AT121331B - Schreibende, selbsttätig multiplizierende Rechenmaschine. - Google Patents

Schreibende, selbsttätig multiplizierende Rechenmaschine.

Info

Publication number
AT121331B
AT121331B AT121331DA AT121331B AT 121331 B AT121331 B AT 121331B AT 121331D A AT121331D A AT 121331DA AT 121331 B AT121331 B AT 121331B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
counter
keyboard
column
drives
writing
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Rheinische Metallw & Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinische Metallw & Maschf filed Critical Rheinische Metallw & Maschf
Application granted granted Critical
Publication of AT121331B publication Critical patent/AT121331B/de

Links

Landscapes

  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schreibende, selbsttätig multiplizierende Rechenmaschine.   



   Die Erfindung bezieht sieh auf schreibende.   selbsttätig multiplizierende Rechenmaschinen   mit drei Tastaturen, von denen eine dem Schreibwerk zugeordnet ist (also die Typenträger einstellt oder die Typenhebel bewegt), die zweite die   Rechenantriebe   und die dritte die Multiplikationsregler einstellt, und besteht darin, dass die die Schreibvorrichtung einstellende oder bewegende Zifferntastatur wahlweise mit einer oder mit beiden anderen Tastaturen derart gekuppelt werden kann, dass, wenn in dieser Tastatur die einen bestimmten   Ziffermwert   einstellende Taste gedruckt wird, in den ändern Tastaturen ebenfalls die diesem Ziffernwert zugeordnete Taste eingestellt wird.

   Bei gekuppelten Tastaturen stellt also die dem Schreibwerk zugeordnete Tastatur, zugleich mit dem Schreibwerk, die Reehenantriebe und die Multiplikationsregler ein. 



   Bei bekannten Maschinen mit drei Tastaturen werden Zahlenwerte, die zugleich zu schreiben und in den   Reehenantrieben   oder in den   Multiplikationsreglern   oder in beiden einzustellen sind, nacheinander in jede der Tastaturen eingebracht. Es ist bei diesen Maschinen nicht ausgeschlossen, dass versehentlich in den Rechenantrieben oder in   den Multiplikationsreglern andere   Zahlen eingestellt werden als im Schreibwerk, dass also, obgleich auf dem Schreibblatt die richtige Zahl erscheint, dennoch in den Zählwerksantrieben oder in den   Multiplikationsreglern   eine falsche Zahl eingestellt ist.

   Die auf dem Schreibblatt erscheinende Zahl ist daher keine Kontrolle dafür, ob nun auch tatsächlich in den Rechenantrieben oder in den   Multiplikationsreglern   dieselbe Zahl eingestellt ist. 



   Diesem Mangel wird durch die Einrichtung nach der Erfindung abgeholfen, da nach Kupplung der Tastaturen durch Einstellung der Zahl im Schreibwerk sie zugleich auch in den anderen Tastaturen 
 EMI1.1 
   Tastatuien einzubr   ngen. 



   Bei   Anwendung   der Einrichtung nach der   Erfindung   auf eine Rechenmaschine mit verschiebbarem, 
 EMI1.2 
 desselben Rechnungsschemas dient, in der also der gleichen Stellung des Papierwalzenwagens immer wieder   der gleiche Rechnungs-und Einstellvorgang entspricht-kann   die Steuerung der Einrichtungen zum Kuppeln der Tastaturen selbsttätig durch den Papierwalzenwagen erfolgen. Für diesen Zweck sind am Papierwalzenwagen Steuerkurven vorgesehen, die auf an den Kupplungsmitteln angebrachte, einstellbare   Gegenkurven   wirken. 
 EMI1.3 
 heit in Seitenansicht, Fig. 3 ein Sehaltungssehema, Fig. 4 ein   Rechnungsschema.   



   Die   Rechenmaschine   enthält im   Teil 7   das als Schreibmaschine ausgebildete Schreib-oder Druck- 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 stellung der Multiplikationsregler durch die auf die   Stell stifte 4a   des Stellstiftwagens 4 wirkenden Tastatur 5. Sowohl die Rechenantriebe als die   Multiplizierregler   sind im Ausführungsbeispiel als Zahnstangen ausgebildet zu denken, deren Arbeitsbewegung durch die Stellstifte 2a bzw. 4a entsprechend dem von den Tasten eingestellten Zahlenwert begrenzt wird. 



