AT121298B - Verfahren zur Weiterverarbeitung von in einer Maschine hergestellten und von einer anderen Maschine verbrauchten Werkstücke. - Google Patents

Verfahren zur Weiterverarbeitung von in einer Maschine hergestellten und von einer anderen Maschine verbrauchten Werkstücke.

Info

Publication number
AT121298B
AT121298B AT121298DA AT121298B AT 121298 B AT121298 B AT 121298B AT 121298D A AT121298D A AT 121298DA AT 121298 B AT121298 B AT 121298B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
workpieces
machine
gearbox
slide
tray
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Muller J C & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Muller J C & Co filed Critical Muller J C & Co
Application granted granted Critical
Publication of AT121298B publication Critical patent/AT121298B/de

Links

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Weiterverarbeitung von in einer Maschine hergestellten und von einer anderen Maschine verbrauchten Werkstücke. 
 EMI1.1 
 die Zigarettenschachteln gefüllt zu werden. 



   Während man heute den Abtransport der   von der Werkstückherstellungsmaschine gelieferten   Werkstücke im allgemeinen auf Förderbändern od. dgl. vornimmt, ist es aber auch bei langsamer laufenden 
 EMI1.2 
 eingesetzt. 



   Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass die von der Werkstückherstellungsmaschine gelieferten Werkstücke in einem   Schrägen (Sammelbehälter) durch entsprechend sehrittweise Einstellung   des Schrägem zusammengefasst und in nebeneinander angeordnete Stapel geschichtet werden, wonach der mit der Werkstückverbrauchsmaschine in   Beziehung   gesetzte   Sammelbehälter seine einzelnen Stapel   durch entsprechende schrittweise Einstellung entleert. 
 EMI1.3 
 den einzelnen Stapeln des Behälters die von der Verarbeitungsmaschine benötigten Werkstücke automatisch entnehmen, bis der ganze Behälter entleeit ist.

   Hier wird also erreicht, dass ohne irgendwelche Zwischenhandhabung unmittelbar im ununterbrochenen Zuge von der Werkstückherstellungsmaschine zu der Werkstückverarbeitungsmaschine übergegangen werden kann, wobei man es in der Hand hat. den etwaigen   verschiedenen Arbeitsrhythmus   der beiden Maschine dadurch   auszugleichen, dass man   entweder mehr   Werkstückherstellungsmaschinen   oder mehr   Werkstückverarbeitungsmaschinen aufstellt,   um so immer genügendes Verarbeitungsmaterial zur Hand zu haben. 



   Auf der Zeichnung ist als. Ausführungsbeispiel angenommen, dass es sich um Werkstücke handelt, die in Zigarettenschachteln bestehen. 
 EMI1.4 
 



   Bei der in Fig. 1-3 gezeigten   Stapel Vorrichtung werden   die   WerkstückeH,   die von der Schachtelherstellungsmasehine kommen, mittels der an einer   Schlepperkette 1 sitzenden Schlepper 2   auf der 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Diese Zahnstangen stehen im Eingriff mit Zahnrädern   19,   die love drehbar auf der   Weile 20 angeordnet   sind.

   Die Zahnräder 19 sind mit   Ansätzen 21   versehen, die mit einer sogenannten   Planperrverxahnung   ausgerüstet sind.   Mit diesen Ansätzen 27   treten   entsprechend ausgebildete Ansätze 22 der Stirnräder 2. 3   
 EMI2.2 
 die entsprechend der   Versehiebung     der Stirnräder   23 entsprechend breit gehalten sind und auf Wellen 27 festsitzen. Auf den Wellen 27 sitzen weiter lose drehbar   Schraubenräder     28,   die mit   rechtwinkiig   zu ihnen gelagerten   Schraubenrädern   29 im Eingriff stehen. Diese Schraubenräder 29 sitzen mit den Schraubenrädern 30 auf gemeinsamen Achsen 31.

   Die   Schraubenräder   30 stehen wieder mit Schraubenrädern 32 im Eingriff, die auf der   gemeinsamen Antriebswelle 33 festsitzen. Auf   der Welle sitzen weiter fest Kurbelscheiben 34, an deren Kurbelzapfen 35 Schubstangen 36 angelenkt sind. Diese Schubstangen 36 greifen anderseits an Drehpunkten 37 der Hebel   38   an, die lose drehbar auf den Wellen   27   gelagert sind.

   An den oberen Enden der Hebel 38 sind Bolzen 39 gelagert, die je eine Sperrklinke 40 und einen   rollenbewehrten   Hebel 41   trag, en.   Während nun die rollenbewehrten Hebel 41 mit den an 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 hintere   Stapelwand   44'an der Anschlagsehiene 17'zu liegen   kommt.   Die Befestigung des Sehragens 44 auf dem Schlitten 17 geschieht mittels Federnasen 45, die am Schlitten 17 vorgesehen sind und sich über die flanschartigen Fortsätze 46 am Schragen legen. Am Sehragen 44, der z. B. für fünf Stapel ein- 
 EMI2.5 
 Stapel Werkstücke unterzubringen sind, ehe sich das Schraubenrad 28 einmal dreht.

