AT121809B - Vorrichtung zur Bewegungsübertragung. - Google Patents

Vorrichtung zur Bewegungsübertragung.

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AT121809B
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Gerard De Monge
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Gerard De Monge
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 zeitgerechter Vibrationen hinreichende Feder in normaler Lage erhalten werden kann. 



   Es ist bekannt, einen Behälter mit veränderlichem Fassungsraum in Form eines Balges von allgemein zylindrischer Form auszuführen, welcher einerseits an einer fixen. anderseits an einer beweglichen Platte befestigt ist, wobei dieser Behälter auch noch durch Ringe versteift ist. 



   Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht in der Anordnung starrer. ringförmiger Innenbewehrungen der Balgfalten, die diesen nach Abmessung und Form angepasst sind und Formänderungen des Balges verhindern, die unter dem Einfluss des Unterschiedes zwischen dem Aussendruck und dem Druck im Balg eintreten könnten. 



   Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die feste Platte des Behälter von veränderlichem Volumen darstellenden Balges über   Zwischenstücke   mit einem fliegend angeordneten Hebel verbunden ist. welche Zwischenstücke den Druck im Balginnern kontrollieren, wobei der fliegende Hebel selbst an das treibende Organ angeschlossen ist und an einer andern Stelle mittels einer Stange mit einem von dem Behälter mit ver- änderlichemFassungsraumbeeinflusstenGliedeverbundenist. 



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel   einer Vorrichtung gemäss der Erfindung schematisch gezeigt
Bei dieser   Ausführungsform'dient   als treibendes Glied der Übertragungsvorrichtung ein Tritthebel 2. der bei   2a   angelenkt ist und der von einer Feder 2 m in die Ruhelage zurück-   , geführt wird, während   das getriebene Glied von einem Arm 4 dargestellt wird. der bei   4 a   drehbar gelagert ist. Diese Einrichtung ist besonders auf den Antrieb von Kraftwagenbremsen anwendbar. In diesem Fall stellt der bei 41 a angelenkte und mit dem getriebenen Glied durch einen Lenker   41k   verbundene Hebel 41 schematisch das Bremsgestänge dar. 



   Die durch einen Raum 3 mit veränderlichem Volumen gebildete   Hilfsantriebsquelle   kommt zur Auswirkung infolge der Wirkung eines Druckunterschiedes, der mittels eines Sperrstückes 6 geregelt wird. Dieses bildet einen Teil einer   Regelvorriehtung,   die durch ver- 
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 Unterdruckquelle angeschlossen ist. beispielsweise an das Saugrohr eines Verbrennungsmotors. 



   Die den Druck in den Raum 3 regelnde Vorrichtung stellt in   Abhängigkeit   von der Stellung des getriebenen Gliedes 4 durch die Verwendung eines fliegenden Hebels 7. dessen 
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   punkt'74 mit   dem treibenden Glied 4 durch einen Lenker   4m   verbunden ist. Eine unmittelbare Verbindung ist somit zwischen dem getriebenen Glied 4 und dem treibenden Glied 2 geschaffen. Ein dritter Drehpunkt 76'des fliegenden Hebels 7 ist an die Regelvorrichtung angeschlossen. Es ist ein kennzeichnendes Merkmal der Erfindung. einen fliegenden Hebel 7 mit einer Regelvorrichtung zu verbinden. zu der ein bewegliches Stück, z. B. das   Sperrstüek ss geliert, das dadurch   einen Druck regelt. dass es die Veränderung einer Drosselstelle bewirkt. 
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 Wand des Raumes 3 angeordnet ist.

   Dieses   Sperrstück   ist verhältnismässig lang und besitzt einen Querschnitt, der sich langsam verändert, derart, dass er dem Luftstrom einen freien 
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 zwischen dem   Sperrstück   und der Öffnung 6 ist. 



