AT120880B - Belüftungsverfahren und -vorrichtung für Trockeneinrichtungen u. dgl. - Google Patents

Belüftungsverfahren und -vorrichtung für Trockeneinrichtungen u. dgl.

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AT120880B
AT120880B AT120880DA AT120880B AT 120880 B AT120880 B AT 120880B AT 120880D A AT120880D A AT 120880DA AT 120880 B AT120880 B AT 120880B
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Austria
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air
fan
ring
drying
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Robert Glinka
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Robert Glinka
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Description


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    Belüftungsverfahren   und-vorrichtung für   Trockeneinricl1tungen   u. dgl. 
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 artig aufgelöst und von senkrecht zur Fläche gerichteten Luftwellen beaufschlagt wird. Der Zweck einer solchen Ausbreitung des Gutes und einer derartigen   Luftführung   ist ein gleichmässiger Angriff der Ver-   dunstungsfläche   und damit die Erreichung einer vollständig gleichmässigen Trocknung. Ausserdem wird 
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 übertragung erreicht und damit eine schnelle Verdampfung der Feuchtigkeit. Bei den bekanntgewordenen Anlagen dieser Art wird das Trockengut auf einem in horizontaler Ebene liegenden Transportband ausgebreitet (Bandtrockner).

   Infolge der dünnen Schichtung des Gutes erreichen aber diese Anlagen bei 
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   dunstungsfläche   nur durch eine grosse Zahl einzelner Ventilatoren erreicht werden kann, die über, unter oder auch seitlich des Bandes angeordnet werden. Dadurch wird die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen   stark beeinträchtigt.   Hohe Anschaffungskosten sowie Errichtung besonderer Gebäude zur Aufnahme der Trockenanlage sind die Folgen der hohen Ausdehnungen, und hohe Betriebskosten durch grossen Kraftbedarf, die Folge der vielen Einzelventilatoren mit der entsprechenden Zahl Lagerstellen. 



   Diese Mängel werden vermieden, wenn man das Trockengut in bekannter Weise ringförmig um eine Mittelachse führt und erfindungsgemäss derart ummantelt, dass der für die Aufnahme bestimmte Ringraum mit dem diesen   umschliessenden   Mantel und den beiden   Stirnflächen   eine geschlossene Zelle bildet. Die das Trockenmittel bewegenden Lüfter werden in die Mitte der Zelle zusammengezogen, so 
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 gegen den   Troekengutring bewegenden Lüftern   eine der radialen Ausdehnung entsprechende   Ringfläche   beaufschlagen kann. Das Troekenmittel wird nach der Bespülung des Trockengutes axial abgelenkt, so dass innerhalb der Zelle eine   ringförmige   Luftwelle in radial-axialer Richtung umläuft. 



   Eine solche Trockenvorriehtung kann dann mit einem weit geringerem Aufwand an Baumaterial hergestellt werden und wird auch der Kraftbedarf wesentlich sinken, weil wenig grosse Lüfter einen besseren Wirkungsgrad haben als viele kleine Lüfter mit gleicher Leistung. Diese Vorteile treten in noch stärkerem Masse auf, wenn man im Zentrum der Zelle einen grossen Lüfter mit axial liegendem Schaufelkranz vollständig frei anordnet, so dass der   Trockengutring den Lüfter   wie ein Mantel   umsehliesst.   Bei entsprechender Ausbildung der Schaufeln des Lüfters wird die Luft dann radial gegen den Trockenring abgeschoben, dort axial abgelenkt und kehrt dann zur Saugzone des Lüfters zurück.

   Die im Innern des Ringes ruhende Luftmasse wird in diesem Falle in eine der Schaufelzahl des Lüfters entsprechende Anzahl radial-axial kreisender Luftwellen aufgelöst. 



