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Gebläse
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förmige Schaufeln 3 tragen. Der Trommelläufer 1 kann aus einem metallischen Werkstoff oder Kunststoff gefertigt sein. Der Trommelläufer ist oberhalb einer ebenen Trägerfläche 4 drehbeweglich gehalten. Er stützt sich hiezu mit an den Trägerscheiben 2 angreifenden Wellenstümpfen 6 in Stützen 5 ab. In der Fig. l sind die Stützen 5 durch Anbiegen von Trägerflächenabschnitten gebildet. Zu ihrer Verfestigung können die Stützen Eindrückungen 7 aufweisen, die sich gegebenenfalls bis in die Trägerfläche 4 fortsetzen. Es ist auch denkbar, getrennte Stützen an der Trägerfläche 4 durch Klemmittel zu halten.
Die Trägerfläche 4 ist an der Austrittsseite für die Lüfterströmung durch einen Flächenstreifen 4'verlängert, der die untere Begrenzung für den Austrittskanal bildet.
Im Abstand oberhalb der Trägerfläche 4 ist eine Ablenkfläche 8 für die Lüfterströmung an den Trommelläufer angestellt, die durch einen ebenen Streifenteil, z. B. aus Blech, Kunststoff od. dgl.,
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Zonen unterteilt, wobei die Lüfterströmung über eine sich zwischen Ablenkfläche und Trägerfläche erstreckende, grosse Zone zuströmt und über eine sich zwischen Trägerfläche und Ablenkfläche erstrekkende kleine. Zone ausgetragen wird.
In der Fig. 2 ist dem Trommelläufer 1 wieder im Abstand oberhalb der Trägerfläche 4 eine ebene Ablenkfläche 8 für die Bildung des Austrittskanals zugeordnet. Hiebei wird durch Angreifen der Ablenkfläche 8 an den beiden Stützen 5 eine zusätzliche Stabilisierung der Stützen herbeigeführt. Der Trommelläufer 1 greift mit Wellenstümpfen 6 in elastische Lagereinsätze 9 ein, die,. wie Fig. 5 zeigt, in Ausnehmungen der Stützen 5 eingesteckt gehalten und zur Aufnahme von Sinterlagerbuchsen 10 vorgesehen sind. Die Lagereinsätze 9 weisen zum Einbringen der Sinterlagerbuchsen einseitig offene Mittelöffnungen 11 auf, in denen die Sinterlagerbuchsen 10 eingeschoben und klemmend unverdrehbar festgelegt sind.
Die Lagereinsätze 9 ermöglichen auch eine elastische Aus- richtung des Trommelläufers zu den Stützen, wodurch ein kraftsparender Umlauf des Trommelläufers l gewährleistet bleibt. In Fig. 2 ist eine Stütze 5 gleichzeitig Träger des Antriebsmotors 12 für den Trommelläufer.
Wie die Fig. 3 zeigt, kann die Ablenkfläche 8 abweichend von der ortsfesten Unterbringung ge- mäss den Fig. l und 2 verschieblich oder schwenkbeweglich ausgebildet sein, so dass sich durch entsprechende Einstellbewegungen der Ablenkfläche 8 Beeinflussungen der Austrittsströmung in einfacher Weise erzielen lassen.
Die Fig. 4 zeigt ein Heizgerät mit einem Gebläse, bei dem die Ablenkfläche 8 durch den oberen Teil der Wandung 13 des Heizregisters 14 gebildet ist. Hiezu ist der Wandungsteil in Richtung des Trommelläufers verlängert. Bei diesem Gebläse ist der Austrittskanal einfach dadurch gebildet, dass auf die Trägerfläche 4 das Heizregister 14 mit der Wandung 13 aufgesetzt ist. Auf diese Weise ist eine besonders einfache Ausgestaltung eines Gebläses, das sich platzsparend in den Heizgeräten unterbringen lässt und zu einer besonders gedrängten Bauart von Heizgeräten führt, geschaffen.
In der Fig. 6 ist der Trägerfläche 4 zur Bildung des Austrittskanals wieder im Abstand eine Ablenkfläche 8 zugeordnet. An der Trägerfläche 4 ist jedoch nur eine Stütze 5 angebogen, die das Lager 9 für das freie Ende des Trommelläufers aufnimmt, während das andere Lager durch un- mittelbare Verbindung des Trommelläufers l mit der Welle 15 des auf die Trägerfläche 4 aufgesetzten Antriebsmotors 12 entfällt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Gebläse mit zur Drehachse eines Trommelläufers senkrechter Luftzuführung, das mit einer Leitfläche und einer Ablenkfläche zur Begrenzung des Luftaustrittes versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitfläche als ebene Trägerfläche (4) ausgebildet ist, und dass die Ablenkfläche (8) gleichfalls als ebene Fläche ausgebildet ist, die sich parallel zur Trägerfläche (4) erstreckt.