   Das   Sperrstück   6 wird ständig im Sinne der Erweiterung des   Durchtrittskanals     6t   von einer Feder 6n beeinflusst, die also so wirkt, dass sie die Regelvorrichtung im Sinne einer Ver-   minderung   des Wirkungsgrades der Hilfsantriebsquelle beeinflusst. Auf Grund dieses Merkmales der Erfindung muss man auf das treibende Glied eine wachsende Energie ausüben, um den Wirkungsgrad der Hilfsantriebsquelle zu erhöhen. Es versteht sich von selbst, dass die Spannungserhöhung der Feder   6   grösser sein muss als die Vergrösserung des Impulses, den das   Querstück   6 in umgekehrtem Sinn empfängt, wenn der Druck in dem Raum 3 infolge einer Verstärkung der Drosselung des nach dem Kanal 8a angesaugten Luftstromes vermindert wird. 



   Die   Einstellung des Sperrstückes ss im Sinne   des Impulses durch die Feder   6 n,   der es überlassen   wird, wenn die Antriebsvorrichtung. 8   in ihrer Ruhestellung ist, wird begrenzt durch einen Anschlag   6p, derart.   dass das Sperrstück 6 in diesem Augenblick eine Stellung einnimmt, die in dem Raum 3 einen Druck erzeugt, der der permanenten Spannung entspricht, die in den Teilen der   Cbertragungsvorrichtung   gewünscht wird. 



   Der so erzeugte Durchfluss des permanenten Luftstromes kann vermindert werden durch das Einschalten einer Vorrichtung in den Kanal   8c (,   die einen merkbaren Druckverlust hervorruft, beispielsweise durch Hindernisse, Entspannungskammern oder gleichwertige Einrichtungen, deren Wirkung sich dem Druckverlust zuzählt, der durch die Aufteilung des Luftstromes im Umkreis des Sperrstückes 6, gefolgt von einer Entspannung in dem Raum 3, hervorgerufen wird. 

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   Bei dem gezeigten   Ausfühlu'augsbeispiel   dient hiezu eine Dose   9 a   mit den Zwischen- wänden   9 k,   die mit engen Öffnungen besetzt sind. Es versteht sich von selbst, dass man zur
Erreichung des gleichen Zweckes sich damit begnügen könnte, einen Kanal 8a zu benutzen, der auf eine gewisse Länge einen verengten Querschnitt aufweist. 



   Der Raum 3 wird gebildet von einem Balg   3s,   dessen Querschnitt in einer zur
Richtung der auf das getriebene Glied 4 übertragenen Kraft parallelen Ebene, wie in der
Zeichnung gezeigt, ein   sagenaitiges Profil auf'weist.   Dieser Balg ist durch Eindrücken in Nuten und durch Aufziehen von Spannringen mit zwei   StimseheiLcn   verbunden, deren eine be- wegliche   3 a mittels einer Stange 3 k mit dem   getriebenen Glied 4 verbunden ist, während die andere fest 3c die Rcgelvorrichtung trägt, die den inneren Druck des Balges regelt. 



   Wenn das treibende Glied in Richtung des Pfeiles X verschwenkt wird, wird der auf den   Lenker-SA übertragene   Zug auf die Stange   4m   und auf das getriebene Glied durch den fliegenden Hebel   7'übertragen, dessen   Ende 76 sich mittels des   Sperrstückes auf die   Feder   6   stützt. 



   Wenn die Stützreaktion hinreicht, um die   Feder 6 t zusammenzudrücken, verschiebt sich   das   Sperrslück   6 unter Erhöhung der Drosselung des Lufstromes. wodurch der Druck in dem Balg 3 erniedrigt wird. Die bewegliche Stirnscheibe 3 a verschiebt sich von da ab unter der
Wirkung des äusseren Luftdruckes in Richtung des Pfeiles Z, indem sie ihrerseits das getriebene Glied mitnimmt. 



   Infolge des Vorhandenseins des fliegenden Hebels 7, der die Regelvorrichtung, zu der das   Sperrstück   6 gehört, der Einstellung des getriebenen Gliedes 4 unterordnet, wird der
Ausschlag der von   der Scheibe 5 ? hervorgerufenen Verschiebung begrenzt durch den Ausschlag   der von dem treibenden Glied 2 übertragenen Einstellung. Wenn die treibende Wirkung der
Scheibe 3a relativ zu der Wirkung verlangsamt wird. die durch die unmittelbare Verbindung übertragen wird, von der die   Stange 4m   einen Teil bildet, hat der Druck ein Bestreben, in dem Balg   38   zu steigen.

