AT121917B - Distanzschutzeinrichtung. - Google Patents
Distanzschutzeinrichtung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Distanzschutzeinrichtung. Die zum selektiven Abschalten fehlerhafter Leitungen verwendeten Schutzeinrichtungen nach dem Impedanzprinzip besitzen in der normalerweise benutzten Schaltanordnung den Nachteil, dass sie bei Sammelschienenkurzschluüssen in einer Zwischenstation eines Ringsystems einen unnötig grossen Leitungsabschnitt abschalten. In dem in Fig.] dargestellten Schema einer Ringleitung. in dem der Einfachheit halber das den Ring speisende Kraftwerk in zwei Kraftwerke an den beiden Enden einer Leitung aufgeteilt ist, bedeuten 1 und 2 die Sammelschienen der Kraftwerke und 3 die Sammelschienen einer Zwischenstation. Die Schalter und Schutzeinrichtungen der Kraftwerksammelschienen 1 und 2 sind nicht gezeichnet. 12 und 22 sind die Schalter für die ankommenden Speiseleitungen in Station 3. 11 EMI1.1 und durch Kreise angedeutet sind. Die erwähnten Distanzschutzeinriehtungen lösen den zugehörigen Schalter in Zeiten aus, die der Entfernung von der Störungsstelle proportional sind. u. zw. in Abhängigkeit vom Ohmschen Widerstand, der Reaktanz oder Impedanz der Leitung. Die gestrichelten Linien verbinden jeweils das Sehutzrelais mit dem zugehörigen Schalter. Nach Fig. 1 betätigt Relais 11 Schalter 12 und Relais 21 Schalter 23. Da die Relais nur auf tberströme ansprechen, die von den Sammelschienen EMI1.2 sein, die von zwei Seiten her gespeist werden. Bei einem Sammelschienenkurzschluss in 3 wird also auf jeden Fall die gesamte Strecke zwischen den beiden angrenzenden, mit bezüglichen Schutzeinrichtungen versehenen Stationen stromlos. Die abgeschaltete Strecke ist also grösser als diejenige, welche bei einem Kurzschluss an der Stelle 100 oder 200 abgeschaltet würde, obwohl die Kurzsehlnssstelle. 300 von den beiden Schaltern 12 und 32 begrenzt werden könnte, wenn diese auslösen würden. Es kommt nun praktisch häufig vor. dass zwischen den mit Distanzschutzeinrichtungen versehenen EMI1.3 versehen sind und die daher sämtlich bei einem Sammelschienenkurzschluss in. 3 abgeschaltet werden und somit unerwünschte und überflüssige Betriebsunterbrechungen erleiden. Durch die Einrichtung gemäss der Erfindung wird dieser Nachteil verhindert, indem die Anordnung EMI1.4 überliegenden Seite am Aussehalten verhindert. Wie in Fig. 2 durch die gestrichelten Linien angedeutet, sperrt bei von den Sammelschienen wegfliessendem Strom das Relais 11 den Schalter 22 und das Relais 21 den Schalter 12, während bei nach den Sammelschienen zu gerichtetem Strom jedes Relais auf beide Schalter auslösend wirkt. Zur Erläuterung der Wirkungsweise betrachten wir zunäehst den Fall eines Kurzschlusses an der Stelle 200 zwischen 3 und 2 (Fig. 2). Durch den von 3 nach der Kurzschlussstelle fliessenden Strom wird <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Schalter zum Fallen gebracht, und die fehlerhafte Verbindung zwischen. 3 und 2 ist abgetrennt. Die Relais 11 und 21 sind so eingerichtet, dass bei von den Sammelschienen weggerichtetem Strom die entsprechenden Schalter momentan bzw. auf jeden Fall früher gesperrt werden, als das andere Relais auslöst, das in einer der Entfernung von der Störungsstelle proportionalen Zeit die Abschaltung besorgt. Bei einem Kurzschluss an der Stelle 100 verhindert Relais 11 die Auslösung des Schalters 22, dagegen schaltet das Relais 21 durch Auslösung von 12 die Leitung 1 bis J ab (zusammen mit der entsprechenden Schutzeinrichtung in 1). In den erläuterten Betriebsfällen wirkt die Schutzeinrichtung in gleicher Weise wie die nach Fig. 1. Der Unterschied und der durch die Erfindung erreichte Fortschritt zeigen sich jedoch sofort, wenn wir einen Sammelschienenkurzschluss in. 3 betrachten. In diesem Falle fliesst den Sammelschienen. 3 der Fberstrom von beiden Seiten und 2-zu und bringt mittels der Relais 11 und 21 bzw. eines von beiden die Schalter 12 und 22 zum Absehalten. Etwaige Zwischenstationen zwischen 1 und 3 bzw. 3 und 2 werden von dieser Störung nicht berührt. Bei offenem Ring bzw. entsprechend unserer Zeichnung bei abgeschaltetem Kraftwerk 2 erfolgt die Abschaltung in der Anordnung nach Fig. 2 genau so wie nach Fig. 1.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : EMI2.2 EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE121917X | 1929-01-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT121917B true AT121917B (de) | 1931-03-25 |
Family
ID=5657132
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT121917D AT121917B (de) | 1929-01-30 | 1930-01-21 | Distanzschutzeinrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT121917B (de) |
-
1930
- 1930-01-21 AT AT121917D patent/AT121917B/de active
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