DE802168C - Telefon-Schaltuntersatz - Google Patents
Telefon-SchaltuntersatzInfo
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- DE802168C DE802168C DEP36383A DE802168DA DE802168C DE 802168 C DE802168 C DE 802168C DE P36383 A DEP36383 A DE P36383A DE 802168D A DE802168D A DE 802168DA DE 802168 C DE802168 C DE 802168C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/02—Constructional features of telephone sets
- H04M1/21—Combinations with auxiliary equipment, e.g. with clocks or memoranda pads
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephone Set Structure (AREA)
Description
- Telefon-Schaltuntersatz Die Führung eines Telefongespräches in einem Raum, in dem gleichzeitig ein Rundfunkgerät oder auch ein anderes elektroakustisches Gerät mit größerer Lautstärke in Betrieb ist, ist nur dann möglich, weiiii dieses Gerät ausgeschaltet oder wenigstens in seiner Wiedergabelautstärke stark gedrosselt wird. Hierzu muß man sich vorn Standort des Telefons zum Standort des Wiedergabegerätes und wieder zurückbegeben, was unbequem und zeitraubend ist.
- Es sind daher (besonders in den USA.) Einrichtungen in Gebrauch, die es gestatten, die Ausschaltung des störenden Wiedergabegerätes automatisch vorzunehmen. Die Funktion derartiger Einrichtungen ist derart, daß ein Schalter in irgendeiner Form mit dein Telefon gekoppelt wird, der beim Abnehmen des Telefon-Handapharates zwangsläufig betätigt wird. Dieser Schalter liegt in einem Stromkreis des Wiedergabegerätes, der bei Öfinung oder Schließung (je nach Art der gewählten Schaltung) die NViedergabelautstärke beeinflußt.
- Während es völlig belanglos ist, wie dieser Schalter elektrisch mit dem störenden Gerät verbunden ist, ist es äußerst wichtig, diesen konstruktiv so auszubilden, daß er erstens die Betriebssicherheit des Telefons nicht beeinflußt, zweitens einfach und schnell mit dem Telefon mechanisch gekoppelt -,verden kann und drittens auch auf längere Zeit zuverlässig arbeitet.
- Unter wenigstens teilweiser Beachtung dieser Gesichtspunkte haben sich Einrichtungen eingeführt, die nach dem Prinzip arbeiten, daß der Gewichtsunterschied zwischen dem Telefon mit aufgelegtem Handapparat und dein Telefon mit abgenommenem Handapparat zur Steuerung ihres eingebauten Schalters benutzt wird. Diese Einrichtungen sind als Untersatz für das Telefon ausgebildet und haben den in den Abb. ia und ib gezeigten grundsätzlichen Aufbau. Ihre Wirkungsweise ist folgende: Beim Abnehmen des Handapparates bewegt sich die Platte P durch die Gewichtsverminderung des Telefons unter der Wirkung der Feder F nach oben und öffnet den Schalterkontakt K, der über Zuleitung Z mit dem Wiedergabegerät verbunden ist. Andere Ausführungen haben an Stelle des gezeigten Trennkontaktes einen Schließkontakt, der entsprechend montiert ist, daß er bei Bewegung der Platte nach oben schließt.
- Diese bekannten Ausführungen erfüllen wohl die Forderung nach Nichtbeeinflussung des Telefons und schnellem Zusammenbau mit dem Telefonapparat, aber nur beschränkt die nach dauernder . sicherer Funktion des eingebauten Schalters. Es ist nämlich leicht einzusehen, daß die den Schalthub bewirkenden Federn wegen ihrer dauernden Beanspruchung durch das Apparatgewicht allmählich ermüden müssen und dann das sichere Abheben oder Schließen des Kontaktes nicht mehr gewährleistet ist.
- Zur Behebung der Schaltunsicherheit nach längerem Gebrauch soll erfindungsgemäß der nachstehend beschriebene Telefon-Schaltuntersatz nach einem anderen Prinzip arbeiten, bei dem nicht die Gewichtsdifferenz, sondern die Schwerpunktverlagerung des Telefonapparates beim Abnehmen und Auflegen des Handapparates einen in den Untersatz eingebauten Schaltkontakt steuert.
- Diese Einrichtung soll an Hand der Abb. 2 a und 2 b erläutert werden.
- Das Telefon steht auf einer Wippe W und ist in bezug auf deren Drehpunkt in eine Position gebracht, daß bei aufgelegtem Handapparat sein Schwerpunkt auf der einen Seite des Drehpunktes liegt und die Wippe dadurch in die eine Endlage kippt (Abb. 2a), während sich der Schwerpunkt beim Abnehmen des Handapparates auf die andere Seite des Drehpunktes verlagert und somit die Wippe in die andere Endlage kippt (Abb. 2b). Ein Kontakt K ist derartig mit der Wippe und deren Lagerung in Verbindung gebracht, daß er in der einen Endlage der Wippe geschlossen, in der anderen geöffnet ist. Über die Zuleitung Z wirkt dieser Kontakt in geeigneter Weise auf das Wiedergabegerät ein.
- Eine derartige Einrichtung erfüllt also den Zweck einer automatischen Abschaltung eines bei der Führung eines Telefongespräches störenden elektroakustischen Gerätes, läßt sich leicht mit dem Telefon in Verbindung bringen und vermeidet Konstruktionsteile wie Federn, die sich im Laufe der Zeit verändern und eine dauernde sichere Funktion in Frage stellen. Sie stellt demnach gegenüber den bekannten Einrichtungen eine Neuerung und wesentliche Verbesserung dar.
- Von der ausführlichen Beschreibung einer oder mehrerer Ausführungsformen wird Abstand genommen, da es völlig gleichgültig ist, ob die als Untersatz für das Telefon dienende Wippe eine geschlossene oder offene Bauweise hat, ob ein Schließ- oder Trennkontakt verwendet wird, ob noch anderes Zubehör in den Untersatz eingebaut oder in ihm aufgenommen wird und ob die Anschaltung des Telefon-Schaltuntersatzes an das störende Gerät direkt oder unter Zwischenschaltung eines Hilfsstromkreises erfolgt. Alle diese Einzelheiten berühren nicht das Wesen der Erfindung, für die der nachstehende Patentanspruch geltend gemacht wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur automatischen Beeinflussung der Wiedergabelautstärke eines die Führung eines Telefongespräches störenden elektroakustischen Gerätes, insbesondere Rundfunkempfängers, mittels eines mit dem Telefonapparat mechanisch gekoppelten und mit dem störenden Gerät elektrisch verbundenen Schalters, der als Untersatz für das Telefon dient (Telefon-Schaltuntersatz), dadurch gekennzeichnet, daß eine Konstruktion gewählt ist, bei der das Telefon auf einer Wippe steht, die ihrerseits den Schalter betätigt und die durch gen Einfluß der Schwerpunktverlagerung des in geeigneter Weise über dem Drehpunkt der Wippe aufgestellten Telefonapparates beim Abnehmen und Auflegen des Handapparates von einer Endlage in die andere bewegt wird.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE802168C true DE802168C (de) | 1950-12-28 |
Family
ID=577864
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP36383A Expired DE802168C (de) | Telefon-Schaltuntersatz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE802168C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3740190A1 (de) * | 1987-11-27 | 1989-06-08 | Guenter Lang | Einrichtung zum beeinflussen von elektrischen geraeten |
-
0
- DE DEP36383A patent/DE802168C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3740190A1 (de) * | 1987-11-27 | 1989-06-08 | Guenter Lang | Einrichtung zum beeinflussen von elektrischen geraeten |
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