AT121285B - Regelanordnung für Dampferzeugungsanlagen mit Zwangsumlauf des Arbeitsmittels. - Google Patents

Regelanordnung für Dampferzeugungsanlagen mit Zwangsumlauf des Arbeitsmittels.

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AT121285B
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Austria
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pressure
heater
temperature
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frisehdampfleitung
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English (en)
Inventor
Waldemar Dr Ing Stender
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Wenn man vermeiden will, dass bei der Dampferzeugung'innerhalb der   Heizfläche   Dampf und flüssiges Arbeitsmittel vom gleichen Druck und gleicher Temperatur gleichzeitig nebeneinander bestehen, so kann man das in der Weise erreichen, dass man flüssiges   Arbeitsmittels   durch eine Pumpe zwangläufig durch ein beheiztes Rohrsystem   hindurchdruckt, u.   zw. mit einem Druck, der mindestens gleich dem kritischen Druck ist, wobei man die   Erwärmung   bis mindestens zur kritischen Temperatur hinaus vornimmt.

   Bei einem derartigen Arbeitsverfahren findet ein stetiger Übergang des Arbeitsmittels aus dem flüssigen in den dampfförmigen Zustand statt, d. h., die gesamte Flüssigkeitsmenge, die bei kritischem Druck die kritische Temperatur erreicht hat. geht unmittelbar in Dampf über, ohne dass die bekannten Verdampfungserscheinungen des normalen Verfahrens, die sich aus der. Aufnahme von Verdampfungwärme ergeben, auftreten können. 



   Bei der Anwendung dieses Verfahrens zur Dampferzeugung besitzt der Dampf sehr einen sehr hohen 
 EMI1.2 
 arbeiten und setzt daher den Erzeugungsdruek des Dampfes durch eine Drosselvorrichtung auf den   Gebrauchsdruck   herab. 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 

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 (Dampferzeuger), 2 den Überhitzer, 3 die Speisepumpe, 4 die Kraftmaschine,   ei   die Feuerung 6 die   Frischdampfleitung, 7   das Drosselventil zwischen Erhitzer und Überhitzer. Durch gestrichelte Linien ist angedeutet, welche Impulse auf die verschiedenen Einrichtungen einwirken, u. zw. sind mit p Druekimpulse, mit T Temperaturimpulse bezeichnet. Die Pfeile geben an, in welcher Richtung die Impulse wirken. 



   Die auftretenden   Leistungssehwankungen der Anlage   äussern sich entweder im Druck oder der Temperatur des Arbeitsmittels in der   Frischdampfleitung,   oder sie äussern sich, falls die Kraftmaschine einen elektrischen Stromerzeuger antreibt, zunächst in der Leistungsabgabe dieses   Stromerzeugers   und dann erst in der Frischdampfleitung oder sie äussern sieh in der Abdampfleitung   der Kraftmaschine.   



  Die Figuren geben nicht alle Regelmöglichkeiten an, sondern nur die. deren Verwendung gemäss der Erfindung sich als besonders zweckmässig erweisen. 



   In Fig. 1 ist dargestellt, dass die   Drosseleinriehtung in Abhängigkeit   von den Druckschwankungen in der   Frisehdampfleitung   verstellt wird. Steigt beispielsweise der Dampfbedarf der Maschine J an, so muss mehr Dampf in die   Frischdampfleitung geschielkt   werden. Da bei erhöhtem Dampfbedarf der Kraftmasehine 4 der Druck in der Frischdampfleitung 6 absinkt, so wird ein Druckimpuls p dazu verwendet, um das Drosselventil 7 weiter zu öffnen. Geschieht dies,   30   fällt aber gleichzeitig der Druck im Erhitzer 1 ab.

   Es ist also ein weiterer   Druekimpuls   vorgesehen, der die   Speiseeinrichtung   beispielsweise durch Verstellen eines Ventils 8 so einregelt, dass durch entsprechende Erhöhung der Fördermenge 
 EMI2.1 
 kühlung eintreten, da die Feuerung ja nicht der erhöhten Fördermenge angepasst ist. Infolgedessen ist ein weiterer Impuls vorgesehen, u. zw. ein Temperaturimpuls T, der die   Feuerung in Abhängigkeit   von der Temperatur des Arbeitsmittels in der   Frisehdampfleitung   so einregelt, dass eine   unstetige Scheidung   von Dampf und Flüssigkeit vermieden wird.

   Die Höhe der Temperatur, auf die die Feuerung eingeregelt werden soll, hängt naturgemäss von den Betriebsbedingungen ab, so dass sieh genauere Angaben hierüber nicht machen lassen. 
 EMI2.2 
 und bei der hiebei eintretenden   Drucksteigerung   im Erhitzer 1 die Drosselung 7 in Abhängigkeit vom Erhitzerdruck   weiter geöffnet wird, so   dass die Leitung 6 eine grössere Dampfmenge erhält. 
 EMI2.3 
 Geschilderten. 



   Während bei den bisher dargestellten Einrichtungen nur Druck und Temperatur als   Rege1impul, e   verwendet wurden, zeigt Fig. 4 eine Einrichtung, bei der ein   Mengenimpuls   9 eingeführt ist. Der Teil 
 EMI2.4 
 Leistung aus, ehe sie auf den Dampfbedarf einwirken. Es kann deshalb zweckmässig sein. den primären Einfluss der   elektrischen Leistungsänderung   als Regelimpuls zu verwenden. 
 EMI2.5 
 Drossel einen bestimmten Druck   aufrechtzuerhalten.   



   Bei der Verwendung von Zentrifugalpumpen genügt im übrigen vielfach die Regelung durch die Drossel, so dass die besondere Regelung der Speiseeinrichtung in Fortfall kommen kann. 



