DE893850C - Desinfektionsmittel - Google Patents
DesinfektionsmittelInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01N—PRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
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Description
- Desinfektionsmittel Gegenstand des Patentes 831587 ist ein Desinfektionsmittel, bestehend aus z, 3-Butylenglykol. In diesem Patent ist dieses Desinfektionsmittel insbesondere zur Anwendung" "für die Zwecke der Luftdesinfektion vorgeschlagen. Gemäß vorliegender Erfindung ist es jetzt als desinfizierend wirkendes Hautbehandlungsmittel vorgesehen. Eingehende Untersuchungen haben nämlich erbracht, daß es sich hierfür gleichfalls hervorragend eignet.
- Hierbei läßt sich das angegebene Mittel sowohl in mehr oder weniger konzentrierter als auch in verdünnter Form oder auch in der Form als Ester zur Anwendung bringen. Es ist aber' auch möglich, dieses Mittel in Bindung an eine Salbengrundlage in pasten-oder cremeartige Form zu bringen, um es in dieser Weise zu gebrauchen, ja es kann sogar einer Seife einverleibt anwendbar gemacht sein. Die Erreichung einer ganz ausgezeichneten Desinfektionswirkung ist dabei in jedem Falle und auch sogar bei größter Verdünnung des genannten Mittels gewährleistet. Seine Verabreichung in mehr konzentrierter Form kommt vor allem deshalb in Betracht, weil es noch weiterhin die Eigenschaften eines hochwertigen Hautpflegemittels hat, die sich naturgemäß bei nicht zu großer Verdünnung um so besser auswirken können.
- Die Versuche zeigten, daß Hautverletzungen oder Wundstellen, die mit r, 3-Butylenglykol (Butandiol) z. B. durch Bestreichen behandelt werden, sei es in konzentrierter oder in verdünnter Form dieses Mittels oder in seiner Form als Ester, infektionsfrei bleiben und besonders,gut abheilen. Die Anwendung des angegebenen Desinfektionsmittels ergibt seine gute Wirkung überhaupt bei allen Arten von Hautschädigungen, bei Hautentzündungen, beim Auftreten von spröder und rissiger Haut, bei Hautveränderungen durch Erfrierungen und auch bei Hautschäden durch starke Schweißabsonderungen und vor allem auch bei Hautschäden, die durch Prothesentragen entstehen. Mechanisch stark beanspruchte-' Hautstellen sind nämlich besonders leicht und in hohem Maße infektionsanfällig, was vielfach mit schmerzhaften und unangenehmen Folgeerscheinungen verbunden ist. Dies trifft insbesondere also bei Amputationsstümpfen zu, die selbst bei gut sitzenden Prothesen einer sehr großen mechanischen Beanspruchung ausgesetzt sind. Hierbei vermag also das angegebene Mittel entsprechend der Erfindung die Behebung mechanischer und infektiöser Hautschädigungen durch seine baktericide und ausgesprochen gute hautpflegende Eigenschaft wesentlich zu fördern. Unterstützend kann sodann noch die Beimischung von heilkräftigen, naturreinen Pflanzenextrakten hinzukommen, so daß in dieser Weise Hautveränderungen verschiedenster Genese (Follikulitiden, Rhagaden, Druckgeschwüre u. dgl.) prophylaktisch und therapeutisch wirksam erfaßt werden können.
- Außer einer stark desinfizierenden Wirkung ist das angegebene Präparat auch noch imstande, die Haut zu festigen, wobei es deren Geschmeidigkeit und Widerstandskraft noch . unterstützt. Es kann vom Hautgewebe aufgenommen werden und verhindert dadurch z. B. - bei Hautnähten und Hautrissen (Stümpfe usw.) *auch die Bildung von Schorf. Die ölartige Konsistenz des der Erfindung zugrunde liegenden Mittels erleichtert auch seine Anwendung. Es läßt sich auch besonders gut einmassieren, so daß dabei zusätzlich kein Massageöl notwendig ist. Bei stark entzündeten oder empfindlichen Hautstellen kann das Mittel sogar schonend mit einem Wattebausch aufgetragen werden. Es wird auch in diesem Falle in kurzer Zeit ohne Rückstand von der Haut aufgenommen.
