AT122002B - Verfahren zur Darstellung von Kondensationsprodukten aus m- oder p-Kresol und Ketonen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Kondensationsprodukten aus m- oder p-Kresol und Ketonen.

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AT122002B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
Stelle gasförmiger Salzsäure können auch Phosphoroxychlorid oder konzentrierte Schwefelsäure verwendet werden. 



   Überraschenderweise wurde gefunden, dass durch Herabsetzung der Kondensations temperatur aus m- und p-Kresol ganz andersartige Produkte von äusserst wertvollen Eigen-   @ schaften   entstehen. Diese sind keine Äther, wie die von Gaebel beschriebenen Verbindungen- sondern enthalten   acylierbare     Hydroxylgruppen bei gleicher empirischer Zusammensetzung wie.   das Gaebel'sche Produkt und stellen ein Polyrnerisationsprodukt der   nach folgendem Formel-   schema primär entstandenen Körper dar : 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
Die so darstellbaren Produkte sollen zur Herstellung von Riechstoffen   und   Desinfektionmitteln dienen. 



   Beispiel 1 : 6 Gewichtsteile m-Kresol und l Gewichtsteil Aceton werden in der Kalte mit gasförmiger Salzsäure gesättigt, dann in verschlossenem   Gefäss   48 Stunden   bei 30-40    gehalten. Nach Abblasen des   überse-hussigen m-Kresols   mit Wasserdampf wird der   Rückstand   der Vakuumdestillation unterworfen. Es geht eine bei 187    (0#8 mm) siedende helle. stark   lichtbrechende. in der Kälte harzartig erstarrende Flüssigkeit über. die die Zusammenstetzung C20H24O2 hat und deren   Acetylverbindung   bei 122-123  schmilzt. 



   Beispiel 2 : 6 Gewichtsteile p-Kresol und 1 Gewichtsteil Aceton werden, wie in 
 EMI2.2 
 eine bei   192  (0#8 mm) siedende Flüssigkeit.   die dem Produkt aus m-Kresol und Aceton täuschend ähnlich ist. die gleiche empirische Zusammensetzung hat und deren Acetylderivat bei   131-1520 schmilzt.   



   Beispiel 3 : 6 Gewichtsteile m-Kresol und 1 Gewichtsteil   Methyläthylketon werden, wie   in Beispiel 1 beschrieben, bei 30-400 kondensiert und aufgearbeitet. Man erhält eine in der Kälte harzartig erstarrende, stark lichtbrechende Masse von der Zusammensetzung C22H28O2. die unter 14 mm Druck bei 239  siedet. 
 EMI2.3 
 



   Beispiel 4 : 6 Gewichtsteile m-Kresol und 1 Gewichtsteil Cyclohexanon werden, wie in Beispiel 1 beschrieben. bei 30$40  kondensiert und aufgearbeitet. Das Kondensationsprodukt siedet bei   0-8 miM Druck   bei 227 . 



   Die Ausbeute beträgt in allen Fällen   80#85%, auf   das angewandte Keton berechnet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von Kondensationsprodukten aus m- oder p-Kresol und Ketonen unter Verwendung gasförmiger Salzsäure als Kondensationsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kondensation bei Temperaturen unter 100 und über Zimmertemperatur (20 ) durchführt.
AT122002D 1926-06-29 1927-05-21 Verfahren zur Darstellung von Kondensationsprodukten aus m- oder p-Kresol und Ketonen. AT122002B (de)

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