   Fig. 7 zeigt ein Beispiel, bei dem die Feuerung unter der Einwirkung von zwei Impulsen steht, u.   zw.   unter der Wirkung eines Druck-und eines Temperaturimpulses. Diese Anordnung   kandzweektiiässig   sein aus folgenden Gründen : Die Drossel 7 wird von einem   Druckimpuls   in Abhängigkeit vom Druck in der Leitung 6 gesteuert, desgleichen die Speiseeinrichtung durch einen   Druekimpuls   in Abhängigkeit vom Druck im Erzeuger, während die Feuerung durch einen Temperaturimpuls in Abhängigkeit von 
 EMI2.6 
 

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 vorkommen, dass zwar der Druck im Erzeuger und in der Frischdampfleitung die richtige Höhe hat und dass auch die Temperatur des Arbeitsmittels in der   Frisehdampfleitung   richtig ist.

   Es kann aber trotzdem   möglich   sein. dass die Temperatur im Erhitzer zu niedrig ist. Wird jedoch, wie es das Schema zeigt, die Feuerung gleichzeitig von demselben Druckimpuls gesteuert wie die Speiseeinrichtung, so wird die Temperatur bei geänderter Fördermenge gleichzeitig geändert. Der Druckimpuls wirkt dabei als Grobregelung, während die Temperaturregelung die Feinregelung bildet. Dementsprechend kann naturgemäss auch die   Speiseeinrichtung   unter die Wirkung eines Druck-und eines Temperaturimpulses gestellt werden. 
 EMI3.1 
 
1.

   Regelanordnung für   Dampferzeugungsanlagen,   bei denen der Durchlauf des Arbeitsmittels zwangläufig mit einem Druck, der in der Nähe des kritischen Druckes liegt, durch eine Pumpe hervorgerufen wird und das Arbeitsmittel bei mindestens kritischer Temperatur in Dampf   übergeführt   wird, dadurch gekennzeichnet, dass zur Konstanthaltung des Druckes im Dampferzeuger ein zwischen dem Erhitzer (1), in dem die Dampferzeugung vor sieh geht, und dem Überhitzer (2) eingeschaltetes Regelorgan   (7)   vorgesehen ist, dessen Stellung je nach der Kesselbelastung (z.

   B. in Abhängigkeit vom Druck im Erhitzer (1), vom Druck in der Frischdampfleitung   ,   von der zur Kraftmaschine   (4)   strömenden Dampfmenge od. dgl.)   geändert   werden kann, während die Zufuhr des Arbeitsmittels zum Dampferzeuger und seine Wärmezufuhr in an sich bekannter Weise in Abhängigkeit von der Kesselbelastung oder der Kraftmaschinenbelastung eingeregelt werden kann.

Claims (1)

  1. 1. Anordnung nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung eines Regelorgans (7) zwischen Erhitzer (1) und Überhitzer (2), das in Abhängigkeit vom Druck in der Frischdampfleitung (6) geregelt wird, als Speisepumpe eine Kreiselpumpe dient, deren Fördermenge in Abhängigkeit vom Druck im Erhitzer (-1) derart geregelt wird, dass dieser Druck konstant bleibt, während die Wärmezufuhr zum Dampferzeuger durch ein temperaturempfindliches Organ in der Frischdampfleitung (6) geregelt wird (Fig. 1).
    3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Steuerung des Regelventils (7) zwischen Erhitzer (1) und Überhitzer (3) in Abhängigkeit vom Druck im Erhitzer (1) ein druckempfind- liches Organ in der Frisehdampfleitung (6) die Fördermenge der Speisepumpe (3) regelt, während ein temperaturempfindliches Organ in der Frisehdampfleitung (6) auf die Regelung der Wärmezufuhr (. 3) einwirkt (Fig. 2).
    4. Anordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Impuls abgebenden Organe für die Regelung der Kesselspeisung (3) und der Wärmezufuhr zum Dampferzeuger gemäss Anspruch 2 in der Weise vertauscht sind. dass das temperaturempfindliche Organ in der Frisehdampfleitung (6) auf die Fördermenge der Speisepumpe ( :
    1) und das druckempfindliche Organ auf die Wärmezufuhr u' (5) einwirkt (Fig. 3). EMI3.2 empfindliches Organ in der Frisehdampfleitung (6) als Speisepumpe eine Kreiselpumpe (J) dient, die in Abhängigkeit von Druck im Erhitzer (1) derart gesteuert wird, dass dieser Druck annähernd gleich bleibt, während die Wärmezufuhr (5) zum Kessel in Abhängigkeit von der Leistung des elektrischen Stromerzeugers (13) aus geregelt wird (Fig. 6).
    7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem Regelventil (7) zwischen Erhitzer (1) und Überhitzer (2), das vom Druck in der Frischdampfleitung (6) aus gesteuert wird, ein druckempfindliches Organ am Erhitzer (1) vorgesehen ist, das die Speisemenge einer Kreiselpumpe (3) derart regelt, dass der Druck konstant bleibt und dass ferner ein weiteres druckempfindliches Organ am Erhitzer (1) und ein temperaturempfilldliches Organ in der Frisehdampfleitung (6) vor- EMI3.3 der Wärmezufuhr (5) vom druckempfindlichen Organ ausgeht, während das temperaturempfindliche Organ korrigiert,
    wenn die Dampftemperatur zu hoch oder zu niedrig liegt (Fig. 7).
AT121285D 1924-05-13 1925-05-13 Regelanordnung für Dampferzeugungsanlagen mit Zwangsumlauf des Arbeitsmittels. AT121285B (de)

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