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Gehäuse für Lnftheizapparate mit elektrisch betätigtem Gebläse.
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Luftheizapparates bedeutend ermässigt. Bei den Luftheizapparaten war es bisher üblich, ein festes Gehäuse aus Blechen und Blechverbindungen durch Schrauben oder Nieten zunächst als festes Ganzes herzustellen und die Armaturteile, wie Heizvorrichtungen, Gebläse od. dgl. alsdann im Innern des Gehäuses zu mon- tieren.
Dem Bekannten gegenüber ist das Gehäuse für Luftheizapparate mit elektrisch betätigtem Gebläse gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass Deckel und Oberteil der Vorderwand sowie Boden und Unterteil der Vorderwand aus einheitlichen, zwischen den Seitenwänden durch Klemmwirkung festgehaltenen Blechen bestehen, wogegen die Rückwand von einer über die hinteren vertikalen Kanten der
Seitenwände schiebbaren und diese Kanten umfassenden Blechtafel gebildet ist, wobei die aus der Wandfläche abgebogenen Kanten der Seitenwände zum Teile von an der Innenfläche der Seitenwände befestigten Leisten im Abstande begleitet sind, die mit den abgebogenen Kanten Nuten zur Führung und Aufnahme der Einschubteil bilden.
Das Gehäuse gemäss der Erfindung unterscheidet sich dadurch von den bisherigen Anordnungen, dass man es nicht von vornherein fertig zusammenbau, sondern dass man die einzelnen Teile ineinanderschieben bzw. stecken kann, indem man die Armaturteile ebenfalls in die vorgesehenen Zurichtungen einsteckt und erst am Schluss durch das Einziehen von Spannbolzen dem Gehäuse und dem ganzen Apparat seinen festen Zusammenhalt gibt. Es werden hiedurch die einzelnen Verbindungen an den Stosskanten, die sonst üblich sind und durch Nieten oder Schrauben erfolgen, vollständig oder im wesentlichen vermieden. Die Zeit der Montage wird ferner hiedurch ganz wesentlich abgekürzt.
Aus diesem Grunde ist es möglich, die Apparate in einzelnen Teilen in der Fabrik auf Lager zu nehmen und im Bedarfsfalle beim Versand entweder in der Fabrik in kürzester Zeit zusammenzubauen oder auch im nicht zusammengebauten Zustande in Teilen zum Versand zu bringen. Die Montage erfolgt alsdann ebenfalls in kürzester Zeit an der Verwendungsstelle.
Es ist zu beachten, dass die Nuten, die das Einschieben der einzelnen Gehäusewände ermöglichen, auch noch in anderer Weise, z. B. durch Pressen hergestellt werden können.
In der Zeichnung ist ein Wandluftheizapparat gemäss der Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform veranschaulicht :
Fig. 1 zeigt den Apparat in einem Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3. Einzelne Teile sind zwecks deutlicherer Darstellung in etwas grösserem Massstabe gezeichnet. Fig. 2 zeigt eine Ansicht in
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Das Gehäuse des Lufterhitzers wird durch zwei Seitenwände 1 aus Blech gebildet, welche vorn zu Winkelflächen 2 und hinten zu Winkelflächen 3 umgekantet sind. An jeder Seitenwand ist an der nach innen liegenden Fläche oben eine aus zwei rechtwinklig zueinander liegenden Abschnitten gebildete Sehiene, beispielsweise ein Winkeleisen mit einem horizontalen Schenkel 4 und einem vertikalen Schenkel 5 mittels Punktschweissung od. dgl. befestigt. In ähnlicher Weise ist an den Seitenwänden unten ein Winkeleisen, bestehend aus einem waagrechten Schenkel 6 und einem vertikalen Schenkel 7, befestigt. An den
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des Bleches 9 mit dem Sehenkel 4 verbunden.
