AT121857B - Verfahren zur Verstärkung eiserner Fachwerke. - Google Patents

Verfahren zur Verstärkung eiserner Fachwerke.

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AT121857B
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Fritz Dr Emperger
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    Terfallren   zur Verstärkung eiserner Fachwerke. 



   Die   Verstärkung   von eisernen Fachwerken durch Vermehrung des Eisenquerschnittes in der üblichen Weise durch Annieten oder Anschweissen von Profil-oder Walzeisen ist nicht nur mit grossen Kosten, sondern in Einzelheiten der Ausführung oft auch mit Schwierigkeiten verbunden. Die Verstärkung solcher Fachwerke mittels Eisenbeton unter Verwendung von Rundeisen und Verbindung derselben mit den Stäben des Faehwerkes mittels umhüllenden Beton, der gegebenenfalls   umschnürt   werden kann, weist eine Reihe von Vorteilen auf, doch besteht bei der Anwendung dieses Hilfsmittels die grosse Schwierigkeit, eine verlässliche   Verstärkung   auch der Zugglieder des Faehwerkes zu erreichen.

   Die   Verstärkung   von Zuggliedern verlangt nämlich eine vollkommene Zusammenarbeit der   verstärkenden   Zulageeisen mit dem Querschnitt der Zugglieder des Fachwerkes, eine Zusammenarbeit, die nicht oder nur schwierig zu erreichen ist bzw. deren Erzielung bisher die Wirtschaftlichkeit dieser   Verstärkung, -   methode in Frage gestellt hat. 



   Um diese Schwierigkeit zu beheben, werden gemäss der Erfindung die beiden vorerwähnten Formen der Verstärkung-jene mit Eisen allein und jene mit Eisenbeton-in der Weise kombiniert, dass die Druckglieder des Fachwerkes, bei welchen die Vermehrung der Steifigkeit allein schon eine wesentliche Verstärkung bedeutet, mit Eisenbeton   verstärkt   werden, welcher gewöhnlich   umschnürt   wird, während die Zugglieder durch   Zulageeisen verstärkt werden,   als welche gewöhnlich   Rundeisen   in Verwendung kommen und welche an ihren Enden an das ursprüngliche und zu verstärkende Fachwerk entweder unmittelbar oder mit Hilfe von neu eingelegten Bolzen   angeschweisst   werden.

   Dadurch entsteht eine   verlässliche,   sofort mitwirkende Verbindung zwischen dem alten und neuen   Zugquersehnitt,   welche von der Haftspannung und der Endhakenbefestigung unabhängig ist und diese nur als Versicherung ausnutzt. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren erlaubt die Brücke im entlasteten Zustande bis auf das Einbetonieren der Zugglieder hinsichtlich   Verstärkung   vollständig fertigzustellen. Bei   Entfernuns : der   Pölzung werden unter der Wirkung des Eigengewichtes die freiliegenden Zulageeisen der Zugglieder gestreckt und vorgespannt und dadurch erreicht, dass höhere Spannungen ohne   Rissbildung   in der   später   aufzubringenden   Betonhülle   aufgenommen werden können. Dort, wo diese Art der Streckung der Zu-   lageeisen   für Zugglieder nicht möglich ist, können diese Eisen entweder beim Schweissen vorgespannt werden oder auch nachher durch Keile   künstlich   gestreckt werden. 



   Die Reihenfolge der Arbeiten bei der Herstellung einer Verstärkung des Fachwerkes nach der Erfindung ist folgende : Das Fachwerk wird zunächst unterstützt und womöglich gänzlich spannungslos aufgelagert. Sodann werden den Zuggliedern die verstärkenden Zulageeisen angelegt und deren Enden. sei es unmittelbar oder mit Hilfe von Bolzen oder Kerben, an das zu verstärkende   Fachwerk angeschweisst   oder angenietet. Eventuell können die Zulageeisen auch künstlich gestreckt werden. Hierauf wird das ganze   Fachwerk-bei Brücken einschliesslich   der Fahrbahn und Konsolen-einbetoniert, mit Aus- nahme der Zugglieder, und es werden auch alle übrigen Anordnungen zur Fertigstellung des Bauwerkes z. B. die   Strassendecke,   hergestellt.

   Schliesslich wird die Pölzung entfernt und nachdem   die   
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 gewichtes des Faehwerkes den Zuggliedern erteilte oder künstlieh hergestellte Vorspannung werden die sie deckenden Betonhüllen vor Zugrissen bewahrt. Die Beanspruchung dieser Hüllen ist in jedem Falle eine nur geringe, weil sie nur die von den Nutzlasten hervorgebrachten Spannungen mitmachen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Verstärkung eiserner Fachwerke unter Verwendung   einer Umhüllung aus be-   wehrtem Beton für die Zug- und Druckglieder, dadurch gekennzeichnet, dass die gedrückten Stäbe mit 
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 unmittelbar verbunden bzw.   angeschweisst   werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Zulageeisen mit den Zuggliedern bei entlastetem Fachwerk und die Umhüllung mit Beton späterhin bei belastetem Faehwerk, d. i. bei unter einer Zugvorspannung stehenden Zuggliedern erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT121857D 1930-03-22 1930-03-22 Verfahren zur Verstärkung eiserner Fachwerke. AT121857B (de)

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