   Dieselbe Luftbewegung erreicht man mit einem Lüfter, dessen Schaufelkranz schmal ist und senkrecht zur Drehachse steht. Der dem Sehaufelkranz entsprechende   Luftring wird   hier in axialer Richtung 
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 eine der Schaufelzahl entsprechende Anzahl radial-axial kreisende Luftwellen aufgelöst wird. 



   Dieses   Belüftungsverfahren   kann man in der gleichen Art bei   Karbonisations-oder Oxydations-   einrichtungen anwenden, wenn man das zu behandelnde Gut in Ringform führt. 



   Die Zeichnung zeigt beispielsweise, wie die Erfindung in die Praxis umgesetzt werden kann. Fig. 1 ist ein Querschnitt und Fig. 2 ein   Längsschnitt   nach Linie   II-II   der Fig. 1 durch eine vorzugsweise   Ausführungsform   einer Trockenanlage gemäss der Erfindung ; Fig. 3 ist die Ansieht eines Lüfters mit senkrecht zur Drehachse liegendem Schaufelkranz und Fig. 4 ein Schnitt hiezu nach   Lin ; e 17- Y der   
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 stabe und Fig. 6 derselbe Querschnitt durch eine Schaufel in abgeänderter Form ; Fig. 7 ist ein Querschnitt und Fig. 8 ein Längsschnitt nach der Linie IX-IX der Fig. 7 durch einen Lüfter mit axial liegendem   Schaufelkranz.   



   Die Fig. 1 und 2 zeigen die Anwendung des   Belüftungsverfahrens   bei einer Troekeneinrichtung 
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 werden von der luftdurchlässigen Trommel 13 aufgenommen, die sieh innerhalb der vom Mantel 14 und dessen beiden Stirnseiten 15 gebildeten Zelle auf den beiden Lagerzapfen 16 dreht. Der zentral auf der angetriebenen Welle 17 angeordnete Lüfter 18 bewegt die Luft radial gegen die   Innenfläche   des bandförmigen Nassgutes. Die das Nassgut aufnehmende Trommel hat in der Mitte ihres ganzen Umfanges eine   Öffnung 19, durch welche   ein Teil der Luft durchströmt und vermittels der   Lenkbleche 20 gegen die äussele   
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 die im Druckzentrum des äusseren Mantels angebrachte Öffnung 85 abgeführt.

   Nimmt man den Durchmesser der Trommel beispielsweise mit 6 m und ihre Breite mit 4 m an, so würde man eine Fläche von zirka 150 m2 durch einen einzigen Lüfter in vollkommener Art bespülen. Der Kraftbedarf sinkt bei einem solchen zentral angeordneten grossen Lüfter auf ein Minimum, ebenso die Ausdehnung der Anlage durch die Ringkonstruktion und damit der Aufwand an Baumaterial. Das letztere wird sich noch weiter   redu-   zieren, wenn man die Anlage bis   zur Hälfte   in den Boden versenkt. 



   Diese Bauart gestattet ohne weiteres die Anordnung von mehreren solcher Zellen hintereinander. 



  Das Trockengut wird dann von einem Zylinder auf den andern übergeleitet, desgleichen auch die Trockenluft von einer Zelle zur andern zwecks Durchführung einer stufenmässigen Trocknung. 



   Zur Durchführung des vorliegenden Belüftungsverfahrens werden fast durchwegs Lüfter mit grossem Durchmesser verwendet. Bei entsprechender Ausführung lässt sich mit diesen grossen Lüftern die an sich bekannte Umluft-Stufentroeknung auf eine einfache Art durchführen. 



   Wählt man, wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt, für die Luftbewegung beispielsweise einen Lüfter 36 mit senkrecht zur Drehachse liegendem Schaufelring 37, dann werden die Schaufeln 38 möglichst kurz ausgebildet, so dass der Lüfter nur einen schmalen Schaufelring 37 erhält, der bei der Drehung eine dem   Schaufelring entsprechende Luftsehichte   in Bewegung setzt. Durch das Lenkblech 39 wird die axial austretende Luft radial gegen die ringförmige Fläche des Trockengutes 40 abgelenkt.

