AT122880B - Öldruckausgleichsvorrichtung für ölgefüllte Kabel. - Google Patents
Öldruckausgleichsvorrichtung für ölgefüllte Kabel.Info
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Description
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Öldruckausgleichsvorrichtung für ölgefüllte Kabel.
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genommen, die bisher stets ausserhalb der Muffen und Endverschlüsse angebracht und mit Hilfe eines
Rohres mit den Muffen und Endverschlüssen verbunden wurden. Im allgemeinen sind diese Ölbehälter mit ausdehnbaren und zusammendrückbaren Kammern versehen, welche den durch die Temperatur- änderungen des in den Kabeln befindliehen Öles hervorgerufenen Druck selbsttätig ausgleichen und dafür sorgen, dass in der Kabelisolierung keine Hohlräume auftreten können oder dass der infolge der
Erwärmung und der damit verbundenen Ausdehnung des Öles auftretende Druck den Bleimantel des
Kabels nicht aufweitet.
Bei der Anbringung der Ölbehälter ausserhalb der Muffen und Endverschlüsse besteht jedoch die Gefahr, dass das in den Behältern befindliche Öl bei tiefen Aussentemperaturen verdickt oder erstarrt und die Kammern den Druckausgleich nicht mehr einwandfrei gewährleisten können.
Gemäss der Erfindung wird diese Gefahr dadurch vermieden, dass Ausgleichskammern im Innern der Kabelarmaturen, wie Muffen und Endversehlüssen, angeordnet sind. Das hat zur Folge, dass der
Druckausgleich in den Kabelarmaturen, also in den Muffen und Endverschlüssen selbst vorgenommen wird. Dazu legt man elastische Druckausgleichskammern, zweckmässig im Abstand von einigen Milli- metern um die Wickelstelle herum, man kann sie aber auch an der Innenwandung des Gehäuses befestigen.
Zur Füllung der Druckausgleichskammern verwendet man komprimierbare Stoffe, wie Luft oder Gas, die in den Kammern entweder unter einem bestimmten Überdruck oder unter Atmosphärendruck stehen.
Damit die Kammern bei Druckänderungen leicht nach beiden Seiten durchfedern können, werden sie zweckmässig an den Enden, in der Mitte oder auch über ihre ganze Länge hin gewellt. Man kann die
Kammern aus Metall oder einem anderen passenden Stoff herstellen. Wenn man sie über der Wickelstelle anordnen will, so befestigt man sie zweckmässig auf zwei oder mehreren mit Ansätzen versehenen und um die Wickelstelle gelegten Bändern. Die Bänder und Ansätze können aus Metall oder einem anderen passenden Stoff bestehen. Wenn man die Kammern an der Innenwandung der Kabelarmaturen anordnen will, so befestigt man sie durch Niete, Schrauben od. dgl. auf Ansätzen, die an der Wandung angelötet, angeschweisst oder auch angeschraubt sind.
Sehr zweckmässig ist es auch, im Innern der Armaturen
Scheiben anzuordnen, mit deren Hilfe die Ausgleiehskammern festgehalten werden. Diese Scheiben können sowohl auf der Isolierung des Kabels als auch an der Innenwandung der Armaturen befestigt sein. Sie bestehen vorteilhaft aus Metall und können aus mehreren Teilen zusammengesetzt sein. An einer ihrer Kanten werden sie zweckmässig rechtwinklig abgebogen oder mit einem rechtwinkligen Bund versehen, so dass sie leicht sowohl an der Wickelkeule als auch an der Innenwandung des Muffengehäuses befestigt werden können. Wenn man die Scheiben an der Wickelkeule befestigen will, so wickelt man zweckmässig den Bund mit Bändern, Fäden oder Drähten fest mit der Wickelkeule zusammen.
