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Verfahren und V orl'ÍclItung zur Herstellung von Sicherheitsglas.
Vorliegende Erfindung bezieht sieh auf die Erzeugung von Sicherheitsglas bekannter Art, bei dem zwei Glasplatten mit einer dazwischen angeordneten Zelluloidplatte mit einer Klebeflüssigkeit belegt und durch Druck zusammengehalten werden.
Der einfachste Weg zur Verbindung des mit Klebeflüssigkeit belegten Glases und Zelluloids besteht darin, dass auf die Platten ein Druck ausgeübt wird. Nachdem das Glas selten vollkommen eben ist, wenn es aus dem Hüttenwerk kommt, werden unter allen Umständen Luftblasen und Unreinheiten zwischen Glas und Zelluloid entstehen, weiters verursachen gewöhnliche Druckmittel als Folge der Glasunebenheiten und andern Faktoren in hohem Grade Bruehgefahr. Das Glas und Zelluloid sind auch einer Relativbewegung gegeneinander unter dem Einfluss des Druckes unterworfen, wodurch eine Verschmierung der zusammengesetzten Sieherheitsglasplatten durch die Bewegung des Lösungsmittels hervorgerufen wird.
Man ist dazu übergegangen, die beiden äusseren Flächen der beiden Glasplatten dem Druck auszusetzen, wobei man jedoch als unmittelbares Druckmittel Metallplatten verwendete, welche unter Anwendung irgendeines Mediums, wie Luft oder Wasser, auf die Glasplatte gedruckt wurden.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist es, Mittel vorzusehen, wodurch die erwähnten Nachteile vermieden und das Sicherheitsglas ohne Bruchgefahr, ohne Luftblasen oder andern Unreinheiten und ohne Gefahr, dass die Glas-und Zelluloidplatten während des Druckvorganges ausspringen, hergestellt werden kann. Ein weiteres Merkmal vorliegender Erfindung ist darin gelegen, dass Mittel vorgesehen werden, welche die Pressung grosser und kleiner Platten in einem Apparat mit ebensolcher Leichtigkeit ermöglichen.
Im Sinne der Erfindung wird ein Gestell vorgesehen, an welchem die Glas-und Zelluloidplatten in Druekstellung befestigt werden, nachdem sie mit einer Klebelösung belegt werden und weiters auch
Mittel vorgesehen, um einen entsprechend ansteigenden Druck eines Mediums. z. B. komprimierte Luft, die auf die äusseren Flächen der beiden Glasplatten wirkt, auszuüben.
Die Verwendung eines entsprechenden Druckmittels, wie gepresste Luft, obwohl auch eine Flüssig- keit verwendet werden könnte, ermöglicht die Ausdehnung des Druckes auf alle Teile des Glases, auch dann, wenn einige dieser Teile nicht vollkommen eben sind, so dass die entsprechenden Druckmittel in allen Punkten auf das Glas drücken und die Verbindung des Glases mit dem Zelluloid durch Klebe- mittel an allen Punkten errolgtz Dieses Kleben wird, wenn ein entsprechender Druck angewendet wird, durch die Nachgiebigkeit der Glasplatten erleichtert.
Die komprimierte Luft oder ein anderes Medium kann durch ein an sieh bekanntes Mundstück auf jede Glasplatte wirken, wobei das Mundstück eine dehnbare Hülle oder Diaphragma besitzt und über Möglichkeiten verfügt, um die komprimierte Luft in das Mundstück zu führen und die konkave
Oberfläche des Diaphragmas gegen die Glasplattenfläehe zu drücken. Das Mundstück ist an einem Querglied befestigt, welches das Diaphragma zur Glasplatte führt und gegen diese drückt. Der Druck wird vorteilhaft zunächst auf einen Teil der zusammengesetzten Glas-und Zelluloidplatte ausgeübt und dann erst auf die übrige Glasfläche ausgedehnt.
Das überflüssige Klebemittel wird so ausgestossen und der abfallende Druck presst Luftblasen und Unreinheiten mit der überflüssigen Klebelösung aus.
