AT119534B - Maschine zum Backen von Waffeln od. dgl. - Google Patents

Maschine zum Backen von Waffeln od. dgl.

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AT119534B
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AT
Austria
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baking
machine
molds
dough
baking molds
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Inventor
Robert Ing Steiner
Original Assignee
Ticho Und Mahler
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  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Maschine zum Backen von Waffeln od.   dgl.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Backen von Waffeln od. dgl. in durch den Baekraum wandernden Backformen. Der Backraum der Maschine wird in bekannter Weise durch ein fest eingebautes, regelbares Heizsystem   beheiz   und ist überdies gemäss der Erfindung mit einer Zusatz-   heizung versehen, die mit den Backformen umlauft. Die Backformen weisen gleichfalls gemäss der Erfindung   einerseits regelbare Steuerorgane auf, welche die von der Teigpumpe   aufzugiessende   Teigmenge regeln 
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 auf die einzelnen Backformen zur Wirkung bringen, das dem durch die Füllung der Backformen gegebenen Heizerfordernis entspricht. 



   Hiedurch ist die Möglichkeit gegeben, die verschiedensten Backformen (flache Waffeln, seichte   Hohlgebäcke,   tiefe   Hohlgebäcke   wie Becher, Düten u. dgl.) die je nach der Teigmenge eine ganz verschiedene Backhitze benötigen, im selben Arbeitsgang gar zu backen. 



   Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der neuen   Waffelbackmaschine   dar. 



   Fig. 1 zeigt einen senkrechten Mittelschnitt nach A-B, Fig. 2 einen solchen nach C-D der Fig. 3, 
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 zentrischen Schnitt durch den Drehherd nach   E-F   der Fig. 3, Fig. 5 in grösserem Massstab einen Schnitt nach   G-II   der Fig. 3. 



   Auf einem in horizontaler Ebene laufenden Drehherd werden die Backformen   1   durch einen kreisringförmig geschlossenen, gegen Wärmeverluste isolierten Backraum 2 von rechteckigem Querschnitt geführt. Dabei können alle vorhandenen alten Backformen des Betriebes, insbesondere aber ihre teuren gravierten Backplatten wieder verwendet werden, woraus sich der grosse wirtschaftliche Vorteil vorliegender Erfindung gegenüber den bisherigen Systemen ergibt. Der im Querschnitt winkelförmig ausgebildete Drehherd 3 läuft mittels Rädern 4 (Fig. 4,5) mit Spurkranz auf einer in   s. ich geschlossenen     Sehienenbahn   5.

   Er wird durch den Zahnkranz 6 und das Zahnrad 7, welch letzteres auf der Antriebswelle 8 aufgekeilt ist, von einer Kraftquelle, Motor, Transmission 9 in gleichmässige Drehung versetzt   (Fig. l).   



   Der Drehherd 3 besitzt keine Speichen und daher auch keine Achse, wodurch der Vorteil erzielt wird, den Backraum mit Rücksicht auf gute Wärmeausnutzung allseits, insbesondere auch an der Innenseite bei 10 möglichst dicht um die Baekformenbahn 5 herum geschlossen ausgestalten zu können. Auf dem Drehherd sind die Backformen 1 nicht aufgeschraubt, sondern in nutenförmigen   Schienenpaaren 11   von der Stirnseite des Drehherdes aus radial eingeschoben, wie Fig. 4 und die Pfeile in Fig. 3 zeigen.

   Infolge der sternförmigen Ausgestaltung des Drehherdes 3 können die einzelnen Backformen (Waffelzangen) 1 von der Ober-zur Unterseite des Drehherdes zwischen je zwei Schienenpaaren 11 durch ragen (Fig. 4), wodurch die Gesamtbauhöhe des Drehherdes mit den   eingesehobenen   Backformen auf ein Minimum reduziert und somit auch die innere lichte Höhe des Backraumes 2 für eine gute Wärmeausnutzung   möglichst   niedrig gehalten werden kann. An einer besonders ausgebildeten Stelle des Backraumes (Fig. 1 und 3) ist eine verschliessbare   Einschuböffnung 15   mit einem Auflegetisch 16 angebracht, der möglichst nahe an den Drehherd heranreicht und ebenfalls ein Schienenpaar 11 a trägt.

   Der Austausch der Backformen (Waffelzangen) wird mit Hilfe dieses   Auflegetisches   rasch, leicht und ohne Lösen von Schrauben od. dgl. derart vollzogen, dass die ein-oder auszuführende Zange von den   Schienen 11a des   Auflegetisches auf die gegenüberstehenden Schienen 11 des Drehherdes oder umgekehrt geschoben wird. 