Nachträglich wird die Kante 10 mit der hinteren Wand 12 des Gehäuses oder mittels eines abgebogenen Flansches mit den Seitenwänden 1 etwa durch Schrauben verbunden. Zwei winklig umgebogene Bleche werden dazu benutzt, um mit einer waagreehten Fläche die obere Abschlusswand sowie den Boden des Apparates und mit einer vertikalen Fläche ferner einen oberen sowie einen unteren Teil der Vorderwand herzustellen. Das obere Blech ist mit seinem horizontalen Schenkel 13 zwischen dem Sehenkel 4 des Winkeleisen und den rechtwinklig abgebogenen oberen Kanten ; 3 der Seitenwände gehalten.
Der senkrechte Schenkel des oberen Bleches liegt zwischen den
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umgebogenen Flächen 17 der Seitenwände 1 und der senkrechte Schenkel 16 des Bleches zwischen den vorderen umgebogenen Kanten der Seitenwände und den Winkeleisen 7 gehalten. Die hintere Wand 12 wird mit den Kanten 3 der Seitenwände 1 durch Umbiegen der Kanten gemäss Fig. 3 verbunden.
An den Seitenwänden 1 sind ferner Winkeleisen 18 durch Punktschweissung od. dgl. befestigt. Auf letzteren können Querwinkeleisen J9 montiert werden, auf welchen die Heizbatterie 20 ruht. Oben stützt sieh die Heizbatterie gegen die Bleche 8 und 9. Der Motor' ? l mit Gebläse 22 ist auf einer Tragkonstruktion 23 an einer Seitenwand befestigt. Die Tragkonstruktion kann an der Seitenwand vor dem Zusammen- bau montiert werden. Das Spiralblech 24 wird nach dem Zusammenbau an dem Winkel 19 durch Schrauben befestigt. Ausserdem kann das Spiralblech 24 nach dem Zusammenbau mit dem unteren Blech 16 und ferner an einer mit den Seitenwänden verbundenen Schiene 26 durch Sehrauben verbunden werden.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass beim Zusammenbau des Apparates die Vorder-, oberen und unteren Bleche 13-16 zwischen die Halteorgane, nämlich zwischen die durch die Winkelkanten 2, 17 und die Winkeleisen 4-7 der Seitenwände gebildeten Nuten oder Führungsrillen eingeschoben werden können, worauf das Gehäuse durch eine Anzahl Schraubbolzen 2J zu einem festen Ganzen verbunden wird.
Der Motor mit Tragkonstruktion wird zugleich mit der zweiten Seitenwand montiert. Nachdem der
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wand eingebracht und auf der Motorwelle montiert. Zuletzt wird die Heizbatterie 20 eingeschoben und das StÜtzblech 9 befestigt. Hierauf wird die Rückwand 12 durch Umbiegen ihrer Kanten über die Winkel- kanten. 3 mit den Seitenwänden verbunden.
Es ist ferner möglich, die Anbringung besonderer Winkelschienen 4-7 usw. dadurch zu sparen, dass man durch Pressen geeignete Leisten herstellt. Ebenso können an Stelle des Pmkantens der Bleche Nuten in diese eingepresst werden, wodurch alle weiteren Halteorgane überflüssig werden.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Gehäuse für Luftheizapparate mit elektrisch betätigtem Gebläse, dadurch gekennzeichnet, dass Deckel und Oberteil der Vorderwand sowie Boden und Unterteil der Vorderwand aus einheitlichen, zwischen den Seitenwänden durch Klemmwirkung festgehaltenen Blechen bestehen, wogegen die Rückwand von einer über die hinteren vertikalen Kanten der Seitenwände sehiebbaren und diese Kanten umfassenden Blechtafel gebildet ist, wobei die aus der Wandfläche abgebogenen Kanten der Seitenwände zum Teile von an der Innenfläche der Seitenwände befestigten Leisten im Abstande begleitet sind, die mit den abgebogenen Kanten Nuten zur Führung und Aufnahme der Einsehubteile bilden.