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Das :'t Das Gestell kann aus zwei Teilen bestehen, die derart angeordnet sind, dass sie sich einander nähern können. Weiters sind an jedem Teil Platten, welche die Glasplatten an ihren oberen und unteren Flächen klemmen und Seitenklammern, um die Seitenflächen der Platten festzuhalten und ebensolche Halte- mittel für die Zelluloidplatte vorgesehen.
Die Konstruktion eines Gestelles mit Haltemitteln für die Glasplatten und Zelluloidplatten und
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durch die Druckmittel, Fig. 4 ist ein Detail der das Glas- und Zelluloid haltenden Mittel. Fig. 5 ein Schnitt nach 5-5 der Fig. 4 und schliesslich stellen Fig. 6 und 7 in Seitenansicht zwei verschiedene Aus- führungen des Druckmundstüekes dar.
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Seitenteilen 11 besteht. Die Gestellteile sind um Wellen 10 drehbar, wobei eine derselben in Lagern des mit der Grundplatte verschraubten Gestelles liegt, während die Welle des ändern Gestellteiles ein Zahnrad 12 trägt, das mit einer Zahnstange. M in Eingriff steht, die von der Grundplatte 11 gebildet oder mit derselben verschraubt wird.
Mit einem Handhebel H, der ein Zahnradsegment 1 J trägt, kann das Zahnrad 12 verdreht werden, wodurch das eine Gestell sich dem andern nähert oder entfernt.
Ein äusseres Tragwerk mit aufrechten Trägern 17, 18 und Querträgern 19 kann zur Aufnahme des Apparatgestelles und der später beschriebenen Druckmittel vorgesehen werden. In jedem Seiten-
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besitzende Spindel 20 in einem Lager 21 frei drehbar eingelegt. Das obere Ende der Spindel 20 wird in dem Lager 22 geführt und ist auf das äusserste Ende derselben ein Kegelrad 2J aufgekeilt, das mit einem zweiten Kegelrad 24 in Eingriff steht, welches wieder auf einer Querwelle 2J aufgekeilt sitzt. Die äussersten Enden dieser Querwelle 25 sind vierkantig ausgebildet, so dass durch Aufsetzen einer Kurbel od. dgl. eine Verdrehung der Welle 25 bewirkt werden kann. Auf diese Weise können beide Spindeln 20 jedes Gestelles zu gleicher Zeit und um dasselbe Ausmass verdreht werden.
In jedem Gestellteil 7 und 8 ist auf dem oberen Rechtsgewinde tragenden Teil der Spindeln 20 eine Mutter 26 befestigt, wobei zwischen den beiden Muttern 26 eine Querplatte 27 angeordnet wird, die ausgenommen ist, um eine Metallplatte 28 entsprechender Dicke und Breite zu erhalten und als
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vorspringen und wird durch hinter derselben angeordnete Federn 29 in dieser Lage gehalten. Irgendein Anschlag kann dazu verwendet werden, um ein gänzliches Austreten einer Platte 28 ans dem Teil 27 zu verhindern.
Die Linksgewinde besitzenden Teile der Spindeln 20 sind ebenso mit Muttern 26 verteilen, die wieder Platten 27 tragen, in denen vorgesehene Federn auf die bereits beschriebenen Platten 28 driickrn.
Durch Verdrehen der Welle 25 können so durch gleichzeitige Drehung der Rechts-und Linksgewinde besitzenden Spindeln 20 die Platten 28 einander genähert oder entfernt werden, wobei diese Platten 28 als Träger und Halter für eine Glasplatte x dienen (Fig. 4 und 5).
Kleine oder sehr grosse Glasplatten können so in Stellung gebracht und sicher und unbeweglich getragen werden, wobei die Sehraubenspindeln 20 mit Mitteln zur mikrometrischen Einstellung auf jede Plattengrösse ausgestattet sind.