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   Der Backraum wird durch ein fest eingebautes regulierbares Heizsystem, in der Zeichnung beispielsweise durch eine Gasheizrohranlage 17 (Fig. 1, 5) in bekannter Weise geheizt, und zwar ober-und unterhalb der Baekformenbahn. Diese fest eingebaute Heizung erzeugt jene Wärmemenge, die zum Backen der   Gebäcke   kleinsten Gewichtes (z. B. Blätter) bei einem Umlauf des Drehherdes gerade erforderlich ist. Um jedoch gleichzeitig auch Sorten grösseren Gewichtes (Hohlwaffeln) mitbacken zu   könnne,   ist auf dem Drehherd ein zweites, mitrotierendes Heizsystem 18 (beispielsweise wieder eine Gasbeheizung) eingebaut, welches an einer geeigneten Stelle in der Fig. 2 beispielsweise mittels eines drehbaren Rohrkopfes 19 an die feststehende Gaszuleitung 20 angeschlossen ist.

   Dieses Heizsystem des Drehherdes (Zusatzheizung) kann in beliebiger Reihenfolge und beliebig viele Backformen (in Fig. 4 beispielsweise jede zweite) zusätzlich erhitzen. In der Zeichnung ist diese Heizung nur für Unterhitze dargestellt, sie kann aber ebenso für Oberhitze eingerichtet werden. Es kann also jenen Backformen, die an solchen besonders ausgestatteten Stellen des Drehherdes eingeschoben werden, eine grössere Wärmemenge als den andern   während   einer Umdrehung   des Drehherdes zugeführt   werden. An diesen Stellen können somit Hohlwaffelbackformen verwendet werden. Jede dieser Zusatzheizstellen des Drehherdes hat ein Regulierorgan 21 (Fig. 5), in der Zeichnung beispielsweise ein Gasventil, welches durch die eingeschobene Backform selbst eingestellt wird.

   Zu diesem Zwecke besitzt jede Hohlwaffelzange 1 einen einstellbaren Anschlag, welcher beim Einschieben der Zange in den Drehherd das Regulierorgan 21 beeinflusst und in einer bestimmten Lage erhält. In der Zeichnung beispielsweise stosst der Anschlag 22 der Waffelzange gegen den Stift   21a des   Gasventiles. Dieser Anschlag ist schon vorher so eingestellt, dass er die Zusatzheizung automatisch zur Abgabe jener Wärmemenge veranlasst, die erforderlich ist, um die grössere Teigmenge dieser Hohlwaffelbackform auszubacken. Wird an einer solchen Stelle des Drehherdes jedoch eine   Blätterbackform   eingeschoben, die keinen Anschlag besitzt, so bleibt das Ventil 21 unbeeinflusst, die Zusatzheizung tritt nicht in Tätigkeit und es herrscht nur die normale Backhitze, welche vom festen Heizsystem im Backraum erzeugt wird. 



   Wie bei den bereits bekannten Systemen werden auch bei dieser Backmaschine den einzelnen Backformen an geeigneter Stelle der Bahn durch eine von der Antriebswelle zwangläufig und im richtigen   Zeitmass   angetriebene Pumpe die erforderlichen Teigmengen zugeführt. Bei vorliegender Erfindung muss aber dafür gesorgt werden, dass die einzelnen Waffelzangen verschiedene Teigmengen erhalten, je nachdem, ob gerade eine Form   für Flachgebäck   oder Hohlwaffeln die Teigaufgussstelle der Maschine passiert. Dies wird beispielsweise durch einen weiteren Anschlag 23 an der Waffelzange erzielt, der gegen die Rolle 24 eines drehbar gelagerten Hebels 25 drückt. Durch eine Feder 26 wird dieser Hebel nach Passieren der Backform wieder in seine Endlage gedrängt.

   Das Mass des Niederdrü. ekens des Hebels 25 stellt zwangläufig an der Pumpenanlage die aufzugiessende Teigmenge ein, indem der Hebel durch eine Steuerstange 27 mit der nicht dargestellten Pumpe in geeigneter Verbindung sieht. Jede Backform erhält so ihre genau zugemessene Teigmenge. Anderseits wird aber durch diese Anordnung erreicht, dass die Pumpe keinen Teig aufgiesst, wenn an einer Stelle des Drehherdes keine Backform eingeschoben wurde. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Backen von Waffeln od. dgl. in durch den Backraum wandernden Backformen, dadurch gekennzeichnet, dass der in bekannter Weise durch ein fest eingebautes, regelbares Heizsystem beheizte Backraum überdies eine mit den Backformen umlaufende Zusatzheizung aufweist, um im selben Arbeitsgang zugleich   Flach- und Hohlgebäckformen fertigbacken   zu können.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bestimmte Backformen mit einer Einrichtung z. B. einem einstellbaren Anschlag versehen sind, der beim Einschieben in die Maschine die Zusatzheizung auf bestimmte Backformen in regelbarem Ausmass zur Wirkung bringt.
    3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Backformen mit einem vorzugweise regelbaren Steuerorgan versehen sind, das durch Einwirkung auf die Teigpumpe die von dieser aufzugiessende Teigmenge regelt.
AT119534D 1929-05-17 1929-05-17 Maschine zum Backen von Waffeln od. dgl. AT119534B (de)

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