AT123225B - Verfahren zur Reinigung von Cer-Aluminium-Magnesium-Legierungen durch Behandlung mit Fluoriden. - Google Patents

Verfahren zur Reinigung von Cer-Aluminium-Magnesium-Legierungen durch Behandlung mit Fluoriden.

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AT123225B
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  Verfahren zur Reinigung von Cer-Aluminium-Magnesium-Legierungen durch Behandlung mit Fluoriden. 



   Aluminium-Magnesium-Legierungen, bei welchen der Magnesiumgehalt überwiegt und deren spezifisches Gewicht unter zwei liegt, weshalb sie als   Leichtlegierungen   bezeichnet werden, weisen zwei empfindliche Übelstände auf, welche deren Verwendbarkeit erheblich herabsetzen. Sie sind nämlich nicht genügend hart und luftbeständig, d. h. nicht haltbar. 



   Der erstgenannte Übelstand wird durch geringe, etwa   2-3%   betragende Zusätze von Cer oder   von Cermischmetallwirksam beseitigt. Cer allein genügt vollständig für Aluminium-Magnesium-Legierungen   mit vorwiegendem Magnesiumgehalt als Härtemittel, und es bedarf keinerlei andern Zusatzes. Jedoch kann durch geringe Zusätze von Kalzium, Barium, Zink, Lithium, Kadmium oder Kupfer, einzeln oder in Verbindung miteinander, die Härte dem Verwendungszweck entsprechend abgestuft werden. 



   Durch eingehende Versuche wurde festgestellt, dass die geringe Haltbarkeit der Magnesiumleichtlegierungen durch Einschlüsse von Oxyden, Chloriden und   Oxychloriden   sowie Nitriden herrührt. 



  Dies hat zu einem besonderen Filtrationsverfahren geführt, welches erfindungsgemäss darin besteht, dass die fertige Legierung im feuerflüssigen Zustand (etwa bei   7000 C) durch   eine etwa auf 800  C vorgewärmte dicke Schichte loser Körner aus Fluoriden, z. B. Kalzium-,   Aluminium-oder Natriumfluoriden,   fliessen gelassen wird, was bewirkt, dass sich alle die Haltbarkeit schädigenden Bestandteile der Legierung an den hocherhitzte Körnern ansetzen und die flüssige Legierung schlaekenbefreit und völlig gereinigt abfliesst. Die Legierung wird hiedurch unbegrenzt haltbar. 



   Um ein Zusammenbacken der Körner zu verhindern, ist es zweckmässig, zwischen diese gegen die Legierung indifferente Körner, z. B. Kohlengriess, Olivengriess, Schmirgel, geschmolzene und gekörnte Tonerde u. dgl., zu mischen. 



   Die Erhitzung der   Körnerschichte   darf nicht bis zur Schmelztemperatur der Fluoride (etwa   11000 C)   erfolgen, da sonst die Durchlässigkeit der Schichte infolge des Zusammenschmelzens der Körper verlorengehen würde. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen von Öfen zur   Durchführung   des Verfahrens nach der Erfindung im lotrechten Längsschnitt beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen gewöhnlichen Graphit-oder Tontiegel, der-mit dem Filterkorn bis zur Hälfte   gefüllt-in   einem Kohle-, Koksoder Gasofen auf ungefähr 800  C erhitzt wird, worauf die Legierung eingegossen und in einem unter dem Tiegel befindlichen Gefäss aufgefangen wird. 



   Fig. 2 zeigt einen ähnlichen Tiegel als Widerstandsofen, wobei die Tiegelmasse oder der in der Filtermasse vermengte Kohlengriess den elektrischen Widerstand bildet. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Reinigung von Cer-Aluminium-Magnesium-Lsgierungen durch Behandlung mit Fluoriden, wobei die geschmolzene Legierung in flüssigem Zustand eine Filtersehiehte durchfliesst, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterschicht von auf etwa 800 C vorerhitzten Fluoriden im Zustand loser Körner gebildet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT123225D 1927-11-09 1927-11-09 Verfahren zur Reinigung von Cer-Aluminium-Magnesium-Legierungen durch Behandlung mit Fluoriden. AT123225B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008039683A1 (de) * 2008-08-26 2010-03-04 Gkss-Forschungszentrum Geesthacht Gmbh Kriechbeständige Magnesiumlegierung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008039683A1 (de) * 2008-08-26 2010-03-04 Gkss-Forschungszentrum Geesthacht Gmbh Kriechbeständige Magnesiumlegierung
DE102008039683B4 (de) * 2008-08-26 2010-11-04 Gkss-Forschungszentrum Geesthacht Gmbh Kriechbeständige Magnesiumlegierung

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