AT166063B - Vorrichtung zum Schärfen von Schneidwerkzeugen, insbesondere Rasierklingen - Google Patents

Vorrichtung zum Schärfen von Schneidwerkzeugen, insbesondere Rasierklingen

Info

Publication number
AT166063B
AT166063B AT166063DA AT166063B AT 166063 B AT166063 B AT 166063B AT 166063D A AT166063D A AT 166063DA AT 166063 B AT166063 B AT 166063B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
grinding
cutting tools
razor blades
carrier body
sharpening cutting
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Ziaja
Original Assignee
Michael Ziaja
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Michael Ziaja filed Critical Michael Ziaja
Application granted granted Critical
Publication of AT166063B publication Critical patent/AT166063B/de

Links

Landscapes

  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum   Schiffen   von Schneidwerkzeugen, insbesondere Rasierklingen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schärfen von Schneidwerkzeugen, insbesondere Rasierklingen, und besteht im wesentlichen darin, dass ein besondere Schleifbzw. Abziehflächen aufweisender Trägerkörper mit seitlichen Ausnehmungen versehen ist, in welche Schraubzwingen   od.   dgl. Mittel zur Befestigung der Vorrichtung an der Tischplatte derart eingreifen, dass kein Teil der Befestigungsmittel über die Ebene der Schleif-bzw. Abziehfläche vorragt. Die Ausnehmungen des Trägerkörpers sind als zur Auflagefläche parallele, zweckmässig viereckige Kanäle ausgebildet, in welche ein entsprechend geformter Arm der Schraubenzwinge eingeschoben wird. 



   Abziehvorrichtungen, bei welchen das Abziehmittel, wie z. B. ein Riemen oder ein Abziehstein bzw. das Schleifmittel auf einem   Trägerkörper   befestigt ist, sind bekannt. Diesen bekannten Vorrichtungen haftet aber der Nachteil an, dass sie mit einer Hand gehalten werden müssen, so dass man nur eine Hand für die Abzieh-bzw. 



   Schleif arbeit frei hat. Gegenüber diesen bekannten Vorrichtungen bietet die Erfindung den wesent- lichen Vorteil, dass durch Befestigung der Vorrichtung auf einer festen Unterlage, z. B. auf einer Tischplatte beide Hände zur Arbeit frei werden. Ferner bringt die Anordnung gemäss der Erfindung, bei welcher kein Teil der Be- 
 EMI1.1 
 dass die Schneide des Werkzeuges bei der Arbeit nicht durch Berührung mit den Befestigung mitteln verletzt werden kann. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch veranschaulicht. Die Fig.   l   bis 4 zeigen verschiedene Varianten der Abziehvorrichtung und Fig. 5 ist das dazugehörige Befestigungsmittel. 



   In Fig. 1 ist die   Abzieh-bzw. SchleifSäche- ?,   welche aus beliebigem Material, wie z. B. Leder, Stein, Kunstmasse, Gewebe mit eingepresstem Schleifmaterial od. dgl., bestehen   kann,   als Oberflächenbelag auf einem besonderen Trägerkörper 2 befestigt. Die Befestigung der Schleifbzw. Abziehfläche kann durch Kitten, Leimen, durch Stifte, Schrauben od. dgl. erfolgen. Bei der dargestellten Ausführungsform sind Stifte oder Nägel 3 am Rand der Abzieh-oder Schleif- fläche zu deren Befestigung in den Trägerkörper eingeschlagen. Der Trägerkörper 2 besitzt einen Handgriff 4, der mit diesem entweder aus einem Stück bestehen   oder mittels Gewinde   angeschraubt sein kann. Der Handgriff 4 ist zweckmässig mit einer Bohrung 6 versehen, welche zum Aufhängen der Abziehvorrichtung dient. 



   Zur Befestigung der Abziehvorrichtung auf einer festen Unterlage, z. B. auf einer Tischplatte, sind im Trägerkörper seitliche Ausnehmungen, zweckmässig in Form von rechteckigen Kanälen 7, vorgesehen, in welche die Befestigungsmittel derart eingreifen können, dass kein Teil der   Befesti-   gungsmittel über die ebene Schleif-bzw. Abziehfläche vorragt. Als Befestigungsmittel eignen sich besonders Schraubzwingen gemäss Fig. 5, welche mit ihrem waagrechten Arm 14 in die Kanäle 7 des Trägerkörpers, die vorzugsweise parallel zur Auflagefläche verlaufen, eingreifen. Diese Schraubzwingen sind in an sich bekannter Weise ausgebildet und können aus einem oder mehreren Teilen bestehen. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die beiden Arme 14 und 15 der Schraubzwinge durch Befestigungsorgane, wie z. B.

   Bolzen oder Schrauben 16 so zusammen- gehalten, dass die Schraubzwinge an die Stärke der
Tischplatte od. dgl. angepasst werden kann. Das
Festklemmen erfolgt sodann mittels der   Klemm-   schraube 17. 



   Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der Abzieh- bzw.   Schleif-vorrichtung   nach der Erfindung, bei welcher Handgriff und   Trägerkörper   aus einem
Stück bestehen und die Befestigung der Schleif- fläche 8 unter Vermittlung einer flexiblen Unter- lage, z. B. eines   Leinenstückes,   eines Bandes, eines
Gurtes oder eines Leders, erfolgt, die mittels kleiner Schrauben   9   an der   Stimfläche   10 des
Trägerkörpers festgespannt ist. Die Schleiffläche kann aus beliebigem geeignetem Material, wie
Leder, Leinen, Gurttuch, Filz, Gummi oder
Papier mit eingepresstem Schleif-bzw. Poliermittel, oder aus Schmirgel, Karborundum, Karbid,
Korund, gemahlenem Sand od. dgl. bestehen. 



