AT122305B - Kunstseidenspinnmaschine mit Spinnzentrifugen für das Kupferoxydammoniakstreckspinnverfahren. - Google Patents

Kunstseidenspinnmaschine mit Spinnzentrifugen für das Kupferoxydammoniakstreckspinnverfahren.

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AT122305B
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   Die bei dem   Viskosespinl1verfahren   üblichen Maschinen sind derartig gebaut, dass die Spinnstelle mit dem Spinnbad vorn an der Maschine angeordnet ist, schräg oberhalb befindet sich eine angetriebene
Förderrolle zum Weiterleiten und Einleiten des Fadens in die senkrecht darunter und hinter dem Spinn- bad befindliche Spinnzentrifuge. Diese Anordnung hat sich bei dem Viskoseverfahren bewährt und wird im grössten Masse angewendet. 



   Bei der Verwendung von Spinnzentrifugen für das Kupferoxydammoniakstreckspinnverfahren zeigte sich, dass eine Maschine von gleicher Anordnung der Einzelteile ungeeignet und auch schwer zu bedienen war. 



   Wird nämlich der hier als Spinnstelle dienende sogenannte Spinntrichter, welcher erhebliche Abmessungen aufweist, ganz vorn an der Maschine angebracht, so wird der ungehinderte Zugriff zu der dahinterliegenden Spinnzentrifuge und der notwendigerweise dazwischenliegenden Absäuerungs-und Abzugsvorrichtung erschwert oder praktisch unmöglich gemacht. Für die Bedienung der Maschine, d. h. für das Anspinnen und für das Auswechseln der vollen Zentrifugen, ist jedoch ein ungehinderter Zugriff unerlässlich. 



   Leichter wird die Bedienung der Maschine, wenn man an der Maschine die Zentrifugen schräg nach unten vor den Spinnapparaten anbringt. Dann wird jedoch der Zugriff zu den Spinntrichtern erschwert, ausserdem gelingt es nicht, unter Einhaltung üblich bemessener Abzugsvorrichtungen einen gleichmässigen Abzug zu bewirken. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine, welche den erwähnten Erfordernissen gerecht wird. Die Maschine, nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie unsymmetrisch zu ihrer Längsachse gebaut und beiderseits zugängig ist, wobei die Spinnvorrichtungen auf der einen Seite der Maschine und die Zentrifugen zusammen mit den Richtung gebenden abziehenden und streckenden Rollen auf der gegenüberliegenden Seite der Maschine aussen so angeordnet sind, dass sie leicht zugängig sind. 



   Die Figur zeigt schematisch eine beispielsweise Ausführungsform einer Maschine nach der Erfindung mit ihren wichtigsten Einzelteilen. 



   Aus dem   Spinnapparat 1 wird   der frischgesponnene Faden um die Stange 2 geleitet und gelangt nach dem Säurebad 3. Dann wird er von der Abzugsrolle 4 erfasst, die ihm die zur Streckung nötige Spannung erteilt, wird weiter über die hochliegende Rolle   f5   geführt, die ihn weiterleitet oder nochmals spannt und streckt, um von hier senkrecht durch den Einführungstrichter 6 der Spinnzentrifuge 7 zugeführt zu werden. Die Rollen 4 und 5 werden mit einstellbarer Geschwindigkeit angetrieben. Dadurch, dass die Achse der Rolle 5 senkrecht zur Achse der Rolle 4 angeordnet ist, wird vermieden, dass die Zentrifuge um den Durchmesser der Rolle 5 nach aussen gerückt werden muss. Gemeinhin ist die Streckung der Fäden nach Verlassen des   Säurebades 3   beendet.

   Man kann jedoch, wenn die Fäden dann noch plastisch genug sind, auch hinter der Rolle 4 die Streckung noch fortsetzen und zu diesem Zweck die Rollen 5 schneller als die Rollen   4   laufen lassen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Eunstseidespinnmaschine mit Spinnzentrifugen für das Kupferoxydammoniakstreckspinnverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine unsymmetrisch zu ihrer Längsachse gebaut und beiderseits zugängig ist, wobei die Spinnvorrichtungen (1) auf der einen Seite der Maschine und die Zentrifugen (i) EMI2.1 EMI2.2
AT122305D 1927-09-21 1928-08-06 Kunstseidenspinnmaschine mit Spinnzentrifugen für das Kupferoxydammoniakstreckspinnverfahren. AT122305B (de)

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