   Man erhält eine axiale   Ein-und Ausströmung der   Luft, wenn man (Fig. 5) die Schaufeln 42 gerade unter einem spitzen Winkel gegen die anzusehneidende Luft einstellt und darauf achtet, dass die   Schaufelneigung   der Hypotenuse 43 der graphisch aufgetragenen und vorher festgelegten   Durchgangsgesehwindigkeit     44   und Umfangsgeschwindigkeit 45 entspricht. Der Pfeil 46 zeigt die Bewegungsrichtung der Schaufel. 



   Wenn man (Fig. 6) das hintere   Sehaufelende   47   aufbiegt,   dann ändert sieh Geschwindigkeit und Richtung der axial eintretenden Luft 44 entsprechend der Aufbiegung der Schaufelenden in eine mehr oder weniger   schräg zur Lüfterachse   liegende Richtung 48. Man erreicht hiedureh, dass die ständig kreisende Luft (Linie 70 in Fig.   4)   in eine spiralförmig fortschreitende Bewegung (Luftlinie 49 in Fig. 3) 
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 Luftwechsel, das ist Frischlufteintritt bzw. Abluftaustritt, anpassen. 



   Werden die Heizelemente 50 (Fig. 3) noch mit   Abstufung der Heizfläche   in den fortschreitenden Kreislauf der Luft eingeschaltet, dann wird die Luft in jedem Abschnitt der Zelle eine der Abstufung der Heizfläche entsprechende Temperatur annehmen. 



   Dasselbe lässt sich auch in ähnlicher Art in dem in den Fig. 7 und 8 dargestellten doppelseitig wirkenden Lüfter 51 mit axial liegendem Schaufelkranz 52 durchführen, wenn man denselben nur mit 
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 Lüfters eintretend, radial, d. i. senkrecht gegen den Schaufelkranz 52 und von hier nach Beaufschlagung des ringförmig geführten Trockengutes 56 wieder zur Saugzone   55   des Lüfters zurück. Auch hier wird man bei entsprechender Wahl der Schaufelwinkel eine spiralförmig fortschreitende Bewegung der Luft entsprechend der Luftlinie 57 erreichen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Belüftungsverfahren für Trockeneinrichtungen u.   dgl.,   bei denen das nasse Gut ringförmig um eine Achse geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Troekenmittel vom Innern des Ringes aus in radialer Bewegung gegen das Trockengut geführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Aufnahme des Nassgutes bestimmte Ringkonstruktion mit dem sie umschliessenden Mantel und dessen beiden Stirnflächen eine geschlossene Zelle bildet, in der die Trockenluft, von Lüftern ausgehend, radial gegen die innere Ringfläche und durch ein oder mehrere, in der Ringkonstruktion vorgesehene Öffnungen und Führungsfläehen gegen die äussere Fläche des Nassgutes bewegt und von dort wieder zur Saugzone der Lüfter zurückgeführt wird.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sehaufelkranz der Lüfter derart ausgebildet ist, dass er die zu bewegenden Luftmassen in einer seiner Sehaufelzahl entsprechenden Anzahl von je radial und axial kreisende Luftströmen auflöst.
AT120880D 1927-10-14 1927-10-14 Belüftungsverfahren und -vorrichtung für Trockeneinrichtungen u. dgl. AT120880B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1629033B1 (de) * 1964-10-27 1970-10-15 Pulp Paper Res Inst Verfahren zum Trocknen einer nassen, gasdurchlässigen, über eine Stützfläche geführten Gutbahn

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1629033B1 (de) * 1964-10-27 1970-10-15 Pulp Paper Res Inst Verfahren zum Trocknen einer nassen, gasdurchlässigen, über eine Stützfläche geführten Gutbahn

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