AT122441B - Verfahren und Vorrichtung zum Feinabrichten schwer zugänglicher ebener Flächen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Feinabrichten schwer zugänglicher ebener Flächen.Info
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Description
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EMI1.1
Schwer zugängliche ebene Flächen, beispielsweise Schieberspiegel von Steuerschiebern bei Druck- luftbremsen werden derzeit gewöhnlich in der Weise fein abgerichtet, dass ein auf der Unterseite ebenes
Werkzeug, wie beispielsweise eine Feile oder ein Schleifstein od. dgl., welches an beiden Enden mit Hand- griffen versehen ist, von Hand aus unter Druck auf diese Handgriffe hin-und herbewegt wird und dadurch das Ebnen der bearbeiteten Fläche bewirkt. Diese Arbeit setzt jedoch sehr geschulte Arbeiter voraus, da bei nur ganz geringen Unterschieden im Druck auf die beiden Handgriffe nicht eine ebene, sondern eine naturgemäss gewölbte Fläche erzeugt wird, welche dem angestrebten Zwecke nicht entspricht.
Die Erfindung beseitigt die im vorstehenden angeführten Nachteile dadurch, dass auf das zur
Bearbeitung dienende Werkzeug, welches auf der zu bearbeitenden Fläche frei aufruht oder unter Feder- oder Gewichtsbelastung steht, durch an einem oder beiden seiner Enden angreifende Antriebsorgane lediglich parallel zur Arbeitsfläche wirkende Kräfte übertragen werden.
In Ausführung dieses Verfahrens bewegt der Arbeiter zweckmässig mittels eines Stabes, welcher mit einem Ende des Werkzeuges gelenkig (beispielsweise durch Haken und Öse) verbunden ist, das Werk- zeug hin und her. Dadurch ist ihm jede Möglichkeit genommen, auf das Werkzeug einen Druck auszuüben und es kann daher die Fläche auch von ungeübten Arbeiten mathematisch genau eben hergestellt werden.
Fig. l stellt eine bevorzugte Ausführung der Erfindung schematisch im Längsschnitt dar. Fig. 2 dieselbe in der Seitenansicht. 1 ist die zu bearbeitende Fläche, 2 das Werkzeug, 3 der mit dem Teile 2 gelenkig verbundene hin-und herzubewegende Stab, 4 eine Feder, welche den Bearbeitungsdruek erzeugt. Das Werkzeug kann aus einer an der Unterseite ebenen Schleifplatte gebildet werden, welche unter Zwischenlage eines Schleifmittel (beispielsweise Schleifpulver) die zu bearbeitende Fläche ebnet. Ist die Schleifplatte aus Glas oder wird die Arbeitsfläche von einer Glasplatte gebildet, so kann ihre Unterseite zweckmässigerweise mattiert werden, um ein besseres Haften des Schleifmittel herbeizuführen und so ein Gleiten des Schleifmittel an der Schleiffläche hintanzuhalten.
An die Stelle der Feder 4 kann auch eine Gewiehtsbelastung treten, entweder dadurch, dass das Werkzeug selbst genügend schwer ist, oder dass dieses noch durch Zusatzgewichte beschwert ist. Bei Verwendung einer Feder kann diese fest oder mit dem Werkzeuge verschiebbar angeordnet sein, in welch letzterem Falle sie am Werkzeug befestigt sein und auf der Widerlagerfläche gleiten kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Feinabrichten schwer zugänglicher ebener Flächen, dadurch gekennzeichnet, dass auf das zur Bearbeitung dienende Werkzeug, welches auf der zu bearbeitenden Fläche frei aufruht oder unter Feder-oder Gewichtsbelastung steht, durch an einem oder beiden seiner Enden angreifende Antriebsorgane lediglich parallel zur Arbeitsfläche wirkende Kräfte übertragen werden.
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Claims (1)
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bearbeitungswerkzeug an einem Ende gelenkig mit einer Stange od. dgl. verbunden ist, mittels welcher das Werkzeug oder der Druckkörper hin-und herbewegt werden kann.3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsfläche des Werkzeuges von einem Glaskörper gebildet wird.4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterfläche des Glaskörpers mattiert oder aufgerauht ist, um einem Gleiten des Schleifmittel an der Arbeitsfläche entgegenzuwirken. EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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1930
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