AT120126B - Elektronenröhre mit Drosselspulen in den Elektrodenzuführungsleitungen. - Google Patents

Elektronenröhre mit Drosselspulen in den Elektrodenzuführungsleitungen.

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AT120126B
AT120126B AT120126DA AT120126B AT 120126 B AT120126 B AT 120126B AT 120126D A AT120126D A AT 120126DA AT 120126 B AT120126 B AT 120126B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Zur Erzeugung kurzer Wellen, insbesondere ultrakurzer Wellen, ist vorgeschlagen worden, die Schwingungskreise zwischen den Elektroden im Innern der Röhre anzuordnen, um dieselben so klein   ausführen   zu können, dass die verlangten kurzen Wellen erzeugt werden. Bekanntlich schrumpfen ja die Schwingungskreise bei der Erzeugung von Wellen einiger Zentimeter Länge auf kurze Verbindungsleitungen zwischen den einzelnen Elektroden zusammen. Zur   Fernhaltung der Hochfrequenz   von den Speisestromleitungen, die die zum Betrieb erforderlichen Spannungen zuführen, werden bei den bekannten Anordnungen Drosselspulen verwendet, die ausserhalb der Röhre angeordnet sind.

   Hiedurch leidet die 
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 kreis entfernt ist, da die Schwingungskreise aus konstruktiven   Gründen   einen gewissen Abstand von der Glaswand des   Rohrenkolbens   haben müssen. Diese Verbindungen zwischen dem   Zufiihrungspunkt   der Speisespannung und dem Anfang der Drossel können unter Umständen in Eigenschwingungen geraten und dann den gesamten Schwingungsvorgang unerwünscht beeinflussen. 



   Die geschilderten Nachteile lassen sich vermeiden, indem die zum Betrieb nötigen Speisespannungen über Drosselspulen, die von den in den Glasfuss eingeschmolzenen Trägern getragen werden, zugeführt 
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 durch Anschmelzen verbunden. Die Glasstäbe dienen dazu, zwei Drosselspulen Dr1 und Dr2 zu tragen, die   zur Zuführung   der Anodenspannung bzw. der Gitterspannung dienen. An den Enden der Drosselspulen sind nach der   Sehwingungsseite   hin die Anode A bzw. das Gitter G angeordnet. Durch entsprechende   konstruktive Ausbildung des   Endes der Drosselspule ist es möglich, dass sowohl das Gitter als auch die Anode direkt durch die Drosseln bzw. deren Glasstäbe getragen werden. Die Anordnung besonderer Träger für die Elektroden erübrigt sich auf diese Weise.

   Der Heizfaden H wird in dem in der Fig. 1 dargestellten Beispiel durch die sonst im Röhrenbau üblichen Tragorgane getragen, während bei dem Beispiel der Fig. 2 auch im Heizstromkreis Drosselspulen (Drs bzw.   Tg)   angeordnet sind. Die Zuführung der 
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 befestigt sind. Die erzeugten Schwingungen hoher Frequenz werden über Ausführungen   St5   und      in der Glaswand einem Dipol D zugeführt. In den Dipol kann in der Mitte eine Kapazität C eingeschaltet sein, die beispielsweise aus einem kleinen Metallrohr und einem Stift unter Zwischenlage von Glimmer gebildet wird. Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist am oberen Ende der Röhre ebenfalls 
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 werden kann. 



   Durch die in den Beispielen dargestellte Trennung der Speisestromkreise einerseits, die über St1   bis St4 angeschlossen   werden, und den Nutzkreis anderseits wird eine völlige Trennung der Niederfrequenz bzw. gleichstromführenden Kreise und den Kreisen höchster Frequenz bewirkt. Gerade diese Trennung 
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   --Durch die in Fig. 2 dargestellte Ausbildung der Antennenanschlusspunkte zu   Steckerstiften bekannter   Art wird es ermöglicht, die Röhre äusserst leicht auswechseln zu können, eine Forderung, die beispielsweise bei einem Gegensprechverkehr, bei dem eine gewisse Geheimhaltung gefordert wird, von Wichtigkeit werden kann. Man kann z. B. daran denken, einen Hauptsender mit einer Mehrzahl derartiger Röhren aus-   zurüsten,   die jedesmal dann gewechselt werden, wenn-der Hauptsender mit einer andern Station einer Mehrzahl von Stationen verkehrt.

   Die übrigen am Verkehr beteiligten kleineren Stationen sind dann nicht in der Lage, das Gespräch   mitabzuhören,   da es infolge der Kleinheit der Wellen   unmöglich   ist, ohne konstruktive Massnahme in der Röhre selbst die   Grösse   der zum Abhören   erforderlichen Wellenlänge   einzustellen. - Durch die Anordnung der Kapazität des Dipols kann lediglich eine geringe Änderung der Wellenlänge bewirkt werden, die innerhalb der Grenzen liegt, die sich durch Verschiedenheiten bei der   Rohrenherstellung   ergibt.

   Werden jedoch für den Verkehr zweier Stationen grundsätzlich verschiedene Röhren, d. h., wenn deren Elektroden bzw.   Elektrodenzuführungen     verschieden gross   gewählt sind, verwendet, so ist es unmöglich, dass eine dritte Station am Verkehr teilnehmen kann. 
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 wie Spiegeln od. dgl., verwenden, indem der   Socket si   in eine am Spiegel befestigte Fassung eingeführt wird und an den Steckerstiften   Sts, St6   die Antenne angebracht wird. Durch die Höhe der Röhre wird in diesem Falle der Abstand der Antenne von ihrer Reflexionsfläche bestimmt. Es ergibt sich auf diese Weise ein äusserst einfaches Gerät, bei dem nur sehr wenige Einzelteile vorhanden sind.

   Gerade bei der Verwendung in Spiegelanordmmgen ergeben sich bei den bisher gebräuchlichen Röhren, bei welchen Drosselspulen ausserhalb der Röhre angeordnet sind, Schwierigkeiten, da die Drosselspulen und die Stromzuführungsleitungen m Reflexionsfeld des Spiegels sind und hiedurch Unsymmetrien des Feldes hervorgerufen werden müssen bzw. ein grosser Teil der erzeugten Hochfrequenz von diesen Zuleitungen, die als Antennen wirken, aufgenommen wird und für den eigentlichen Verwendungszweck nutzlos verlorengeht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 zene Träger gewickelt sind.

Claims (1)

  1. 2. Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger für die Drosselspulen aus demselben Material bestehen wie der Kolben der Röhre (Glas).
    3. Elektronenröhre nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselspulen und ihre Träger gleichzeitig die andern Elektroden der Röhre tragen.
    4. Elektronenröhre nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in bekannter Weise die Zuführungen der Speisespannungen (gegebenenfalls Steckerstifte) an einem Ende der Röhre und die Ableitungen für die Hochfrequenz (gegebenenfalls Steckerstifte) am andern Ende liegen. EMI2.3
AT120126D 1929-01-08 1929-11-23 Elektronenröhre mit Drosselspulen in den Elektrodenzuführungsleitungen. AT120126B (de)

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