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Einrichtung zum Aufstellen in Küchen
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Aufstellen in Kuchen mit von wenigstens einem als Arbeitsfläche ausgebildeten Abdeckorgan überdeckten Einbauelementen.
Bei bekannten Einrichtungen dieser Art ist das Abdeckorgan direkt an den Elementen abgestützt.
Letztere müssen somit bei entsprechend erhöhten Herstellungskosten als tragende Organe gebaut werden.
Sinngemäss ist die Montage des Abdeckorgans erst möglich, wenn die Elemente bereits eingebaut wurden. Damit wird die Nivellierung der Abdeckung sehr mühsam und sie wird deshalb in der Regel nicht mit der
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Platzverhältnissen angeschlossen werden können. Der mit Rücksicht auf die Installation bereits in einem früheren Baustadium notwendige Einbau der Elemente führt gewöhnlich zu deren Beschädigung.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Einrichtungen ergibt sich dadurch, dass das Abdeckorgan mittels angeschweisster Bügel oder Schienen mit den Elementen verbunden wird, da die Schweissstellen eine teuere Schleif-und Polierarbeit erfordern. Bei Reparaturarbeiten können die Elemente erst ausgebaut wer- den, wenn das Abdeckorgan zusätzlich abgestützt wird.
Die Erfindung ermöglicht das Vermeiden der erwähnten Nachteile. Zu diesem Zwecke besitzt die Einrichtung nach der Erfindung ein ortsfesteingebautes Gerüst, an welchem das Abdeckorgan und die Einbauelemente befestigt sind.
In der Zeichnung ist eine Ausführung des Erfindungsgegenstandes rein beispielsweise dargestellt. Es zeigt :
Fig. 1 das Gerüst der Einrichtung in schaubildlicher Darstellung. Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht der kompletten Einrichtung während des Einbaues des letzten Elementes. Fig. 3 einen Querschnitt durch die Einrichtung nach der Linie III-III der Fig. 2, und Fig. 4 eine Einzelheit eines weiteren Querschnittes.
Das Gerüst l weist gemäss der Fig. 1 einen Sockel 2 auf, welcher aus zueinander parallelen im Querschnitt U-förmigenSchienen 4 gebildet ist, die mittels Quertraversen 3 aus Winkeleisen miteinander verbunden sind. An den Schmalseiten des Sockels 2 sind Seitenwände 5 befestigt, deren obere Ecken mittels einer Tragschiene 6 und einer Stützschiene 7 miteinander verbunden sind. Die Tragschiene 6 liegt an der Vorderseite der Einrichtung.
Aus der Fig.. l, noch klarer aber aus der Fig. 3 ist ferner zu entnehmen, dass am Sockel 2 an den durch Überlappunggebildeten Verbindungsstellen derU-Schienen4 undderQuertraversen3 Stellschrauben 8 vorgesehen sind, mittels welcher der Sockel 2 am Küchenboden abgestützt ist. Beim Einbau wird das Ge- rüst mit Hilfe dieser Stellschrauben 8 nivelliert und anschliessend mittels Mauernägel 9 an der Wand be- festigt.
An der Unterseite der Tragschiene 6 sind in Abständen voneinander nach vorne ragende Haltefedern 10 befestigt, welche zum Halten des in seiner Gesamtheit in der Fig. 2 ersichtlichen Abdeckorgans 11 dienen. Zu diesem Zwecke ist der vordere Rand des auf die Tragschiene 6 und auf die Stützschiene 7 aufgesetzten Abdeckorgans 11 nach unten abgekantet und anschliessend nach hinten umgelegt (s. Fig. 3).
Der umgelegte Randteil untergreift die Haltefedern 10, welche dabei gespannt werden, um das Abdeckorgan 11 gegen die Tragschiene 6 anzuziehen. Wie in der Fig. 3 angedeutet ist, wird das Abdeckorgan 11 beim Aufsetzen auf das bereits eingebaute Gerüst 1 in Schräglage in die Haltefedern 10 eingehängt und anschliessend umgelegt. Die in üblicher Weise nach oben abgewinkelten, an den Wänden liegenden Rand-
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teile des Abdeckorgans 11 können dann eingeplättelt werden. Im übrigen ist das Abdeckorgan 11 gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel in an sich bekannter Weise ausgebildet und weist eine Tropffläche, eine Rilstfläche, ein Spülbecken und ein Feld für den Einbau der Kochplatten auf. Selbstverständlich . könnte man das Abdeckorgan mehrteilig ausführen und mit beliebigen Arbeitsfeldern versehen.
Die in der Fig. 2 ersichtlichen Einbauelemente 12, welche als Herd, Kühlschrank. Schubladenstock,
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sein können, sind am Sockel 2 abgestützt, nachdem sie zu einem beliebigen Zeitpunkt nach Fertig- stellung der Installation in das Gerüst 1 eingeschoben worden sind. Zum Festhalten der Elemente 12 in dieser Lage sind gemäss der Fig. 4 Senkkopfschrauben 13 vorgesehen, welche mit Hilfe von Muttern 14 die Elemente 12 mit der Tragschiene 6 des Gerüstes 1 verbinden.
Aus dem Gesagten geht so klar hervor, dass die Montage der beschriebenen Einrichtung in der idealen Reihenfolge vorgenommen werden kann. Besonders vorteilhaft ist dabei die Ausführbarkeit der Installationsarbeiten vor dem Einbau der Elemente, also bei guter Zugänglichkeit und ausgezeichneten Raumverhältnissen. Der Einbau der Elemente kann erst kurz vor dem Einzugstermin vorgenommen werden, um die teuere und hochwertige Oberfläche der Elemente vor Beschädigungen zu schützen.
Das Wegfallen von Befestigungsbügeln und deren Schweissstellen verbilligt die Herstellung des Abdeckorgans. Da dieses einwandfrei am Gerüst 1 abgestützt ist, konnte die Steifigkeit durch Verminderung der Materialstärke reduziert werden. Dies führt zur weiterenherabsetzung der Herstellungskosten des Abdeckorgans.
Auch die Elemente selber können einfacher und billiger hergestellt werden. Es wurde bereits er- wähnt, dass die Elemente nunmehr keine tragenden Organe sind. Nicht minder günstig wirkt sich der Umstand aus, dass unabhängig von der Lage der Elemente in der Einrichtung nur noch ihre Vorderseite sichtbar ist und eine schöne - und teuere - Oberfläche aufweisen muss. Die Herstellung solcher Elemente erleichtert natürlich ausserordentlich die Fabrikation der Einrichtung selber, nachdem das Zusammenstellender Elemente in beliebiger Anzahl und Reihenfolge möglich ist.
Es bleibe nicht unerwähnt, dass bei Reparaturen die Elemente ohne weiteres herausgenommen werden können, ohne dadurch die Stabilität der Einrichtung zu beeinträchtigen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Aufstellen in Küchen mit von wenigstens einem als Arbeitsfläche ausgebildeten Abdeckorgan überdeckten Einbauelementen, gekennzeichnet durch ein ortsfest eingebautes Gerüst (1), an welchem das Abdeckorgan (11) und die Einbauelemente (12) befestigt sind.