In jedem Gestellteil 7 und 8 sind rechts- und linksgängige Schraubenspindeln 30, im ganzen vier. vorgesehen, die in den Lagern der Laufmuttern 26 eines jeden solchen Gestellteiles liegen. Auf jeder solchen Spindel wird eine mittlere feste Mutter 31 an einer nicht Gewinde besitzenden Stelle angeordnet, während auf dem links-und rechtsgängigen Teil jeder Spindel 30, Laufmuttern 32 vorgesehen werden.
An jeder Laufmutter 32 in dem Gestellteil 7 wird ein Metallstift 33 befestigt, welcher die Zelluloidplatte ? l (Fig. 4 und 5) durch in den oberen und unteren Enden der Platte vorgesehene Löcher oder Auflagen auf- nimmt.
Jede solche Welle 30 wird an ihrem äussersten Ende vierkantig ausgebildet, um mit einer Kurbel od. dgl. eine Verdrehung der Welle zu erzielen, so dass die Muttern 32 sehr genau quer zu dem Apparat eingestellt werden können, um jede Grösse von Zelluloidplatten aufzunehmen. Die Laufmuttern 32 der
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flächen der Glasplatte s drücken, wenn diese in den Gestellteilen liegt, und diese Stützen 34 bilden mit den Platten 28 ein vollständiges Gestell oder einen Halter für jede Grösse von Glasplatten, die mit den auf den Stiften 33 angehängten Zelluloidplatten zusammengelegt werden, wenn die Gestellteile 7 und 8 in der später zu besprechenden Weise genähert werden.
Die Mittel, die zur Näherung der beiden Gestellteile 7 und 8 (Fig. l und 2) vorgesehen sind, bestehen aus den beiden Zylindern 35. Jeder Zylinder besitzt einen Kolben, eine Kolbenstange 36, einen Kreuzkopf 37, eine Verbindungsstange 38, einen in einer Lagerung 40 sitzenden Kurbelzapfen 39, wobei das Lager 40 auf einer Quermetallplatte aufgeschraubt ist und die Quermetallplatte selbst auf den Gestellteilen 9 verschraubt wird. Zu jedem Ende eines solchen Zylinders 35 führt ein Lufteinlassrohr 41, an das sich das Rohr 42 anschliesst, welches mit einem Behälter komprimierter Luft in Verbindung steht. Ein Zweiweghalm 43 bekannter Art wird vorgesehen und ein Auslassrohr 44 wird an dem Hahn 43
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angebracht.
Durch Betätigung des Hahnes kann gepresste Luft zu irgendeiner Seite des Kolbens geleitet werden. Die Zylinder 35 sind auf Querträgern 45 gelagert. an denen Konsolen 46 befestigt sind, welche die Lager für die hin und her gehenden Kolbenstangen bilden.
Die Mittel, um auf den Glasplatten einen genügenden Druck zu erreichen, sollen nun an Hand der Fig. 1, 2 und 3 beschrieben werden. Unter jedem Zylinder ist ein weiterer Zylinder 47 angeordnet und in jedem solchen Zylinder 47 ist ein Kolben- ? mit einer Kolbenstange- ? angeordnet, wobei die Kolbenstange 49 röhrenförmig ausgebildet und deren äusseres Ende mit einem Metallteil eines Mundstückes 50 verbunden ist. In Fig. 3 wird diese Verbindung durch eine auf dem Gewinde tragenden Ende der Kolbenstange 49 sitzende Mutter 51 dargestellt. Der Rand des Mundstückes ist kreisförmig und hat eine dehnbare Hülle oder Diaphragma, 52 aus Gummi aufgesetzt.