Wenn man sie an der Innenwandung des Gehäuses anbringen will, so befestigt man sie an der Gehäusewand durch Verschrauben, Vernieten od. dgl. Die Scheiben sind so ausgestanzt, dass die einzelnen Kammern genau in die entstandenen Öffnungen hineinpassen und keine Gefahr besteht, dass sich die Kammern berühren oder beim Atmen gegenseitig reiben oder beschädigen. Um den Ausgleichskammern in den
Scheiben und gegenseitig einen festen Halt zu geben, kann man sie, nachdem sie in die Aussparungen der Scheiben eingeschoben sind, mit einer gemeinsamen Bewicklung umhüllen.
Sowie man die Kammern
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mit rechteckigem Querschnitt mit der Sehmalseite zu der Wickelkeule gerichtet anbringen kann und sie dann einzeln nebeneinander um die Wickelkeule herum oder um die Innenwand der Muffe anordnet, kann man auch mehrere Kammern mit ihren breiten Seiten übereinanderlegen und sie blockweise neben- einander anordnen. Man kann die Kammern auch mit runden oder irgendeinem anderen passenden 5Querschnitt ausbilden und die Scheiben mit den diesen Querschnittsformen entsprechenden Aussparungen versehen. Zur einwandfreien Ölzirkulation muss man darauf achten, dass die Kammern einen genügend grossen Abstand von der Wiekelstelle und den Wandungen besitzen.
Um den in den Kammern herrschenden
Druck ablesen zu können, kann man aus ihnen und aus den Muffenendversehlüssen od. dgl. Rohre heraus- führen, an denen Messinstrumente angebracht sind.
Es kann manchmal auch zweckmässig sein, derartige Muffen mit Ausgleichskammern an niedrig gelegenen Stellen der Kabelanlage anzuordnen, ohne dass eine Wickelstelle vorhanden ist.
Wenn man ölgefüllte Kabel mit ihren zugehörigen Muffen und Ausgleichskammern in grossen
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gemacht. Um das zu vermeiden, könnte man die dünnen Ausgleichskammern so stark aufpumpen, dass der in ihnen herrschende Druck dem auf sie wirkenden statischen Druck gleich wäre. Eine so hohe Beanspruchung würden aber die dünnwandigen Kammern nicht aushalten, sondern sie würden voraussichtlich schon beim Aufpumpen auseinandergesprengt werden. Man könnte auch die Ausgleichskammern anstatt mit einer sehr dünnen Wandung so stark ausbilden, dass die Kammern nicht auseinandergesprengt werden, das hätte aber den Nachteil, dass der Druckausgleich, der beim Ausdehnen und Zusammenschrumpfen des Öles infolge der Erwärmung oder des Erkaltens stattfinden soll, nicht einwandfrei vor sieh ginge.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass man die einzelnen Kammern mit starken druekfesten Hüllen, die zweckmässig aus Metall bestehen, umhüllt. Diese Hüllen versieht man mit kleinen Löchern oder Schlitzen, durch die das Öl auf die eigentlichen Ausgleiehskammern einwirken kann. Nunmehr können die dünnwandigen Ausgleiehskammern ohne Gefahr des Sprengens so stark aufgepumpt werden, dass der Gleichgewichtszustand gegen den auf sie wirkenden statischen Druck hergestellt ist und nur der durch die Wärmeausdehnung des Öles hervorgerufene Überdruck auf die Kammern einwirkt.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Die Fig. 1 zeigt eine Kabelmuffe mit Ausgleichskammern, in der die Kammern über der Wickel- stelle angebracht sind. 2ist das Muffengehäuse mit den drucksieheren Verbindungstellen 3, 4 und 5, 6 stellt das Kabel mit der Wickelstelle 7 dar, um die zwei mit Ansätzen 9 versehene Metallbänder 8 gelegt sind.
Auf den Ansätzen 9 sind mehrere mit Luft oder Gas gefüllte Ausgleichskammern 11 befestigt.
