AT123142B - Verfahren zum Imprägnieren von Textilien und Gespinsten, insbesondere von chirurgischen Verbandstoffen. - Google Patents
Verfahren zum Imprägnieren von Textilien und Gespinsten, insbesondere von chirurgischen Verbandstoffen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Imprägnieren von Textilien und Gespinsten, insbesondere von chirurgischen Verbandstoffen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Imprägnieren von Textilien oder Gespinsten, insbesondere von chirurgischen Verbandstoffen und besteht darin, dass die Textilien oder Gespinste in bestimmten Abständen mit Stoffen imprägniert werden, welche im Röntgenbilde Schatten liefern. Der Zweck der Erfindung ist folgender : Es kommt bei Operationen nicht selten vor, dass ein Stüekeheii Verbandstoff (Tupfer, Kompresse, Tamponade usw. ) in der Operationswunde versehentlich zurückbleibt, trotz der üblichen, strengen Vorsichtsmassnahmen. Verbleibt ein derartiges Verband- stoffteilchen im Körperinnern, z. B. Bauch- oder Brusthöhle, so ist die Folge langes Siechtum, nicht selten auch der Tod, weil der bisher gebrauchte Verbandstoff auf keine Weise, selbst nicht mit Röntgen- strahlen, nachweisbar war. Der nach vorliegender Erfindung hergestellte Verbandstoff kann dagegen beim leisesten Verdacht auf ein Zurückgebliebensein im Körper mittels Röntgenstrahlem sichtbar gemacht, seine Lage im Körper genau festgestellt und durch eine Naehoperation entfernt werden. Die Herstellung des chirurgischen Verbandstoffes (Gaze, Mull, Cambric usw.) nach der Erfindung EMI1.1 Fäden (aus Baumwolle, Seide oder anderem), welche mit einem Röntgenschatten gebenden Mittel, z. B. mit einer Thorium- oder anderen chemischen Verbindung, imprägniert sind, in das Gewebe eingewoben werden. Es war vorbekannt, Verbandstoffe in ihrer ganzen Ausdehnung mit Stoffen zu versehen, welche im Röntgenbilde Schatten liefern. Der Vorteil, dass nun nicht, wie vorbekannt, das ganze Gewebe mit diesem Material imprägniert wird, sondern nur die eingewobenen stärkeren Fäden, besteht in folgendem : a) Die Saugfähigkeit des Verbandstoffes für Flüssigkeiten (Blut, Eiter usw. ) wird in keiner Weise beeinträchtigt. b) Bei der Anfertigung von Tupfern, Kompressen, Tamponaden für chirurgische Zwecke wird der Verbandstoff gefaltet und zusammengeknäult, so dass die imprägnierten Fäden über-und durch- einander zu liegen kommen. Dieses Geflecht von Fäden ergibt im Röntgenbilde einen ganz charakteri- stischen, netzartigen Schatten, welcher mit den benachbarten Geweben und Organen des Körpers nicht verwechselt werden kann. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Imprägnieren von Textilien und Gespinsten, insbesondere von chirurgischen Verbandstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben stellenweise mit Stoffen imprägniert werden, welche im Röntgenbilde Schatten liefern. 2. Verfahren zur Herstellung von chirurgischen Verbandstoffen (Gaze, Mull, Cambrie usw.) nach **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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