Dieser erweiterte Teil 30 und das Diaphragma 32 bilden das Druckmundstück. Irgendwelche Mittel können zur Sicherung einer guten Verbindung zwischen dem Mundstück und dem Diaphragma angewendet werden, z. B. kann die äussere Fläche des Mundstückrandes umgelegt sein und der Rand des Diaphragmas kann zwischen diese Umlegung und eine ringförmige Platte gelegt werden, wodurch das Diaphragma vollkommen an den Mundstückrand angepresst und durch Schrauben in seiner Lage erhalten wird. Führungsstangen 5J werden an einem Ende mit der Mundstückumlegung verschraubt, während die ändern Enden durch in den Querträgern 4. j und 36 vorgesehene Bohrungen laufen. Die letzteren Querträger dienen dazu, um die Zylinder 47 zu tragen. Die Form oder der Durchmesser des Diaphragmas bzw. beide sind derart, dass sie die in Fig. l und 3 dargestellten annehmen.
Zu jedem Mund-
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und durch eine röhrenförmige Kolbenstange 49 läuft, wobei das Zuleitungsrohr an seinem äussersten
Ende einen Lufthahn besitzt. Das Rohr 59 wird mit einem Luftbehälter verbunden. Mit diesem Behälter wird auch ein Rohr 60 verbunden, das einen Zweiweghahn 61 besitzt, von dem die Einlassrohre 62, 63 zu jeder Seite des Kolbens führen.
In Ausübung des Verfahrens wird eine Glasplatte genommen und auf die untere Platte 28 von einem der Gestelle 7 und eine Glasplatte gleicher Grösse auf die Platte des andern Gestelles 8 gelegt.
Die rechts- und linksgängigen Spindeln 20 jedes Gestelles werden dann verdreht, die unteren und oberen
Platten jedes Gestellteiles nähern sich, wobei das Glas leicht, aber genügend zwischen ihnen gefasst wird.
Jede Querschraubenspindel 30, welche die Seitenplatten 34 tragen, wird dann verdreht, um die Lauf- muttern 32 einander zu nähern, wobei die erwähnten Seitenplatten 34 die Seiten der in ihrem Gestell gehaltenen Glasplatte berühren. Hierauf wird die Zelluloidplatte auf die Stifte 33 gebracht und das
Glas-und Zelluloid in entsprechender Weise mit einer klebenden Lösung behandelt, z. B. durch Spritzen von oben, wobei ein Überschuss der Lösung auf den Boden fallen kann, wo er in eine Rinne abläuft.
Die Luftzuführungshähne 43 der zylinder 35 sind nicht geöffnet und die Gestelle werden mit einer Geschwindigkeit gegeneinandergeführt. die von dem angewendeten Luftdruck abhängt. In gleicher Zeit werden die Lufteinlasshähne 61 der Zylinder 47 und auch die Lufthähne ? geöffnet und die Mund- stücke. 30 beginnen den sich bewegenden Gestellen zu folgen, wobei die Glas-und Zelluloidplatten gerade in Berührung kommen, wenn die Mitte jedes Diaphragmas 52 ihre Glasplatte berührt.
Wenn der Kontakt zwischen den Gestellen vollkommen hergestellt ist, berühren sich die Platten 28 des einen Teiles und die Platten des andern Teiles X. so dass alle diese Platten durch das Schliessen des
Gestelles in ihre Tragplatten gestossen werden und der Luftdruck in den Mundstücken genügt, um das
Glas und Zelluloid sicher zusammenzuhalten. Bei diesem Stand hat der Mittelteil jedes Diaphragmas auf die Mitte ihrer Glasplatte gedrückt und nachdem nun die Hähne 58 vollkommen geöffnet werden, wird das Diaphragma durch den hervorgerufenen Druck stark gegen ihre Glasplatten gedrückt, wobei sich der Druck ansteigend und vom Mittelpunkt der Glasplatte ausgehend, wo er zunächst erzeugt wird, sich zu den äussersten Rändern einer solchen Platte ausdehnt. Das Vorrücken des ganzen Mundstückes setzt sich auch fort.
Diese ansteigende Druckanwendung von der Mitte nach aussen verursacht das Auspressen des überflüssigen Klebemittels an den Glasrändern und weiters wird durch das Ausfliessen der Lösung an den Rändern bewirkt, dass Luftblasen und Unreinheiten mitgehen.
