AT124752B - Vorrichtung zur Ausgabe von Zigaretten. - Google Patents

Vorrichtung zur Ausgabe von Zigaretten.

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AT124752B
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cigarette
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Inventor
Niels Christian Funder Jensen
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Niels Christian Funder Jensen
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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description


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  VorrichtungzurAusgabevonZigaretten. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zur Ausgabe von Zigaretten derjenigen Art, bei welcher die in einem Magazin aufbewahrten Zigaretten einzeln   entnommen   werden, darauf zwischen einer Zündstelle einerseits und einer   Saugvorrichtung anderseits in   der Weise gelagert werden, dass die entnommene   Zigarette   angezündet wird, worauf sie aus der Vorrichtung entnommen werden kann. 



  Solche Maschinen können so eingerichtet werden, dass sie durch Einwurf einer Münze oder durch Drücken auf einen Knopf, Drehen einer Kurbel od. dgl. betätigt werden können. Sie sind besonders   nützlich   in Automobilen, insbesondere in ungedeckten Fahrzengen während der Fahrt. In diesem Falle kann der Akkumulator des Wagens zur Betätigung der Zündstelle und der Saughub der   Maschine zur Lieferung   der Zugluft benutzt werden. Derartige   Vorrichtungen müssen aber auch so eingerichtet sein,   dass sie für Zigaretten von verschiedener Grösse benutzt werden können.

   Der an dem einen Ende der Zigarette aus-   geübte   Druck während des Anzündens darf nicht so stark sein. dass die   Zigarette     durchknickt.   Der Saug-   zug muss so gross   sein, dass die   Zigarette   richtig brennt und nicht nur das Zigarettenpapier oberflächlich   glimmt.   Ferner muss unbedingt vermieden werden, dass sich die   Vorrichtung   an   wichtigen   Stellen mit Nikotin verstopft. Zweck der vorliegenden   Erfindung ist   die Schaffung einer einfachen, wirksam und zuverlässig arbeitenden Vorrichtung, welche all den   erwähnten Anforderungen entspricht.   



   Erfindungsgemäss wird eine Vorrichtung geschaffen, bei der die   Zigarette,     nachdem sie   die Anstecklage zwischen der Zündstelle und einer Saugstelle eingenommen hat, vorübergehend an ihrem einen Ende unter dem Drucke einer Feder steht, was automatisch und   unabhängig   von der Kraft geschieht, welche beim Ingangsetzen auf die Maschine ausgeübt wird. Dieser gleichbleibende Federdruck wird   dadurch   erreicht, dass die Zündstelle oder das   Saugstück   verschiebbar in Form eines Kolbens gegen die   Zigarette   
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 axiale Bohrung   trägt, durch welche   die   Saugluft zugeführt wird.

   Zu Beginn   der Ansteckperiode ist dieser Kolben in   zurückgezogener   Lage gesperrt und wird dann freigegeben, so dass ihn die Feder   selbsttätig   verschiebt, u. zw. so weit.   als erforderlich ist. um   auf das Ende der Zigarette den erforderlichen Druck aus- 
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 gezogen wird. 



   Ein weiteres wichtiges Merkmal der Erfindung besteht, falls die Saugluft unter Benutzung des 
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 die angesaugte Luft nicht nur mit der Zigarette in Verbindung stehen, sondern auch Nebenluft zulassen, so dass die   rauehgesehwängtere   Luft aus der Zigarette mit frischer Luft vermischt wird, damit keine allzustarke Saugwirkung auf die   Zigarette   ausgeübt und der Rauch verdünnt wird, um so die Ablagerung von Nikotin auf den   beweglichen   Teilen der Saugvorrichtung zu verhüten. Es ist klar, dass der   Luftzug     ge-     schwächt   wird, wenn gegen den Rauch Luft geführt wird. Der Kanal für die Nebenluft   wird zweckmässig   
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 Motors. 



   Die elektrische Schalteinrichtung für den Strom des Zündpunktes ist so   eingerichtet, dass   sie den Stromkreis schliesst kurz bevor die Zigarette in die   Zündlage   gelangt, so dass die   Zündstelle zum Heiss-   werden genügend Zeit hat. 

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   Der Mechanismus zum Entnehmen der Zigarette aus   de-n   Magazin kann beispielsweise von der Art einer sich bewegenden Rinne sein, aber er kann auch durch bewegliche Sperrklinken ebenso zweckmässig gebildet werden. Die aus dem Magazin entnommene   Zigarette   gelangt von dort in die   Zündsteltung, in   welcher sie von einer Zündrinne gehalten wird, welche sich nach Beendigung des Zündvorganges dreht 
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 zurück. Wie aus der Fig. 8 ersichtlich ist, ist der Rückziehzapfen 15 oben mit einer Kurbel versehen und auf seinem unteren Ende gekrümmt. 
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   Wenn die die Vorrichtung benutzende Person   glaubt,   dass genügend Zeit verstrichen ist, so betätigt sie die Handkurbel 10 und setzt dadurch den mit dieser in Verbindung stehenden Mechanismus in Tätigkeit. 
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 sein Anschlag 11 mit dem Nocken 13 in Eingriff kommt. Dadurch wird der   Zündstellenträger zurück-   bewegt, so dass die   Zigarette   von dem Stirndruck frei wird und aus der nunmehr umgekehrt stehenden Zündrinne herausfallen kann. Das Drehen der Handkurbel und der mit ihr verbundenen Zündrinne bringt 
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 bewirken, dass Luft durch die   Zigarette   in die Saugdüse und durch die Leitung 44 und das Rohr 43 hinter   ein Kugelventil 43c (Fig.   12) in das Innere der Gebläsebälge gesogen wird.

