die zu den Flaschenförderern gehört, und steht derart mit dem Hauptkegelrad 263 des Förderantriebs in Verbindung.
Die Schnecke 322 greift in das senkrechte Schneckenrad 324 auf einem Ende der Welle 32. 5 ein, die an ihrem andern Ende das Stirnrad 326 trägt. Das Stirnrad 326 kämmt mit dem Vorgelegerad 327 und dieses mit dem Zahnrad 328 auf der waagrechten Welle 25.'3 für die Bördelsäule; auf der Welle 233 sitzt das Kegelrad 252, das über das Zahnrad 249 auf der senkrechten Welle 250 (Fig. 29). ferner über
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zahnung 254 kämmt mit den Zahnrädern 306 und 307 zum Antrieb der Sternräder 63 und 66 für die Flaschenförderung.
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Der Sperrstift 772 (Fig. 13) für die Vorwärmvorrichtung wird durch die Nockenbahn am linken Ende der Nocke 342 (Fig. 36) auf der Welle 325 bewegt, indem die Nocke den Hebel 343 auf der Welle 377 steuert und dadurch die senkrechte Stange 345 auf und nieder führt. Die Stange. 345 bewegt mittels
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eingreifen, das Exzenter 353, das durch die Stange 354 mit dem gezahnten Sektor 333 auf der Welle 336 in Verbindung steht, und erteilt diesem eine schwingende Bewegung. Der Zahnsektor 333 kämmt mit dem Zahnrad 357 auf der senkrechten Hohlwelle 75, die am oberen Ende den Plattenkolben 61 trägt ; dieser Kolben wird also bei jedem Eingriff der Segmentscheibe 351 vor oder zurück bewegt.
Um Stösse gegen die Zähne infolge zufälliger Winkelverstellung des Zahnrades 332 zu verhindern, die, so lange das Zahnrad ausser Eingriff ist, vorkommen kann, ist es mit einer Sperre 358 ersehen. die genau an den Umfang der Segmentseheibe passt, so dass sieh das Zahnrad 352 nicht drehen kann. solange die Sperre angreift. In der Arbeitsstellung des Segments steht ein Ausschnitt 339 am Umfange der führenden
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Zähne in Eingriff kommen.
Die Nocke 350 (Fig. 35) veranlasst mit Hilfe des waagrechten Hebels 360 eine Auf- und Abwärts- bewegung der Hohlwelle 75 für die Kolbenplatte 61, während die Nockenbahn am rechten Ende der
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dadurch dem Saugkopf 6. 3 eine Auf-und Abbewegung.
Das Gleis am Umfang der Nocke 342 wirkt auf den senkrechten Nockenhebel 362, der durch die Stange 363 mit dem Sehlittenhebel M (Fig. 11) verbunden ist, so dass hiedureh die hin und her gehende Bewegung des Sehlittens 97 zur Förderung der kalten Verschlusskappen zustande kommt. Der Schlitten 97 weist eine Zahnstange zur Bedienung der Druckvorrichtung während des Vorwärtsganges auf, wobei die Druckrolle während des Rückgangs der Zahnstange durch eine an der Getriebewelle der Druck- vorriehtung befestigte Sperrklinke gehemmt wird.
Die Nocke 160 (Fig. 35) am Ende der Welle 233 zum Antrieb der Bördelsäule bewegt über die Rolle 169 den bei 364 im Masehinengestell gelagerten Hebel 758. die Stange 457, den Arm 456 und die
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getriebe empfängt seinen Antrieb durch die Nocke. 363 (Fig. 35) auf der Welle 325, die auf der losen Hohlwelle 366 die Kupplung 299 aufweist ; die Kupplung 299 ist mit der Nocke 365 durch einen Gleitkeil 367 versperrt. Auf der Hohlwelle 366 sitzen das Zahnrad 3. 36 zum Antrieb der Vorwärmvorrichtung und die Nocke 342 zum Antrieb des Sperrstiftes 142, des Gleitsehlittens für die Fördervorrichtung der kalten Kappen und des auf und ab gehenden Saugkopfes.
Die Nocke 365 arbeitet mit dem Nockenhebel 368 zusammen, der auf der Welle 369 (Fig. 36) gelagert ist und jenseits davon eine Art Schuh 370 aufweist, der mit einem ähnlichen Schuh 371 auf der von der Stütze 373 getragenen Welle 372 zusammenarbeitet. Auf der Welle 372 ist der Hebel 374 gelagert, dessen oberes Ende durch einen Lenker 375 mit der Stange 292 (Fig. 31) verbunden ist, während sein unteres Ende an der gleitend in der Stütze 373 (Fig. 34) angebrachten Lösestange 376 vorgesehen ist.