   Die elektrische Kupplung der   Tastaturen J und o   der Tastatur 1 wird ermöglicht durch unter den Tasten der Tastatur   3   liegende Elektromagnete 6 und durch unter den Tasten der Tastatur J liegende Elektromagnete 7, die erregt werden und die zugehörige Taste niederziehen, wenn die dem gleichen 
 EMI2.1 
 einrichtung 8 geschlossen wird. Die Kontakteinrichitungen 8 können einen Stromschluss über die Elektromagnete 6 bzw. 7 jedoch nur dann herstellen, wenn gleichzeitig die   Kontakteinrichtungen   9, 10 bzw. 



  9, 11 geschlossen sind, die vom Papierwagen 12 der Schreibmaschine gesteuert werden. 



   Das gemeinsame   mittelstück   9 der Kontaktvorriehtungen 9, 10 bzw.   9, 11   ist im Masehinengestell festgelagert, die Kontakthälften 10 und 11 werden von zwei Bügeln. 13 und 14 getragen, die um Achsen   15   
 EMI2.2 
 Tastatur 3 erregt werden können. Falls keine der Kontakteinrichtungen 9, 10 oder 9, 11 geschlossen ist, können weder die Magnete 6 noch die Magnete 7 erregt werden ; die Tastaturen   1, 3   und 5 sind alsdann voneinander vollständig unabhängig. 



   Um den Zweck und die vorteile der Kupplungseinrichtung nach der Erdindung zu zeigen. sollderen 
 EMI2.3 
   sie kann aber durch Hinzufügung weiterer Zählwerke, beispielsweise des strichpunktiert angedeuteten Zählwerks 24, ergänzt werden. Ausserdem ist die Maschine mit nicht gezeichneten bekannten Einrichtungen versehen, die die einzelnen Zählwerke nach Belieben auf Addition oder Subtraktion schalten und mit anderen, nicht gezeichneten, bekannten Einrichtungen, die die Zählwerke unabhängig voneinander mit den Reehenantrieben in oder ausser Eingriff bringen. Beide Einrichtungen werden durch Steuerstücke, die in gleicher Weise wirken wie die die Kontakteinrichtungen 9, 10 und 9, 11 bewegenden, vom Papierwalzenwagen 1. 2 gesteuert. 



  Vor Beginn der Reehenarbeit ist die Maschine entsprechend dem Schema vorzubereiten. 



  Die Steuerstücke 17, 18 und 19, 20, mittels derer der Papierwalzenwagen 12 die Kupplungseinrichtungen zwischen den Tastaturen 3 und J und der Tastatur 1 beeinflusst, werden so eingestellt, dass,   
 EMI2.4 
 tur 5 mit der Tastatur 1 in Verbindung stellt. 



   Die nicht gezeichneten Steuerstüeke, durch die der Papierwalzenwagen die Einrichtung beeinflusst, die die Zählwerke mit den Rechenantrieben in und ausser Eingriff bringt, werden so eingestellt, dass, wenn der Papierwalzenwagen sich in der Stellung befindet, bei der die Spalte 1 beschrieben wird, das   Zählwerk M   in Eingriff steht, und dass des weiteren in Spalte 2 das   Zählwerk 21,   in Spalte   3     die Zähl-   werke 21 und   23,   in Spalte 4 das   Zählwerk M,   in Spalte 5 die Zählwerke 21 und 22, in Spalte 6   Zählwerk   22, in Spalte 7 die Zählwerke   2 : ? und 24   mit den Rechenantrieben in Eingriff sind. 