   Haben sieh nun die   Schraubenräder   28 einmal um sieh selbst gedreht, dann sind die Einbuchtungen 42'an den Kurvenseheiben 42 an diejenige Stelle getreten, an welcher der rollenbewehrte Hebel durch diese   Einbuchtung   dem Zuge der an den   Spenklinken   40 angreifenden Federn   40'folgen   und die Sperrklinken mit dem Sperrzahnrad 43 in Eingriff bringen kann. Bei der nun erfolgenden Hin- und Herschwenkung der Hebel 38 von den Kurbelscheiben. 34 aus werden die   Spenzalmräder   43 also eine Schaltung erfahren. Diese 
 EMI2.6 
 zahnrades 43 der Sehragen um eine Stapelbreite in Richtung des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeiles verschoben wird.

   Das nun ankommende neue Werkstück wird also in den hinter dem vollen Stapel liegenden 
 EMI2.7 
 und die Einbuchtung 42'der Kurvenscheibe 42 gerade wieder in die aus Fig. 3 ersichtliche Stellung gelangt ist, bei welcher die Schaltklinke 40 den Sehalthub ausführen kann und der Stapel wiederum um eine Stapelbreite verschoben wird. Dies geschieht nun so lange, bis die letzte Stapelstelle im   Schrägen   gefüllt ist. Damit nun rechtzeitig ein neuer Schrägen auf den Schieber. 17 aufgesetzt werden kann, kann zweckmässig durch Anbringung irgendeiner Kontakteinrichtung die   Bedienungsperson durch ein Klingel-   zeichen od. dgl. aufmerksam gemacht werden. 



   Beim Aufsetzen des neuen Stapels wird nun einfach der Schieber 17 unbeachtet seiner Antriebs- 
 EMI2.8 
 kupplungen 21, 22 ohne weiteres geschehen kann. 



   In den Fig. 4 und 5 ist nun diejenige Vorrichtung gezeigt, auf welche der volle Schrägen aufgesetzt wird und von welcher die Werkstücke der Paketiermaschine usw. zugeführt werden. 



   Auch hier ist der Schlitten   48,   der den Schlitten 17 der Vorrichtung nach den Fig. 1-3 entspricht, auf einem Tisch 49 verschiebbar gelagert. Die an dem Schlitten vorgesehenen Führungsleisten 50 sind mit Zahnstangenverzahnungen versehen worden, die mit einer Vorrichtung zusammenwirken, wie sie 
 EMI2.9 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Mitnehmer erfassen das jeweils unterste   Werkstück   W und führen es der   Paketiermasehine   zu. Dem Tisch sind Kurven   55   zugeordnet, die mit den Rollen   56   an den Federnasen 47 zusammentreten. 



   Auch bei dieser Vorrichtung ist nun die   Übersetzung der Zahmäder   so gewählt, dass die Scheibe 42 einmal um sich selbst gedreht wird, während die Sehlepper der   Schìepperkette 54 aus   dem Stapel 51   so viel Werkstücke entnommen haben, w. e ein Stapel des Sehragens enthält. Im vorliegenden Ausführungs-   beispiele enthält jeder Stapel zehn Werkstücke. So ist also die Einrichtung getroffen, dass also jedesmal, wenn das zehnte Werkstück aus dem Stapelschacht 51 herausgeführt worden ist, die Einbuchtung 42' an der Kurvenscheibe 42 einmal in seine oberste Stellung gelangt. 



   Die Arbeitsweise der in Fig. 4 und 5 gezeigten Vorrichtung ist nun die folgende :
Wenn der volle Schrägen auf den Schlitten 48 aufgesetzt wird, soll der Stapelschaeht etwa bis zu der aus Fig. 5 ersichtlichen Höhe geffillt sein. Beim Einschieben des Stapels auf den Schieber 48 tritt nun zunächst die   Kurve 65   mit den Rollen 56 des ersten Federnasenpaares 47 zusammen. Hiedurch werden die Federnasen 47 auseinandergezogen und der im ersten Schragenfach vorhandene Stapel nach unten auf die noch im Stapelschacht 51 vorhandenen Werkstücke abgelassen.

   Da nun das Übersetzungsverhältnis des Getriebes so gewählt ist, dass die Schlepper 53 erst zehn Werkstücke aus dem Stapelschacht 
 EMI3.1 
 klinke 40 zwecks Schaltung mit dem   Spenrzahmad   43 zum Eingriff   kommt, so   wird also der Werkstückstapel gerade wieder bis in die aus Fig. 4 ersichtliche Höhe gelangt sein, wenn der Schlitten 48 mittels des Anschlages 48'den Schrägen um eine Stelle in Richtung des in Fig. 4 eingezeichneten Pfeiles vorschaltet. Hiedurch tritt das Rollenpaar des zweiten Federnasenpaares mit der Kurve 55 zusammen, wodurch nunmehr der zweite Stapel aus dem   Sehragen   nach unten abgelassen wird. Dies geschieht nun so lange, bis der fünfte Schragenteil über dem Schacht 51 zu liegen kommt.

