AT121034B - Rückstrahler in Knopfform. - Google Patents

Rückstrahler in Knopfform.

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AT121034B
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reflective
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Oskar Heimstaedt
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Oskar Heimstaedt
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  Rückstrahler in Knopfform. 



    Die Erfindung bezieht sich auf Rückstrahler in Knopfform, welche die Aufgabe haben, das Licht von Scheinwerfern in Richtung der einfallenden Strahlen zurückzuwerfen. Sie beschränkt sich auf eine Zusammenstellung von lichtsammelnden und reflektierenden Elementen, bei welchen das reflektierende Element ein Tripelspiegelprisma oder ein zweiflächiges Prisma ist, das ähnlich wie ein Dachkantprisma ) wirkt. Diese Hilfsmittel weisen den Vorteil auf, dass eine Belegung der reflektierenden Glasflächen mit einer Silberschieht nicht unbedingt notwendig ist, weil die Rückstrahlul1g zum grössten Teil durch Totalreflexion bewirkt wird. Der Belag wird in verhältnismässig kurzer Zeit von Atmosphärilien angegriffen, zerstört und dadurch der Rückstrahler ausser Funktion gesetzt. 



  Neben ihren grossen Vorzügen als reflektierende Elemente-zu dem bereits erwähnten gesellt sich noch der zweite, dass die Rückstrahlung durch einen Tripelspiegel streng in der Richtung der auftreffenden Lichtstrahlen erfolgt, und ein dritter, dass an den ebenen Flächen dieser Spiegel keine wie immer gearteten Bilddeformationen auftreten-besitzen diese optischen Hilfsmittel einen Nachteile Der von ihnen erfasste und wieder zurückgeworfene Winkelbereich der Lichtstrahlen ist verhältnismässig gering. 



  Diesem Nachteil hat man dadurch zu begegnen versucht, dass man dem Tripelspiegel optische Elemente vorschaltete, welche die Wirkung von positiven oder negativen Linsen hatten, oder die sonst ebene Oberfläche der Prismenspiegel mit Rillen, Riefen u. dgl. versah. Alle diese Versuche mussten scheitern, weil es nicht möglich ist, den Winkelbereich der Spiegelung derartiger Prismenspiegel zu vergrössern. 



  Auf Grund dieser Erkenntnis wurde bei dem Gegenstand der Erfindung von vornherein darauf verzichtet, einen Rückstrahler mit möglichst grossem Streubereich zu schaffen. Die angeführten vorteilhaften Eigenschaften der Tripelspiegel-und Daehkantprismen wurden vielmehr dazu benutzt, um eine möglichst starke Rückstrahlung vorzugsweise in Richtung der optischen Achse der Einrichtung hervorzurufen. Der Rückstrahler nach der Erfindung wird dadurch zu einer Spezialeinriehtung, welche hauptsächlich dazu bestimmt ist, auf grosse Entfernungen hin zu wirken. Diese Wirkung wird durch eine besondere Anordnung der lichtsammelnden und reflektierenden Elemente erreicht. 



  Die Fig. 1 der Zeichnung zeigt im Schnitt das einfachste Ausführungsbeispiel eines Rückstrahlers nach der Erfindung, bei welchem das reflektierende Element durch ein rechtwinkeliges Prisma mit zwei spiegelnden Flächen gegeben ist, mit Angabe des Strahlenverlaufes für zwei parallel zur optischen Achse einfallende Lichtstrahlen. Fig. 2 der Zeichnung stellt einen Rückstrahler in der Ansicht dar, bei welchem das reflektierende Element ein Tripelspiegelprisma ist. 



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist der lichtsammelnde Bestandteil eine Halbkugel k oder ein Rotationshyperboloid, bei welchem die sphärisehen Aberrationen vermindert sind. An die Halb-   
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 die Verbindung mit der Halbkugel. Ein rechtwinkeliges Prisma hat die Eigenschaft, alle Lichtstrahlen, welche durch die   Hypothenusenfläche   eintreten und in der durch die Zeichenebene gegebenen Symmetrieebene verlaufen, parallel zu der Eintrittsrichtung   zurückzuwerfen.   



   In Verbindung mit dem sammelnden Element wirkt das rechtwinkelige Prisma in folgender Weise. 



  Zwei der optischen Achse   a, welche   die Kante h des rechtwinkeligen Prismas   durchstösst,   parallele Strahlen 1 und Il werden von der   Vorderfläche   der Halbkugel k so gebrochen, dass sie sich ohne die Wirkung der   Prismenf lachen in/'schneiden   würden. Wählt man den Abstand der Vorderfläche der Halbkugel bis zu den Prismenflächen derart, dass die Prismenkante h vor dem Punkt f liegt, so schneiden sich die beiden an den   Prismenflächen   reflektierten Strahlen in dem   Punkte/   und treten nach Durchsetzung 

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 parallel, sondern divergent, d. h. es erfolgt eine Zerstreuung des von dem Strahler aufgenommenen Lichtes. 