   Die nicht   gezeichneten Steuerstüeke, durch   die der Papierwalzenwagen die Einrichtung beeinflusst, die die Zählwerke auf Addition oder Subtraktion schaltet, werden so eingestellt, dass in Spalte 1 Zähl- 
 EMI2.5 
 ein, wodurch er in Spalte 1 geschrieben und zugleich durch die gekuppelte Tastatur 3 in den Rechenantrieben eingestellt wird. Anschliessend drückt man die Kupplungstaste, die den   Maschinenantrieb   einrückt, so dass die Zahl 225 additiv in das   Zählwerk 21 gebracht   wird. Durch Betätigung des Tabulators 
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Nachdem die Zahl 202 in das Zählwerk übertragen ist, wird durch den Tabulator der Papierwalzenwagen abermals in die nächste Spalte (Spalte 3) verschoben.

   In Spalte 3 ist die Tastatur 3 mit der Tastatur 1 gekuppelt, Zählwerk   21     und : 2. 3   sind in Eingriff, Zählwerk 21 steht auf Subtraktion, Zählwerk 23 auf Addition. Aus Zählwerk 21 wird die Differenz 2. 3 abgelesen und in Tastatur 1 eingebracht, die Differenz wird somit in Spalte 5 geschrieben, in den Rechenantrieben eingestellt und nach Einrücken des Antriebes subtraktiv in das   Zählwerk 21, additiv   in das Zählwerk 23 Übertragen. Das   Zählwerk 21   ist also, falls die Differenz 2-3 richtig abgelesen, geschrieben und eingestellt wurde, auf Null gestellt. Fehlerhaftes Ablesen oder Einstellen der Differenz aus Zählwerk 21 wird sofort dadurch offenbar, dass im   Zählwerk 21   eine von Null abweichende Zahl erscheint.

   Gleichzeitig wurde die Differenz drei und zwanzig in das Zählwerk 23 übertragen, in dem die Verbrauchszahlen sämtlicher zu bearbeitender Rechnungen addiert werden, so dass man zum Schluss aus diesem Zählwerk den gesamten   Elektrizitätsverbrauch   ablesen kann. In Spalte 3 wird vor dem Einrücken des Antriebes die Repetiertaste gedrückt, so dass der in den Stellstiften eingestellte Zifferwert nicht vom Antrieb gelöscht wird. Mit Hilfe des Tabulators wird nochmals der Papierwalzenwagen in die nächste (4.) Spalte verschoben, dadurch wird die Tastatur 5 mit der Tastatur 1 gekuppelt und das Zählwerk 21 mit den   Rechenantrieben   additiv in Eingriff gebracht. 



  Der Preis der Kilowattstunde im Betrage von M   0'32   wird nunmehr in Spalte 4 geschrieben und über Tastatur   5   in den Multiplizierreglern eingestellt. Nach EinrÜcken des Antriebes kommen die Multiplizierregler zur Wirkung, so dass der in den Rechenantrieben noch eingestellte   Elektrizitätsverbrauch   von 23 Kilowattstunden dreimal in der   Zehnerstelle   und zweimal in der Einerstelle in das Zählwerk 21 eingebracht wird. Es ergibt sich das Produkt M   7'36.   Nachdem die Ausrechnung erfolgt ist, wird der Papier- 
 EMI3.1 
 antrieben. In dieser Spalte wird das aus dem Zählwerk 21 entnommene Produkt   7'36   eingetragen, wobei es zugleich in den Rechenantrieben eingestellt wird.

   Durch Einrücken des Antriebes wird das Produkt aus dem Zählwerk   21   in das Zählwerk 22 übertragen, was allerdings nur dann richtig geschieht, wenn das Produkt richtig geschrieben und in den   Reehenantrieben   eingestellt war. Man hat also auch hier eine Kontrolle. Nachdem die Übertragung des Produkts von einem zum   anderen   Zählwerk gesehehen ist, wird wiederum die Tabulatortaste angeschlagen, und der Papierwalzenwagen, der in die Spalte 6 rückt. kuppelt die Tastatur   3 mit   der Tastatur 1 und bringt das Zählwerk 22 in additiven Eingriff mit den Rechenantrieben. Es wird jetzt in Spalte 6 die Zählermiete M   0'80   geschrieben und in den Rechenantrieben eingestellt.

