AT123468B - Eiserne Hohlschwelle von kastenförmigem Querschnitt. - Google Patents

Eiserne Hohlschwelle von kastenförmigem Querschnitt.

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Emil Cahn
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  Eiserne   Hohlschwelle   von   kastenförmigem     Querschnitt.   



   Die Erfindung betrifft eine eiserne   Hohlsehwelle   von kastenförmigem Querschnitt, die aus einer die Decke und die Wandung bildenden Oberschwelle und einer den Boden bildenden,   einwärtsgewolbten   Unterschwelle zusammengesetzt ist. Das Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass die zur lotrechten Schwellenachse schwach nach aussen geneigten   Fusswandungen   der trogförmigen Obersehwelle in waagrechte Aussenflanschen übergehen, die in waagrechte hakenförmige Ansätze der Unterschwelle starr eingreifen. 



   Durch die Erfindung ist erreicht, dass die Unterschwelle mit der Oberschwelle ein einheitliches Ganzes bildet, bei dem Bewegungen nicht auftreten können, wie sie bei bekannten Schwellen eine Abnutzung und Schwächung der Verbindungsteile hervorrufen. Ferner ist auch das Eindringen von Schotterteilen 
 EMI1.1 
 gleichbleibenden Widerstandes, deren Federwirkung stets die gleiche bleibt. Weiterhin ist dadurch eine sichere Lagerung der Schwelle und auch des Gleises erreicht, weil ein Wandern der Schwelle und ein Zermahlen der Bettung, wie es die Folge von Bewegungen der Oberschwelle gegen die Unterschwelle sein würde, nicht auftreten kann. 



   Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Querschnitt durch die Schwelle nach der Erfindung, in Fig. 2 ein   Teillängsschnitt   durch die Schwelle dargestellt, Fig. 3 zeigt eine   ganze Schwelle im Längsschnitt,   Fig. 4 in Draufsicht. 



   Die Oberschwelle 1 hat im wesentlichen die Form der üblichen   Eisenbahntrogschwelle   und ist mit waagrechten Aussenflanschen 2 versehen. Die   Untersehwelle   3 ist einwärts gewölbt und hat waagrechte hakenförmige Ansätze 4. Die   Ansätze 4   stehen zunächst aufrecht und werden später über die Flansche 2 
 EMI1.2 
 profile. Das Vereinigen durch   Umkrempen   der Ansätze 4 kann ebenfalls durch einen Walzvorgang geschehen. 



   Die Sehienenbefestigung spielt für die Erfindung keine Rolle. Dargestellt ist eine Befestigung 
 EMI1.3 
 Schienenbefestigung kann jede andere für eiserne Schwellen geeignete treten. 



   Im Betriebe suchen die lotrechten Schenkel 8 der Oberschwelle nach aussen zu federn. Daran werden sie durch die Untersehwelle 3 mehr oder minder gehindert. Sie können nur so weit nach aussen federn, wie die gewölbte Unterschwelle J nachgibt. Diese bildet demnach eine Feder, welche beim Auseinanderfedern der Schenkel 8 Widerstand leistet und nach erfolgter Entlastung die Schenkel 8 in die Ausgangslage zurückzieht. 



   Infolge der nach unten offenen Wölbung hält die   Unterschwelle 3 das Bettungsmaterial   unter der Schwelle zusammen. Es ergibt sich also ein dauernd gutes Auflager der gesamten Schwellemunterfläche. 



  Statt eine bogenförmige Schwellenunterseite zu wählen, könnte auch eine gewellte Schwellenunterseite ausgeführt werden. 



   Das Gewicht einer Schwelle nach der Erfindung beträgt etwa 172 kg. Für ein laufendes Meter Gleis ergibt sich ein Sehwellengewieht von 263'85 kg. Das Gesamtgewicht von Gleisgestänge und Schwellen beträgt z. B. für das laufende Meter   381, 88 kg oder   z. B.   376'02 leg.   Das Schwellengewicht ist also im 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Eiserne Hohlsehwelle von kastenförmigem Querschnitt, zusammengesetzt aus einer die Decke EMI2.1 EMI2.2
AT123468D 1929-10-21 1929-10-21 Eiserne Hohlschwelle von kastenförmigem Querschnitt. AT123468B (de)

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