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Zur Erzeugung kurzer Wellen, insbesondere ultrakurzer Wellen, ist vorgeschlagen worden, die Schwingungskreise zwischen den Elektroden im Innern der Röhre anzuordnen, um dieselben so klein ausführen zu können, dass die verlangten kurzen Wellen erzeugt werden. Bekanntlich schrumpfen ja die Schwingungskreise bei der Erzeugung von Wellen einiger Zentimeter Länge auf kurze Verbindungsleitungen zwischen den einzelnen Elektroden zusammen. Zur Fernhaltung der Hochfrequenz von den Speisestromleitungen, die die zum Betrieb erforderlichen Spannungen zuführen, werden bei den bekannten Anordnungen Drosselspulen verwendet, die ausserhalb der Röhre angeordnet sind.
Hiedurch leidet die
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kreis entfernt ist, da die Schwingungskreise aus konstruktiven Gründen einen gewissen Abstand von der Glaswand des Rohrenkolbens haben müssen. Diese Verbindungen zwischen dem Zufiihrungspunkt der Speisespannung und dem Anfang der Drossel können unter Umständen in Eigenschwingungen geraten und dann den gesamten Schwingungsvorgang unerwünscht beeinflussen.
Die geschilderten Nachteile lassen sich vermeiden, indem die zum Betrieb nötigen Speisespannungen über Drosselspulen, die von den in den Glasfuss eingeschmolzenen Trägern getragen werden, zugeführt
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durch Anschmelzen verbunden. Die Glasstäbe dienen dazu, zwei Drosselspulen Dr1 und Dr2 zu tragen, die zur Zuführung der Anodenspannung bzw. der Gitterspannung dienen. An den Enden der Drosselspulen sind nach der Sehwingungsseite hin die Anode A bzw. das Gitter G angeordnet. Durch entsprechende konstruktive Ausbildung des Endes der Drosselspule ist es möglich, dass sowohl das Gitter als auch die Anode direkt durch die Drosseln bzw. deren Glasstäbe getragen werden. Die Anordnung besonderer Träger für die Elektroden erübrigt sich auf diese Weise.
Der Heizfaden H wird in dem in der Fig. 1 dargestellten Beispiel durch die sonst im Röhrenbau üblichen Tragorgane getragen, während bei dem Beispiel der Fig. 2 auch im Heizstromkreis Drosselspulen (Drs bzw. Tg) angeordnet sind. Die Zuführung der
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befestigt sind. Die erzeugten Schwingungen hoher Frequenz werden über Ausführungen St5 und in der Glaswand einem Dipol D zugeführt. In den Dipol kann in der Mitte eine Kapazität C eingeschaltet sein, die beispielsweise aus einem kleinen Metallrohr und einem Stift unter Zwischenlage von Glimmer gebildet wird. Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist am oberen Ende der Röhre ebenfalls
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werden kann.
Durch die in den Beispielen dargestellte Trennung der Speisestromkreise einerseits, die über St1 bis St4 angeschlossen werden, und den Nutzkreis anderseits wird eine völlige Trennung der Niederfrequenz bzw. gleichstromführenden Kreise und den Kreisen höchster Frequenz bewirkt. Gerade diese Trennung
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--Durch die in Fig. 2 dargestellte Ausbildung der Antennenanschlusspunkte zu Steckerstiften bekannter Art wird es ermöglicht, die Röhre äusserst leicht auswechseln zu können, eine Forderung, die beispielsweise bei einem Gegensprechverkehr, bei dem eine gewisse Geheimhaltung gefordert wird, von Wichtigkeit werden kann. Man kann z. B. daran denken, einen Hauptsender mit einer Mehrzahl derartiger Röhren aus- zurüsten, die jedesmal dann gewechselt werden, wenn-der Hauptsender mit einer andern Station einer Mehrzahl von Stationen verkehrt.
Die übrigen am Verkehr beteiligten kleineren Stationen sind dann nicht in der Lage, das Gespräch mitabzuhören, da es infolge der Kleinheit der Wellen unmöglich ist, ohne konstruktive Massnahme in der Röhre selbst die Grösse der zum Abhören erforderlichen Wellenlänge einzustellen. - Durch die Anordnung der Kapazität des Dipols kann lediglich eine geringe Änderung der Wellenlänge bewirkt werden, die innerhalb der Grenzen liegt, die sich durch Verschiedenheiten bei der Rohrenherstellung ergibt.
Werden jedoch für den Verkehr zweier Stationen grundsätzlich verschiedene Röhren, d. h., wenn deren Elektroden bzw. Elektrodenzuführungen verschieden gross gewählt sind, verwendet, so ist es unmöglich, dass eine dritte Station am Verkehr teilnehmen kann.
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wie Spiegeln od. dgl., verwenden, indem der Socket si in eine am Spiegel befestigte Fassung eingeführt wird und an den Steckerstiften Sts, St6 die Antenne angebracht wird. Durch die Höhe der Röhre wird in diesem Falle der Abstand der Antenne von ihrer Reflexionsfläche bestimmt. Es ergibt sich auf diese Weise ein äusserst einfaches Gerät, bei dem nur sehr wenige Einzelteile vorhanden sind.
Gerade bei der Verwendung in Spiegelanordmmgen ergeben sich bei den bisher gebräuchlichen Röhren, bei welchen Drosselspulen ausserhalb der Röhre angeordnet sind, Schwierigkeiten, da die Drosselspulen und die Stromzuführungsleitungen m Reflexionsfeld des Spiegels sind und hiedurch Unsymmetrien des Feldes hervorgerufen werden müssen bzw. ein grosser Teil der erzeugten Hochfrequenz von diesen Zuleitungen, die als Antennen wirken, aufgenommen wird und für den eigentlichen Verwendungszweck nutzlos verlorengeht.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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zene Träger gewickelt sind.