- Wird der der Erfindung entsprechende Stoff, wie schon oben angegeben, einer Seife einverleibt zur Anwendung gebracht, so kommt hierfür z. B. ein Prozentsatz von io bis 30 °/o in Betracht. Die optimale baktericide Wirkung erreicht diese Seife dann vor allem nach dem Waschen. Nachdem beim Waschen nämlich zunächst durch die außerordentliche Reinigungswirkung sämtlicher Schmutz restlos von der Oberfläche und aus den Rillen der Haut abgelöst ist, bildet- sich dann auf der Haut ein dünner Film des baktericiden Stoffes. Die nach dem Waschen und vor allem beim Abtrocknen der Hände auf der Haut noch in großer Zahl vorhandenen Bakterien (man verwendet ja beim Abtrocknen nicht jedesmal ein neues Handtuch) werden dadurch in kurzer Zeit vernichtet. Beim Weiterarbeiten kommen durch die Berührung der Gegenstände neue Bakterien auf die Hände, die dann ebenfalls noch lange Zeit nach dem Waschen abgetötet werden.
- Das Desinfektionsmittel entsprechend der Erfindung kann z. B. in bevorzugter Form in nachstehender Zusammensetzung zur Anwendung kommen: etwa 8o °/a Butylengklykol purum, etwa 5 % eines Extraktes aus flores chamomillae, etwa 0,05 °/o Riechstoff, etwa x5 a/o Aqua dest.
- Es lassen sich aber auch andere Mischungsverhältnisse zusammenstellen, insbesondere kann noch eine Salbengrundlage beigegeben sein, wenn das Mittel in dieser Konsistenz oder in der Form als Creme verwendet werden soll.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Desinfektionsmittel, bestehend aus i, 3-Butylenglykol nach Patent 851587, dadurch gekennzeichnet, daß es als Hautbehandlungsmittel, konzentriert oder verdünnt und in einer hierzu geeigneten Form angewendet wird.
- 2. Desinfektionsmittel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß es in Bindung an eine Salbengrundlage in pasten- oder cremeartige Form gebracht ist, vorzugsweise gemischt mit pflanzlichen Extraktstoffen, z. B. aus flores chamomillae.
- 3. Desinfektionsmittel nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es einer Seife einverleibt anwendbar gemacht ist. q.. Desinfektionsmittel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Ester von i, 3-Butylenglykol verwendet werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW6542A DE893850C (de) | 1951-08-19 | 1951-08-19 | Desinfektionsmittel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEW6542A DE893850C (de) | 1951-08-19 | 1951-08-19 | Desinfektionsmittel |
Publications (1)
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|---|---|
| DE893850C true DE893850C (de) | 1953-10-19 |
Family
ID=7593199
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW6542A Expired DE893850C (de) | 1951-08-19 | 1951-08-19 | Desinfektionsmittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE893850C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1110365B (de) * | 1956-11-17 | 1961-07-06 | Assur Gjessing Oppegaard | Wundenkompresse |
| DE19532884A1 (de) * | 1995-09-06 | 1997-03-13 | Terra Bio Chemie Gmbh | Flüssiges Desinfektionsmittel |
-
1951
- 1951-08-19 DE DEW6542A patent/DE893850C/de not_active Expired
Cited By (3)
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| DE19532884A1 (de) * | 1995-09-06 | 1997-03-13 | Terra Bio Chemie Gmbh | Flüssiges Desinfektionsmittel |
| DE19532884C2 (de) * | 1995-09-06 | 1999-04-01 | Terra Bio Chemie Gmbh | Flüssiges Desinfektionsmittel |
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