AT121862B - Schwimmerloser Vergaser. - Google Patents

Schwimmerloser Vergaser.

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AT121862B
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Heinrich Hofmann
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Heinrich Hofmann
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  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schwimmerloser Vergaser. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein   sehwimmrrloser   Vergaser. Die Erfindung kennzeichnet sich darin, dass die Regelung der Brennstoff-. Luft- und Gemischmenge durch einen   Regelhahn   erfolgt, der 
 EMI1.1 
 hahn in der Hauptsache konisehe Gestalt und trägt auf seinem Umfang eine Keilnut zur Regelung des Brennstoffzuflusses. In dem Durehgangskanal des   Regelhahnes   kann auch ein mit Spritzöffnungen versehener Ring angeordnet werden, der bei konischer Gestaltung des Ansauge- und Auslassstutzens mit diesen einen   Doppeltrichter   bildet. Die Anordnung wird. je nachdem mit welcher Art von Brennstoffen gearbeitet wird, oder ob es sieh um hoehtourige oder niedertourige Maschinen handelt, getroffen.

   Es kann auch in die Zuleitung oder in die Ableitung oder in beide gleichzeitig ein Zerstäuberspritzring zwecks beliebiger Beherrschung der   Luftgesehwindigkeit   eingebaut werden. Der Regelhahn ist über die Leerlaufstellung für den Brennstoff hinaus drehbar, um bei abgesperrtem Brennstoffzufluss nur Luft zur   Durchspülung   des Motors ansaugen zu können. 



   Um bei   plötzlichem   Übergang zur Vollast, d. h. also beim plötzlichem Aufreissen der Drosselklappe genügend Brennstoff vorrätig zu haben, kann der Vergaser derart ausgebildet sein. dass der Regelhahn einen Vorratsraum besitzt. in welchem sich Brennstoff ansammeln kann. Die Regelung des Brennstoffzuflusses erfolgt durch eine mit der   Bohrung des Regelhahnes   in Verbindung stehende und sich 
 EMI1.2 
 gehäuse befindlichen Bohrung in Verbindung gebracht werden kann. 



   Die Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, u. zw. zeigen die Fig. 1-3 einen mit einem Docht versehenen Vergaser und die   Fig. 4--6   einen Vergaser mit einem Spritzring für die   Brennstoffeinführung.   
 EMI1.3 
 



   Im   Ausführungsbeispiel nach   Fig. 1-3 ist im Vergasergehäuse 1 der Drehschieber angeordnet, der eine als Mischkammer   dienende zylindrische Bohrung. M besitzt,   die mit einer   Büchse- ausgekleidet   ist. Das Vergasergehäuse 2 ist oben durch einen Deckel 4 abgeschlossen. Der Drehschieber kann durch den Hebel 5 verstellt werden. 6 ist der Luftansaugestutzen und 7 der Anschlussstutzen an die Saugleitung des Motors. 9 ist der Anschluss für die Brennstoffzuleitung. in den eine Regelschraube 21 eingeschraubt ist.

   Von da gelangt der Brennstoff durch den Kanal 9s zu einer sich verjüngenden Nut 10 
 EMI1.4 
 Von da steigt der Brennstoff durch einen ein mit kleinen Löchern versehenes Röhrchen   umschliessenden     Docht 7'3   in einer vertikalen Bohrung   zea   nach oben in die   Mischkammer   14. Der Brennstoff kann aus dem Vorratsraum 12 auch durch eine vertikale Bohrung 13a, also ohne einen Docht, in den Mischraum 14 gelangen. Ein unter Federwirkung stehender Stift 15 im Drehsehieber 2 greift in eine Nut 22 des Ge- 
 EMI1.5 
 der Aussparung 19 am einen Ende der Nut, so ist beispielsweise die Zufuhr von Brennstoff und von Luft abgeschlossen. Beim Leerlauf ist der Stift in der Aussparung 17 und bei Vollast in der Aussparung 18. 



    Die Wirkungsweise des beschriebenen Vergasers ist folgende : Beim Drehen des Drehschiebers 2 mittels des Hebels @ wird der Durchtrittsquerschnitt für die Frischluft verändert und gleichzeitig der   

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 Brennstoffzufluss durch die sich verjüngende Nut 10 geregelt. Der Vorratsraum 12 besitzt den Vorteil, dass bei plötzlichem Übergang zur Vollast genügend Brennstoff vorhanden ist.   Dreht man den Dreh-   schieber über die Stellung, wo   Luft-und Brennstoffzufuhrleitung unterbrochen sind. rückwärts,   so bleibt die Brennstoffzufuhrleitung abgeschlossen. dagegen kann Luft   hindurchtreten   und so   z.   B. bei Fahrzeugmotoren bei Bergabfahrten den Motor   durchspülen.   



   Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig.   4-6 verengt sich der Luftansaugestutzen 23 allmählich   
 EMI2.1 
 geschraubt, von wo der Brennstoff durch den Kanal   2/5.   die sich   verjüngende Nut. 33 und   die Kanäle   21   in das Innere des Drehschiebers 28 mit dem zylilldrischen Teil 28'gelangt.   In drehschieber   befindet 
 EMI2.2 
 
Stift 15 in Fig. 2 und 3 entsprechendel Arretiervorrichtung. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Schwimmerloser Vergaser, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung der Brennstoff-. Luftund Gemischmenge durch einen   Regelhalm   erfolgt, der in Richtung der Achse oder senkrecht hiezu einen einfachen als   Misehraum dienenden Dnrchgangskanal besitzt,   in den der Brennstoff durch eine oder mehrere Öffnungen eintritt.

Claims (1)

  1. 2. Vergaser nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Regelhahn in der Hauptsache konische Gestalt besitzt und auf seinem Umfang eine Keilnut zur Regelung des Brennstoffzuflusses trägt.
    3. Vergaser nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass in dem Durchgangs kanal des Regelhahnes ein mit Spritzöffnungen versehener Ring angeordnet ist, der bei konischer Gestaltung des An- sauge-und Auslassstutzens mit diesen einen Doppeltrichter bildet.
    4. Vergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks beliebigen Beherrschens der Luftgeschwindigkeit in die Zuleitung oder in die Ableitung oder in beide gleichzeitig ein Zerstäuberspritzring eingetaut ist. EMI2.3 Stellung für den Brennstoff hinaus drehbar ist, um bei abgesperrtem Brennstoffzufluss nur Luft zur Dnrch- spiilung des Motors ansaugen zu können.
    6. Vergaser nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass der Regelhahn einen Vorratsraum besitzt. in welchem sich Brennstoff ansammeln kann. EMI2.4
AT121862D 1929-01-12 1929-01-12 Schwimmerloser Vergaser. AT121862B (de)

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