   Der hinterher   eingerückte   Antrieb überträgt diesen Zahlenwert additiv in Zählwerk 22, so dass die Summe M   8'16   erscheint. In der letzten und siebenten Spalte ist nochmals die   Tastatur : 3   mit der Tastatur 1 gekuppelt, Zählwerk 22 steht subtraktiv,   Zählwerk. M   additiv mit den   Rechenantrieben   in Eingriff. Die Summe   8'16   wird in der letzten Spalte geschrieben und in den Rechenantrieben eingestellt. Der Antrieb bewirkt eine Übertragung der Summe aus dem Zählwerk 22 zum Zählwerk 24. Wiederum hat man eine Kontrolle, ob die Summe richtig abgeschrieben und eingestellt war, da im Falle eines Fehlers das Zählwerk 22 statt Null irgendeinen anderen Zahlenwert anzeigt.

   Im Zählwerk   24   
 EMI3.2 
 aller Rechnungen abgelesen werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schreibende, selbsttätig multiplizierende Rechenmaschine mit je einer, unabhängig von der andern bedienbaren Tastatur zur Einstellung der Typenträger oder Bewegung der Typenhebel, zur Einstellung der Zählwerksantriebe und zur Einstellung der Multiplikationsregler, dadurch gekennzeichnet, 
 EMI3.3 


AT121331D 1929-01-30 1930-01-18 Schreibende, selbsttätig multiplizierende Rechenmaschine. AT121331B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE121331T 1929-01-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT121331B true AT121331B (de) 1931-02-10

Family

ID=29260814

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT121331D AT121331B (de) 1929-01-30 1930-01-18 Schreibende, selbsttätig multiplizierende Rechenmaschine.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT121331B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT121331B (de) Schreibende, selbsttätig multiplizierende Rechenmaschine.
DE503944C (de) Schreibende, selbsttaetig multiplizierende Rechenmaschine
DE619119C (de) Summendruckvorrichtung fuer rechnende Schreibmaschinen
DE631132C (de) Summendruckvorrichtung fuer rechnende Schreibmaschinen
DE544225C (de) Durch Zaehlkarten gesteuerte statistische Maschine
DE677617C (de) Vorrichtung an Rechenmaschinen u. dgl. zur selbsttaetigen Einstellung von Unterteilungszeichen
DE610138C (de) Nullendruckvorrichtung
DE518146C (de) Maschine zur rechnerischen Auswertung von Lochkarten
DE656497C (de) Verfahren und Tabelliermaschine zur Auswertung von Karten mit Lochkombinationen
DE615859C (de) Vorrichtung zum elektromagnetischen Steuern der Rechenfunktionen von aus Schreib- und Rechenmaschine zusammengesetzten Buchungsmaschinen
DE572337C (de) Kartenlochmaschine
DE642875C (de) Durch Lochkarten gesteuerte Buchungsmaschine
DE914564C (de) Verfahren zur Benutzung von Buchhaltungsmaschinen mit Saldoermittlung und weiteren zuschaltbaren, synchron arbeitenden Schreibwerken
DE574816C (de) Kombinierte Schreib- und Rechenmaschine
DE745593C (de) Verfahren zur Aufrechnung der Unterschiedsbetraege von in Belegen durch Lochungen dargestellten Werten
AT120572B (de) Rechenmaschine, besonders für Verwechslungsrechnungen.
DE817970C (de) Rechenstab mit Stellenwert-Ablesevorrichtung
DE471169C (de) Abnehmbare Hilfsvorrichtung fuer die Tastatur von Schreib-, Rechen- oder Registriermaschinen
DE670525C (de) Scheckdruckmaschine
DE687734C (de) Einrichtung zur Ausfuehrung von Saldierungsarbeiten mit statistischen Tabelliermaschinen
DE400795C (de) Chiffriermaschine
DE595212C (de) Fehleranzeigevorrichtung fuer Schreibrechenmaschinen
AT135542B (de) Schreibende Additions- bzw. Subtraktionsmaschine oder schreibende Rechenmaschine mit Druckwerk.
AT41951B (de) Rechenmaschine zur Ermittelung des Saldo.
DE1122304B (de) Einrichtung fuer automatischen Kommadruck bei Vierspezies-Rechenmaschine