   Dadurch wird also noch ein starker Luftstrom durch die Zigarette gesogen, kurz ehe sie herausgegeben wird. Die Rückwärtsbewegung 
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 Ventil 43b (Fig. 12). 



   Gemäss der   Ausführungsform   der Vorrichtung nach den Fig. 13-32, werden alle Vorrichtungen 
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 Zündrinne und die mit ihr in Verbindung stehenden Teile einwirkt. Wie aus den Figuren ersichtlich, besteht der Handhebel aus einem drehbaren Drücker 53 auf einem Getrieberad   54,   welches mit einem anderen Getrieberad 55 auf der   Verlängerung   der Zündrinne 6 in Eingriff steht. Das Getrieberad   64   kann mit einer   Sehraubenfeder   in dem Gehäuse 56 verbunden werden, so dass der Drücker nach Freigabe in seine 
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 die   Zigarette     ausübende   Teil vom   Saugstück   57 gebildet, welches leicht beweglich in der Zündrinne gleiten kann und von der Feder 58 nach innen gedrückt wird.

   Dieser Vorschub nach innen wird jedoch durch den Vorsprung 59 begrenzt, welcher in einem   Längssehlitz H der Ziindrinne   gleitet. Ein kurzer Zylinderteil 60 ist an dem Gestell befestigt und umgibt die Zündrinne. Er ist mit einer Aussparung versehen, u. zw. mit einer abgeschrägten Kante 64, welche bei einer gleichzeitigen Drehung der Zündrinne und des   Saugstückes   57 mit dem Vorsprung 59 zusammenarbeitet, welcher in der Normallage in der   Aus-   sparung zwischen den abgeschrägten Kanten liegt (Fig. 17). In der Bohrung   ?   des als Kolben ausgebildeten   Saugstückes   befindet sich lose   eingepasst   die hohle Spindel 63 des   Verschlussstückes   64.

   Die den 
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 inneren Bohrung des Kolbens und wird beiderseits etwas eingespannt zwischen der Rückwand der vorderen   Kolbenfläche   und dem   Verschlussstück   64. 

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     6.   5 ist eine mit entsprechenden Aussparungen verschene, zylindrische Hülse für den   Kuchen   und den Zylinder 60, 66 ist ein Verbindungsstück zur Befestigung des Verschlussstückes 64 an der Hülse   (j5,   Der Kolben ist in   der Glitte   mit einer Bohrung 66'versehen, durch welche in das Innere des   Enibens und längs   
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 welches später beschrieben werden wird. 



   Gleich hinter dem Getrieberad   55   der Zündrinne 6 befindet sich ein Wulst 6S. Ein Teil desselben ist weggeschnitten bzw. niedriger. Die Endfläche dieser Aussparung ist   zum   Teil   schräg   ausgeführt. um als   Hubfläche   69 wirken zu können, während das andere Ende teils geneigt ist, um als Hubfläche 70, teils aber senkrecht, um als Anschlag'l1 zu dienen. 



   Zweck der abgeschrägten Flächen 69   und 70   ist die Bewegung des um einen Zapfen schwenkbaren Hebels 72 (Fig. 24). Dadurch wird dann auch ein Teil der Wand 73 des Zigarettenmagazins entgegen 
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 Zigaretten. Sind sie jedoch nach aussen gerichtet, so ermöglichen sie das Xiederfallen einer   Zigarl'1te   auf die   Oberfläche   der Rinne 6. Wenn die Rinne-die, wie noch später angeführt wird, während des Anzündens der   Zigarette   als Zündrinne, durch Verdrehen aber als   Entnahlllerinne     dient-sich soweit dreht.   dass ihre Nut unter die Zigarette kommt, so fällt die letztere in diese Rinne.

   Inzwischen haben sich aber die Entnahmefinger wieder nach innen bewegt und verhindern dadurch ein weiteres Nachrutschen von Zigaretten, wie aus der Fig.   23   ersichtlich ist. 
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 so kann diese Aussparung 94 entweder mit nur einer oder mit beiden Bohrungen 91, 92 in Verbindung stehen. Wenn nur eine   Bohrung mit   der Aussparung 94 in Verbindung steht, so ist der Luftstrom von der Maschine zur dem Saugstück gehemmt. Die Verbindung ist nur hergestellt, wenn beiden Bohrungen mit der Aussparung M in Verbindung stehen. 
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 Maschine. 