   Um zu vermeiden, dass dieser Druck den Druck der   Aussenluft   übersteigt, öffnet sich die in einer der Wände des Raumes 3 mit veränderlichem Volumen angeordnete Absperrvorrichtung, die durch den Sinn des Druckunterschiedes zwischen dem Innern und dem   Äussern   dieses Raumes geregelt wird, wenn der innere Druck beginnt, grösser zu werden als der Druck der Aussenluft. Diese Absperrvorrichtung wird durch ein Ventil 3p gebildet, das in der Art eines Sicherheitsventils wirkt. 



   Eines der Merkmale der Erfindung besteht darin, dass diese Absperrvorrichtung   zur   Wirkung kommt, wenn der Druckunterschied zwischen dem Inneren und dem   Äusseren   dieses Raumes 3 einen gewissen Sinn hat, während, wenn er eine entgegengesetzte Richtung hat, Deformationen des Balges 3 a in der Querrichtung verhindert werden durch die Metallringe 3 r die den Balg versteifen. 



   Die   Scheiben. 3 a   und 3c sind mit Vorsprüngen   3q und 3g versehen, die sieh   einander nähern, wenn sich der Balg 3s unter der Wirkung des inneren Unterdrucks zusammenfaltet, und die im Innern dieses Balges als Verdrängungskörper wirken. um die die Falten des Balges sich ordnen. derart, dass der schädliche Raum vermindert wird. 



   Infolge der durch das Zusammendrücken der Feder 6n erzeugten Reaktion auf die   Regetvor-   richtung muss der die Vorrichtung Benutzende eine mehr und mehr wachsende Kraft aufwenden. je nachdem er die Einwirkung der zusätzlichen Antriebsquelle vergrössern will. Es ist dennoch zu bemerken, dass, besonders wenn   die Regelung durch veränderliche   Drosselung eines nach einer Unterdruekzone angesaugten Luftstromes bewirkt wird. dieser Wirkungsgrad der Hilfsantriebsquelle nicht allein von dem Grad der Drosselung, sondern gleicherweise von der Grösse des Druckes abhängt, der in der Unterdruckzone herrseht. Wenn der Unterdruck durch den Saughub eines Verbrennungsmotors erzeugt   wird. kann sieh   der Unterdruck gleichzeitig mit der Geschwindigkeit des Motors vermindern.

   Diese   Tatsache ermöglicht,   dass bei der Anwendung anf das Bremsen eines Kraftfahrzeuges der Grad der Bremsung selbsttätig gleichzeitig mit der Geschwindigkeit des Fahrzeuges vermindert wird, u. zw. ohne dass der Fahrer auf das treibende Glied einwirkt. 



   Es ist ersichtlich, dass der Balg   3s sieh ohne weiteres   den   Richtungsänderungen   der Kraft anpasst, die er infolge der Anlenkung des getriebenen   Gliedes 4 an dem Punkt 4a überträgt.   



   Der Balg 3s besitzt selbst, besonders wenn er aus Gummi hergestellt, ist eine hinreichende Elastizität, um sich wieder zu entfalten, wenn der innere Druck zu steigen beginnt. 



   Er kann also die Rolle der Rückführfeder   übernehmen   und dies ist ebenfalls ein besonderes Merkmal der Erfindung. 



   Die Erfindung kann angewendet werden auf industrielle oder kommerzielle Produkte. die durch eine mehr oder weniger   vollständige Gesamtheit von Elementen   gebildet wird, die so gruppiert sind, dass die Verwirklichung einer Übertragungsvorrichtung ermöglicht wird, die   in ; wesentlichen   in der oben beschriebenen Weise angeordnet ist,

Claims (1)

  1. EMI4.1 EMI4.2 EMI4.3 EMI4.4
AT121809D 1927-03-16 1928-01-11 Vorrichtung zur Bewegungsübertragung. AT121809B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB121809X 1927-03-16

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AT121809B true AT121809B (de) 1931-03-10

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ID=9999808

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AT121809D AT121809B (de) 1927-03-16 1928-01-11 Vorrichtung zur Bewegungsübertragung.

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