AT119964B - Verfahren zur Herstellung von Matrizen für Gummidruckformen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Matrizen für Gummidruckformen.

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  Verfahren zur   Herstellung   von Matrizen für   Gummidruckformen.   



   Zwecks Herstellung von Matrizen für zu vulkanisierende Gummidruckformen, Stempel u. dgl. bedient man sich bisher fast ausschliesslich einer gipsartigen, aus verschiedenen Stoffen (Gips, Kaolin, Dextrin) zusammengesetzten Masse, die, mit Wasser angesetzt, bald erhärtet und dann noch vorsichtig getrocknet werden muss. Neuerdings hat man auch versucht, zum Abformen der Originale für genannten Zweck Troekenmatern aus Pappe sowie   gewöhnliche   Papiermatern zu benutzen, wie sie allgemein in der Stereotype Verwendung finden. 



   Die erstgenannte Masse hat den Nachteil, dass die Herstellung der Matrize zu viel Zeit in Anspruch nimmt und sie meist nur einmal benutzt werden kann, ausserdem aber sich beim Trocknen leicht Sprünge und Risse bilden, die die Matrize unbrauchbar machen. Pappmatrizen sind zwar schneller herzustellen, sie geben aber keinen reinen Abdruck, weil sich beim Vulkanisierprozess leicht Fasern der Pappe ablösen und am Gummi haften bleiben. 



   Die Erfindung besteht in der Verwendung einer aus Weichblei bestehenden Matrize, die durch einfache Prägung hergestellt ist. Diese Matrize gibt nicht nur einen allen Zwecken entsprechenden geeigneten scharfen und auf der Oberfläche der Druckelemente blanken Abdruck, sondern hält auch eine beliebige Anzahl von Vulkanisierungen aus. 



   Die Abformung von Druckformen und   Druekstöeken   in Blei überhaupt ist bekannt. Bei dem Verfahren nach der Erfindung hingegen wird reines Weichblei mit blank geschabter Oberfläche benutzt, um alle Feinheiten des Originals sauber abzuprägen und die oft empfindlichen Originale, wie Holzschnitte u. dgl., nicht zu   beschädigen.   Um diesen Erfolg noch weiter zu steigern, wird ferner nach der Erfindung das Weichbleiblech auf der Rückseite noch mit einer Riffelung versehen, wodurch es weicher wird als Pappe, so dass die Prägung unter noch geringerem Druck erfolgen kann. Aus diesem Grunde ist es nach der Erfindung auch nicht nötig, das Prägen unter Zuhilfenahme von Hitze vorzunehmen, was z. B. bei Holzschnitten ausgeschlossen wäre.

   Die Anwendung an der Rückseite geriffelter Bleiplatten zur Herstellung von Abdrücken von Schriftsatz, Holzschnitten od. dgl. zwecks Erzeugung von Galvanos ist bekannt, bei der vorliegenden Erfindung hingegen handelt es sich um Matrizen zur Herstellung von Gummiplatten für Druckereizwecke unter Anwendung von Heissvulkanisation. 



   Die Widerstandsfähigkeit dieser Matrize kann noch erhöht werden, wenn ihre   Rückseite   in den Bunzen und   B1anksteUen   durch Gips, Bakelit oder einen andern entsprechenden, unnachgiebigen Füllstoff ausgefüllt wird. 



   Benutzt man zum Abprägen der Form   Weiehbleiplatten, welche   auf ihrer Rückseite geriffelt sind, dann kann die Prägung bei geringerem Druck erfolgen. 



   Die Zeichnung erläutert ein Ausführungsbeispiel einer nach dem neuen Verfahren erzeugten Matrize, wobei veranschaulichen Fig. 1 den Abschnitt einer Weichbleiplatte a mit Riffelung   a',   Fig. 2 und 3 einen Teil dieser Platte in   Rückansicht   und im Querschnitt, stark vergrössert, aus welchen Darstellungen ersichtlich ist, dass zufolge der auf der   Rückseite   der Platte vorgesehenen Riffelung nebenund übereinander liegende Ansätze in Form abgestumpfter Pyramiden   a2   entstehen. Fig. 4 zeigt die 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Matrizen für Gummidruckformen, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckformen in eine Weichbleiplatte abgeprägt werden.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die RÜckseite der Weichbleiplatte nach der Prägung in den Bunzen und Blankstellen mit Gips, Bakelit oder einer andern gleichwertigen Masse ausgefüllt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf ihrer Rückseite geriffelte Weichbleiplatte benutzt wird. EMI2.1
AT119964D 1926-10-08 1927-04-14 Verfahren zur Herstellung von Matrizen für Gummidruckformen. AT119964B (de)

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