   Die Drehung der Ziindrinne 6 bewirkt mittels ihres Wulstes 68 auch, dass die Entnahmearme in Tätigkeit treten, die Zigaretten lose geschüttelt werden wie bereits   beschrieben,   und dass die entnommene 
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 dargestellt. Der Ansatz 59 des Kolbens befindet sieh in der Aussparung zwischen den abgeschrägten Zylinderkanten. Der Kolben ist in derjenigen Stellung gezeichnet, in welcher er sich befinden würde, wenn die Zigarette mittlere Länge besitzt. 
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 des Zylinders 60 zurückgezogen, so dass die   Zigarette   frei wird und ans der   umgekehrten   Zündrinne auf den Entnahmeteller   52   fällt.

   Auch bewirkt die   ruekläufige Bewegung   der   Zündrinne   die   Betätigung   der Entnahmeklauen und den Schüttelmechanismus, wie bereits oben beschrieben. 



   Es erscheint wichtig noch einmal kurz darauf hinzuweisen, dass bei beiden beschriebenen Bauarten 
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 erwähnt. Ein weiterse, wichtiges Merkmal der in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsform besteht darin, dass der von dem Saugstüek   57     ausgeübte Saugzus ; Nebenluft zulässt wegen des Vorhandenseins   eines Zwischenraumes zwischen der   Wandung 6'2 und   der Spindel 63   des Verschlussteiles C-. An   Stelle des   Zwischenraumes   können diese auch zueinander senau passend ausgeführt werden. Die Zutrittsmöglich-   keit für   die   Zusatz111ft   kann dann auf andere Weise ermöglicht werden, wie z.

   B. durch Längsnuten in 
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 verhindert auch die   Ansammlung   von Nikotin an den wichtigsten Teilen der Saugleitung. 



   Ein weiterer Vorteil der zweiten Ausführungsform der Vorrichtung besteht im Vermeiden des Festkeilens in der Entnahmevorrichtung. Ausserdem werden die Zigaretten nur noch in wenigen Punkten 
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 Vorrichtung bei der ersten Ausführungsform. 



   Die Fig. 31,   32 und   33 stellen eine andere Bauart des Schüttelmechanismus dar, welche ebenfalls 
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 Hebel 96 angelenkt. Ihr freies Ende wird durch Zapfen, welche in Führungsschlitzen 100 in den Seitenwandungen 101 gleiten, geführt. Die Leiste 95 wird ebenfalls an ihrem freien Ende durch Verbindungsstangen 102 mit den Enden einer freibeweglichen Welle 103 verbunden. Diese ist an einem   kreisförmig   gestalteten,   abgeschrägten     Teil 104 befestigt,   Die   abgeschrägte Fläche   dieses Teiles arbeitet mit der abge- 
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 in die Zündrinne fällt, die folgenden Zigaretten jedoch am Nachfallen durch die Klappe verhindert werden.

   Eine Schraubenfeder 106 auf der Scharnlerstange zwischen der Leiste 95 und der beweglichen Seitenwand 107 des Magazins wirkt in der Normalstellung in der in Fig. 33 durch einen Pfeil angedeuteten Richtung ein. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Ausgabevorrichtung für angezündete Zigaretten, in welcher die Zigaretten in der Längsrichtung EMI5.9 <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 Kraftaufwande erzielt wird.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durch den durch die Zigarette gesaugten Tabakraueh gesättigte Luft durch frische Zusatzluft verdünnt, wird, zu dem Zwecke, die Mög- lichkeit des Verschmutzens von Maschinenteilen mit Nikotin zu vermeiden. EMI6.2
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben als Zündstellenträger (7) oder als Saugstuck (57) ausgebildet ist.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2,3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzluft durch seitliche Kanäle zutreten kann, die beispielsweise zwischen einem Saugstuek (57) und einer hohlen Spindel (63), welche in diesem konzentrisch angeordnet ist, verlaufen.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, EMI6.3 abgeschnitten wird, ehe die Zigarette die Zündrinne verlässt.
    7. Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein unter Federdruek (58) stehendes Saugstück (57) (Fig. 16), welches den Enddruck auf die Zigarette EMI6.4 sprühen 1 bis 7, gekennzeichnet durch ein Trommelgehäuse (82 in Fig. 27) mit einem offenen Ende, an welchem sich ein Gestellrahmen (81) befindet, an welchem eine Glimmerseheibe angebracht ist, auf welcher ein Widerstandsdraht liegt, wobei der Rahmen gegen seinen. Sitz durch einen unter Federdruek stehenden Schaft (84) gehalten und durch, durch Löcher (85) eintretende Nebenluft abgekühlt wird.
AT124752D 1928-03-03 1928-03-03 Vorrichtung zur Ausgabe von Zigaretten. AT124752B (de)

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