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Telephonstation.
Die Erfindung bezieht sich auf Telephonstationen und bezweckt hauptsächlich gewisse Mängel zu beseitigen, die den bisherigen für selbsttätige und halbselbsttätige Telephonanlagen verwendeten Telephonstationen anhaften und die Ursache zu falschen Verbindungen sein können. Gemäss einem Erfindungsmerkmale wird das Mikrotelephon derart auf der Station angebracht, dass sein Griff unmittelbar über einen Durchmesser der Nummernscheibe zu liegen kommt. Dies hat den Vorteil, dass es nicht möglich ist, die Nummernscheibe vor oder während des Abhebens des Mikrophons zu betätigen, wodurch falsche Rufe infolge Betätigung der Scheibe vor der Betätigung des Gabelschalters oder vor den Empfang des Nummernscheibensignals praktisch ausgeschlossen werden.
Nach einem andern Erfindungsmerkmale wird das Mikrotelephon in einer derartigen Lage am Apparat gehalten, dass die Fläche der Mikrophonmembrane in einem Winkel, am besten zwischen 60 und 30 , zur Horizontalfläche liegt. Der Vorteil dieses Merkmales besteht darin, dass das Mikrophon in dem Augenblick, in dem der Gabelschalter betätigt wird, in einem solchen Winkel geneigt ist, dass infolge des verminderten Widerstandes in der Körnerkammer die Tendenz der Körner, die als Verbrennung" oder "Backen" bekannte Erscheinung.
hervorzurufen, hinangehalten wird, während bei der gebräuchlichen Art der Mikrophonmontierung das Mikrophon in dem Augenblick, als der Gabelschalter betätigt wird, in einer nach abwärts gerichteten Stellung ist und das Mikrophon in dieser Stellung den grössten Widerstand hat, da die Körner von einer der Elektroden abgetrennt sind, wodurch die Tendenz zum "Brennen" bedeutend erhöht und dadurch die Lebensdauer des Mikrotelephons verkürzt wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsart der erfindungsgemässen Telephonstation dargestellt.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht der Station mit aufgelegtem Mikrotelephon, während Fig. 2 die Vorderansicht der Station darstellt.
Der Ständer 1 hat die Form eines Eierbechers mit einer schrägen Stirnfläche 2, auf welcher die Nummernscheibe 3 montiert ist. Der geeignete Winkel für die schräge Fläche ist ungefähr 45 . Hinter der Nummernscheibe befindet sieh eine abstehende Lippe 4 und eine Vertiefung 5, in welcher der Gabelschalter 6 angeordnet ist. Der Schaft 7 des Schalters ist im Ständer gleitbar befestigt und mit dem inneren Schaltmechanismus wirksam verbunden. Dieser Mechanismus kann irgendeine passende Form haben und ist in der Zeichnung nicht dargestellt.
Das Mikrotelephon ist so am Ständer gelagert, dass der Hörer 8 am Gabelschalter 6 ruht und der Griff 9 sich quer über die Scheibe 3 erstreckt, die letztgenannte jedoch frei lässt, so dass der Griff rasch in die Hand genommen werden kann.
Der Sockel des Ständers ist, wie bei 10 dargestellt, an der Vorderseite mit einer Vertiefung zur Unterbringung des Mundstückes des Mikrophons 11 versehen.
An Stelle des durch den Hörer betätigten Gabelschalters kann ein Druckschalter in passender Weise am Sockel der Station angeordnet werden, der durch das Mikrophon zu betätigen ist, wenn das Mikrotelephon in seiner Stellung ist.
Der Ständer kann irgendeine passende Form haben und aus irgend einem geeigneten Material
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der Station in einer Ebene liegt oder von der geneigten Fläche frei absteht.
Durch die Erfindung wird eine Station von einheitlicher und einfacher Konstruktion geschaffen,
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tungen verhindert wird und bei der das Mikrotelephon in einer Stellung gelagert ist, in der es zwecks Gebrauchnahme sehr rasch in die Hand genommen werden kann, während gleichzeitig das Mikrophon beim Schliessen des Stromkreises durch Abheben des Mikrotelephones vom Ständer in der Stellung ist, in der die Verbrennung am geringsten ist, so dass eine Abnutzung des Mikrotelephons durch Verbrennen vermieden wird.
Die Erfindung ist nicht auf. die hier beschriebenen und dargestellten genauen Konstruktionsmerkmale beschränkt, sondern kann auf verschiedene Ausführungsarten, die in den Bereich der folgenden Ansprüche fallen, angewendet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Telephonstation mit Nummernscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass das Mikrotelephon derart gelagert ist, dass sein Griff unmittelbar über einem Durchmesser der Nummernscheibe zu liegen kommt.