Die Fig. 2 zeigt eine Muffe, bei der die Ausgleichskammern 21 auf Ansätzen 22 an der Innenwandung des Muffengehäuses 23 befestigt sind. Die Verbindung des Kabelmantels 24 mit dem Muffengel1äuse 23 ist drucksicher durch metallische Wulste 26 und 26 hergestellt. Das Muffengehäuse selbst ist aus zwei Hälften zusammengeschweisst.
Die Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch eine Kabelmuffe, die mit Ausgleichskammern ausgerüstet ist, wobei die Ausgleichskammern durch Halteseheiben festgehalten sind. Darin bedeutet 2 das Muffengehäuse. 3 ist die Wickelkeule über der Leiterverbindung, auf der die Halteseheiben 4 angebracht sind.
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welche die Ausgleiehskammem 6 hineingeschoben sind.
In der Fig. 4 ist ein Querschnitt durch eine Kabelmuffe bezeichnet, bei der die Ansätze 11 der Haltescheibe 12 an der einen Wand des Gehäuses 13 durch Niete 14 befestigt sind. Durch die Scheiben
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In der Fig. 5 ist eine Ausgleichskammer, die für hohen statischen Druck geeignet ist, dargestellt.
Dabei ist 1 die dünnwandige eigentliche Ausgleichskammer und 2 das sie umhüllende druckfeste Rohr, das mit kleinen Öffnungen versehen ist, durch die das Öl auf die dünnwandigen Ausgleichskammern einwirken kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Öldruckausgleiehsvorriehtung für ölgefüllte Kabel, dadurch gekennzeichnet, dass Ausgleichskammern im Innern der Muffen, Endverschlüsse od. dgl. angeordnet sind.
Claims (1)
- 2. Öldruckausgleichsvorrichtung für olgefüllte Kabel nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichskammern über der Wickelstelle der Muffe angebracht sind. EMI2.4 kammern an der Innenwandung des Muffengehäuses angebracht sind.4. Öldruekausgleiehsvorriehtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichskammern aus Metallrohren bestehen.5. Öldruckausgleiehsvorriehtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallrohre gewellt sind. <Desc/Clms Page number 3>6. Öldruckausgleichsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass aus den Aus- gleiehskammern und den Kabelarmaturen wie Muffen und Endverschlüssen, Röhren herausgeführt sind.7. Öldruekausgleichsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichskammern auf zwei oder mehreren mit Ansätzen versehenen und um die Wickelstelle gelegten Bändern befestigt sind.8. Öldruckausgleichsvorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bänder und Ansätze aus Metall bestehen.9. Öldruekausgleichsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichsgefässe auf Ansätzen angebracht sind, die an der Innenwandung der Muffen und End- @ verschlüsse befestigt sind.10. Öldruckausgleichsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern der Armaturen Scheiben angeordnet sind, mit deren Hilfe die Ausgleichskammern festgehalten werden.11. Öldruekausgleichsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben aus mehreren Teilen bestehen.12. Öldruckansgleichsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben Öffnungen undAussparungen besitzen, in welche dieAusgleiehskammern hineingeschoben sind.13. Öldruckausgleichsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben an einer ihrer Kanten rechtwinkelig umgebördelt oder mit einem rechtwinkligen Rand versehen sind.14. Öldruckausgleichsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass Muffen mit Ausgleichskammern auch an beliebig gelegenen Stellen des Kabels angebracht sind, ohne dass eine Leiterverbindung und einewickelstelle vorhanden ist.15. Öldruckausgleichsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass jede Ausgleichskammer durch eine druckfeste mit einer Anzahl Öffnungen versehene Metallkammer umhüllt ist.16. Öldruckausgleichsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichskammer an der sie umhüllenden Metallkammer anliegt, wenn sie so stark wie mechanisch zulässig aufgepumpt ist. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT122880B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE112006000975B4 (de) * | 2005-04-19 | 2012-02-09 | Utilx Corp. | Fluidreservoir für eine Kabelstrecke |
-
1930
- 1930-03-15 AT AT122880D patent/AT122880B/de active
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