AT119899B - Vorrichtung zur Fernbeobachtung der Schwingungen von bewegliche Belastungen tragenden Vorrichtungen. - Google Patents

Vorrichtung zur Fernbeobachtung der Schwingungen von bewegliche Belastungen tragenden Vorrichtungen.

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AT119899B
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  Vorrichtung zur Fernbeobachtung der Schwingungen von bewegliche Belastungen tragenden Vorrichtungen. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beobachtung des Verlaufes der Schwingungen von bewegliche Belastungen tragenden Vorrichtungen, z. B. von Gebäuden,   Brücken,     Geleisen, Masehinen-   fundamenten oder Lagern aus der Ferne, die auch   dieVeizeichnung dieser Schwingtingen ermöglichen soll.   
 EMI1.1 
 Platte eines elektrischen Kondensators verbunden, dessen andere Platte durch Vermittlung einer Einstellvorrichtung an dem Pendelgestell befestigt ist, mittels welcher man sowohl die Entfernung dieser Kondensatorplatte von der Ruhelage des Pendels als auch deren Neigungswinkel in jeder Richtung einzustellen vermag. 



   Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 in Vorderansicht, und Fig. 2 zeigt eine schaubildliehe Darstellung der Pendelaufhängung. 



   Mit der Vorrichtung, deren Schwingungen beobachtet werden sollen, z. B. mit dem Lager   1,   ist ein Träger 2 starr verbunden, auf dem eine Masse 3, z. B. mittels der Bänder 4 und eines Gelenkes 5, als Pendel derart aufgehängt ist, dass die Eigenschwingungsdauer der Masse 3 bzw. die Schwingungsdauer des Pendels   3-4   ein Vielfaches der Schwingungsdauer des zu beobachtende Lagers 1 beträgt. Während also der Pendeiträger 2 bzw. der Aufhängungspunkt 5 des Pendels infolge der starren Verbindung sowohl hinsichtlich der Schwingungszahl als auch in bezug auf die Grösse der Schwingungswerte den Schwingungen des Lagers 1 folgt, verharrt das Gewicht 3 praktisch in Ruhe und kann also gegenüber den schwingenden Teil als fest betrachtet werden.

   Die eine ebene   Fläche   6 des Gewichtes 3 dient als eine Platte eines elektrischen Kondensators, während die von dieser in der Entfernung d parallel liegende zweite Kondensatorplatte 7 an dem Träger 2 befestigt ist. Wesentlich ist, dass man in der Ruhelage des Pendels die gegenseitigt Entfernung d der beiden Platten einstellen kann. Zu diesem Zwecke ist die Platte 7 an einem Arm 8 angebracht, der auf dem Träger 2 um Zapfen 18 drehbar und durch eine Schraube 9 einstellbar ist. 



  Wichtig ist ferner, dass die beiden Kondensatorplatten bei der geringen Entfernung il möglichst genau parallel verlaufen. Deshalb ist die Platte 7 an dem Arm 8 mittels eines.   Kugelgelenkes griagert,   und sie kann mit Hilfe von drei Stellschrauben 11 beliebig im Raum eingestellt werden. 



   Zur Sicherung der parallelen Lage der beiden Kondensatorplatten soll ausserdem das Pendel um die zur Schwingungsachse 5 senkrechte Achse sich nicht verdrehen können. Zu diesem Zwecke besteht die Verbindung zwischen dem Pendel und dem Träger 2 aus zwei Stahlbändern 5a und 5b, die in gleicher Ebene in grösserer Entfernung voneinander liegen. Der Drehzapfen 18 ist so angeordnet, dass er in die Verlängerung der Achse 5 fällt (Fig. 2). 



   Unter der Einwirkung der Schwingungen des Lagers 1 ändert sich die Entfernung   d   zwischen den Platten 6 und 7 und dementsprechend auch die Kapazität des Kondensators nach Massgabe der Zahl und der Weite der Schwingungen, d. h. das Pendel und die Platte 7 wirken als Kondensatormikrophon, das, in bekannter Weise in einen elektrischen Schwingungskreis geschaltet, in diesem elektrische Schwingungen hervorruft. Diese können nun entweder durch Leitungen oder aber als elektrische Wellen einem an einem beliebigen Orte aufgestellten Oszillographen zugeführt werden, der die elektrischen Schwingungen sichtbar macht bzw. in an sich bekannterweise verzeichnet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur Fernbeobachtung der Schwingungen von bewegliche Belastungen tragenden Vorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Gewicht eines mittels zweier in ein und derselben Ebene angeordneten Bänder aufgehängten Pendels eine Platte eines elektrischen Kondensators verbunden ist, während die andere Kondensatorplatte mittels einer Einstellvorrichtung an lem Pendelträger befestigt ist, mittels welcher man sowohl die Entfernung dieser Platte von der Ruhelage des Pendels als auch deren Neigungswinkel in jeder Richtung einstellen kann. EMI2.1
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