Enthält das Sternrad 65 (Fig. 31) des Zubringers in jeder Abteilung eine Flasche, so liegt der Schnappschuh 289, der von der Nocke 365 während eines Teiles des Vorbeiganges jeder Flasche freigegeben wird, an der gerade vorbeigehenden Flasche an, drückt auf die Stange 296 und zieht an der Stange 292 nebst dem Lenker 375 ; derart wird das obere Ende des Hebels 374 angezogen und die Stange 376 ausser Eingriff mit dem Verschlusskeil 36'7 gehalten.
Ist nun einer von den Flaschenhohlräumen im Sternrad 65 leer, so schiebt die an der Stange 292 befestigte Feder 291 den Schuh 289 in den Flaschenraum in dem Augenblick hinein, wo ihn die Nocke freigibt ; hiedurch wird der Hebel 374 nach aussen geschoben und die Stange 376 (Fig. 36) in Eingriff mit dem Sperrkeil 367 gebracht. Nähert sich die Stange 376 der Kupplung 299, so dringt das keilförmige Stangenende in eine abgeschrägte Aussparung im Keil 367 ein und schiebt ihn aus dem Bereich der Nocke 365, wodurch die Hohlwelle. 366 von der Welle 325 gelöst wird, so dass die Noeke 342 zum Antrieb der Fördervorrichtung und das Zahnrad 336 zum Antrieb der Vorwärmvorrichtung zum Stillstand kommen.
Hebt dann die Nocke 299 den Hebel 368 an, so drehen die Schuhe 370 und 371 bei ihrem Zusammentreffen den Hebel. 374 herum und ziehen die Stange 376 vom Sperrkeil 367 ab, der hierauf wieder durch eine Feder in seine Sperrstellung geschoben wird, so dass die Nocke 342 und das Zahnrad 366 von neuem in Bewegung kommen. Um zu verhindern, dass die Vorwärmvorrichtung in ausgerückter Lage gegenüber dem Förderschlitten aus dem Takt kommt, weist die Oberfläche der Kupplung 299, die mit der Lösestange in Berührung kommt, in Richtung der Achse einen Absatz auf, der die Seitenkanten der Stange 376, unmittelbar nachdem der Sperrkeil herausgezogen ist, berührt ; derart fängt sich die Hohlwelle 366 an der Lösestange, während letztere den Sperrkeil gefasst hält.
Um die Vorwärmvorrichtung und die Einrichtung zum Anliefern der Verschlusskappen so zu bedienen, dass erstere mit Kappen gefüllt ist, bevor die Flaschen in die Bördelsäule gelangen, wird der Handgriff 377 auf der Welle 378 im Fuss 71 des Vorratsbehälters gedreht, während er normal durch eine Feder 279 festgehalten wird ; infolgedessen kommt der Hebel 280 (Fig. 31) in Berührung mit dem
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die Kupplung 320 nicht eingerückt werden, wenn die Vorwärmerkupplung 146 nicht arbeitet. Die Kupplung der Vorwärmvorrichtung wird durch den Handgriff 390 auf der Welle 391 bedient, die mit dem Stift 392 in eine Nut der Nabe des Exzenters 393 eingreift ; das Exzenter bewegt über die Stange 149 und den Hebel 160 den Schubarm 454.
An ihrem unteren Ende trägt die Welle 394 des Exzenters eine Scheibe 39. 5 mit einer radialen Nut 396. Die Handsteuerwelle 384 trägt einen Arm 397, der an die Scheibe 395 anstösst, wenn man versucht, einen der Handgriffe 382 und 383 zu drehen, ohne dass der Handgriff 390 bis zur Deckung der Nut 396 in der Scheibe 395 mit dem Arm 397 gedreht ist. wenn dieser hineintreten will ; erst dann liesse sieh die Welle 384 drehen. Die Scheibe 396 sitzt auf der Welle 394 so, dass die dem Eingriff in die Nut entsprechende Stellung des Handgriffes. 390 mit der wirksamen Stellung für die Kupplung 146 übereinstimmt, so dass letztere durch denselben Vorgang eingerückt wird. durch den die Handgriffe 38 : 2 und J8J zum. \nlasspn der Maschine freigegeben werden.