DE528508C - Grenzdampfkraftanlage - Google Patents

Grenzdampfkraftanlage

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DE528508C
DE528508C DES84603D DES0084603D DE528508C DE 528508 C DE528508 C DE 528508C DE S84603 D DES84603 D DE S84603D DE S0084603 D DES0084603 D DE S0084603D DE 528508 C DE528508 C DE 528508C
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Germany
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steam
pressure
power plant
steam power
limit steam
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Expired
Application number
DES84603D
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English (en)
Inventor
Hans Gleichmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K13/00General layout or general methods of operation of complete plants
    • F01K13/02Controlling, e.g. stopping or starting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Grenzdampfkraftanlage Das Grenzd'ampfverfahren zur Erzeugung von Dampf beliebigen Druckes verläuft in der Weise, d'aß flüssiges Arbeitsmittel im kritischen Punkt in Dampf übergeführt und der Druck des erzeugten Dampfes auf den Gebrauchsdruck herabgesetzt wird. Um in allen Stufen des Verfahrens ein homogenes Medium (Wasser oder Dampf) zu haben, ist eine Regelung erforderlich, für die im Patent 434363 eine Reihe von Möglichkeiten angegeben ist.
  • Die Erfindung hat eine neue Regelung eitler Grenzdampfkraftattlage; zum Gegenstand, und zwar soll das Drosselorgan, das zur Herabsetzung des Erzeugungsdruckes auf den Gebrauchsdruck dient, unmittelbar in Abhängigkeit von der Leistung der an die Kesselanlage angeschlossenen Kraft liefernden Maschine eingeregelt werden. Ob der Regelimpuls dabei von der Dampfkraftmaschine oder von dem angetriebenen elektrischen Generator abgenommen wird, ist hinsichtlich der Wirkung gleichgültig.
  • Die Erfindung beruht auf folgender überlegung: Bei allen bisherigen Vorschlägen für die Regelung ist das Drosselorgan entweder einem Druck- oder einem Temperaturregler unterstellt. Grenzdampferzeuger sind Röhrendampferzeuger mit Zwangsdurchlauf des Arbeitsmittels, das eine bestimmte Zeit benötigt, um vom Anschluß der Speisepumpe an das Rohrsystem bis zur Dampfverbrauchsstelle zta gelangen. Diese Zeit pflegt man als Durchlaufszeit zu bezeichnen. Wenn z. B., wie es in der Abb.5 des Hauptpatents dargestellt ist, vom elektrischen Generator ein Impuls abgenommen wird, der auf die Fördermenge der Speisepumpe einwirkt, so muß zunächst die vergrößerte oder verkleinerte Menge durch das Erhitzerrohrsystem strömen, bis ein Impuls für das Drosselorgan auftritt. Um diese, Durchlaufszeit ist die Belastungsänderung gegenüber der Regelwirkung zeitlich verschoben. Ähnliche Verhältnisse ergeben sich, wenn man das Drosselorgan durch einen Temperaturimpuls beeinflußt. Wird dagegen gemäß der Erfindung der Regelimpuls für das Drosselorgan unmittelbar von der an die Kesselanlage angeschlossenen Kraftmaschine .abgenommen, so wird jeder Belastungsänderung sofort die entsprechende Stellung des Drosselorgans zugeordnet. Da man als Pumpen im allgemeinen Kreiselpumpen verwendet, so entspricht jeder Änderung des Förderdruckes auch eine Änderung der Fördermenge, und zwar in der Weise, daß einem absinkenden Druck eine größere Fördermenge zugeordnet ist. Da ein Weiteröffnen des Drosselorgans zunächst einen Druckabfall hervorruft, so vergrößert sich selbsttätig infolge der Charakteristik der Kreiselpumpe die Fördermenge. Der Kessel selbst enthält eine gewisse Wärmereserve, die zunächst ausreichend ist, um die vergrößerte Wassermenge in Dampf überzuführen. Inzwischen ist aber die Brennstoff- und Luftregelung und, soweit erforderlich, die Pumpenregelung dem Regelimpuls nachgekommen, und das System stellt sich auf den neuen Belastungszustand ein. Da die Durchlaufzeit des Wassers durch den Dampferzeuger praktisch fast ausgeschaltet ist, so wird die zeitliche Verschiebung zwischen Belastungsänderung und Regelwirkung sehr gering.
  • Das Wesen der Erfindung soll an den in den Abbildungen schematisch dargestellten Dampfkraftanlagen erläutert werden. Der Dampferzeuger besteht lediglich aus einem beheizten Rohrsystem i, in dem das Wasser bei einem sehr hohen Druck, beispielsweise bei dem kritischen, in den dampfförmigen Zustand übergeht. Zwischen dem Dampferzeuger i und dem Überhitzer 2 ist ein Drosselventi13 angeordnet, in dem der hohe Erzeugungsdruck des Dampfes auf den Gebrauchsdruck heruntergesetzt wird. Der überhitzte Dampf gelangt in die Frischdampfleitung 4, an die beispielsweise eine Dampfturbine 5 angeschlossen ist. Die der Dampfturbine 5 zuzuführende Dampfmenge ist durch die Stellung des Ventils 6 bestimmt, das unter der Einwirkung eines Fliehkraftreglers steht. Durch die Bewegungen der Muffe des Fliehkraftreglers wird gleichzeitig gemäß der Erfindung die Stellung des Drosselventils 3 beeinflußt, wie es in der Abb. i durch die Impulslinie 7 angedeutet ist. Hierdurch wird erreicht, d'aß der Druck in der Frischdampfleitung 4 ständig auf gleicher Höhe gehalten wird.
  • Bei Kesseln, die keinen nennenswerten Wasserinhalt besitzen, ist es erforderlich, daß sowohl die dem Kessel zugeführte Speisewassermenge als auch die Wärmemenge entsprechend der benötigten Dampfmenge verändert werden kann. Die Regelung dieser beiden Größen erfolgt durch den Mengenmesser 8, von dem gleichzeitig die Speisewasserpumpe 9 und die Brennstoffzufuhr zu dem Brenner io beeinflußt werden. Die Anlage nach Abb.2 unterscheidet sich von der Anlage nach Abb. i insofern, als das Drosselventil 3 nicht durch die Muffe des Zentrifugalregiers, sondern in Abhängigkeit von der elektrischen Leistung verstellt wird. Dies ist durch die Impulslinie 12 angedeutet. Im übrigen sind für die gleichen Gegenstände dieselben Bezugszeichen gewählt wie in der Abb. i.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: 0 Grenzd'ampfkraftanlage nach Patent 434363 mit Herabsetzung des Erzeugungsdruckes auf den Gebrauchsdruck durch ein Drosselorgan, dadurch gekennzeichnet, d'aß das Drosselorgan (3) unmittelbar in Abhängigkeit von der Leistung der an die Kesselanlage angeschlossenen Kraft liefernden Maschine eingeregelt wird', während die Brennstoff- und Luftzufuhr und, soweit erforderlich, die Wasserzufuhr durch Druck- oder Temperaturimpulse eingeregelt werden.
DES84603D 1928-03-06 1928-03-06 Grenzdampfkraftanlage Expired DE528508C (de)

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