<Desc/Clms Page number 1>
Schloss mit einem dauernd befestigten leeren Schlossgehäuse und einem in das letztere einzusetzenden eigentlichen Schloss.
EMI1.1
bestimmten, federnden Haken mit aus Schlitzen oder Öffnungen des Stulpes oder der Deckplatte des Gehäuses hervorragenden Fortsätzen oder Zapfen versehen sind, mittels deren die Auslösung der Haken behufs Auswechslung des Schlosses von Hand aus leicht bewerkstelligt werden kann.
Man hat nun gefunden, dass bei Schlössern dieser Art die Befestigung des eigentlichen Schlosses im äusseren Schlossgehäuse, insbesondere bei Einstemmsehlössern, den Nachteil hat, dass die Anordnung der federnden Haken ausserhalb des Schlossgehäuses eine grössere Ausstemmung als das Schloss selbst beansprucht.
Es sind auch Schlösser dieser Art bekannt, bei welchen im eigentlichen Schloss ein federnder Keil oder ein federnder Haken angeordnet ist, der bei zurückgeschobenem Riegel das Schloss im Gehäuse festhält, bei vorgeschobenem Riegel dagegen den Zusammenschluss von Schloss und Gehäuse freigibt. Diese haben den Nachteil, dass bei vorgeschobenem Riegel zwischen Gehäuse und Schloss keine Verbindung
EMI1.2
nicht mehr hineingesteckt und somit das verriegelte Schloss nicht mehr geöffnet werden kann, ferner das Schloss keinen sicheren Schutz gegen Diebstahl, Einbruch usw. bietet, und aus dem Gehäuse leicht herausfallen kann.
Bei der vorliegenden Erfindung werden die genannten Nachteile behoben. Das Schloss gemäss der Erfindung weist ausser den bekannten Vorteilen der Schlösser der genannten Art den Vorteil auf, dass bei einfachem Aufbau der Zusammenschluss zwischen Gehäuse und Schloss bei vorgeschobenem Riegel nicht ohne weiteres aufgehoben wird, sondern hiezu noch besondere Handbewegungen erforderlich sind, ferner kann das Aufheben des Zusammenschlusses zwischen Gehäuse und Schloss lediglich mit einem dem Schloss zugehörigen Schlüssel erfolgen. Dadurch wird das Öffnen des Schlosses und das Entfernen desselben aus dem Gehäuse durch Unbefugten erschwert, ferner sitzt das Schloss im Gehäuse auch bei vorgeschobenem Riegel fest, wodurch das Verrücken und Herausfallen des Schlosses verhindert wird und die Schlossvorrichtung einen sicheren Schutz bietet.
Gemäss der Erfindung ist bei Schlössern der genannten Art der federnde Keil derart angeordnet,
EMI1.3
hinausragt. Wird das Schloss geöffnet, befindet sich also der Riegel in zurückgeschobener Lage, so stösst der federnde Keil gegen den Riegel und kann daher nicht herabgedrückt werden, so dass das eigentliche Schloss im Schlossgehäuse durch den Keil festgehalten wird ; wird dagegen der Riegel mittels des zugehörigen Schlüssels vorgeschoben, so kann der federnde Keil in das Schloss hineingedrückt werden, so dass man das Schloss aus dem Schlossgehäuse mittels des Riegels herausnehmen kann.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar, u. zw. zeigen Fig. 1 die Vorderansicht des Schlossgehäuses mit dem eingesetzten Schloss, Fig. 2 die Seitenansicht und Fig. 3 den Grundriss desselben. Fig. 4 ist die Vorderansicht des aus dem Gehäuse herausgehobenen eigentlichen Schlosses nach Entfernen der Deckplatte, mit zurückgeschobenem Riegel, Fig. 5 dagegen ist dieselbe Ansieht mit vorgeschobenem Riegel.
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Der Keil il ist um den Zapfen e des Schlosses a drehbar angeordnet und mit einem Stift {versehen, an welchen die Federn h der Sehlosszuhaltungen g aufliegen (Fig. 4 und 5). Auf dem Keil cl ist ferner ein nach unten ragender Ansatz i vorgesehen, der bei geöffnetem Schloss, also in zurückgeschobener Lage des Riegels (Fig. 4), gegen den Riegel i bzw. gegen den Ansatz j1 desselben stösst. Bei geöffnetem Schloss kann daher der Keild in das eigentliche Schloss nicht hineingedrückt werden, so dass das Schloss aus dem Gehäuse nicht herausgenommen werden kann.
Soll nun das Schloss a aus dem Gehäuse c herausgenommen werden, so wird der Riegel i aus dem Schloss mittels eines Schlüssels vorgeschoben (Fig. 5) und der Keil von Hand aus mit Hilfe des Fingers oder aber vermittels eines durch das Loch k am Stulp des Schlosses (Fig. 2) hineingesteckten Stiftes l1 der die geneigte Fläche m des Keiles cl hinab drÜckt, in das eigentliche Schloss hineingedrüekt. Nun befindet sich der Keil d in der in Fig. 5 ersichtlichen Lage, so dass das Schloss a aus dem Gehäuse c mittels des Riegels) herausgehoben werden kann. Die am Boden des Gehäuses c angeordnete Feeder il wirft das Schloss beim Abdrücken des Keiles il aus dem Gehäuse heraus. Das Auslösen des federnden Keiles d kann auch in irgendeiner andern geeigneten Weise bewerkstelligt werden.
Beim Wiedereinsetzen des Schlosses wird das Schloss mit vorgeschobenem Riegel (Fig. 5) in das Gehäuse einfach so weit hineingeschoben, bis der federnde Keil d in dem Ausschnitt b des Gehäuses hinein-
EMI2.2
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schloss mit einem dauernd befestigten leeren Schlossgehäuse und einem in das letztere einzu-
EMI2.3
festhält, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die Federn der Schlosszuhaltungen gefederte Keil von der Schmalseite des Schlosses durch eine entsprechende Öffnung des Schlossgehäuses hinausragt und bei der zurückgeschobenen Lage des Riegels gegen denselben stösst, bei der vorgeschobenen Lage des
EMI2.4
und Gehäuse erst nach Hineindrücken des Keiles in das Schloss freigegeben wird.