AT67203B - Verfahren zur Herstellung einer neuen Boluspasta. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer neuen Boluspasta.

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  Verfahren zur Herstellung einer neuen   Bolu8pasta.   



   An Stelle der Anwendung der eigentlichen Antiseptika als   Wund-und Verbandmittet ist   in letzter Zeit immer mehr die Verwendung lediglich fixierend wirkender austrocknender Mittel getreten. Eines der vorzüglichsten der in Frage kommenden Mittel ist das trockene Tonpulver, der Bolus alba. Die bisher übliche Form der Anwendung des Bolus in Form des Pulvers sowie von mit diesem imprägnierten   Verbandstoffen   hat verschiedene Nachteile,. unter denen die Schwierigkeit, diese Mittel bei der Aufbewahrung steril zu halten, einer der wesentlichsten ist. 



  Ferner ist das Arbeiten mit Boluspulver nicht sehr sauber und das Pulver haftet zwar leicht an den Wunden, aber nicht an der unverletzten Haut. Die Bolusverbände dagegen schmiegen sich 
 EMI1.1 
 Verwendung von Glyzerin. Derartige Pasten besitzen aber nicht die wertvollen neuen Eigenschaften der Boluspasta der vorliegenden Erfindung. 



   Es wurde nun gefunden, dass man dem Bolus neue und für die medizinische Technik, d. h. für die neuerdings in den Vordergrund getretene Methode der Keimarretierung,   ausserordentlich   wertvolle Eigenschaften verleihen kann und ihn zugleich in eine den wesentlichen Anforderungen der medizinischen Technik in jeder Weise genügende einfache Form überführen kann, dadurch, dass man durch   Ausglühen   sterilisierten Bolus mit hochprozentigem Alkohol zu einer Paste verarbeitet.

   Die so hergestellte Boluspasta eignet sich in ausgezeichneter Weise sowohl zur absolut unschädlichen ersten Behandlung der Wunde und ihrer Umgebung, als auch zur Desinfektion 
 EMI1.2 
 ist die neue Boluspasta   unbeschriinkt   haltbar und sie bleibt dauernd steril : sie ist daher ein ausserordentlich wertvoller Ersatz für die in der Kriegschirurgie verwendete   Jodtinktur.   



   Der neuen Pasta der vorliegenden Erfindung können im übrigen geeignete Mittel zugesetzt werden, wie z. B. Glyzerin zur Erhöhung der Geschmeidigkeit des   Überzuges. ferner epithelisierend   wirkende Azofarbstoffe, wie z. B.   Amino-azo-toluol-azo-&gamma;-naphtol, Amino-azo-toluol   und dessen   Azetylderivate   usw. ; desgleichen   können der Pasta antiseptisch wirkende Substanzen, wie     z. B. Kaliseife, aphtol oder andere Phenole zugefügt werden. 



  Die Boluspasta, die in vorstehender Weise erhalten wird, kann in gut verschlossenen Gefässen,   
 EMI1.3 
 welche wundheilende und desinfizierende Eigenschaften besitzt, kann man beispielsweise wie folgt verfahren : 54 Teile sterilisierter Bolus werden sorgfältig mit 33'5 Teile 95%igem Alkohol und   lu',)   Teile Glyzerin vermischt. Der so erhaltenen Masse wird noch 1 Teil Amino-azo-toluol einverleibt. 
 EMI1.4 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Verfahren zur Oberführung   von Bolus in eine für die verletzte und unverletzte Haut   remtos, dauernd sterile,   leicht zu einer dünnen, zusammenhängenden Haut verstreichbare und schnell trocknende Form, dadurch gekennzeichnet, dass man den sterilisierten Bolus mit hochprozentigem Alkohol zu einer Paste verarbeitet. 

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Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man bei der Verarbeitung geeignete für die Haut reizlose Stoffe, wie z. B. Glyzerin, hautbildende EMI1.5 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT67203D 1911-07-25 1912-03-15 Verfahren zur Herstellung einer neuen Boluspasta. AT67203B (de)

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