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Vorrichtung zum Schiffen von Schneidwerkzeugen, insbesondere Rasierklingen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schärfen von Schneidwerkzeugen, insbesondere Rasierklingen, und besteht im wesentlichen darin, dass ein besondere Schleifbzw. Abziehflächen aufweisender Trägerkörper mit seitlichen Ausnehmungen versehen ist, in welche Schraubzwingen od. dgl. Mittel zur Befestigung der Vorrichtung an der Tischplatte derart eingreifen, dass kein Teil der Befestigungsmittel über die Ebene der Schleif-bzw. Abziehfläche vorragt. Die Ausnehmungen des Trägerkörpers sind als zur Auflagefläche parallele, zweckmässig viereckige Kanäle ausgebildet, in welche ein entsprechend geformter Arm der Schraubenzwinge eingeschoben wird.
Abziehvorrichtungen, bei welchen das Abziehmittel, wie z. B. ein Riemen oder ein Abziehstein bzw. das Schleifmittel auf einem Trägerkörper befestigt ist, sind bekannt. Diesen bekannten Vorrichtungen haftet aber der Nachteil an, dass sie mit einer Hand gehalten werden müssen, so dass man nur eine Hand für die Abzieh-bzw.
Schleif arbeit frei hat. Gegenüber diesen bekannten Vorrichtungen bietet die Erfindung den wesent- lichen Vorteil, dass durch Befestigung der Vorrichtung auf einer festen Unterlage, z. B. auf einer Tischplatte beide Hände zur Arbeit frei werden. Ferner bringt die Anordnung gemäss der Erfindung, bei welcher kein Teil der Be-
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dass die Schneide des Werkzeuges bei der Arbeit nicht durch Berührung mit den Befestigung mitteln verletzt werden kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch veranschaulicht. Die Fig. l bis 4 zeigen verschiedene Varianten der Abziehvorrichtung und Fig. 5 ist das dazugehörige Befestigungsmittel.
In Fig. 1 ist die Abzieh-bzw. SchleifSäche- ?, welche aus beliebigem Material, wie z. B. Leder, Stein, Kunstmasse, Gewebe mit eingepresstem Schleifmaterial od. dgl., bestehen kann, als Oberflächenbelag auf einem besonderen Trägerkörper 2 befestigt. Die Befestigung der Schleifbzw. Abziehfläche kann durch Kitten, Leimen, durch Stifte, Schrauben od. dgl. erfolgen. Bei der dargestellten Ausführungsform sind Stifte oder Nägel 3 am Rand der Abzieh-oder Schleif- fläche zu deren Befestigung in den Trägerkörper eingeschlagen. Der Trägerkörper 2 besitzt einen Handgriff 4, der mit diesem entweder aus einem Stück bestehen oder mittels Gewinde angeschraubt sein kann. Der Handgriff 4 ist zweckmässig mit einer Bohrung 6 versehen, welche zum Aufhängen der Abziehvorrichtung dient.
Zur Befestigung der Abziehvorrichtung auf einer festen Unterlage, z. B. auf einer Tischplatte, sind im Trägerkörper seitliche Ausnehmungen, zweckmässig in Form von rechteckigen Kanälen 7, vorgesehen, in welche die Befestigungsmittel derart eingreifen können, dass kein Teil der Befesti- gungsmittel über die ebene Schleif-bzw. Abziehfläche vorragt. Als Befestigungsmittel eignen sich besonders Schraubzwingen gemäss Fig. 5, welche mit ihrem waagrechten Arm 14 in die Kanäle 7 des Trägerkörpers, die vorzugsweise parallel zur Auflagefläche verlaufen, eingreifen. Diese Schraubzwingen sind in an sich bekannter Weise ausgebildet und können aus einem oder mehreren Teilen bestehen. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die beiden Arme 14 und 15 der Schraubzwinge durch Befestigungsorgane, wie z. B.
Bolzen oder Schrauben 16 so zusammen- gehalten, dass die Schraubzwinge an die Stärke der
Tischplatte od. dgl. angepasst werden kann. Das
Festklemmen erfolgt sodann mittels der Klemm- schraube 17.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der Abzieh- bzw. Schleif-vorrichtung nach der Erfindung, bei welcher Handgriff und Trägerkörper aus einem
Stück bestehen und die Befestigung der Schleif- fläche 8 unter Vermittlung einer flexiblen Unter- lage, z. B. eines Leinenstückes, eines Bandes, eines
Gurtes oder eines Leders, erfolgt, die mittels kleiner Schrauben 9 an der Stimfläche 10 des
Trägerkörpers festgespannt ist. Die Schleiffläche kann aus beliebigem geeignetem Material, wie
Leder, Leinen, Gurttuch, Filz, Gummi oder
Papier mit eingepresstem Schleif-bzw. Poliermittel, oder aus Schmirgel, Karborundum, Karbid,
Korund, gemahlenem Sand od. dgl. bestehen.
Fig. 3 unterscheidet sich von den Ausführungs- formen nach Fig. 1 und 2 dadurch, dass auch auf einer Seitenfläche des Trägerkörpers eine Schleif- bzw. Abziehfläche 11 vorgesehen ist, welche einen schwalbenschwanzförmigen Fortsatz 12 besitzt, mit dem sie in einer schwalbenschwanzförmigen
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Längsnut des Trägerkörpers festgelegt ist. Die Schleiffläche der Breitseite 8 ist wiederum mittels einer flexiblen Unterlage durch Nägel J am Trägerkörper befestigt. Fig. 4 zeigt eine Aus- führungsform, bei welcher die Schleiffläche 13 als Teil dnc Hohizylinders ausgebildet ist. In allen Fällen kann die Befestigung durch Nägel 3 oder auch durch andere Mittel, wie z. B. Schrauben, Nieten oder durch Kleben oder Kitten erfolgen.
Bei sämtlichen Ausführungsformen können die zur Aufnahme der Befestigungsmittel an der Unterlage dienenden Kanäle in beliebiger Zahl und an verschiedenen Stellen des Trägerkörpers, z. B. in der Mitte der Seitenfläche oder der Stirnfläche oder im Bereich des Handgriffes angeordnet sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Schärfen von Schneidwerkzeugen, insbesondere Rasierkingen, dadurch gekennzeichnet, dass ein besondere Schleif-bzw.
Abziehftächen aufweisender Trägerkörper (2) mit seitlichen Ausnehmungen (7) versehen ist, in welche Schraubzwingen od. dgl. Mittel zur Befestigung der Vorrichtung an der Tischplatte derart eingreifen, dass kein Teil der Befestigungsmittel über die Ebene der Schleif bzw. Abzieh-
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