AT121129B - Impulsfrequenzfernmessung von elektrischen Größen wechselnden Vorzeichens, insbesondere von Leistungen. - Google Patents

Impulsfrequenzfernmessung von elektrischen Größen wechselnden Vorzeichens, insbesondere von Leistungen.

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AT121129B
AT121129B AT121129DA AT121129B AT 121129 B AT121129 B AT 121129B AT 121129D A AT121129D A AT 121129DA AT 121129 B AT121129 B AT 121129B
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Inventor
Armin Ohlhans
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Siemens Ag
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    Impulsfreqnenzfernmessung von elektrischen Grössen wechselnden Vorzeichens,   insbesondere von   Leistungen.   
 EMI1.1 
 des Zählers, also die   Ampere- oder Wattzahl, angibt.   Die Ausführung erfordert einen Unterbrecher, zweckmässig eine Kontaktgabe auf der Achse des Zählers mit mehreren Unterbrechungen für jede Umdrehung, die im Stromkreis der Fernleitung liegt, und auf der Empfangsstelle eine Stromquelle, die bei jeder Kontaktgabe einen Stromstoss konstanter Stärke in das Anzeigegerät schickt. Der Ausschlag gibt dann den Mittelwert der Geschwindigkeit in der Kontaktgabe.

   (Natürlich könnte auch ein Zähler die Stromstoss aufnehmen und gleiche Angaben wie der gebende Zähler machen.) Für die Übertragung einer Leistung ist diese Methode in der geschilderten Ausführung nicht brauchbar, wenn es sich nicht nur um die Grösse, sondern auch das Vorzeichen der Leistung handelt, da gleiche Leistungen verschiedenen
Vorzeichens auf der Empfangsstation denselben Ausschlag hervorrufen würden. 



   Diesem Mangel wird gemäss der Erfindung dadurch abgeholfen, dass der Drehzahl des gebenden
Zählers eine konstante Drehzahl von einer solchen   Grösse   hinzugefügt wird, dass die Summe beider Dreh- zahlen stets dieselbe Richtung, das gleiche Vorzeichen hat. Auf der Empfängerstation wird dann die hinzugefügte Drehzahl durch geeignete Beschriftung der Skala wieder in Abzug gebracht. 



   Die Fig. 1 zeigt das Verhältnis zwischen Ausschlag und Skala an der Empfangsstation. Der maximale Ausschlag der Skala ist z. B. 7. Im Sinne des positiven   Ausschlages   ist zu der Drehzahl des gebenden Zählers eine Drehzahl entsprechend dem Ausschlag   10 hinzugefügt,   so dass sieh die übertragenden
Ausschläge zwischen den Grössen 3 und 17 gleichen Vorzeichens bewegen. Verbrauchte Leistung möge eine positive Drehrichtung des Zählers geben, dann wird der Ausschlag am Empfänger grösser als 10 sein. 



   Bei umgekehrter Drehrichtung des Zählers wird der Ausschlag am Empfänger kleiner als 10. Der Null- punkt der Skala ist für den Ausschlag 10 festgesetzt. so dass auf der Skala die vom gebenden Zähler auf- genommene oder abgegebene Leistung mit dem richtigen Vorzeichen erscheint. 



   Ein Ausführungsbeispiel zu einer Einrichtung gemäss der Erfindung zeigt in schematischer Dar- stellung die Fig. 2. Links ist ein Energiezähler 1 angedeutet, rechts eine Vorrichtung 2 zur Erzeugung einer konstanten Drehzahl, die als Ferrarisgerät angedeutet ist, aber auch durch ein Uhrwerk ersetzt werden könnte. Die Achsen beider arbeiten mit Hilfe der   Kegelräder     3-8 auf   ein Planetenrad 9. Das
Planetengetriebe ist derartig angeordnet bzw. der Drehsinn des Zeitzählers 2 derart gewählt, dass bei dem   gewünschten   Vorzeichen der Energie die Geschwindigkeiten der beiden Achsen des Energiezählers 1 und des Zeitzählers 2 als Summe in der Umdrehung des Planetenrades 9 um die Achse 10 zum Vorschein kommen, und bei umgekehrter Richtung der Energie als Differenz.

   Die   Achse-M   der Bahn des Planeten- rades trägt bei 11 den Unterbrecher, die   Kontaktseheibe,   die in bekannter Weise eine bestimmte Anzahl
Stromstösse pro Sekunde bei einer bestimmten Drehgeschwindigkeit der   Achse M   in die Fernleitung sendet. Die Achse der Räder 6, 8 ist hohl gedacht, um die Achse 10   hindurchzuführen.   



   Im vorstehenden ist eine Anordnung beschrieben, wie zu der Drehzahl des Energiezählers eine konstante Drehzahl addiert wird. Man könnte dieselbe Wirkung aber auch hervorrufen, wenn man in 

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 geeigneter Kupplung auf die Achse des Energiezählers 1 ein   zusätzliches   konstantes Drehmoment wirken liesse, oder indem man die bisher als ruhend angenommenen Kontaktbürsten in umgekehrter Richtung umlaufen lässt, wie die Kontaktscheibe, die vom Zähler mitgenommen wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Fernmessen von Grössen wechselnden Vorzeichens, insbesondere von   Leistungen   mittels Impulsen, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit einer   Impulssendeeinrichtung     (11)   aus einer Gesehwindigkeitskomponente, die der Grösse und dem Vorzeichen nach von der zu messenden Grösse   abhängig ist und aus   einer konstanten Geschwindigkeitskomponente besteht.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulssendeeinrichtung (11) durch ein Glied (9) eines Differentialgetriebes angetrieben wird, deren beide andern Glieder (7, 8) je mit der abhängigen und der konstanten Geschwindigkeit angetrieben werden.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablesegerät so geeicht ist, dass es bei derjenigen Häufigkeit der Impulse, die durch die konstante Geschwindigkeit allein erzeugt wird, den Wert Null anzeigt. EMI2.1
AT121129D 1928-07-30 1929-07-05 Impulsfrequenzfernmessung von elektrischen Größen wechselnden Vorzeichens, insbesondere von Leistungen. AT121129B (de)

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