AT115607B - Handschleifvorrichtung für Hobeleisen u. dgl. - Google Patents

Handschleifvorrichtung für Hobeleisen u. dgl.

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AT115607B
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Franz Wobst
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Franz Wobst
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Handschleifvorrichtung für Hobeleisen u. dgl. 



   Das Schleifen von Hobeleisen und sonstigen Werkzeugen für die Holzbearbeitung geschieht meist von Hand, wobei das zu schleifende Werkstück ohne jede Stütze gegen den Schleifstein gehalten wird.
Nur bei sehnellumlaufenden Schleifscheiben bedient man sich jedoch zweckmässig eines Auflagebügels am Schleiftrog als Stütze. Diese Arbeitsweise bedingt nicht nur   Zeit- und Materialverluste,   sondern erfordert auch viel Übung, wobei es selbst geschulten Arbeitskräften nicht immer gelingt, einen einwandfreien Schliff zu erzielen, da die   Schleifsteine   infolge   ungleichmässiger   Abnutzung unrund werden. 



   Die Erfindung hetrifft eine Handschleifvorrichtung für Hobeleisen u. dgl., bei welcher der richtige Zuschärfungswinkel für das zu schleifende Werkzeug genau eingestellt werden kann. Die Erfindung besteht darin, dass am vorderen Ende der Vorrichtung die Drehachse für eine schwenkbare und   einstell-   baie Werkstückauflage- und -halteplatte und am andern Ende parallel zu dieser Drehachse eine Stützleiste oder Führungsrolle angebracht ist so dass die auf den Schleifstein aufgesetzte Vorrichtung am Schleifstein nur mit der Schneidfläche des zu schleifenden Werkzeuges und mit der   Stützrolle   oder Stützleiste aufliegt. Die Stützleiste oder-rolle ist zweckmässig in ihrer Höhenlage verstellbar und gleitet beim Schleifen auf der   Schleiffläche   oder rollt auf dieser ab.

   Auch bei durch Abnutzung unrund gewordenem Schleifstein liegt das Werkstück durch das Eigengewicht der Vorrichtung stets unter dem gleichen Winkel am Schleifstein auf, wodurch die Einhaltung des einmal eingestellten   Zusehärfungswinkels   gesichert ist und beim Schleifen auf einem runden Stein ein Hohlschliff entsteht. Auch die Einspannvorrichtung ist in weiten Grenzen verstellbar ausgebildet, so dass die Vorrichtung nicht nur für alle   Schleifsteingrössen,   sondern auch für feststehende, flache Schleifsteine, sogenannte   Rutscher,   verwendet und   jeder gewünschte     Zuschärfungswinkel   geschliffen werden kann.

   In die Vorrichtung können ausser den Eisen für Schlichthobel, Putzhobel, Rauhbank, Simshobel und Schropphobel auch solche für kurze Sehabhobel eingebracht werden, wie man auch ein oder mehrere Stemmeisen nebeneinander einspannen und von jeder ungeschulten Arbeitskraft mit Leichtigkeit und Sicherheit bei geringem Zeitaufwande   fachgemäss schleifen   lassen kann. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen   Ausfühlung   dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt und Fig. 2 den halben   Grundriss.   
 EMI1.1 
 zwei Wangen h, in denen ein Bolzen i befestigt ist. 



   Das oder die   zu schleifenden Werkstücke jwerden zwischen die   Wangen h auf die Platte bgeschoben, eine Deckplatte k und Spannplatte l so eingelegt, dass deren seitliche Nasen In und n sich gegen die Wangen h legen und durch Drehen einer Schraube o die Befestigungsplatte 1 so weit gehoben, bis sie gegen den 
 EMI1.2 
 Schraube o   drückt,   wird das Werkstück j auf der Auflageplatte b festgehalten. 



   Im Gehäuse a ist ferner eine Führungswalze q verstellbar gelagert, deren Zapfen in Schienen r laufen, welche   zweckmässig   in eirem Holzfutter s eingelassen und mittels Schrauben befestigt sind. 



  Durch Vermittlung ein oder mehrerer   Sehiauben   t kann das Holzfutter s mit der Führungswalze q gegen die Ansätze u des Gehäuses a gedrückt und festgehalten werden. Im Gehäuse a ist endlich noch ein Querstüek v befestigt, das zwecks leichter Führung der Vorrichtung beiderseits mit   Handhaben tp ver-   sehen ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Handschleifvorrichtung für Hobeleisen u. dgl., gekennzeichnet dadurch, dass am vorderen Ende die Drehachse (e) für eine schwenkbare und einstellbare Werkstückauflageplatte (b) und am andern Ende, parallel zu dieser Drehachse, eine Stützleiste oder Fiihrungswalze (q) angebracht ist, so dass die Vorrichtung am Schleifstein nur mit der Schneidfläche des zu schleifende Werkstückes und der Stützleiste oder Führungswalze aufliegt.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützleiste oder Führung- walze (q) verstellbar angeordnet ist. EMI2.1
AT115607D 1928-10-01 1928-10-01 Handschleifvorrichtung für Hobeleisen u. dgl. AT115607B (de)

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