  Die Zerstreuung wird um so geringer, die   Lichtstärke   des Rückstrahlers um so   grösser,   je mehr die beiden   Punkte f und sieh   einander nähern. Das Maximum der   Lichtstärke wird erreicht,   wenn die Kante h 
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 Lichtstärke am grössten und die Streuung am kleinsten ist, wenn sich die Prismenkante h an dem Ort des von der Vorderfläche der Halbkugel erzeugten Bildes befindet. 



   Eine vollständige   Zuruekwerfung   aller die   Vorderfläche   passierenden Lichtstrahlen durch Totalreflexion tritt nicht ein, weil bei der zweiten Reflexion der Lichtstrahlen ein Teil der Strahlen unter einem Winkel auftrifft, der den Grenzwinkel der Totalreflexion unterschreitet. Die durch den Prismenkörper tretende Strahlung ist aber bei weitem geringer als die reflektierte. 
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 den spiegelnden getrennt werden, wenn also der   Rückstrahler   nicht aus einem einzigen   Glasstüek besteht.     Fur grössere,   mehr laternenartig gestaltete   Rückstrahler   ist es schon aus Gründen der Materialersparnis von Vorteil, das sammelnd wirkende Element als Linse auszuführen und die spiegelnden Elemente durch einen Luftzwischenraum von dem ersten zu trennen.

   Auf diese Weise liesse sieh eine grössere   Lichtstärke   der Anordnung erzielen, weil es dann möglich wäre, die sammelnde Wirkung auf mehrere Flächen zu verteilen und dadurch die   sphärischen   Aberrationen stark zu vermindern. 



   Es sind bereits Rückstrahler bekannt, welche aus einem Tripelspiegelprisma und einer vor dieses -Prisma gesetzten Linse mit positiver Brennweite bestehen. Die Vorsatzlinsen dieser Rückstrahler haben   aber eine derartig grosse Brennweite und zugleich einen so geringen Abstand von den Tripelspiegelprismen, dass die bei dem Erfindungsgegenstand erstrebte Wirkung, möglichst starke Rückstrahlung in Richtung   der optischen Achse der Linse, nicht eintreten kann. Dieses Ziel lässt sich nur dadurch erreichen, dass die Brennweite des sammelnden Elements so kurz als möglich gewählt wird, was die Verwendung von Linsen   stärkster     Wirkung,   von Glashalbkugeln oder von in der Wirkung ähnlichen Glaskörpern bedingt. 



    Aus der Fig. l der Zeichnung geht hervor, . dass die Rückstrahlung in Richtung der optischen Achse   um so kleiner wird, je näher das von der Linse entworfene und von dem Spiegelprisma reflektierte Bild einer. achsennahen kleinen Lichtquelle den wirksamen Elementen des sammelnden Systems liegt. Befindet sich der Bildort   zwisehem   dem Zentrum und dem Scheitel der Kugel   k,   so wirkt die Kugelfläche nicht als lichtsammelndes, sondern geradezu als liehtzerstreuendes Element. Bei   Rückstrahlern nach   der 
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 Strahlen erst dann zu einem sammelnden Element, wenn das Bild der Lichtquelle hinter dem Mittelpunkt der   Kugelfläche   entsteht.

   Bei einem   Rückstrahler,   der aus einer Halbkugellinse und einem unmittelbar auf diese gesetzten Spiegelprisma besteht, liegt das Kugelzentrum ungefähr in der Mitte zwischen Kugelscheitelund Pismenkante. Die Entfernung zwischen diesen beiden Punkten muss daher so bemessen werden, dass das Bild der Lichtquelle an einem Ort zustande kommt, der weiter von dem Scheitel der Kugel-   fläche   entfernt ist als von den Prismenkanten oder Prismeneeken. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Rückstrahler   in Knopfform, bei welchem ein sammelndes linsenartiges Element mit einem prismatisch gestalteten reflektierenden Element, z. B. einem Tripelspiegelprisma, zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des von den   Prismenflächen reflektierten Bildes einer achsennahen Licht-   quelle von dem Scheitel des sammelnden Elementes grösser ist als die halbe Entfernung des Scheitels von den Ecken oder Kanten des reflektierenden Elementes.

Claims (1)

  1. 2. Rückstrahler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das sammelnd wirkende Element EMI2.5
AT121034D 1929-08-29 1929-08-29 Rückstrahler in Knopfform. AT121034B (de)

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