AT123099B - Selbsttätige Abschneidevorrichtung für Glasziehmaschinen. - Google Patents

Selbsttätige Abschneidevorrichtung für Glasziehmaschinen.

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AT123099B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätige   Abschneidevorrichtnng   für   Glaszielnnaschinen.   



   Beim Ziehen von Tafelglas ist es bekannt, das endlose Glasband mittels selbsttätig wirkender
Abschneidevorrichtungen in Tafeln gleicher Länge zu schneiden. Die bekannten Abschneidevorriehtungen bewegen sich hiebei vielfach auf einer zur Vorschubrichtung des Glasbandes   schrägen   Geradführung und werden in gleichen Zeiträumen derart betätigt, dass bei gleichbleibender Ziehgeschwindigkeit Tafeln ) stets gleicher Länge hergestellt werden. 



   Abgesehen von dem infolge von Unregelmässigkeiten des erzielten Schnittes notwendigen Nach- schneiden der Glastafeln ist ein   Nachschneiden   bei den bekannten Vorrichtungen auch zur Herstellung von Tafeln anderer Länge erforderlich, so dass viel   Abfallglas   verlorengeht. 



   Die Erfindung betrifft nun eine selbsttätige Abschneidevorrichtung für Glasziehmaschinen zur Herstellung von Glastafeln beliebiger, aber gleicher Länge mit mechanisch   betätigtem   Schneidwerkzeug. 



   Das Ingangsetzen des Antriebes der Vorrichtung erfolgt hiebei erfindungsgemäss durch das Glasband selbst unter Vermittlung einer Anschlagvorrichtung, auf welche das Glasband bei seiner Bewegung auftrifft, wobei Kontakte eines elektrischen Stromkreises geschlossen werden. Diese Kontakte sind vorteilhaft an der Anschlagvorrichtung vorgesehen und bewirken, wenn geschlossen, entweder den 6 Stromfluss durch Auslösemagueten für die Sperrung der Abschneidevorrichtung oder, bei elektro- motorischem Antriebe, die   Betätigung von Schaltorganen,   eines Anlassers od. dgl. für den Antriebsmotor. 
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   Stelle ihres Wirkungsbeginnes durch Stellkörper (Stellringe, Anschläge od. dgl.

   ) beliebig einstellbar, so   dass Glastafeln beliebiger Länge erzeugt werden können und ein Nachschneiden der   Glastafeln-gleich-   mässige Führung des Schneidwerkzeuges längs der Geradführung vorausgesetzt-nicht erforderlich ist. 



   Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes für eine Glasziehmaschine nach   Foureault.   Fig. 1 ist ein Schnitt durch die   Auslösevorrichtung,   Fig. 2 ein Schnitt durch die Anschlagleisten und Kontakte und Fig. 3 eine Vorderansicht des das Schneid- werkzeug tragenden Schlittens oder Wagens mit dem Auslösemagneten. 



  Die eigentliche   Abschneidevorrichtung   ist zweckmässig über den letzten Führungswalzen für 
 EMI1.2 
 
Anschlag, z. B. einer um eine Achse   8   schwenkbaren Anschlagleiste 9 versehen ist (Fig. 4). Zwischen dem Schenkel 7 und der Anschlagleiste 9 sind   Kontakte 10, 10 vorgesehen   (Fig. 5), die, wenn geschlossen,   den Durchfluss eines elektrischen Stromes durch eine   an der Abschneidevorrichtung angeordnete 
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   durchfluss   eine Sperrklinke 13 von einem am Wagen oder Schlitten   17 dpr Abschnpidevorrichtung   befindlichen Sperrzahn 14 ab, so dass der Antrieb der Absehneidevorriehtung, z. B.   Gewiehtszug,   zur
Wirkung kommen kann.

   Bei motorischem Antrieb hingegen können beispielsweise die Kontakte   10, 10   oder der Magnet   11,     12 oder   ein an der Sperrklinke oder anderwärts befindlicher Kontakt das Einschalten des Motors bewirken. 
 EMI1.4 
 

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 EMI2.1 
 



   Im Nebenschluss zu den   Kontakten 10, 10   kann z. B. ein Schalter oder Tasterkontakt (in der Zeichnung nicht dargestellt) angeordnet sein, der ein Auslösen der   Abschneidevorrichtung   von Hand aus an beliebiger Stelle gestattet. Dadurch ist es möglich, einen im Glasbande befindlichen Stein oder einen sonstigen Fehler dadurch zu entfernen, dass ein die   Fehlerstelle   einschliessender Streifen aus dem
Glasbande ausgeschnitten wird. 



   Die erfindungsgemässe Ausbildung der   Schneidvorriehtung gewährleistet   einen unbedingt geradlinigen Schnitt, so dass jeder Glasabfall wegfällt, Fehlerstellen mit geringstem Materialverlust entfernt werden können. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Selbsttätige Abschneidevorriehtung für   Glasziehmaschinen,   deren Schneidwerkzeug längs einer schräg zur Vorschubrichtung des Glasbandes einstellbaren Geradführung verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Ingangsetzen des Antriebes der   Absehneidevorrichtung durch   das Glasband selbst   veranlasst wird.  

Claims (1)

  1. 2. Abschneidevorriehtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum selbsttätigen Ingangsetzen des Antriebes der Abschneidevorriehtung eine zweckmässig verstellbare Ansehlagvorrichtung (4 bis 9) vorgesehen ist, auf der das Glasband bei seiner Bewegung auftrifft.
    3. Abschneidevorriehtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Kontakte (10) eines elektrischen Stromkreises, die vorteilhaft an der Anschlagvorrichtung (4 bis 9) angeordnet sind, von dem Glasband in die Schliessstellung gebracht werden.
    4. Abschneidevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Strom EMI2.2
    5. Abschneidevorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3 mit elektromotorischem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die Kontakte (10) fliessende Strom die Betätigung eines Schaltorganes, Anlassers od. dgl. für den Antriebsmotor bewirkt.
    6. Abschneidevorriehtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagvorrichtullg (4 bis 9) von dem Glasband bei seiner Bewegung mitgenommen wird.
    7. Abschneidevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewicht der von dem Glasbande bei seiner Bewegung mitgenommenen Anschlagvorrichtung (4 bis 9) zum Ingangsetzen EMI2.3 EMI2.4
AT123099D 1929-08-02 1929-08-02 Selbsttätige Abschneidevorrichtung für Glasziehmaschinen. AT123099B (de)

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