AT115607B - Handschleifvorrichtung für Hobeleisen u. dgl. - Google Patents
Handschleifvorrichtung für Hobeleisen u. dgl.Info
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- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Handschleifvorrichtung für Hobeleisen u. dgl. Das Schleifen von Hobeleisen und sonstigen Werkzeugen für die Holzbearbeitung geschieht meist von Hand, wobei das zu schleifende Werkstück ohne jede Stütze gegen den Schleifstein gehalten wird. Nur bei sehnellumlaufenden Schleifscheiben bedient man sich jedoch zweckmässig eines Auflagebügels am Schleiftrog als Stütze. Diese Arbeitsweise bedingt nicht nur Zeit- und Materialverluste, sondern erfordert auch viel Übung, wobei es selbst geschulten Arbeitskräften nicht immer gelingt, einen einwandfreien Schliff zu erzielen, da die Schleifsteine infolge ungleichmässiger Abnutzung unrund werden. Die Erfindung hetrifft eine Handschleifvorrichtung für Hobeleisen u. dgl., bei welcher der richtige Zuschärfungswinkel für das zu schleifende Werkzeug genau eingestellt werden kann. Die Erfindung besteht darin, dass am vorderen Ende der Vorrichtung die Drehachse für eine schwenkbare und einstell- baie Werkstückauflage- und -halteplatte und am andern Ende parallel zu dieser Drehachse eine Stützleiste oder Führungsrolle angebracht ist so dass die auf den Schleifstein aufgesetzte Vorrichtung am Schleifstein nur mit der Schneidfläche des zu schleifenden Werkzeuges und mit der Stützrolle oder Stützleiste aufliegt. Die Stützleiste oder-rolle ist zweckmässig in ihrer Höhenlage verstellbar und gleitet beim Schleifen auf der Schleiffläche oder rollt auf dieser ab. Auch bei durch Abnutzung unrund gewordenem Schleifstein liegt das Werkstück durch das Eigengewicht der Vorrichtung stets unter dem gleichen Winkel am Schleifstein auf, wodurch die Einhaltung des einmal eingestellten Zusehärfungswinkels gesichert ist und beim Schleifen auf einem runden Stein ein Hohlschliff entsteht. Auch die Einspannvorrichtung ist in weiten Grenzen verstellbar ausgebildet, so dass die Vorrichtung nicht nur für alle Schleifsteingrössen, sondern auch für feststehende, flache Schleifsteine, sogenannte Rutscher, verwendet und jeder gewünschte Zuschärfungswinkel geschliffen werden kann. In die Vorrichtung können ausser den Eisen für Schlichthobel, Putzhobel, Rauhbank, Simshobel und Schropphobel auch solche für kurze Sehabhobel eingebracht werden, wie man auch ein oder mehrere Stemmeisen nebeneinander einspannen und von jeder ungeschulten Arbeitskraft mit Leichtigkeit und Sicherheit bei geringem Zeitaufwande fachgemäss schleifen lassen kann. In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausfühlung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt und Fig. 2 den halben Grundriss. EMI1.1 zwei Wangen h, in denen ein Bolzen i befestigt ist. Das oder die zu schleifenden Werkstücke jwerden zwischen die Wangen h auf die Platte bgeschoben, eine Deckplatte k und Spannplatte l so eingelegt, dass deren seitliche Nasen In und n sich gegen die Wangen h legen und durch Drehen einer Schraube o die Befestigungsplatte 1 so weit gehoben, bis sie gegen den EMI1.2 Schraube o drückt, wird das Werkstück j auf der Auflageplatte b festgehalten. Im Gehäuse a ist ferner eine Führungswalze q verstellbar gelagert, deren Zapfen in Schienen r laufen, welche zweckmässig in eirem Holzfutter s eingelassen und mittels Schrauben befestigt sind. Durch Vermittlung ein oder mehrerer Sehiauben t kann das Holzfutter s mit der Führungswalze q gegen die Ansätze u des Gehäuses a gedrückt und festgehalten werden. Im Gehäuse a ist endlich noch ein Querstüek v befestigt, das zwecks leichter Führung der Vorrichtung beiderseits mit Handhaben tp ver- sehen ist.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Handschleifvorrichtung für Hobeleisen u. dgl., gekennzeichnet dadurch, dass am vorderen Ende die Drehachse (e) für eine schwenkbare und einstellbare Werkstückauflageplatte (b) und am andern Ende, parallel zu dieser Drehachse, eine Stützleiste oder Fiihrungswalze (q) angebracht ist, so dass die Vorrichtung am Schleifstein nur mit der Schneidfläche des zu schleifende Werkstückes und der Stützleiste oder Führungswalze aufliegt.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützleiste oder Führung- walze (q) verstellbar angeordnet ist. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT115607T | 1928-10-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT115607B true AT115607B (de) | 1930-01-10 |
Family
ID=3629416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT115607D AT115607B (de) | 1928-10-01 | 1928-10-01 | Handschleifvorrichtung für Hobeleisen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT115607B (de) |
-
1928
- 1928-10-01 AT AT115607D patent/AT115607B/de active
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