Nachdem der grösste Druck so lang als notwendig ausgeübt wurde, werden die Hähne aller Zylinder zum Ausströmen geöffnet. Hierauf wird Luft zu den andern Seiten der Kolben geführt, wodurch das Druckmundstück in seine ursprüngliche Stellung (Fig. 1) und die Gestelle gleichfalls in die frühere Stellung zurückkehren. Die Platten 28 beginnen wieder unter dem Einfluss der Federkraft vorzuspringen, wenn die Gestellteile die Rückwärtsbewegung beginnen, die als Träger für die nun gebildete Platte von Sicher- heitsglas dienen, welche nun entfernt werden kann.
Wenn beachtet wird, dass eine ansteigende Druckanwendung erforderlich ist, kann das Diaphragma die in Fig. 6 dargestellte Form erhalten. In dieser Figur wird das Diaphragma aus übereinandergelegten Gummilagen gebildet, wobei jede Lage an ihrer äusseren Fläche gebogen wird und kleineren Durchmesser besitzt als die vorhergehende und alle Lagen mit einer Gummilösung verbunden werden. Das ganze Diaphragma kann auch aus einem Stück, wie in der Zeichnung ersichtlich, hergestellt werden.
Die ansteigende Druckanwendung kann aber auch auf andere Weise, wie in Fig. 7 gezeigt, erzielt werden. Der untere Teil des Diaphragmas berührt die Glasplatte, wenn das Mundstück vorrückt und
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gedrückt. In den mechanischen Einzelheiten können Abänderungen angeordnet werden. Zum Beispiel können die Gestellteile 7 und 8 von Hand aus genähert werden, wenn sie klein sind und durch Bolzen verbunden werden und in der gewünschten Stellung erhalten, wenn sie durch Griffe an den Querträgern geschlossen werden. Ebenso können die Mundstücke durch Hebeln betätigt werden und Luft kann solchen Mundstücken durch dehnbare Schläuche mit Hähnen zugeführt werden.
Weiters kann auch jedes vollständige Mundstück eine bestimmte Luftmenge enthalten, die zusammengedrückt wird, wenn dieses Mundstück gegen das Glas gedrückt wird, um den erforderlichen Druck gemäss der Erfindung zu erreichen.
Es ist klar, dass auch Flüssigkeiten, die selbst unter Druck stehen, verwendet werden können.
Luft ist jedoch ein sehr passendes Medium.
Der beschriebene Apparat ist auch zur Herstellung gekrümmter Sicherheitsplatten verwendbar.
Zu diesem Zwecke können die Platten 27 so angeordnet sein, dass sie die oberen und unteren Enden solcher vorher beschriebener Platten umfassen, wobei die Glasplatten nach gewünschter Krümmung geformt sein können und die Mundstücke 50 können so gelegt oder so ausgebildet sein, dass das Mundstück, das zur Pressung auf die Konkavseite der Glasplatte dient, zur selben Zeit die Pressstellung erreicht, wie das Mundstück, das zur Pressung der Konkavseite der Glasplatte dient. Der Vorteil des elastischen Druckmittels sei in diesem Zusammenhang hervorgehoben, da abgesehen von Unebenheiten der Oberfläche gekrümmte Glasplatten, wie sie von den Hüttenwerken kommen, obwohl eine genaue Krümmung vorhanden sein sollte, sehr oft eine Abweichung in der Krümmung an einigen Punkten aufweisen.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Herstellung von Sicherheitsglas, bei dem Glas-und Zelluloidplatten aneinander- gedrüekt werden, nachdem sie vorher mit einem Klebemittel belegt wurden, wobei auf die beiden äusseren Glasplattenflächen mittels eines Mediums ein Druck ausgeübt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck des Mediums auf die beiden äusseren Plattenflächen mit Hilfe zweier verstellbarer, elastischer, konvexe Oberfläche besitzender, an sich bekannter Mundstücks (50) auf mechanischem Wege erfolgt.