   Fig. 3 unterscheidet sich von den Ausführungs- formen nach Fig. 1 und 2 dadurch, dass auch auf einer Seitenfläche des   Trägerkörpers   eine Schleif- bzw. Abziehfläche 11 vorgesehen ist, welche einen schwalbenschwanzförmigen Fortsatz 12 besitzt, mit dem sie in einer schwalbenschwanzförmigen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Längsnut des Trägerkörpers festgelegt ist. Die Schleiffläche der Breitseite 8 ist wiederum mittels einer flexiblen Unterlage durch   Nägel J am   Trägerkörper befestigt. Fig. 4 zeigt eine Aus-   führungsform,   bei welcher die   Schleiffläche   13 als   Teil dnc Hohizylinders ausgebildet   ist. In allen Fällen kann die Befestigung durch Nägel 3 oder auch durch andere Mittel, wie z. B. Schrauben, Nieten oder durch Kleben oder Kitten erfolgen. 



  Bei sämtlichen Ausführungsformen können die zur Aufnahme der Befestigungsmittel an der Unterlage dienenden Kanäle in beliebiger Zahl und an verschiedenen Stellen des Trägerkörpers, z. B. in der Mitte der Seitenfläche oder der Stirnfläche oder im Bereich des Handgriffes angeordnet sein. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Schärfen von Schneidwerkzeugen, insbesondere Rasierkingen, dadurch   gekennzeichnet, dass ein besondere Schleif-bzw. 



  Abziehftächen aufweisender Trägerkörper (2) mit   seitlichen Ausnehmungen (7) versehen ist, in welche Schraubzwingen od. dgl. Mittel zur Befestigung der Vorrichtung an der Tischplatte derart eingreifen, dass kein Teil der Befestigungsmittel über die Ebene der Schleif bzw. Abzieh- 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (7) des Trägerkörpers (2) als zur Auflagefläche parallele, zweckmässig rechteckige Kanäle ausgebildet sind, in welche ein entsprechend geformter Arm der Schraubzwinge eingeschoben wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerkörper an einer oder mehreren Seiten mit schwalbenschwanzförmigen Nuten (12) versehen ist, die zur Befestigung der mit schwalbenschwanzförmigen Rippen versehenen Schleif-bzw. Abziehfläche (11) dienen.
AT166063D 1946-08-28 1946-08-28 Vorrichtung zum Schärfen von Schneidwerkzeugen, insbesondere Rasierklingen AT166063B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT166063T 1946-08-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT166063B true AT166063B (de) 1950-06-10

Family

ID=34200140

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT166063D AT166063B (de) 1946-08-28 1946-08-28 Vorrichtung zum Schärfen von Schneidwerkzeugen, insbesondere Rasierklingen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT166063B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1577598A1 (de) Befestigung von Schleif- und Polierblaettern,Filz-,Kork- und Lederscheiben auf elastischen und unelastischen Traegerwerkzeugen
AT166063B (de) Vorrichtung zum Schärfen von Schneidwerkzeugen, insbesondere Rasierklingen
DE596636C (de) Handgeraet zum Schleifen und Polieren mit auswechselbarem Belag
DE356480C (de) Halter fuer gebrauchte blattfoermige Rasierklingen
DE1752264B2 (de) Druckschuh zur verwendung an bandschleifmaschinen
DE478094C (de) In Abziehvorrichtungen fuer Fussboeden einsetzbares pilzartiges Werkzeug
DE337145C (de) Schleifscheibe zur Holzbearbeitung
DE613595C (de) Mit Schmirgelleinen o. dgl. doppelseitig bespanntes, feilenartiges Schleifgeraet
DE414564C (de) Rasiermesserabziehvorrichtung mit gewoelbten abdeckbaren Streichflaechen
AT115607B (de) Handschleifvorrichtung für Hobeleisen u. dgl.
DE965193C (de) Vorrichtung zum Schleifen von Werkstuecken mit einem endlosen Schleifband
DE807999C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bandschleifen von Holzbauteilen, insbesondere gerundeten Moebelecken o. dgl.
AT239096B (de) Schärfgerät für Messer, insbesondere Rasiermesser
DE444715C (de) Spannkopf fuer Schneidefedern
DE575824C (de) Vorrichtung zum Schleifen von Kratzenbaendern
DE464429C (de) Schleifmaschine mit in einem Lagerbock in lotrechter Ebene umlaufender, auf der Vorderseite mit Sand- oder Schmirgelpapier belegter Schleifscheibe
DE428257C (de) Vorrichtung zum einseitigen Schleifen von bogenfoermigen Messern
CH138663A (de) Schleif- und Poliergerät.
DE834383C (de) Handwerkzeug zur Behandlung von Gewebeflaechen, insbesondere zum Entglaenzen von Kleidern
DE29919954U1 (de) Mehr-Streifen Hufmesserschleifgerät
DE1853136U (de) Schleifscheibe.
DE8717047U1 (de) Schleifteller
DE102013004759B3 (de) Schleifhandschuh
DE344916C (de) Vorrichtung zum Einspannen von abzuschleifenden Kaemmen, Haarschmuck oder aehnlichenGegenstaenden aus Zelluloid, Horn, Metall usw
DD226823A1 (de) Schleifklotz und verfahren zu seiner herstellung