   Durch diese letzte Schaltung wird nun durch irgendeine nicht mitgezeichnete Kontakteinrichtung ein   Klingelzeichen   od. dgl. ausgelöst, um die Bedienungsperson auf das sich   notis : maehende Ansetzen   eines weiteren vollen   Schragens   aufmerksam zu machen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Weiterverarbeitung von in einer Masehine hergestellten und von einer anderen Maschine verbrauchten Werkstücke, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Werkstückherstellungsmaschine gelieferten Werkstücke in einem Schragen   (Sammelbehälter)   durch entsprechende schrittweise Einstellung des Schragens zusammengefasst und in nebeneinander angeordnete Stapel geschichtet werden, wonach der mit der Werkstüekverbrauchsmasehine in Beziehung gesetzte Schrägen seine einzelnen Stapel durch entsprechende schrittweise Einstellung entleert.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Werkstückherstellungsmaschine gelieferten Werkstücke bzw. die von der Verbrauchsmasehine entnommenen Werkstücke durch ein Zählwerk abgezählt werden, wobei nach Erreichung einer vorbestimmten Anzahl den Einzelschacht des Sehragens füllenden Werkstücke ein Schaltgetriebe in Tätigkeit gesetzt wird, welches den Sammelbehälter um einen Stapelplatz weiterbefördert.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der schrittweise Vorschub des Schragens (44) durch ein Schaltgetriebe geschieht, dessen Sperrklinke (40) von einer Kurvenscheibe (42) so gesteuert wird, dass die Verschiebung des Schragens (44) immer erst erfolgt, wenn er der Fördervorrichtung so viel Werkstücke ab-bzw. zugeführt hat, als in einem Einzelschaclit des Sehragens enthalten sind.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber, auf welchem der Schrägen (44) zwecks schrittweiser Verschiebung aufgesetzt wird, mit Zahnstangen (18 bzw. 50) versehen ist, mit denen Zahnräder (19) der Sehaltvomehtung im Eingriff stehen, wobei auf der Abgabeseite dem Schlitten (48) Kurven (55) zugeordnet sind, die mit den Rollen (56) an den Federnasen (47) zwecks Ablassung des Stapels zusammentreten.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schrägen (44) mittels Federklemmen (45) auf dem Schlitten (17 bzw. 48) festgelegt wird, wobei an dem Schlitten EMI3.2
AT121298D 1930-01-13 1930-03-31 Verfahren zur Weiterverarbeitung von in einer Maschine hergestellten und von einer anderen Maschine verbrauchten Werkstücke. AT121298B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE121298X 1930-01-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT121298B true AT121298B (de) 1931-02-10

Family

ID=5656856

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT121298D AT121298B (de) 1930-01-13 1930-03-31 Verfahren zur Weiterverarbeitung von in einer Maschine hergestellten und von einer anderen Maschine verbrauchten Werkstücke.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT121298B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2030165C3 (de) Vorrichtung zum Bilden mehrlagiger Zigarettengruppen
DE2522970B2 (de) Vorrichtung zum Zuführen von abgelängten Drähten zu einer Drahtverarbeitungsmaschine, insbesondere einer Gitterschweißmaschine
DE2756473C2 (de)
CH466126A (de) Vorrichtung zur Bildung von Gruppen von flachen Gegenständen
DE526453C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Weiterverarbeitung von Werkstuecken
AT121298B (de) Verfahren zur Weiterverarbeitung von in einer Maschine hergestellten und von einer anderen Maschine verbrauchten Werkstücke.
DE1632367B2 (de) Vorrichtung zum einspeisen von borsten in eine buerstenherstellungsmaschine
DE2846020C2 (de)
DE374811C (de) Obstpresse
DE676580C (de) Stapelrost fuer geschichtetes Walzgut
DE1000284C2 (de) Absetzvorrichtung fuer Ziegelsteine in Ziegeleien
DE1511963A1 (de) Verschnuerungsmaschine
DE538079C (de) Maschine zum Zusammentrgen von Bogenlagen
DE725913C (de) Vorrichtung zur Bedienung der Kuchenformpresse bei einer OElpressanlage
DE285689C (de)
DE271053C (de)
DE415733C (de) Fahrbare Reihenpflanzmaschine
DE657574C (de) Ruettelformmaschine
DE1205810B (de) Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden Stapelung und zum absatzweisen Transport von Gegenstaenden aus Blattmaterial
DE501567C (de) Maschine zum Zickzackfalten und Verpacken von Streifenwatte
DE565820C (de) Einrichtung zum Pressen der Kohlepuppen fuer Trockenelemente
DE584347C (de) Vorrichtung zum Nachfuellen des Ausbreiters einer Zigarettenmaschine
DE555020C (de) Blattaufgeber fuer Maschinen zum Entfleischen faserhaltiger Blattpflanzen
AT135720B (de) Vorrichtung an Matrizensammlern.
DE2052838C3 (de) Vorrichtung zum zickzackförmigen Ablegen von Gewebebändern